Entwicklung des moralischen Urteils nach Eckensberger (Skript)
Zusammenfassung von Lutz H. Eckensberger: 'Die Entwicklung des moralischen Urteils' (Skript für eine Prüfung zum Ersten Staatsexamen, Fachbereich Pädagogik).
Diesen Beitrag weiterempfehlen
Zu diesem Beitrag
Eingetragen am 14.09.2006, 18:33 Uhr in Paedagogik |
943 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.
Sie finden auf dieser Seite den Inhalt des Skripts, das Sie auch als pdf-File herunterladen und ausdrucken können: Skript: Entwicklung des moralischen Urteils (Eckensberger).
Beachten Sie auch das ausführliche Skript und Strukturbild zur Moralerziehung nach Kohlberg (lehrerfreund.de).
Lutz H. Eckensberger: Die Entwicklung des moralischen Urteils
in: Heidi Keller (Hg): Lehrbuch Entwicklungspsychologie, Bern: Huber, 1998.
1 Was sind moralische Urteile?
Zwei Grundfragen:
> Was hat empirische Entwicklungspsychologie mir Moral zu tun? (Moral = wertende Kategorie, Teil der Philosophie / Metaphysik)
> Wenn schon Moral, wieso untersucht man dann moralische Urteile und nicht moralisches Verhalten?
Moral / Ethik:
- deskriptive Bedeutung: faktisch herrschende Sitten und Normen
-> Untersuchungsgegenstand von Soziologie, Psychologie - normative Bedeutung: Begründung und Rechtfertigung der Sitten, „was sein sollte“
-> Philosophie
Abhängigkeit der beiden Bereiche voneinander:
- normative Ethik = „regulative Idee“ für tatsächliche Handlungen
- Handlungsentscheidungen beruhen auf der Reflexion normativer Ethik
-> Untersuchung des moralischen Urteils = Untersuchung von Begründungs-argumenten für normative Handlungsentscheidungen von „naiven Subjekten“
- betrifft v.a. zwischenmenschliches Handeln:
- Achtung anderer Personen, Toleranz und Anerkunnung anderer Bedürfnisse und Standpunkte
- Gerechtigkeit
- Verantwortung gegenüber dem Anderen
- Wohlwollen
- universalisierbar, objektiv
Philosophische Positionen:
- deontologisch / Pflichtethik
- Kant: kategorischer Imperativ; Pflicht als Bestimmungsgrund für moralisches Handeln
- zentral: Intention („guter Wille“ ), nicht Handlung an sich (kann auch aus Selbstsucht geschehen)
- Max Weber: Gesinnungsethik
- teleologisch, utilitaristisch, Zweckethik
- Handlungen sind gut, wenn sie geeignet sind, gute Ziele zu erreichen
- Max Weber: Verantwortungsethik
- Diskursethik (Apel, Habermas):
- Diskurs als Prinzip zur Herstellung von Konsens über normative Fragen
- wichtig: gegenseitige Achtung, Unvoreingenommenheit der Beteiligten
2 Die Untersuchung der Entwicklung moralischer Urteile in der Psychologie
Piaget: „Das moralische Urteil beim Kind“ (1932)
- heteronome (an äußeren Regeln orientierte) vs. autonome (an der eigenen Entscheidung orientierte) Moral
- Entwicklung des moralischen Urteils = Trend von heteronom zu autonomem Urteil
Kohlberg: empirische Arbeit über 30 Jahre
- sechs Stufen, 3 Niveaus
- sechste Stufe: Stufe der ethischen Prinzipien, nicht empirisch definiert, repräsentiert deontologische ethische Position (cf. Kant)
2.1 Beziehung zwischen Philosophie und Psychologie bei Piaget und Kohlberg
Piaget:
Frage nach der Annäherung des kindlichen moralischen Denkens an das Moralsystem der Philosophie
Kohlberg:
- Auseinandersetzung mit philosophischen Ansätzen zur Moral
- Frühwerk: Entwicklung der Moralität v.a. kognitiv
- später: wechselseitige Befruchtung von Philosophie und Psychologie
-> Voraussetzung für Anwendung in Erziehung: Theorie, dass Moralerziehung nicht inhaltliche Tugenden lehren soll, sondern Entwicklung selbst als Ziel
Habermas: Komplementaritätstheorie (ausgehend von Kohlberg)
Arbeitsteilung von Psychologie und Philosophie:
- empirische Theorie setzt normative Theorie voraus
- normative Theorie wird zweifelhaft, wenn von empirischer Theorie im Verwendungszusammenhang widerlegt
2.2 Moral, Kognition und Affekt
Piaget:
- ideales vs. reales Gleichgewicht von Moral (cf. philosophisches vs. psycholog.)
