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Eintrag vom 17.07.2010 * 7927 Views in 2010

Mündliche Noten: Schnell und zuverlässig mit der ICE-Methode

ICE, kleines BildLehrer/innen, die mündliche Noten in der Schule möglichst objektiv gestalten wollen, wenden viele arbeitsaufwändige Verfahren an (z.B. Wiederholung zu Beginn der Stunde) - die jedoch kein Garant für die Objektivität der mündlichen Noten darstellen. Die ICE-Methode zeigt, wie Sie ohne Stress und mit relativ wenig Zeitaufwand zu möglichst objektiven mündlichen Noten kommen.

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Vorüberlegungen

Um das unten vorgestellte Konzept verstehen zu können, sind die folgenden Grundlagen von Wichtigkeit.

Mündliche Noten als Bestandteil der Leistungsmessung

I.d.R. setzt sich die Zeugnisnote einer Schüler/in zusammen aus schriftlicher Leistung (z.B. Klassenarbeiten) und mündlichen Leistungen (z.B. Beiträge in Unterrichtsgesprächen). Je nach Fach und Lehrer/in variiert die prozentuale Zusammensetzung; in Fremdsprachen erhält die mündliche Leistung oft ein höheres Gewicht, in naturwissenschaftlichen Fächern hat die schriftliche Leistung oft einen höheren Einfluss. Die Lehrer/innen sind dazu verpflichtet, den Einfluss der Leistungsbereiche (d.h. Zusammensetzung der Note) zu Beginn des Schuljahres bekanntzugeben, z.B. mündliche Note: 40%, schriftliche Note 60%. Oder: mündliche Note 30%, schriftliche Note 60%, Jahresarbeit 10%.

Nicht immer klar ist die Trennung der beiden Leistungsbereiche “mündliche” und “schriftlich”. Viele Lehrer/innen zählen Hausaufgaben zu den mündlichen Noten, obwohl es sich dabei streng genommen um schriftliche Leistungen handelt. Ebenso vergeben viele Lehrer/innen mündliche Noten auch zur Disziplinierung (“Wer sein Buch dreimal vergisst, bekommt eine mündliche 6.”) oder zur Bewertung der Mitarbeit, was nicht zulässig ist, bspw. wenn die Mitarbeit separat bewertet und ausgewiesen wird.

Mündliche Noten und Objektivität

Noten messen die Leistung und sollten daher objektiv sein - das bedeutet: die Leistung möglichst unabhängig von der Lehrerpersönlichkeit messen. Wenn eine Lehrer/in eine Schüler/in unsympathisch findet, sollte sich das nicht in der mündlichen Note niederschlagen.

Für Lehrer/innen ist es oft schwierig wenn nicht unmöglich, die mündliche Leistung von Schüler/innen frei von persönlichen Eindrücken zu vergeben (das gilt in ähnlichem Maße auch für die schriftliche Leistung). Schüler/innen können undiszipliniert, sympathisch oder faul sein, sie können gut riechen, schielen oder stottern. Manche Schüler/innen melden sich häufig, manche gar nicht. All diese Punkte haben nichts mit der tatsächlichen mündlichen Leistung zu tun, sind jedoch für die Lehrer/in schwer zur Gänze auszublenden (Stichworte: Halo-Effekt, Pygmalion-Effekt, Milde-/Strengefehler usw.).

Wie Lehrer/innen mündliche Noten machen

Deshalb verwenden Lehrer/innen unterschiedliche Verfahren, um bei der Vergabe mündlicher Noten möglichst objektiv zu bleiben, zum Beispiel:

  • Zu Beginn jeder Stunde muss eine Schüler/in den Stoff der letzten Stunde wiederholen.
  • In jeder Stunde richtet die Lehrer/in ihren Fokus auf zwei oder drei Schüler/innen und nimmt sie öfters dran.
  • usw.

So entstehen pro Halbjahr pro Schüler/in jeweils zwei bis vier mündliche Noten, die dann in die Zeugnisnote einfließen.

Viele Lehrer/innen verzichten auch auf die vorgestellten Praktiken und machen einfach von Zeit zu Zeit mündliche Noten für eine ganze Klasse. Einige Lehrer/innen machen die mündlichen Noten grundsätzlich erst kurz vor dem Zeugnis. In diese Note fließt das komplette vergangene Schulhalbjahr ein, wobei de facto meistens nur die vergangenen zwei Monate berücksichtigt werden.

