Ballade - Theorie und Didaktik (Skripte)
Die Ballade gehört in der Mittelstufe zum Standard einer jeden Lehrperson. Gerade modernere Formen der Ballade (Fantastische 4) oder des Balladenvortrags (Achim Reichel) versetzen die ansonsten etwas angestaubte Didaktik der Ballade etwas in Schwung. Beitrag leicht überarbeitet am 08.02.2009.
Sie finden auf dieser Seite verschiedene Skripte zur Didaktik der Ballade, die einige LehrerfreundInnen auf dem Weg zum 2. Staatsexamen angefertigt haben. Die zugrunde liegende Literaturliste ist bis auf die drei genannten Titel leider nicht mehr aufzufinden.
Originalbeitrag vom 17.05.2004, leichte Überarbeitung der Orthografie und Grammatik 08.02.2009.
1. Freund: Die Deutsche Ballade
2. Ballade - Basisartikel in Praxis Deutsch 35/79
3. Zusammenfassung der didaktischen Überlegungen der Stundenblätter Balladen (Klett)
Winfried Freund: Die Deutsche Ballade. Theorie, Analysen, Didaktik (1978)
Zur Didaktik der Ballade
Unter literaturdidaktischem Aspekt betrachtet gehört die Ballade zu jenen Gattungen, in denen man das pädagogische Moment immer mehr akzentuiert hat als das literarische. Erst in neuester Zeit zeichnet sich hier ein Wandel ab.
Im 19. und bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts nahm die Ballade einen herausgehobenen Platz in Lehrplänen und Lesebüchern ein:
Bräutigam: Die Ballade könne den Heranwachsenden vor vereinseitigenden Wertsetzungen bewahren. Die Bilder der Ballade werden als Leitbilder gedeutet.
Haase spricht auch von der gesellschaftlichen Bedeutsamkeit eines ethischen Wertsystems, zu dessen Etablierung die Balladenbehandlung hinführen könne. Drei Gründe für die didaktische Bevorzugung der Ballade: die ethische, psychologische und die schulpraktische Begründung.
Der Zusammenhang zwischen balladischer Handlung und ethischem Wertverhalten hat zu einer Überbetonung des Heldischen und Nationalem geführt (Münchhausen; von Strachwitz). Dagegen wurde entschieden Stellung bezogen (Elschenbroich; Köpf).
Mit der Einübung ethischen Wertverhalten hängt aufs engste die methodische Forderung nach dem Auswendiglernen von Balladen zusammen.
Hirschenauer: Für ihn ist das Bekanntmachen des jungen Menschen mit der künstlerischen Gestalt entscheidend (beeinflusst von Staiger und Kayser).
Balladendidaktik bewegte sich zwischen dem eindeutig bevorzugten Pol der Pädagogisierung und dem der Ästhetisierung. Neuere Ansätze wollen die Momente des Pädagogischen und des Literarischen miteinander verschränken:
Baumgärtner; Köpf; Fritsch: Balladen in ihrer Geschichtlichkeit sehen - nicht werkimmanent interpretieren.
Die sozialgeschichtlichen Kenntnisse und Einsichten, die besonders bei der Behandlung traditioneller Balladen vorausgesetzt werden, deuten noch eher auf ein reiferes Schüleralter hin. Allerdings besteht methodisch jeweils die Möglichkeit, Informationsdefizite durch die Bereitstellung zusätzlicher Materialien auszugleichen. Zweifellos lässt sich feststellen, dass die Ballade als Unterrichtsgegenstand sowohl im Unterricht der Sek. I wie der Sek. II ihren begründeten Platz hat und dort im Sinne des literaturdidaktischen Richtziels fruchtbare Bewusstseinsprozesse auszulösen vermag.
Die Behandlung von Balladen vermittelt zunächst vor allem Einblick in die gattungstheoretische Problematik, speziell in erzählerischen Techniken, realisiert in einem historischen Gattungsmodell. Daneben kann sie allgemein einführen in symbolische, phantastische, verfremdende, satirische, parodistischen und groteske Darstellungsweisen.
Walter Henze / Ingrid Röbbelen: BALLADE - Praxis Deutsch 35/79
1. Die Aktualität der Ballade
Die Krise der Ballade ist vorbei! Vorbei die Zeit in der diese “tote” Textsorte kritisch beurteilt oder ganz verschwiegen wurde. Vorbei die Rechtfertigungsversuche der Lehrer, die ihr trotzdem im Unterricht Platz gewährten.
Die Ballade ist sogar höchst aktuell: Viele Liedermacher schreiben balladeske Songs (Hannes Wader, Wolf Biermann). Die Beliebtheit der Beatles-Songs und der Sänger wie Bob Dylan und Kris Kristofferson oder auch die Rezeption der Country- und Western- Musik, die Wiederentdeckung mittelalterlicher Volksliedtraditionen zeugen ebenfalls dafür. Diese Beliebtheit führt dazu, dass man sich nun wieder stärker als in den letzten 15 Jahren für die geschichtlichen Vorformen interessiert: Bänkelsang, Volksballade, Kunstballade und die “Kabarett-Ballade” am Anfang des 20. Jahrhunderts. 1978 erschien “Das große deutsche Balladenbuch”, herausgegeben von Beate Pinkerneil mit über tausend Texten.