- zentral:
- Kooperation als Anstoß zur Moralentwicklung
- Achtung des Anderen
- Affekte: zentrale Rolle bei moral. Entwicklung
- Kleinkinder: geleitet von spontanen Affekten
- Entwicklung: Wille setzt Verstand durch
-> Affekte / Gefühle: konstitutiv für die Moral
-> reife Moral: Zusammenfallen von Liebe und Gerechtigkeit
Kohlberg:
- Affekte zunächst unklare / unbedeutende Rolle
- später: Moralität = Gerechtigkeitsstruktur
- optimal gerechte Entscheidung erreicht durch „ideale Rollenübernahme“ (cf. ideale Kommunikationssituation nach Habermas)
Kritik an Kohlberg:
Gilligan:
- Frauen haben eine andere Moralauffassung als Männer
- männl. Moral der Gerechtigkeits- / Fairnessorientierung vs. weibliche Moral der Fürsorge und Verantwortung
-> Frauen von Kohlberg niedriger eingestuft, weil einseitig Gerechtigkeitsmoral
- tatsächlich: These nur schwach bestätigt; Unterschiede eher sozial als geschlechtsspezifisch
- Folge bei Kohlberg: Integration von Gerechtigkeit und Fürsorge in Stufe 6
- Stufenbeschreibung bleibt jedoch auf Gerechtigkeitsperspektive beschränkt
- Stufenbeschreibung bleibt jedoch auf Gerechtigkeitsperspektive beschränkt
2.3 Moral und andere normative Regelsysteme für soziale Handlungen
Unterscheidung (ausgehend von Kohlberg: Turiel, Smetana, Nucci):
- persönliche Vorlieben
- Bezugs- und Regelsysteme, die nur Individuum selbst betreffen
- Angelegenheit der handelnden Person
- z.B. Haarlänge
- sozial-konventionelle Regelsysteme
- koordinieren soziale Interaktion in Gruppen
- Funktion: Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung
- inhaltliche Verhaltensrichtlinien
- z.B. Tischsitten
- Moral
- universell
- aus sich heraus gut oder schlecht
- z.B. Ehrlichkeit, Verantwortlichkeit, Achtung vor dem Leben
-> Kohlbergs Dilemmata: Bereich der Moral
-> Kritik an Kohlberg: verfrüht / keine klare Trennung der Bereiche
2.4 Erhebungstechniken: Kooperation, Beobachtung, fiktive Szenarien und hypothetische Dilemmata
Piaget: beobachtet Spiel der Kinder und beteiligt sich selbst (teilweise lenkend)
Kohlberg:
Interviews: Probanden müssen sich für eine Handlungsalternative entscheiden
->
hypothetische Dilemmata
- 9 Dilemmata/ 3 Blöcke
- Verletzung konkurrierender Werte
- zentral: nicht die richtige/ falsche Entscheidung, sondern die Begründung
- Untersuchung der normativen Ethik
- Untersuchung der normativen Ethik
2.5 Auswertung und Ergebnisse: Die Ontogenese des moralischen Urteils
2.5.1 Piaget
- keine Stufen, sondern Entwicklungstrends
- praktisches Urteil (Beurteilung einer konkreten Situation)= intuitive Stellungnahme
-> 1-2 Jahre vor theoretischem Urteil (Beurteilung einer fiktiven Situation) ausgebildet - Theorie: Entwicklung von Heteronomie zu Autonomie (s. Tabelle 2)
- Herangehensweise Piagets: spekulativ, nicht empirisch
- Fundgrube für Hypothesen
- Entwicklung in Bezug auf Spielregeln, Lüge, Verantwortung, Gerechtigkeitssinn
- Beziehung zwischen Inhalt und Struktur der Moral (s. Tabelle 3)
- äußerliche Voraussetzung: Interaktion mit Erwachsenen
- überwunden durch Erkenntnis, dass auch Erwachsene Fehler machen