Warum mündliche Noten immer subjektiv sind

Wer möglichst objektiv sein möchte, der muss fast nach jeder Unterrichtsstunde mündliche Noten für einige ausgewählte Schüler/innen machen - bei bis zu 200 Schüler/innen pro Woche ein aussichtsloses Unterfangen. Und selbst bei ausgefuchsten Notengebungsverfahren (s.o.) ist es fast unmöglich, wirklich alle persönlichen Eindrücke vollständig auszublenden, Beispiel:

Schüler Kevin: ist undiszipliniert, stinkfaul, und herzlich unsympathisch. Auf pädagogische Gespräche reagiert er uneinsichtig. Er meldet sich im Unterricht nie, alle Lehrer/innen sind von ihm genervt.
Schülerin Sophie: diszipliniert, arbeitet eifrig mit, freundlich. Sie ist stets hilfsbereit und engagiert sich bei Greenpeace. Schülersprecherin.

Die genervte Lehrer/in wird die Beiträge von Sophie als besser strukturiert, inhaltlich gehaltvoller oder sprachrichtiger wahrnehmen - auch wenn die von Kevin diesbezüglich etwas besser sind. Schon allein wenn Kevin an die Tafel schlurpt und dabei “aus Versehen, sorry” lautstark eine Blähung entweichen lässt, wird man ihm für seine Arbeit an der Tafel kaum mehr eine 1 geben können - obwohl die Blähung mit der mündlichen Leistung nicht das Geringste zu tun haben sollte.

Es ist also davon auszugehen, dass von Menschen gemachte mündliche Noten immer einen mehr oder weniger subjektiven Einschlag haben. Mündliche Noten sind nie objektiv.

Die Lösung: Mündliche Noten en masse vergeben

Das folgende Verfahren führt zu Ergebnissen, die mindestens genau so objektiv, valide und reliabel sind wie andere Verfahren. Fehler werden - abhängig von der Lehrerpersönlichkeit natürlich - in höchst möglichem Maße minimiert. In gleichem Maße wird der emotionale und kognitive Aufwand beim Notengeben minimiert.

Vorgehen

Voraussetzung ist, dass Sie Ihre Noten mit einer (einfachen) Exceltabelle oder einem Notenverwaltungsprogramm verwalten (Links zur Notenverwaltung mit Excel am Ende dieses Beitrags).

Sie können das folgende Verfahren auch mit einem handelsüblichen Lehrerkalender aus Papier ausüben, allerdings wird das Ausrechnen von Zwischen- und Endständen dann aufwändig, weil relativ viele Zahlen zu bearbeiten sind.

Sie verwalten die mündlichen Noten jeder Klasse auf einem eigenen Tabellenblatt.

Nach spätestens vier Unterrichtsstunden in einer Klasse legen Sie eine neue Spalte mit dem aktuellen Datum an und geben jeder Schüler/in eine mündliche Note - und zwar ohne lange nachzudenken. Im Notensystem 1 bis 6 vergeben Sie ausschließlich ganze und halbe Noten. Für 30 mündliche Noten investieren Sie deutlich weniger als 5 Minuten. Sie vergeben alle Noten im Hochgeschwindigkeitsverfahren.

Sie sollen nur dann innehalten und ihren Kopf einschalten, wenn Sie zum wiederholten Male größere Zweifel hegen, ob Sie Schüler/in x gerade zu gut oder zu schlecht bewerten. Wenn Ihnen wiederholt bei einer Schüler/in Zweifel an der Angemessenheit Ihrer mündlichen Note kommen, sollten Sie Ihr Augenmerk auf diese Schüler/in richten und überprüfen, ob Sie mit Ihrer Intuition richtig liegen.

Wenn Sie die Gefahr spüren, sich von den bisher gegebenen Noten beeinflussen zu lassen, dann blenden Sie die bereits ausgefüllten Spalten direkt nach dem Ausfüllen einfach aus (z.B. Rechtsklick auf den Spaltenkopf, “Ausblenden”).

