Weniger Lehrer im Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit
Von 2000-2003 ist die Zahl der Pensionierungen auf Grund von Dienstunfähigkeit vor Vollendung des 63. Lebensjahres dramatisch gesunken (64% -> 34%). Das ist interessant.
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Eingetragen am 12.11.2004, 00:26 Uhr in Nachrichten | Statistiken | Burnout |
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Nach einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 11.11.2004 sind im Jahr 2000 noch 64% aller Pensionierungen von Lehrer/innen wegen Dienstunfähigkeit erfolgt. Das heißt: 2 von 3. Im Jahr 2003 waren es nur noch 34%. Wo doch der Ruf der Lehrperson schlecht wie nie ist (wenn man davon absieht, dass ein Teil der Abscheu des Volkes sich in Mitleid verwandelt hat). In seiner unsäglichen Ausgabe “Klassenkrampf” (46/2003) berichtet der Spiegel noch höhnisch von Burnout-Seminaren, an denen fast keine Lehrperson vorbeikäme: bunte Gymnastikmatten in namenlosen Turnhallen, Trainingshosen und autogenes Training. Ist es möglich, dass diese Realität sich innerhalb von wenigen Jahren dramatisch geändert hat?
Es wäre möglich.
- Pressemeldung Immer weniger Pensionierungen von Lehrern wegen Dienstunfähigkeit des Statistischen Bundesamtes.
Übrigens: In anderen Zweigen des Berufsbeamtentums werden 24% Dienstunfähigkeit gemeldet, im Vollzugsdienst (Regelsaltersgrenze: 60) 16%.
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