Wodurch kam die Ballade - einst Lieblingsgattung in der Schule - in Verruf?
Zu viel Pathos, zu sehr belastet durch ideologische Vergangenheit, zu viel Zusammenhang mit Tradition und Geschichtlichkeit.
Begriffsklärung: Das Wort Ballade hat im heutigen Sprachgebrauch eine sehr weite und offene Bedeutung, sie ist Sammelbezeichnung für sehr viele Spielarten, wie sie sich in der langen Geschichte herausgebildet haben und heute nebeneinander stehen.
Ballade umfasst: die Volksballade des späten Mittelalters, das Zeitungslied und den historischen Bänkelsang, die Kunstballade seit der Mitte des 17. Jhds., die “Kabarett-Ballade” des frühen 20. Jhds, ferner die Textauswahl, die Piontek in den 60er Jahren als “moderne Erzählgedichte” zusammenfasste, die moderne Formen des Bänkelsangs, den Protestsong und die Texte der heutigen Liedermacher.
Mit diesem weiten Begriff umgeht man schon viele Probleme, die seit über zwanzig Jahren diskutiert wurden: die Einseitigkeit und Einengung auf eine historische Erscheinungsform (Kunstballade) oder auf ein Thema und ein Menschenbild (den “heldischen” Menschen) oder eine Ideologie (die nationalistische, deutschtümelnde oder “nordische”).
2. Definitionen
2.1. Tanzlied
Die älteste, ursprüngliche Bedeutung von “ballata“ (ital.) bzw. “ballada“ (provenzalisch) = Tanzlied. So wurde das Wort im Mittelalter gebraucht. Als es später auf völlig andere Textarten übertragen wurde, nahm es von den Tanzliedern nicht ein einziges Merkmal mit.
2.2. Strenge Kunstform der altfranzösischen Lyrik
Auch diese Gedichtform hat nichts mit den heutigen Balladen zu tun. Es handelt sich um sehr streng und kunstvoll gebaute Gedichte, die im 13. bis 15 Jh. geschrieben wurden. Vertreter für diese Form war u. a. Francois Villon. Er ist Vorbild für Brecht, Biermann, Wader u. a. - nicht wegen der Textsorte, sondern wegen der Themen und des Stils Villons: sozialkritisch, Außenseiter-Position, burleske, volkstümliche aggressive Schreibweise.
2.3. Erzählendes Volkslied
Gab es seit dem 13. Jh. in England und Deutschland (maere), in Spanien = Romanze. Im 18. Jh. gab man diesen erzählenden Volksliedern den Namen Ballade (später zur Unterscheidung von der Kunstballade, die Bezeichnung Volksballade).
Kennzeichen: eine Handlung, die oft einen Konflikt enthält, ferner eine sprunghafte Erzählweise, Dialog als vorherrschendes Stilmittel, volkstümlicher Sprachstil.
Themen: Kindesmord, Unschuld und Verführung, Treue und Verrat, ständische Herrschaft und Unterdrückung, soziale Not und Erniedrigung, religiöse Gegensätze zwischen Juden und Christen, Recht und Rechtlosigkeit, sowie soziale Vergehen aller Art.
2.4. Kurzepische Kunstform (Kunstballade)
Um 1770 wird in Deutschland die Volksballade von der Kunstdichtung adaptiert und zu einer neuen Gedichtform gemacht. Merkmale: liedhafter, rezitativer Grundton, Reim , Lautmalerei, refrainartige Wiederholungen, dialogischer Erzählablauf, dramatische Handlungszuspitzung, Vorliebe für Konflikt, Volkstümlichkeit (vgl. Volksballade). Neu: Zeitnähe, Individualisierung und symbolische Durchdringung.
Im Laufe des 19. Jh. bilden sich neben der “numinosen” Ballade weitere Unterarten heraus, vor allem die historische Ballade und die Heldenballade.
2.5. Die moderne Ballade des 20. Jhs.
Die Erneuerung beginnt um 1900 mit der “Kabarettballade” (von Frank Wedekind, von Brecht aufgegriffen und weitergeführt). Vorläufer dazu im 19. Jh.: Lieder des Vormärz oder der 48rer Revolution - balladeske Texte, die stark von den Elementes des Bänkelsangs, der Moritat geprägt sind und politisch-agitatorische Intentionen haben.
Zeitgenössische Ballade: “Aufwertung eines Trivialgenres (Moritat) zur literarischen Protestform (Song)” und auch balladeske Texte von Rainer Kirsch, Hans Magnus Enzensberger, Nicolas Born, Ror Wolf ....