Damit kommen Sie bei ca. 18 Schulwochen pro Halbjahr in einem Hauptfach auf stark 15 mündliche Noten im Halbjahr, in einem Nebenfach auf etwa 8 mündliche Noten im Halbjahr, fiktiver Screenshot einer solchen Excel-Tabelle (Ausschnitt):

Ausschnitt: Excel-Tabelle mit mündlichen Noten

Vorteile dieses Verfahrens

  1. Sie vergeben permanent mündliche Noten, mindestens alle zwei Wochen. Damit werden die Noten weitgehend unabhängig von Ihrer Tagesform oder von extremen Spitzen im Schülerverhalten.
  2. Sie befinden sich in einem andauernden Reflexionsprozess - Sie machen sich über die mündliche Note von Schüler X 20 Mal im Halbjahr kurz Gedanken - nicht nur zwei Mal (dafür aber intensiver).
  3. Sie können den Schüler/innen permanent Auskunft geben. Zu jeder Klassenarbeit können Sie ohne den geringsten Stress den aktuellen mündlichen Stand schreiben. Schüler/innen honorieren das in der Regel sehr.
  4. Wenn Sie eine/r Schüler/in in 15 Wochen 13 Mal die Note “Vier” gemacht haben, dann dürfte das ziemlich genau Ihrem tatsächlichen Eindruck entsprechen und in keinem Falle ungenauer sein als zwei irgendwann vergebenen Vieren.
  5. Sie haben keinen kognitiven und moralischen Stress. Wenn Sie im Halbjahr zwei mündliche Noten vergeben, wiegt die Last der Verantwortung schwerer; Sie müssen länger nachdenken, sich emotional mehr engagieren - ob diese beiden Noten dann “besser” oder “genauer” sind als der Durchschnitt Ihrer 20 rapide vergebenen Noten, ist fraglich.
  6. Fast der wichtigste Punkt: Wenn Sie so häufig wie beschrieben mündliche Noten vergeben, dann glauben Sie selbst daran, dass diese Noten in Ordnung sind und können bei Elternabenden usw. wesentlich besser argumentieren.

Zeitaufwand

Sie brauchen pro mündlicher Note brutto nicht mehr als 7 Sekunden. Wenn Sie 150 Schüler/innen jeweils eine mündliche Note pro Woche machen (was bei dieser Schülerzahl schon viel wäre), haben Sie pro Woche einen Aufwand von einer Viertelstunde, um sämtliche mündliche Noten zu erstellen.

Fazit

Unabdingbar ist natürlich der Wille zur Gerechtigkeit. Wenn Sie es einer Schüler/in reinwürgen wollen, dann können Sie das auch einmal kurz vor Noteneintrag tun.
Die vorgestellte Methode erinnert stark an die IGAMI-Strategie: Abiklausuren in 40% der Zeit korrigieren. Diese Strategie zum Korrigieren schriftlicher Arbeiten geht davon aus, dass beim Benoten schriftlicher Arbeiten die Intuition und die professionelle Erfahrung viel ausmacht und eventuell langem Überlegen ebenbürtig ist (zumindest in geisteswissenschaftlichen Fächern). Das trifft auch auf mündliche Noten zu. Wenn Sie im Halbjahr 15 Mal unter der Vorgabe pädagogischer Gerechtigkeit an Ihre Intuition glauben, werden Sie kaum schlechter liegen können als bei herkömmlichen Verfahren.

Links: Notenverwaltung mit Excel

 

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Beitrag vom 17.07.2010, 10:00 | diesen Beitrag versenden

