Kaffeebohnen

Richtig Kaffee trinken im Lehrerzimmer: 3 Tipps mehr ...

Ausschnitt: anpassbarer Notenschlüsselrechner, bei dem eigene Notenskalen definiert werden können

Notenschlüssel online berechnen, vollständig anpassbar mehr ...

Kleines Logo von tec.Lehrerfreund

Ideen und Materialien für den Technikunterricht: tec.Lehrerfreund.de

Bundesländer werben sich gegenseitig Lehrer/innen ab

Der aufkeimende Lehrer/innenmangel führt dazu, dass sich die deutschen Bundesländer gegenseitig Lehrer/innen abwerben. So wird z.B. Baden-Württembergs Kultusminister Rau 375.000 Euro für eine Werbeaktion springen lassen, mit der er angehende Lehrer/innen v.a. aus Ostdeutschland abwerben will.

Diesen Beitrag weiterempfehlen

Diesen Beitrag versenden

Zu diesem Beitrag

Eingetragen am 15.12.2008, 00:23 Uhr in Nachrichten | Newsticker |

1 x kommentiert, 321 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Diese Weisheit gilt besonders für den Lehrermangel in den deutschen Bundesländern: Ist eine offene Stelle in einem Verwaltungsbezirk einmal besetzt, bleibt sie es mit Glück auch die nächsten 30 Jahre.

Da bis in 15 Jahren eine wahre Lehrer-Dürre herrschen wird, müssen sich die Bundesländer jetzt noch grabschen, was sie kriegen können - bevor sie dann zu Notmaßnahmen greifen werden (z.B. Unterricht bis 70, Einstellung Fachfremder und Quereinsteiger).
(Süd-)Westliche Bundesländer wie Baden-Württemberg, Bayern oder Hessen können den Trumpf des Berufsbeamtentums ausspielen: Komm zu uns, dann wirst du verbeamtet. Das könnte eine/n Referendar/in aus Ostdeutschland schon locken. Aber wer lockt besser - und vor allem: schneller?

Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau (CDU), nicht verdrossen, tätigt einen geschwinden Griff ins Landessäckel:

Geplant sind unter anderem Anzeigen in überregionalen und ostdeutschen Zeitungen. Außerdem sollen bundesweit vor Hochschulen Plakate aufgestellt werden. Eine ähnlich große Abwerbeaktion hat im Frühsommer bereits Hessen durchgeführt - zum Ärger und zu Lasten von Baden-Württemberg. Im Südwesten ausgebildete Lehrkräfte seien dieses Jahr “in verstärktem Umfang” von den Nachbarländern Rheinland-Pfalz und Hessen abgeworben worden, heißt es in Stuttgarter Regierungskreisen.

Stuttgarter Nachrichten online 12.12.2008: Land ködert bundesweit Lehrer

Helmut Rau schlägt zurück, und das ist das Klügste, was er tun kann. Das ändert nichts daran, dass wir hier einen weiteren Beweis für die Unsinnigkeit eines streng föderalen Bildungssystems haben. Das ist ungefähr so, als würde Ihr Fuß die Hand dafür bezahlen, dass sie den Schuh bindet.

Diesen Beitrag weiterempfehlen

Diesen Beitrag versenden

1 Kommentare von Lehrerfreund/innen

(#1) maestra meinte am 24.01.2009, 18:33 dazu:
" 

Was nützt all die Werbung, wenn die neu angestellten Lehrer dann mit einem kümmerlichen Angestelltengehalt abgespeist werden á TVL EG 13, Einstiegsstufe für Neue:2 bestenfalls 3. Dazu minimale Aufstiegschancen im Vergleich zu den alteingesessenen einheimischen Beamten. Lächerlich!

Nach oben

Geben Sie Ihren Kommentar hier ein:

Name

E-Mail (wird nicht angezeigt)

Homepage

Ihr Kommentar (HTML möglich)

Daten merken
Benachrichtigung bei Antworten

Hinweis: Der Kommentar wird von einem Moderator geprüft.

Nach oben

1358 Einträge, 12016 Kommentare
Seite generiert in 0.5252 Sekunden bei 155 MySQL-Queries
23 Lehrer/innen online (3 min Timeout / 209 )

Anzeige

Banner: Dienstunfähigkeitsversicherung für Lehrer bei versicherung900