2.6. Was ist eine “Ballade”?
Eine eindeutige Definition zu geben, wäre nicht nur sehr schwierig, sondern auch gefährlich, weil damit wiederum der Blick verstellt werden könnte für Texte, die anders sind.
Eigenschaften der Ballade: Aktionsbestimmtheit, dominant epische Grundhaltung, narrativer Grundzug, Wiedergabe eines als objektiv vorgestellten Geschehens in Versform, inszeniert von einem Erzähler, dessen in der Regel auktoriale Vermittlerfunktion immer spürbar bleibt, spezifische Art der Zeitdarbietung - große Raffungsintensitäten, Charakter des Komprimierten und Spannungsvollen.
3. Didaktische Überlegungen zur Ballade
Frühere entwicklungspsychologische Überlegungen teilten das Leseverhalten der Kinder in verschiedene Phasen ein. Das Dramen- und Balladenalter lag bei 15-20 Jahren (Susanne Engelmann, 1925). Die Jugendlichen erfahren in dieser Phase das “Bedürfnis der Selbstbehauptung des Ich gegen die Welt des Du”. Heute teilt man nicht mehr in diese Phase ein, ist sich aber dennoch bewusst, dass die Schüler der Mittelstufe günstige Voraussetzungen für das Verstehen der Ballade mitbringen.
Die Literaturdidaktik und die Unterrichtspraxis können auf die Ballade anwenden, was in den letzten 15 Jahren an neuen Ansätzen erarbeitet worden ist: literatursoziologische Kategorien (die Einbeziehung des Lesers, das Lesen als Kommunikationsvorgang), sozialkritische Themen in den Texten und sozialkritische Kategorien bei der Deutung und Bewertung der Texte, die Wirkungsgeschichte, ...
Im Folgenden nun Lernziele, die sich besonders gut am Beispiel von Balladentexten erarbeiten lassen:
- Anknüpfen an Lesegewohnheiten außerhalb der Schule - bessere Motivation
- Artikulationsmöglichkeiten - Ballade drückt aus, was Sänger u. Hörer beschäftigt; im günstigsten Fall erkennt der Schüler, dass Kenntnisse von verschieden Texten aus vielen Epochen eine Bereicherung seiner Ausdrucksmöglichkeit und seiner Ich- und Welterfahrung sind.
- Geschichtlichkeit, historisches Bewusstsein - Schüler erkennen Zusammenhang zwischen Bänkelsang und dem, was Liedermacher von heute schreiben, erkennen aber auch deren Unterschiede. Sie lernen Texte historisch und sozial einzuordnen. (Spielraum der Ballade: nach Themen behandeln, in andere Gattungen umschreiben, versch. Medien)
- Wirkungsgeschichte, Rezeptionsgeschichte - Balladen zeigen, wie sehr die Rezeption von Texten historisch bedingt ist.
- Texte verstehen; Texte analysieren, um sie besser zu verstehen - Balladen sind kurz, überschaubar, geben Anreiz zum Lesen, motivieren. Vordergründige Handlung und symbolischen Gehalt herausarbeiten.
- Entwürfe der Weltdeutung - der Gehalt einer Ballade bietet eine Sichtweise des Menschen und der Welt = Entwürfe der Weltdeutung.
- Literarische Grunderfahrung - Lesetechniken und Lesehaltungen trainieren; Vers und Strophe, Leitmotiv, Anapher, Parallelismen, Metaphern, .....
Neuer Trend des Literaturunterrichts: den einzelnen Text in seinen Kontext zu stellen (keine werkimmanente Betrachtung). Fragen, die sich für die Praxis ergeben: Hat der Schüler die nötige Kenntnis dazu? Woher soll der Lehrer die Zeit für die Materialsuche nehmen? Zeitfrage! (nur 1-2 Balladen im Jahr) Wann lernt der Schüler die Arbeit am Text selbst?
Text selbst soll der eigentliche Gegenstand der Untersuchung bleiben. Schüler soll das genaue Hinsehen lernen. Manchmal ist der Kontext dazu hilfreich oder auch unentbehrlich.
Grundlage: Stundenblätter Klett (S. 9-23) (Norbert Berger)
Stundenblätter Balladenbei amazon: eine Rezension, Bestellmöglichkeit.
1. Geschichte der Gattung Ballade
Als Vorläufer kann das aus stabreimenden Langzeilen bestehende althd. Heldenlied gesehen werden (an Fürstenhöfen vorgetragen, erzählt von heroisch-ritterlichem Leben).
Bsp: Hildebrandslied (9. Jhd.) - tragischer Zweikampf zwischen Vater-Sohn, Hildebrand und Hadubrand. Mehrere Varianten durch mündliche Überlieferung. Das jüngere Hildebrandlied ist ein Musterbeispiel für die aus Langzeilen bestehende Heldenballade, die auch Heldenzeitlied genannt wurde und zeigt, dass sich einst höfisch-heroische Stoffe infolge der Verbürgerlichung der Lebensverhältnisse an neue Publikumserwartungen anpassten (Trivialisierung ins Allgemein-Menschliche, Bsp. Hildebrand lässt sich gefangen nehmen und zu seiner Frau führen).