12 Kommentare von LehrerfreundInnen
(#1) David Gerlach meinte am 17.07.2010 dazu:
" Vielen, lieben Dank für die schöne Idee!
(Und der PC läuft noch nicht einmal heiß mit der ICE-Methode ... wink ... schlechter Scherz, ich weiß. grin )
(#2) ixsi meinte am 17.07.2010 dazu:
" Genauso mache ich das auch. Das hat manche Eltern schon schwer beeindruckt, wenn ich mein Notenbuch aufschlage und sie die Zahlenkolonnen sehen. Außerdem kann ich Tendenzen viel besser wahrnehemn und für die Endnote berücksichtigen, wenn sich Schüler X von 7 Vieren auf 5 aufeinanderfolgende Dreien hochgearbeitet hat.
(#3) Franz Josef Neffe meinte am 17.07.2010 dazu:
" Immer wenn wir Probleme nicht verstehen, machen wir eine Wissenschaft daraus. Dann können wir mit den Augen rollen und so tun als seien wir besonders gescheit, wenn wir gar nichts wissen. Ein uralter Taschenspielertrick.
Die Du-musst-Schule macht, wenn es nicht klappt, ihre Schablonen immer noch perfekter. Sie lebt in dem Wahn, sich so ein Alibi zu schaffen und die Schild immer anderen zuschieben zu können. In der neuen Ich-kann-Schule ist es klar, dass Leben nicht darauf aus ist, sich ständig in vorbereitete Schablonen hineinzwängen zu lassen. Leben bedeutet, über alle Schablonen hinauszuwachsen. In der Ich-kann-Schule werden Noten nur als ein kleines Partikelchen der Kommunikation gehandhabt. Wozu wäre man mit GEIST begabt, wenn man damit nur benoten könnte? Ziel des Lebens ist Erfolg und Wachstum und nicht bloß die Zahlen von 1 bis 6.
Wenn wir Leistung tatsächlich messen und nicht bloß damit herumkaspern wollen, dann wäre als erstes die Messung des Leistumngsmessers fällig: Wer meldet sich freiwillig?
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
(#4) kathi meinte am 18.07.2010 dazu:
" @ Franz Josef Neffe

Leider haben wir keine ICH - KANN - Schule, sondern eine DU - MUSST - SCHULE, die ihren Anfang leider bereits in den ersten Schuljahren nimmt und nicht von den "Leistungsmessern", sondern den "Leistungserwartern" (= Eltern: "Du MUSST aber mal aufs Gymnasium - oder wenigstens auf die Realschule!!!!!!!) hochgepusht wird. Diese Erwarter fechten dann auch jede mündliche Note und jeden nicht erteilten halben Punkt an, weil es ja um den Übertritt geht.
Nicht um die realistische Einschätzung ( = "Ich kann") der Fähigkeiten des Kindes.
(#5) Franz Josef Neffe meinte am 18.07.2010 dazu:
" Naja, wer hat denn das Rechtssystem so gemacht und diese Schiene so ausgebaut?
Außerdem ist das eine Fehlbeobachtung oder ein Fehlschluss: Die Tatsache, dass wir eine Du-musst-Schule haben und machen, bedeutet keineswegs, dass wir keine Ich-kann-Schule hätten, im Gegenteil! Auch in Du-musst-Schulen lernt der Mensch in seiner Ich-kann-Schule. Und wenn er sich das bewusst macht, sogar immer souveräner. Lasst uns also aus der Bewusstlosigkeit langsam aufwachen! Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
(#6) Dude meinte am 18.07.2010 dazu:
" @ Franz Josef Neffe:
Geht es noch kryptischer?
Haben Sie etwa schlechte mündliche Noten in Ihrer
Schulzeit kassiert und laufen seither mit einem Lebenstrauma durch die Gegend? Werden gar Ihre Kinder ungerecht beurteilt?
Oder glauben Sie etwa, Lehrer würden nie beurteilt ("Messung des Leistumngsmessers" [sic])? Dann informieren Sie sich nächstes mal besser, bevor Sie hier anfangen zu schwadronieren...
(#7) Franz Josef Neffe meinte am 18.07.2010 dazu:
" Ja mei, was wäre die Welt ohne dezente Hinweise auf Fehler! Wenn sich nur jemand Sorgen um unsere Fehler macht, sind wir noch nicht ganz vergessen!
Aber mal Ernst beiseite: Wann haben Sie bei einem Lehrer die letzte Selbstprüfung außerhalb der üblichen Schablonen konkret erlebt? Nur nicht aus dem Trott kommen, da könnrte man was Neues erleben! Ich grüße herzlich.
Franz Josef Neffe
(#8) Dude meinte am 20.07.2010 dazu:
" Das kommt darauf an, was man unter "Schablone" versteht.
Die Selbstprüfung und -reflexion läuft jeden Tag, mal mehr, mal weniger.
Bin jetzt 4 Jahre dabei (nach dem Ref), dazu kamen bisher diverse Schulleiterbesuche, Fremdevaluation, Hospitationen von Praktikanten/innen und Referendaren/innen, schriftlich-anonyme Rückmeldung von Schülern, öffentliche Rückmeldung in Abizeitungen, Bewertungen auf spickmich.de, Elterngespräche, Kollegengespräche in Fallbesprechungsgruppen, Fortbildungen u.ä.
Aus dem Trott kann ich schon deshalb nicht kommen, weil es bei all den Reformen und Reförmchen kaum noch einen Trott gibt...

