Fußballer und Tierärztin
Berufswünsche von 6- bis 12-Jährigen
Die Umfrage zeigt, dass bei den 6- bis 12-jährigen Jungen "Profifußballer" und "Polizist" ganz vorne liegen; die Mädchen möchten am liebsten "Tierärztin" oder "Lehrerin" werden.
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Eingetragen am 01.03.2009, 23:51 Uhr in Jugendliche | Newsticker |
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Die Umfrage wurde von der Apothekenzeitschrift medizini in Auftrag gegeben. Befragt wurden 681 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren; die Ergebnisse der Berufswunsch-Umfrage sind in der medizini-Ausgabe vom März 2009 nachzulesen.
Bei den Mädchen sind vor allem vor allem helfende Berufe sehr beliebt: Tierärztin (19,8%), Lehrerin (9,3%), Ärztin (8,4%) und Krankenschwester (6,0%). Auch Bühnenberufe sind vertreten (Sängerin: 7,5%; Schauspielerin: 3,3%; Model: 3,0%).
Die Jungen hingegen streben nach Respekt: Profifußballer (17,3%), Polizist (10,1%) und Pilot (7,8%) liegen ganz vorn. Der Beruf des Lehrers wird von 2,9% der befragten Jungen als erstrebenswert angesehen (Mädchen: 9,3%). Auch Klassiker wie der Feuerwehrmann (6,3%) oder der Erfinder/Entdecker (3,2%) sind vertreten, allerdings:
Der Lokomotivführer kommt übrigens in der Top-Ten-Liste der begehrtesten Männer-Berufe nicht vor.
rzonline 26.02.2009: Kinder wollen am liebsten Profi-Kicker und Tierärztin werden
Ein Lokomotivführer hat heutzutage ja auch nichts Archaisches mehr an sich. Rußgeschwärzte, muskulöse Unterarme - penetrant pfeifende Warnsignale - Reparaturen am Dampfkessel: Das alles war einmal. Da schwitzt man doch lieber in Anwesenheit eines Fußballes.
Diagramm: Berufswünsche der 6- bis 12-jährigen Jungen
Diagramm von statista - Diagramm ‘Was willst Du werden, wenn Du einmal groß bist?’
Berufswunsch “Lehrer/in”
Seit einiger Zeit ist das einst so schlechte Lehrer/innen-Image in einem Wandlungsprozess hin zum Positiven begriffen. Der Berufswunsch “Lehrer/in” wird von jedem zehnten Mädchen und jedem dreißigsten Jungen als erstrebenswert angegeben, noch vor “Ärztin” oder “Arzt”. Leider liegen keine Aussagen darüber vor, in welchem Alter diese lehrberufsliebenden Kinder waren, auch nicht darüber, was ihnen an diesem Beruf so gut gefällt. Vielleicht haben sie ein Plakat mit “Sehr guten Morgen, Herr Lehrer” in der Berliner U-Bahn hängen sehen. Hoffen wir, dass ihnen diese Freude am Beruf der Lehrer/in noch lange behalten.

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