Heldenballaden und Heldenzeitlied sind die Bindeglieder zwischen den höfischen Heldenliedern und den meist aus vierhebigen Versen und vierzeiligen Strophen bestehenden erzählenden deutschen Volksliedern, die seit dem 19. Jhd. auch Volksballaden heißen.
- Ihre Blütezeit zwischen 13. und 16. Jhd. (Thema : Schicksale aristokratische Kreise ( “Es waren zwei Königskinder….”), aber auch Geschichten von Bürgern und Bauern))
- heute: sentimentaler Schlager!
Die Volksballade wurde von den Gebildeten (Zeit des Humanismus, rational-didaktischer Geist) im 17./18. Jhd. nicht als hohe Literatur anerkannt. Gleiches gilt für das Zeitungslied. (Ein Zeitungssänger berichtete öffentlich von den in der Zeitung stehenden Ereignissen, um seine Blätter zu verkaufen (Vorläufer der heutigen Boulevardpresse)).
Im 18. Jhd. wird die Bezeichnung Bänkelsang auf Lieder angewandt, in denen Schausteller von niedriger sozialer Herkunft auf Jahrmärkten und Messen von einem “Bänkel” sangen. Begleitet durch Harfe, Geige, später Drehorgel. (Was sangen sie? Von Liebesstorys, Verbrechen, Naturkatastrophen in drastischer, sentimentaler, geschraubter Sprache.)
Bänkelsänger verzichtete im Vergleich zum Zeitungssänger auf Aktualität, er hielt aber dennoch am Wahrheitsanspruch fest und stellte moralische Belehrung des Publikums in den Vordergrund (auch Bänkelsängerheftchen zum Verkauf!).
Literaturfähig und künstlerisch anerkannt wurde diese Volkspoesie Ende des 18. Jhds., als die jungen Dichter der Geniezeit sich für das Irrationale interessierten.
Bedeutend
Johann Gottfried Herder, der durch seine theoretische Beschäftigung mit balladenhafter Volkspoesie, durch seine Sammlung europäischer Volklieder, (“Stimmen der Völker”, 1773) und nicht zuletzt durch seine Übersetzung der Sammlung schottischer und englischer Volksballaden die Wiederentdeckung der alten Gattung förderte.
Herder sah in den (1805 als Fälschung entlarvten) Gesängen des gälischen Barden Ossian, in Percys Volksballaden sowie in den Dichtungen Shakespeares und Homers naturnahe, volkstümliche Poesie einer besseren Vorzeit verwirklicht, in der Denken und Fühlen des Menschen noch eine Einheit bildeten.
In dieser Zeit bürgerte sich in Deutschland das aus dem Französischen entlehnte Wort Ballade ein (frz. ballare “tanzen”, prov. ballada)
Ballade = “erzählendes Lied mit volkstümlicher Darstellung auffallender Ereignisse”
Synonym dazu wurde oft die Bezeichnung “Romanze” verwendet, in der wie im Bänkelsang eine Moral vermittelt werden sollte.
Gleims “Marianne” (1756) und Höltys “Adelstan und Röschen” (1772) sind bekannt gewordene Romanzen. Letztere galt oft als erste deutsche Kunstballade.
Durchgesetzt hat sich aber Bürger mit seiner “Leonore”. Er gilt heute als Gründer der dt. Kunstballade. (1773)
Bürger kommt Herders Forderungen nach Unmittelbarkeit nach.
Auch Goethe ist von Herder beeinflusst, schuf mit Erlkönig (1782) eine der bekanntesten deutschen Balladen.
Goethe bemühte ich erstmals um Definition der Gattung.
Die Ballade im Lauf der Epochen:
Sturm+ Drang:
naturmagische Balladen; Mensch ist magischen Kräften ausgeliefert; irrationale Grundhaltung der Epoche.
Klassik:
Ideen-Heldenballaden; der aktiv handelnde Mensch steht im Mittelpunkt; dessen von der Vernunft bestimmten Ideale und sittliche Werte bewähren sich in gefährlichen Situationen (Bürgschaft, Handschuh), Bewältigung des Unheimlichen (Zauberlehrling)
Romantik:
Identifikation mit Träumen, Sehnsüchten, den Naturmächten, willenlos ausgelieferter Mensch; Wiederentdeckung des volkstümlichen Liedguts (Brentano, “Des Knaben Wunderhorn”), Interesse für Märchen und historische Stoffe.
Biedermeier:
Glaube an eine gute und gerechte Weltordnung führte zur Beliebtheit der Schicksals- und Vergeltungsballade.
Religiosität und Heimatverbundenheit räumte den naturmagischen Kräften nur begrenzten Einfluss ein (Knabe im Moor (Droste), Feuerreiter (Mörike)).