Tut mir leid für meinen schnippischen Post, es ärgert mich einfach, wenn Schulen und Kollegien über einen Kamm geschert werden!
Es gibt in unserem Bildungswesen gute und schlechte Elemente, engagierte und weniger engagierte Lehrer (so wie es übrigens in jedem Beruf der Fall ist), aber eins weiß ich:
einfache Lösungen gibt es NICHT, und Schlagworte funktionieren gleich gar nicht.
(#9) Franz Josef Neffe meinte am 20.07.2010 dazu:
" Ich finde das ganz ok, dass jeder seine Erfahrungen hat und damit konkret umgeht. Ich zum Beispiel kenne NUR einfache Lösungen. Wenn es nicht einfach ist und bei den Lösungsversuchen immer noch weniger geht, dann ist es nicht die Lösung.
Ich schere auch weder Schulen noch Kollegien und schon gar nicht über den Kamm. Meine Absicht ist es, etwas Bestimmtes zu provozieren; lat. provocare = hervorrufen. Ich bin der Ansicht, dass immer noch was drin ist, drum rufe ich es hervor. Und das mein ich - auch wenn es sich präzise mit einem sog. Schlagwort deckt - keinesfalls bloß als Schlagwort.
Ist es nicht verblüffend, wie genau wir gerade das zu wissen wähnen, was es NICHT gibt? Welche konkreten Erfahrungen haben wir denn damit? Signalisieren wir nicht mit der Ablehnung nach außen auch ein wenig, was wir IN UNS ablehnen und nicht sehen wollen?
Ich denke, letzten Endes geht es konkret immer um die Frage: Problem gelöst oder vergrößert? Da kann jeder selbst seine Bilanz ziehen. Ich wünsche guten Erfolg.
Franz Josef Neffe
(#10) Inga meinte am 22.07.2010 dazu:
" Ich bin gerade mitten im Examen und fange nächstes Jahr mit meinem Referendariat an. Noch weiß ich nicht genau wie ich das mit den mündlichen Noten regeln werde, den Ansatz, viele zeitnahe Noten zu geben, finde ich aber sehr gut. Einer meiner Lehrer auf dem Gymnasium hat es damals nach jeder Unterrichtsstunde, für die Schüler sichtbar, gemacht. Das war für mich eine extra Motivation, weil ich so genau sehen konnte, wie ich die letzten 45/90 Minuten abgeschnitten habe. Diese Methode kostet auch nicht viel Zeit und man bekommt so viele, relativ objektive, Noten für den Durchschnitt am Ende des Halbjahres.
(#11) Christian meinte am 26.07.2010 dazu:
" Ich ermittle meine Noten auch so, d.h. ich vergebe nach möglichst jeder Stunde für jeden S. eine mündl. Note. Das geht sehr schnell und dauert meist nur 1-2 Minuten. Bei mehr als 300 Schülern, die ich letztes Jahr unterrichtet habe, muss ich auch so vorgehen, da ich sonst zu viel vergesse.

Da ich dazu aber den Eindruck der stunde brauche, muss ich mir alles in meine Notenlisten schreiben. Ein für mich geeignetes Gerät, in das ich sofort die Daten tippen nkann habe ich noch nicht gefunden.
(#12) Tom meinte am 27.08.2010 dazu:
" @ Christian

"Ein für mich geeignetes Gerät, in das ich sofort die Daten tippen nkann habe ich noch nicht gefunden."

Meine persönliche Lösung: Ein vernünftiges Netbook (bei mir seit zwei Jahren ein Asus eee PC 901, begleitet mich jeden Tag in jeder Unterrichtsstunde und der Akku schafft locker einen Vormittag. Dazu natürlich den Notenmanger.

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