- gefördert durch Gruppenerfahrung, mit Gleichen
- interne Voraussetzung: soziale Kognition:
- 70er Jahre: Forschungsboom (s. Hoffmann II)
Folgen Piagets:
- Hoffmann I: Erziehungsstilforschung:
- Machtausübung (power assertion): negativ
- erklärender Erziehungsstil (induction): positiv in Bezug auf Moralentwicklung
- Hoffman II: Untersuchungen zur Sympathie, Empathie und Schuld beim Kind
- erstes Halbjahr: globale Empathie
- bis zweites Lebensjahr: egozentrische Empathie
- zwei bis sieben Jahre: entstehung von Scham- und Schuldgefühl
- sieben bis zwölf J.: (konkrete Operationen): Empathie für die Lage des anderen
- ab zwölf (formale Operationen): Empathie mit Gruppen; Solidarität; „existentielle Schuld“
2.5.2 Kohlberg
- Die Stufen der Entwicklung des moralischen Urteils
- Dilemma (Bsp.: Joe und sein Vater, s. Tab. 4)
- 6 Stufen, nur 5 empirisch definiert
- 6. Stufe: Hineinversetzen in alle möglichen Standpunkte bei Achtung aller Positionen
- 7. Stufe: Habermas: enthält auch politische Freiheit (nicht weiter entwickelt)
-> Kohlberg: Sinn des Lebens, religiöse Strukturen -> nur theoretische Überlegungen - Entscheidung daf ür / dagegen auf allen Stufen möglich -> wichtig: Begründung
- Kohlbergs Stufenkonzeption
- beruht auf Piagets Äquilibrationsmodell, übertragen auf Bereich Moral
- strenger als Piaget selbst
- Merkmale des strengen Stufenkonzepts:
- jede Stufe = einheitliche Denkorganisation
-> Person trifft Entscheidungen immer auf der gleichen Stufe (zu bestimmtem Zeitpunkt) -> interne Konsistenz - frühere Stufe wird in spätere integriert und tansformiert
- jede Stufe = einheitliche Denkorganisation
- Stufenfolge empirisch universell
-> keine Regression, kein Überspringen möglich
- beruht auf Piagets Äquilibrationsmodell, übertragen auf Bereich Moral
- Struktur und Inhalt der Stufen (s. Tab. 5)
- Rollenübernahmefähigkeit (übernommen von Mead, weiter ausgeführt durch Selman) als Kriterium für moral. Entwicklung
-> Kohlberg: sozio-moralische Perspektive (später: Gerechtigkeitsperspektive) - Moralisches Urteil besteht aus:
- Rollenübernahmeprozess
- logische Struktur
- Gerechtigkeitsstruktur
- zunehmend umfassender, äquilibrierter
- 80er Jahre: Gerechtigkeitsperspektive ergänzt durch Gerechtigkeitsoperationen:
- equality (gleichheit)
- equity (Billigkeit)
- Reziprozität
- Inhalte der Stufen (s. Tab. 6):
- Werte (normative Inhaltskategorien)
- Elemente (moralpsychologische Positionen)
-> Ende 70er Jahre: Kritierium für Auswertung moralischer Argumente
- Rollenübernahmefähigkeit (übernommen von Mead, weiter ausgeführt durch Selman) als Kriterium für moral. Entwicklung
- Auswertungsverfahren
- Standardauswertungsmanual: Colby: „Standard Issue Scoring Manual“
- Kriterienurteile zur Zuordnung zu Stufen
- „Kochbuchcharakter“
- Standardauswertungsmanual: Colby: „Standard Issue Scoring Manual“
- Empirische Evidenzen für die Stufenannahmen
- Daten zur internen Konsistenz: widersprüchlich
-> zu überprüfen: inwieweit Abweichungen von Stufenkonsistenzen im einzelnen Subjekt systematisch sind - These der Stufeninvarianz:
widerlegt durch Studie von Kohlberg und Kramer