Junges Deutschland :
Heine (der deutsche Balladenautor) - breites Spektrum: romantisch-naturmythisch (Ich weiß nicht, was soll es bedeuten) über schicksalhaft (Belsazar) bis hin zu politisch-sozial (Die schlesischen Weber ).
Heine machte den vierten Stand balladenfähig, der gegen die Jungdeutschen gerichtete Dichterverein “Tunnel unter der Spree” idealisierte hingegen das aristokratische Lebensgefühl/Heldentum.
Fontane anfangs Mitglied dieses Vereins, erteilte später dem Heldentum eine Absage (John Maynard), aktualisierte die naturmagische Ballade (Brück am Tay).
Diese Aktualisierung konnte aber nicht verhindern, dass Ende des 19. Jhds. Heldenballaden und naturmagische Balladen aus der Mode gerieten. Warum?
Das Bewusstsein der Menschen von der Sinnlosigkeit und Monotonie eines anonymen Daseins vertrug sich nicht mit diesen Themen…
deshalb : keine Ballade mehr oder nur Anti-Balladen.
Erneuerungsversuche nach der Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert:
1. Göttinger Kreis (Vorbild Graf Stachnitz aus Dichterverein “Tunnel unter der Spree” (heroische Balladen…)
- erfolglos !
2. Rückgriff auf französische Chansons, Bänkelsang, Moritaten
Wedekind, Arno Holz u. a. Diese rückten allerdings von der systemstabilisierenden Funktion des traditionellen Bänkelsangs ab und stellten vielmehr die Fragewürdigkeit einer Ordnung, innerhalb der und gegen die Verbrechen begangen wurden, dar. Ihr Einfluss reichte über Kästner, Tucholsky, Ringelnatz, Brecht, Grass und die heutigen Liedermacher.
Daraus entstanden sozial-engagierte, aktuelle Protestballaden.
Die moderne Ballade:
Wichtigster Ahnherr ist Heine.
Der Ansatz vom Bänkelsang her reicht nicht aus.
Gleichzeitig wurden die Strukturmerkmale der modernen Epik in die Gattung der Ballade integriert:
Sachlichkeit, Genauigkeit der Berichterstattung, Hinwendung zum Alltäglichen, keine Beschwörung, Aussparen des Dramatischen, der negative Held, Verwerfung der Chronologie…
Ballade und Erzählgedicht
Einige Balladenforscher Graefe/Hamburger/Müller-Seidel sahen im Erzählgedicht die Ablösung der Ballade.
(Graefe sich auf Brecht beziehend: Im Erzählgedicht soll der Hörer intellektuell überzeugt werden, seine Gefühle sollen nicht wie in der Ballade bestätigt werden, sondern sich der Kontrolle des Verstandes unterziehen, Beobachtung aus einer epischen Distanz)
Aber: Weder die Bezeichnung “Erzählgedicht” noch die Auffassung vom Absterben der Gattung konnten sich letztlich durchsetzen.
Die Ausweitung des Begriffes führt zu einer Unschärfe des Balladenbegriffes, aber auch “Drama” und ”Roman” haben im 20. Jhd eine erhebliche Erweiterung erfahren und die Gattungsbezeichnung wird trotzdem beibehalten.
(Benennungsmöglichkeit: moderner Roman - moderne Ballade)
Begriff der Ballade bleibt!
3. Definition der Gattung
In der Forschung ist die Frage umstritten, ob die Ballade der Lyrik, der Epik oder gar der Dramatik zugeordnet werden muss. Nach Goethe hat die Ballade an allen drei Gattungen Anteil, so dass man an einer “Auswahl solcher Gedichte” die ganze Poetik vortragen kann, “weil hier die Elemente noch nicht getrennt, sondern wie in einem lebendigen Ur-Ei zusammen sind, das nur bebrütet werden darf, um als herrlichstes Phänomen auf Goldflügeln in die Lüfte zu steigen.”
Die These, dass die Ballade eine Mischform aller Gattungen sei, hat sich bis heute gehalten. Siehe Zitate, S. 15 (Hinck, Fromm, Hans, Schneider Rudolf u. a….)
Gegenthesen:
Hegel: Er ordnet die Ballade aufgrund ihres lyrischen Grundtons der Lyrik zu.
Hamburger/Steffensen/Laufhütte ordnen sie eher der Epik zu (Gründe siehe S. 16).
Neben diesen formal-strukturellen Eigenschaften hat es auch Versuche gegeben, die Ballade nach rein inhaltlichen Kategorien zu definieren.
Goethe:
Der Ballade kommt eine Behandlung zu, durch welche das Gemüt und die Phantasie des Lesers in diejenige ahnungsvolle Stimmung versetzt wird, wie sie sich der Welt des Wunderbaren und den gewaltigen Naturkräften gegenüber im schwächeren Menschen entfalten muss ... die Ballade hat etwas Mysteriöses, ohne mystisch zu sein; diese letzte Eigenschaft ... liegt im Stoff, jene in der Behandlung. Das Geheimnisvolle der Ballade entspringt aus der Vortragsweise.
