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Jürgens: Schüleraktive Unterrichtsformen (Skript)

Kurzer Überblick zu schüleraktiven Unterrichtsformen (Begründungszusammenhang, Begriff ...). Nach Jürgens/Riecke-Baulecke (Hg.): Schüleraktive Unterrichtsformen.

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Eingetragen am 02.10.2006, 14:44 Uhr in Paedagogik | Methoden |

1 x kommentiert, 589 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.

Vielen Dank an Silvia Lipp für die Bereitstellung der Zusammenfassung!

Das einseitige Skript “Schüleraktive Unterrichtsformen” (pdf) hat folgenden Inhalt:

Schüleraktive Unterrichtsformen

nach Eiko Jürgens, Thomas Riecke-Baulecke (Hg.): Schüleraktive Unterrichtsformen. Modelle und Praxisbeispiele für erfolgreiches Lehren und Lernen (Schulmanagement-Handbuch. Bd 108). München : Oldenbourg 2003

Schüleraktiver Unterricht – Begründungszusammenhang

- Gegenwärtig wird die Unterrichtskultur durch das fragend-entwickelnde Unterrichtsgespräch dominiert, gemäß dessen Choreographie der Lehrer im Zentrum des frontal strukturierten Geschehens steht.
- Die Schülerrolle hingegen lässt sich hingegen weder vergleichbar abwechslungsreich noch im gleichen Maße aktiv gestalten.

Grundproblematik des Frontalunterrichts

- Selbst methodisch gut gemachter Frontalunterricht bleibt aus lern- und motivationspsychologischer wie gleichfalls neurobiologischer Sicht eine suboptimale Lehrform.

  1. individuelle Wege müssen zu Gunsten der vom Lehrer geplanten und realisierten Gesprächschoreographie eingeebnet werden.
  2. auf unterschiedliche Lerntempi kann wenig Rücksicht genommen werden.
  3. keine Differenzierung möglich
  4. informative, auf den individuellen Lernfortschritt bezogene Rückmeldungen können so gut wie gar nicht gegeben werden.

Begriff

- Schüleraktivität:

Es werden einerseits alle schulischen Erziehungs- und Bildungsprozesse aus der Entwicklungsperspektive des Kindes unter dem überragenden Ziel seiner Menschwerdung innerhalb und als Teil der Gesellschaft betrachtet und bewertet. Anderseits können die subjektiven Veränderungsprozesse nur durch Lernen erfolgen.

- 2 Grundsätze des ‚Offenen Unterrichts’

1. einem erziehungs- und bildungsnormativen Zielbild des selbstbestimmten Menschen und seiner Verantwortung für die Gesellschaft
2. einem lerntheoretischen Zielbild des selbstgesteuerten, eigenaktiven und entdeckend-problemlösenden Kindes und Jugendlichen

ganzheitliche Lernkompetenz – zum Handeln befähigen

besteht aus: Selbst- bzw. Persönlichkeitskompetenz, Sach- und Fachkompetenz, Methodenkompetenz, soziale und emotionale Kompetenz


Skript “Schüleraktive Unterrichtsformen” (pdf)

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1 Kommentare von Lehrerfreund/innen

(#1) johannes meinte am 08.10.2006, 14:12 dazu:
" 

Gute, knappe Zusammenfassung - allerdings fuer ein ganzes Buch zu knapp. Leider ist das Buch zur Zeit nicht mehr im Handel.

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