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Gewalt-/Pornovideos per Handy getauscht: Schulverweis möglich

Gerne mal befördern Jugendliche auf ihren Mobiltelefonen pornografische oder gewalthaltige Filme/Bilder durch die Gegend. Wie das Verwaltungsgericht Karlsruhe nun entschieden hat, kann die Verbreitung solcherlei Materials mit Schulverweis geahndet werden.

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Eingetragen am 20.03.2006, 01:16 Uhr in Nachrichten |

2 x kommentiert, 130 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.

Gestern hatte das Verwaltungsgericht Karlsruhe entschieden, dass die Verbreitung von Porno- und Gewaltvideos in der Schule zu einer vorübergehenden Suspendierung vom Unterricht führen kann. Eine 14-jährige und weitere Schüler waren für fünf Tage vom Unterricht ausgeschlossen worden, weil sie entsprechende Szenen an Mitschüler verschickt hatten. [...]
Die Verbreitung von pornografischen und gewaltverherrlichenden Inhalten ist eine Straftat. In schweren Fällen können die Jugendlichen nach dem Jugendstrafrecht belangt werden. Auf dem Schulhof gelte die Verbreitung jedoch häufig als dummer Scherz oder Mutprobe, sagt Gutknecht. “Die meisten Jugendlichen haben überhaupt kein Unrechtsbewusstsein.” Es sei Aufgabe der Eltern und der Schule, dies zu ändern.

teltarif.de 17.03.2006: Schul-Suspendierung bei Gewaltvideo-Tausch möglich

Interessant ist die Aussage dieses Juristen der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Nordrhein-Westfalen, “dass ein Lehrer bei Verdacht ein Mobiltelefon kontrolliert oder sogar einzieht” (ebd.). Ob das juristisch korrekt ist, in den SMS einer SchülerIn herumzuwühlen? Ich weiß es nicht.


gefunden bei teltarif

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2 Kommentare von Lehrerfreund/innen

(#1) Chris meinte am 20.03.2006, 16:32 dazu:
" 

Wir hatten genau dieses Problem an der Schule, in relativ großem Ausmaß. Aufgeflogen ist alles, weil die Eltern eines beteiligten Schülers zuhause das Handy ihres Sohnes kontrollierten und sich an die Schulleitung wandten. Besagter Schüler spuckte die Namen von fünf anderen Schülern aus, die alle untereinander solche Filmchen hin- und herschoben. Allerdings war die Reaktionszeit zu lange, und als wir die angeblichen Übeltäter darum baten, ihre Handys kontrollieren zu dürfen, waren diese natürlich sauber. Die Frage ist, ob die Schüler uns so bereitwillig Zugriff auf ihre Handys gewährt hätten, wenn da noch illegales Material draufgewesen wäre. Insgesamt: eine sehr unangenehme Aktion. Ich bin froh, wenn ich in Z ukunft davon verschont bleibe. Deshalb plädiere ich eindeutig für ein totales Verbot von Handys und Mobiles auf dem Schulgelände. Was von Lehrpersonal gesichtet wird, wird konfisziert - fertig.

(#2) sinasi meinte am 07.04.2006, 17:06 dazu:
" 

gott sei dank

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