Diese und ähnliche inhaltliche Begriffsbestimmungen treffen nur auf die Entstehungszeit der deutschen Kunstballade im Sturm und Drang zu (numinose Ballade), denn sie berücksichtigen nicht die inhaltliche Weiterentwicklung.
Es gibt keine inhaltlichen spezifisch “balladischen” Themen (Laufhütte), deshalb fehlen in neueren Definitionsversuchen inhaltliche Aspekte fast ganz.
4. Die Typologie der Ballade
Lange Zeit war Kämpchens Aufgliederung richtungsweisend:
a. die heldische Ballade
b. die numinose Ballade
c. psychologische Problemballade
Das Numinose: Begriff aus der Religionspsychologie. Umfasst den für den Menschen zugleich bedrohlichen und verführerischen Charakter des Irrationalen.
Numinose Balladen untergliedern sich bei ihm:
-naturmagische
-totenmagische
-Schicksalsballden
heldische Balladen:
- aktives äußeres Heldentum
- inneres passives Heldentum (Sieg der sittlichen Kraft)
Es gibt viele andere Gliederungsversuche:
- Hinck fasst bsw. die äußere, aktive Heldenballade mit der numinosen zusammen und nennt sie “nordische Ballade”.
- Es wurde auch nach “Erzählmustern” eingeteilt (je nachdem, welcher epischen Kurzform eine Ballade ähnelt, wie bsw. Anekdoten-, Novellen-, Legenden-, Schwank- etc. balladen)
Problematik
1) Der Versuch, eine weit verzweigte Systematik zu erfassen, hat den Nachteil, dass es Balladen gibt, die an mehreren Typen Anteil haben und dass die Zahl der Balladentypen beinahe mit der Zahl der Balladentexte zusammenfällt.
2) Die Aufteilung in nur zwei oder drei Hauptarten hat den Nachteil, dass es immer wieder Balladen gibt, die sich nicht in die Kategorien einordnen lassen.
5. Didaktisch-methodische Reflexion
Rückblick:
sehr beliebte literarische Gattung im Deutschunterricht, weil
a. praktischer Grund (heute noch einzig gültiger Grund)
- kurz, innerhalb einer Stunde behandelbar
-motivierend durch abgerundetes, spannungsreiches Geschehen.
b. ethischer Grund
-Mittel zur moralischen Erziehung
- “Literatur als Lebenshilfe” (überholt)
c. “typische deutsche Gattung”
zu bewahrendes Bildungsgut (überholt)
d. psychologischer Grund
Adoleszenz = Balladenalter (Aberglauben und Gespensterfurcht sollten bekämpft werden); durch Entwicklungspsychologie überholt.
Warum Balladen im Unterricht?
- Balladen sprechen Schüler aufgrund der ihnen innewohnenden Handlung eher an als Naturlyrik. Formale Elemente der Lyrik (Reim, Metrum etc.) können mit mehr Motivation besprochen werden.
- Kennzeichen epischer Formen (Rahmenerzählung, Erzählperspektive, Spannungskurve, Rückblende, Vorausdeutung etc.) lassen sich besprechen.
- Einsichten in Zusammenhänge von Lit, Gesellschaft und hist. Entwicklung soll vermittelt werden. (Sek. II)
Klett: Balladen sollen um der Sache selbst Willen behandelt werden!
Vorgehen von Klett: Einteilung in drei Sequenzen:
Die Schüler sollen erfahren, was die Kennzeichen der Ballade sind (Sequenz 1), welche unterschiedlichen Ausformungen die Gattung hervorgebracht hat (Sequenz 2) und wie die Geschichte der Gattung verlief (Sequenz 3).
Klasse 5/6
- Merkmalkatalog der Gattung schrittweise erarbeiten
- Nennen der häufigsten Themen
- erste Typisierung
Kasse 7/8
- Merkmalkatalog
- traditionelle Typenbezeichnungen (selbst wenn die Schüler sie als umstritten kennenlernen, sollen aber nicht im Mittelpunkt stehen)
- Erarbeitung literarischer Kenntnisse, die man zur Erschließung anderer Textarten auch braucht:
- Was bewirken Verse?
- Mittel der Spannung
- Symbole erkennen und deuten
- Erzählmuster erkennen
- Inhalt wiedergeben
- sinn- und formgerechtes Vortragen der Texte
- kreative Umgestaltung der Ballade
Klasse 9-11
Mittelpunkt: Gattungsgeschichte der Ballade
- Wie hat sich die deutsche Kunstballade aus volkstümlichen Formen entwickelt?
- Wie erreicht sie in Sturm und Drang/Klassik ihren Höhepunkt?
- Es soll den Schülern bewusst werden, dass trotz Aktualisierungsversuchen die Ballade in Vergessenheit geriet.
