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Eintrag vom 12.03.2007 * 240 Views in 2010

Aufruf zum Boykott gegen Den Lehrerfreund! - Stellungnahme

Mit großer Erheiterung lese ich gerade ein Pamphlet, in dem alle LehrerInnen dazu aufgefordert werden, "sich vom Inhalt der Website des Lehrerfreundes zu distanzieren".

Dieter Petereit ...
Es gibt einen Menschen namens Dieter Petereit. Er findet, dass “[d]ie Amis [...] vollkommen verrückt” sind (Link) und macht sich über hässliche Männer und dicke Frauen lustig (Beitrag “Schwachmaten”).

... besucht Den Lehrerfreund ...
Eines Tages nun stieß Dieter Petzereit auf Den Lehrerfreund. Statt diesen Hort der Freundlichkeit sofort wieder zu verlassen, las er den Artikel “Dumme Entschuldigung”.

... und ruft zum Boykott auf!
Umgehend rief er im bildungs blog [sic] - in für seine Verhältnisse noch moderater sprachlicher Form - zum Boykott Des Lehrerfreunds auf:

“Dieser Artikel hier ist eine Aufforderung an die mitlesenden Lehrer, sich vom Inhalt der Website des Lehrerfreundes zu distanzieren.”

Schüler und deren Eltern sind für den Lehrerfreund Berthold Metz, der wohl auch selber Lehrer sein muss, dumme, auf Fresspapier interagierende - sagen wir - Lebensformen, deren Verhöhnung einer eigens gestalteten Website bedarf. [...]
Über 8000 Abonnenten zählt der Lehrerfreund Metz schon für seinen Newsletter. Das ist beachtlich und erschreckend zugleich. [...] Wir haben also mindestens 8000 fehlgeleitete Pädagogen zu beklagen, die komplette Besatzung von rund 160 Gymnasien [...]

bildungs blog 16.02.2007: Lehrerfreund.de

Ich halte fest: Dieter Peterheit unterstellt mir, Dem Lehrerfreund (und zwischen den Zeilen auch der gesamten Lehrerschaft), nichts im Sinn zu haben als meine Schüler erniedrigen zu wollen.

Hierzu nehme ich wie folgt Stellung:

Ich liebe meine SchülerInnen. Und ich finde, dass ein Schmunzeln über eine offensichtlich gefälschte Entschuldigung oder über einen lustigen Sprachverdreher nett ist. Der Beitrag und die Kommentare zu den Entschuldigungen sind in keiner Weise menschenverachtend. Im Gegenteil: Der von D. Peterzeit beanstandete Beitrag zeigt, dass viele LehrerInnen in der Lage sind, die Dinge mit Humor zu sehen. Man könnte sich über die Entschuldigung “Wein, Weib und Gesang” ja auch aufregen, statt herzlich über sie zu lachen.

Aufforderung zur Entschuldigung

Hiermit, Herr Dieter Petereit, fordere ich Sie auf, sich bei mir zu entschuldigen. Mögliche Vorlagen finden Sie im Beitrag “Dumme Entschuldigung”.


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Beitrag vom 12.03.2007, 20:34 | diesen Beitrag versenden

6 Kommentare von LehrerfreundInnen
(#1) Hokey meinte am 13.03.2007 dazu:
" Wenn man sich "Petereit's Bloghütte" (Hier könnte man noch ein "sic" zum Deppenapostroph einbinden) anguckt, dann hat der Mann einfach nur Probleme mit Lehrern generell, schätze ich.
(#2) Timo meinte am 13.03.2007 dazu:
" ja, gruselige Frust-Texte, sowohl in diesem sog. "Bildungs"-Blog, als auch in der Bloghütte.
Berthold - nicht ärgern, nur schmunzeln!
(#3) Yutaka meinte am 13.03.2007 dazu:
" Unglaublich st das. Aber da sieht man, wie undifferenziert Lehrer in der Öffentlichkeit gesehen werden: Es gibt für die Öffentlichkeit keinen Unterschied zwischen dem netten Lachen (vielleicht sogar gemeinsam mit Schülern) über eine lustige Entschuldigung und dem Fertigmachen eines Schülers an der Tafel, bis er fast weint.
(#4) Yutaka meinte am 13.03.2007 dazu:
" Ergänzung: Dem netten Lachen gemeinsam mit DEM Schüler, der die Entschuldigung geschrieben hat, meinte ich natürlich
(#5) R. Arndt meinte am 13.03.2007 dazu:
" Also diesen Herrn sollten wir nicht mit der "Öffentlichkeit" verwechseln. Ein frustrierter Schnell-mal-was-hin-Tipper, den bitte niemand ernst zu nehmen braucht, wenn er seinen Frust aus Ausländer oder Lehrer sicherheitshalber unter "Satire" veröffentlicht. Nichts dahinter, nichts dran - nicht ernst nehmen.
(#6) Henning meinte am 21.03.2007 dazu:
" Welch ein Glück, dass mir "Lehrkräfte" wie Ihr sie seid, erspart geblieben sind. Zum Glück gibt es aber auch heutzutage noch "normale".

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