Industrielle Revolution: Übersicht - Tafelbild
Tafelbild zur Industrialisierung: Die Industrielle Revolution spaltet die Gesellschaft aufgrund billigerer Produktionsmöglichkeiten. Niveau Sekundarstufe I.
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Eingetragen am 04.07.2004, 03:37 Uhr in Geschichtsunterricht | Industrialisierung |
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Das Tafelbild zur Einheit “Industrialisierung, Industrielle Revolution” gibt einen Überblick über die wesentlichen Aspekte der Industriellen Revolution.
Eingeleitet durch die Erfindung neuer Technologien (z.B. Dampfmaschine, James Watt 1769) verbilligte sich die Produktion; damit verbunden begann Einzelarbeit (zur Veranschaulichung seien genannt: der Schuster, der Schneider usw.) sich nicht mehr zu rentieren. Die Menschen zogen in die Städte, um dort in Fabriken zu arbeiten - statt wie bisher als Handwerker in ihrem Dorf. Parallel dazu wurden die Fabrikherren reich und erhielten zunehmend mehr politischen Einfluss. Damit wurde der alte Gegensatz von Adel und Volk (=Handwerker, Bauern ...) abgelöst durch den Konflikt zwischen denen, die die Produktionsmittel besaßen (“Fabrikherren”) und den “Proletariern” (proles = Kinder; den Fabrikarbeitern gehört nichts außer ihren Kindern). Dieser Konflikt wurde in erster Linie ausgelöst von den sozialen Umständen der Arbeiter/innen: Arbeiter/innen wurden in kürzester Zeit zur Massenware, die man schlecht bezahlen und behandeln konnte. Für einen entlassenen Arbeiter standen zehn auf der Straße, die - aus Mangel an Alternativen - bereit waren, zu jeder Bedingung zu arbeiten.
So tauchte die “Soziale Frage” auf - die Frage nach möglichen Lösungen dieser Missstände:
Zur Lösung der sozialen Frage bildeten sich verschiedene gesellschaftliche und politische Organisationen und Parteien neu: die Genossenschaftsbewegung, die Arbeiterbewegung, die Organisationen der Kirchen, die auf den Grundsätzen der christlichen Soziallehre aufbauen, die neu gegründeten Gewerkschaften und neue politische Parteien.
Zudem erließ der Gesetzgeber nach und nach zahlreiche Gesetze und Verordnungen und gründete zu deren Durchsetzung neue Exekutiven, die schließlich in der umfangreichen Sozialgesetzgebung heutiger Industrienationen mündete.
Die drängenden Probleme führten zu einer vielfältigen gesellschaftlichen Mobilisierung und Politisierung, die je nach sozialer Interessenlage und Sicht unterschiedliche Lösungsansätze hervorbrachten. So engagierten sich u. a. bäuerliche, bürgerliche und kirchliche Initiativen, dann auch (früh-)sozialistische und marxistische Bewegungen sowie Verantwortliche in Staat und Wissenschaften.
Nicht berücksichtigt ist im Tafelbild die mit diesen Entwicklungen einhergehende Veränderung der privaten/familiären Lebensumstände. Gerade auch diese Änderungen waren so umwälzend, dass sie einen bedeutsamen Teil der “Revolution” darstellten.
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8 Kommentare von Lehrerfreund/innen
für mich
Danke, genau das hab ich gebraucht!!!
(nebenbei: Schülerfreund) *g*
ich hasse geschichte aber hir is es jut erklärt ![]()
unser geschichte lehrer gibt uns in jeder unterricht 2 seiten auf.
wir haben 3 stunden Ge. und 2 stunden Erd. mit ihm aber hier wird alles klar und deutlich erklärt.
Na aber hallo, das Bild war gestern bei unserem Geschichtslehrer an der Tafel… und wir Schüler dürfen kein Wikipedia benutzen! Aber hauptsache der Herr Geschichtslehrer kann die gesamte Folie als Tafelanschrift übernehmen, BIS INS KLEINSTE DETAIL?! Moargh, sowas regt mich auf… Naja, trotzdem gut gemacht. =) lG
Muss es denn immer die Dampfmaschine sein? Sie wurde nämlich erst relativ spät wirkungsvoll und in grösserem Rahmen eingesetzt. Viel wichtiger war die Optimierung der Wasserkraftnutzung und die Mechanisierung der Produktion.
äh nur so James Watt hat die Dampfmaschine nicht erfunden, das war Thomas Newcomen 1712 und das Prinzip selber, haben Denis Papin 1690 und Thomas Savery 1698 entwickelt, konnten es aber nicht richtig umsetzen.
oh ja, danke!
Wie lange hab ich danach jetzt gesucht…
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