- Wende: Ende des 20. Jhd. durch Rückgriff auf den Bänkelsang
- Neue Aktualität durch Brecht
Aber auch
- Besprechung der Merkmale der Literaturepochen
- Behandeln politischer Lyrik (DDR-Literatur)
- Parodie
- Methode der Texterschließung üben
Passende Literatur:
- Stundenblätter Balladen
bei amazon: eine Rezension, Bestellmöglichkeit.
- Winfried Freund: Die Deutsche Ballade. Theorie, Analysen, Didaktik
Beitrag vom 08.02.2009, 17:19 | diesen Beitrag versenden
Ev@
nein, das skript wurde in der lehreranwaerter/innenausbildung erstellt - fuer lehrer und lehrerinnen als didaktische kruecke. im balladenunterricht kann man das so auf keinen fall verwenden.
Hätte mann ebenso gut kürzer und verständlicher schreiben können ohne unprofessionell zu werden.
Kann man das nicht kürzer (VIEL KÜRZER) schreiben?
sprich Lexia....
ich muss eine DEUTUNG über "DER KNABE IM MOOR" von ANNETE VON DROSTE-HÜLSHOFF schreiben ich kan es leider nicht
ich hoffe doch das sie mir dabei hilfreich sein können oder bitte bitte schicken sie mir eine deutung zu dieser BALLADE!!!
Kann mir vielleicht jemand helfen?!
Danke..
Ich brauche die Deutung von: ,,H.C. Artmann: Drei Mahren´´
Bitte helft mir so schnell wie möglich!
mit der entstehung des begriffs hat sich natürlich auch die bedeutung verändert (siehe einfach die entsprechenden kapitel oben).
ich denke, für den schulischen kontext ist interessant, dass in der ballade geschichten in strophischer form (in der regel gereimt) vorgetragen werden. es geht meistens um ein außergewöhnliches ereignis oder phänomen, danach lassen sich auch die verschiedenen balladentypen unterscheiden (die unheimliche ballade, heldenballade usw.).
viel glück bei deiner arbeit am montag
schmitti
Wie schreibe ich eine Zusammenfasung über eine Ballade? Was für Punkte muss ich beachten?
Wäre nett wenn mir jemand schnell antworten könnte.
Danke!!!
amanda hat voll recht viel zu lange!!
Hey katrin, du musst beachten das du nichts ausem text abschreibtst +deine eigene meinung zum schluss ind keine wörtliche rede benutzt!! ( ich weiß kommt spät aba sry) beybey h e a l
brauche einen Tipp: Welche Ballade eignet sich in einer 7. Jgst zur Erarbeitung der Merkmale der Ballade? Hat vielleicht auch jemand eine Idee, wie man eine Stunde für die Merkmale der Ballade aufbaut?
Wäre mir super geholfen!
Danke!
ich brauche hilfe ich möchte wissen warum die Ballade,,Die Ballade vom Nachahmungstrieb``(fals die jemand kennt) eine Ballade ist??????
bitte schnell antowtren bracuh cih bis dienstag!!!!!!!!!
byby eure honey(saskia)
die Ballade vom Nachahmungstrieb erzählt eine Geschichte (von einem Mord im Hinterhof von Jugendlichen und), mit zeitlicher Abfolge, Handlungsstruktur und der Schilderung eines Ereignisses - womit sie epische Elemente vereint. Dramatische Elemente zeigt sie aufgrund ihrer zugespitzten Handlung - bis zum TOd von Fritzchen - und vorkommender direkter Rede ("Wir haben es nur wie die Erwachsenen gemacht!"). Lyrische Elemente zeigt sich durch die Strophenform (10 Strophen) mit je 4 Versen, der auftauchenden Rhythmik und durch den Kreuzreim (abab). Es handelt sich hierbei um eine moderne Ballade (abgehoben von der numinosen/ naturmagischen Ballade und der Ideenballade), weil eher der Alltag und das Menschlich-Allgemeine im Vordergrund steht. In frecher, ironischer Art zielt sie darauf ab, den "satten" Bürger zu provozieren, zu schockieren und seinen Blick auf Missstände zu lenken. Frech und ironisch ist auch die von Kästner verwendete Sprache. Die Kinder "beschließen" Naumann hinzurichten, und verwenden dabei eine "Teppichstange". "Er zuckte, weil er noch ein bischen lebte" und auch der trotzige Schluss "Wir haben es nur wie die Erwachsenen gemacht" zeigen eine kühle, nüchterne Sprache, die an das Mitgefühl appelliert und die Gesellschaft (v.a. zur NS-Zeit) kritisch hinterfragt.
Ehmm ich schreibe ein arbeit morgen und zwar TEXTZUSAMMENFASSUNG``über fips...blaa blaa blaa
und da kommt auch aufjeden fall ein ballade for da kommen auch paar fragen über balladen bitte ich brauche HILFEEE -.-
Hallo lehrerfreund,
vielen Dank für diesen Beitrag! Ich finde ihn sehr nützlich und bei weitem NICHT zu lang!!!