-> 4 Folgen:- Unterscheidung von harter struktureller und weicher funktionaler Stufe
-> Abweichungen bei College-Studenten: durch College-Atmosphäre; funktionale Anpassung, keine strukturelle Regression - Stufen 5 und 6: neuer Status: Stufe 6 nicht mehr ausgewertet; philosophischer Status
- „Stufe 4 ½“: Ablehnung einer Gesellschaftsperspektive bei individualistischer Perspektive
-> Umgehen der Regression von College-studenten aus Kramer-Studie auf Stufe 2 - Stufenwerte wurden von 1971 bis 1983 zunehmend schwieriger (laut Eckensberger) -> Kohlberg passte seine Methode der Theorie an
- Unterscheidung von harter struktureller und weicher funktionaler Stufe
- These der Universalität
- Studien in verschiedenen Kulturkreisen zeigen:
- Stufe 1 und 5 allgemein am Seltensten
- Vorwurf der westlichen Prägung: nicht begründet
- fehlt zur Universalisierbarkeit: Einfluss von Religion (cf. Hinduismus, Buddhismus)
- Studien in verschiedenen Kulturkreisen zeigen:
- Daten zur internen Konsistenz: widersprüchlich
- A/B-Unterstufen
- Annäherung an Piaget
-> wichtige Rolle für Verhaltensvorhersage
-> theoretische Unklarheiten - A-Unterstufe: weniger reif
- B-Unterstufe: reifere Version einer Stufe
- Operationalisierung der B-Stufen nach Kantschen und Piagetschen Kriterien:
- Kritik: entspricht Stufe 6
- -> unklare Trennung; zweiter Entwicklungspfad von heteronom zu autonom; unklares Verhältnis zu sozio-moralischer Perspektive
- Operationalisierung der B-Stufen nach Kantschen und Piagetschen Kriterien:
- Annäherung an Piaget
- Moralisches Urteilen und Handeln
- Zusammenstellung von Studien von Blasi
- Zusammenhang zwischen moralischem Denken und Ehrlichkeit, Hilfehandlungen und Widerstand gegen Konformität
- Zusammenstellung von Studien von Blasi
- Anregungsbedingungen
= Entwicklungsvoraussetzungen- Niveau des moralischen Urteils beeinflusst durch:
- Bildungsniveau
- Urbanisierung
- Religiosität
- Modernisierung
- sozialen Status
- kulturelle Komplexität ? kleinere Stammesgruppen: bleiben auf Stufe 3
- Berufsausübung/ Bildung ? führt zu Stufe 4
- Erfahrung außerhalb der Familie
-> cf. Änderungsbedingungen von Lempert, Tab. 8
- Niveau des moralischen Urteils beeinflusst durch:
2.6 Eine handlungstheoretische Rekonstruktion der Theorie der Entwicklung moralischer Urteile
- Eckensbergers Interesse am moralischen Urteil: vom Kulturvergleich her
- dort: universelle Struktur, mögliche kulturelle Variationen von Interesse
- Studien: Stufe 5 in vielen Kulturen nicht vertreten; Stufe 4 in einfachen Kulturen oft nicht erreicht
- -> von Stufe 3 zu Stufe 4: neue Interpretation der Realität
- -> von Gemeinschafts- zu Gesellschaftsperspektive
Neues Modell Eckensbergers:
- leicht veränderter methodischer Zugang (Dilemmata von Probanden selbst ergänzt)
- Ergebnis: 11 Stufen; innere Gliederung ohne Unstimmigkeiten Kohlbergs
- drei Merkmale:
- Strukturkriterium: nicht soziale Perspektive, sondern Handlungsstrukturen
-> von Stufe zu Stufe zunehmend komplexer - moralisches Urteil: bezogen auf Konflikt zwischen Handlungen
-> Bestimmung der Konfliktart - Verwendung eines präskriptiven Standards