Die Thematik Ballade ist in zahlreichen Abhandlungen und Büchern nicht besser zusammengefasst und anschaulich dargestellt. Es gibt so viel verschiedene Literatur dazu.
Das hier ist einfach prima! Danke!!
Liebe Lehrerkollegen, wenn das schon zu lang ist, was ist denn dann ein Buch für euch???
Allerdings, lieber lehrerfreund, sind in dem Text sehr viele Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Grammatikfehler.
Sollten nicht gerade auf so einer Seite für Lehrer, auf der auch offenbar Schüler Hilfe suchen und finden, fehlerfreie Texte stehen?
MfG
Die Fehlerhaftigkeit des Textes ist tatsächlich offensichtlich, man sollte den Beitrag einmal überarbeiten (wer? wann?). Die Skripte, die hier veröffentlicht sind, haben wir damals beim/zum Lernen auf die Referendariatsprüfung in den Rechner gehackt, Dinge wie korrekte Syntax oder KNG-Kongruenz waren damals im Prüfungsstress wirklich zweitrangig ...
Ich würde das machen. Kopier mir das hier raus und korrigiere das dann. Ich müsste nur wissen, wohin ich den überarbeiteten Text schicken soll?
GLG
Problematisch für die Behandlung der Ballade finde ich allerdings die Verwirrung in der Fachliteratur bezogen auf die typologische bzw. thematische Zuordnung. Wenn das eine überholt ist (wie bei Kämpchen) und das andere zu ausufernd, was erzählen wir dann am besten den Siebtklässlern?
Baumgärtner, Alfred Clemens: Ballade und Erzählgedicht im Unterricht. München 31979
Bauer, Gerhard: Die unsterbliche Ballade. Bemühungen um einen Ladenhüter der wieder einmal anberaumten „Klassik“. In: DD (1984) H. 76, 145-162
Filler, Jochen: Die Ballade - Unterrichtsgegenstand eines zeitgemäßen Literaturunterrichts? In: Blätter für Lehrerfortbildung 24(1972) H7, 262-273
Freund, W.: Die deutsche Ballade. Theorie, Analysen, Didaktik. Paderborn 1978
Fritsch, Gerolf: Die deutsche Ballade zwischen Herders naturaler Theorie und später Industriegesellschaft. Ein literaturdidaktischer Kurs. Stuttgart 1976
Grob, Hans: Die Ballade im Unterricht. In: Pädagogische Welt 32(1978)H3, 166-170
Haase, K.C.: Die Ballade im Deutschunterricht der Sekundarstufe. In: E. Wolfrum(Hg): Taschenbuch des Deutschunterrichts. Esslingen 1972, 352ff
Hassenstein, Friedrich: Die deutsche Ballade. Grundlagen und Beispiele. (Sekundarstufe I). Hannover 1986
Henze, Walter, Ingrid Röbbelen: Ballade. In: PD (1979) H35, 14-
Hinck, W.: Die deutsche Ballade von Bürger bis Brecht. Kritik und Versuch einer Neuorientierung. Göttingen 1968
Hirschenauer, Rupert: Zur Interpretation der Ballade im Unterricht. In: Rupert Hirschenauer, Albrecht Weber (Hg): Wege zum Gedicht. II. Interpretation von Balladen. München, Zürich 1963, S. 84-98
Köpf, Gerhard: Die Ballade: Probleme in Forschung und Didaktik. Kronberg/Ts 1976
Kopfermann, Thomas: Die klassische Ballade im Deutschunterricht - Literaturgeschichtliche Fragestellungen und didaktische Möglichkeiten. In: Lehren und Lernen (1982)H5, 42-70
Krauß, Wolfgang: Belsazar. Methodische Möglichkeiten der Erschließung einer Ballade. In: PW (Pädagogische Welt) 44(1990) H.3, 127-130
Merkelbach, Valentin: Balladen - aber wann und wie und welche?. Anmerkungen zur Balladendidaktik der siebziger Jahre. In: DD (1984) H. 76, 162-185
Moritz, K.: Deutsche Balladen. Analxsen für den Deutschunterricht. Paderborn 1972
Müller-Seidel, Walter: Die deutsche Ballade. Umrisse ihrer Geschichte. In: Rupert Hirschenauer, Albrecht Weber (Hg): Wege zum Gedicht. II. Interpretation von Balladen. München, Zürich 1963, S. 17-83
Riha, K.: Moritat, Song, Bänkelsang. Zur Geschichte der modernen Ballade. Göttingen 1965
Wasmer, U.: In: K. Bräutigam (Hg): Die Deutsche Ballade. Wege zu ihrer Deutung auf der Mittelstufe. Frankfurt a.M. 51971, S. 58
Weißert, Gottfried: Ballade. Stuttgart 21993
Cui bono.
was ist ein trochäus,jambus,daktylus und ein anapest
 
mehr ...
del.icio.us
Mr. Wong
yigg
alltagz
oneview
google