- Minimalstandard vs. Universalisierung moralischer Prinzipien
- -> keine lineare Entwicklung, sondern Pendelbewegung (s. Abb. 1)
- a) Handlungsbegriff:
Stufe 1: Verhalten -> Intentionen eines Handelnden -> Vielfalt von Handlungsinteressen -> Folgen -> interpersonales Handlen -> gruppenbezogen -> institutionsbezogen -> gesellschaftsbezogen -> autonomes Handeln: Stufe 10/11 - b) Konflikt:
Stufe 1: zwischen äußeren Handlungsregeln und äußerem Tun -> zwischen den Folgen -> zwischen Handlungen und Normen -> zwischen Werten und Normen: Stufe 10/11 - c) Moralische Standards:
Stufe 1: einseitige Achtung rigider äußerlicher Regeln -> gegenseitige Beachtung der Konfliktpartner > Abwägung von Handlungsfolgen > gegenseitige Achtung -> transpersonalisiert: ab Stufe 6: Anerkennung verschiedener Normen und Werte, formaler Gesetze -> Prinzip rationaler Übereinkünfte: Stufe 11
- Strukturkriterium: nicht soziale Perspektive, sondern Handlungsstrukturen
- 11 Stufen, 4 Niveaus
- 2-malige Bewegung von heteronom zu autonom auf 2 Niveaus:
- personaler / interpersonaler Raum (konkrete Individuen)
- transpersonaler Raum (soziales System)
- 2-malige Bewegung von heteronom zu autonom auf 2 Niveaus:
- -> Erklärung für Daten aus einfachen Stammeskulturen
- 4 Niveaus:
- Das interpersonal-heteronome Niveau
- Versuch, es möglichst allen recht zu machen
- Übergang: Stufe 3
- Das interpersonal-autonome Niveau (St. 4-5)
- Folgenabwägungen für konkrete Interessengruppen
- gegenseitige Achtung der Handelnden
- Übergang: Stufe 6
- Das transpersonal-heteronome Niveau
- soziale und juristische Regelbefolgung
- Ü.: St. 9
- Das transpersonal-autonome Niveau
- Bezug auf universelle Prinzipien
- Das interpersonal-heteronome Niveau
Zusammenhang zwischen Kohlbergs und Eckensbergers Stufen (cf. Tab. 9)
- Eckensberger: genauere Analyse der Beziehung zwischen recht und Moral
- Orientierung auf Gesetze: andere (transpersonale) Qualität
- Übergang vom interpersonalen zum transpersonalen Raum: durch Konfrontation der Moral mit der sozialen Wirklichkeit
-> Notwendigkeit der Sanktionierung von unmoralischem Verhalten (St. 6) - rigider Gesetzesbegriff (St. 7) -> elaborierter Gesetzesbegriff (St. 8) -> Solidarität mit fremden oder Menschen schlechthin (St.11)
3 Ausblick
Problematisch:
1. Trennung von Moral und Emotionen (Empathie, Sympathie)
2. Beziehung zwischen horizontalen Systemen (persönliche Vorlieben, Konventionen, Religion...) und vertikaler Entwicklung
3. Dekontextualisierung moralischer Urteile in hypoethtischen Situationen vs. Kontextualisierung im realen Leben ? Integration von Emotionen, pers. Vorlieben etc. nötig
- Skript: Entwicklung des moralischen Urteils (Eckensberger)
- Skript und Strukturbild zur Moralerziehung nach Kohlberg (lehrerfreund.de)
- Heidi Keller (Hg): Lehrbuch Entwicklungspsychologie, Bern: Huber, 1998.
Diesen Beitrag weiterempfehlen
Geben Sie Ihren Kommentar hier ein:
Hinweis: Der Kommentar wird von einem Moderator geprüft.
1358 Einträge, 12037 Kommentare
Seite generiert in 0.4947 Sekunden bei 147 MySQL-Queries
25 Lehrer/innen online (3 min Timeout / 209 )





