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Eintrag vom 26.02.2006 * 42256 Views in 2010

Noten ausrechnen mit Excel/Tabellenkalkulation

Gleich ob individueller Notenschlüssel für Punkte, Fehler o.ä., ob Durchschnitt der mündlichen Noten oder Gewichtung Sprache/Inhalt z.B. bei Aufsätzen: Mit einer Tabellenkalkulation (z.B. Excel) geht das ganz einfach. Eine unkomplizierte Anleitung.

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UPDATE 10/2009: Benutzen Sie auch den komfortablen und vielfältigen

Notenschlüsselrechner des Lehrerfreunds,

um sich individuell und beliebig Punkte- oder Fehlertabellen zum Ausdrucken ausgeben zu lassen (auch: gesockelte Punkteschlüssel und IHK-Schlüssel).

Sie finden hier eine Einführung in die Funktionen von Excel, die Sie brauchen, um Noten und Notenschlüssel zu erstellen. Wenn Sie die einzelnen Schritte nachvollziehen, sollten Sie in weniger als einer halben Stunde in der Lage sein, sich in Zukunft eine Menge Zeit bei der Auswertung von Klassenarbeiten zu sparen.

Ob Sie dabei Microsoft Excel oder eine sonstige Tabellenkalkulation benutzen, spielt keine Rolle.

Sie können sich diese Anleitung auch als PDF-Skript herunterladen und ausdrucken.

1) Individuellen Notenschlüssel/Punkteschlüssel erstellen

Häufig ist das Ergebnis einer Klausurkorrektur eine Anzahl von Punkten, die die SchülerIn erreicht hat (z.B. 13 von 20 möglichen). Mit Excel lässt sich sehr einfach ein individueller Punkte-Notenschlüssel erstellen. Dieses Verfahren eignet sich auch zur Auswertung von Vokabeltests.

1. Erstellen Sie eine Spalte “Punkte” und eine Spalte “Note”. Geben Sie die ersten Punktintervalle ein (in der Regel: 1,2,3):

Schritt 1: Tabelle anlegen mit Spalten Punkte und Noten

2. Markieren Sie den Anfang Ihrer Punkteskala (=Zellen A2-A4):

Schritt 2: Erster Schritt zum Autoausfüllen der Punkteskala

3. Setzen Sie den Mauszeiger an die untere rechte Ecke der Markierung. Er sollte nun eine andere Form annehmen.

Schritt 3: Weitere Vorbereitung zum Autoausfüllen

4. Ziehen Sie den Mauszeiger nach unten,  bis das Maximum Ihrer Skala erreicht ist (z.B. 8 Punkte). Excel füllt die folgenden Zellen automatisch in den Intervallen aus, die zwischen den markierten Zellen bestehen (im aktuellen Fall beträgt der Zählabstand 1): Auto-Ausfüllen.

Schritt 4: Autoausfüllen der Punkteskala

5. Geben Sie Ihre Formel für die Berechnung der Note aus der Punktzahl in Zelle B2 ein. Die übliche Formel für lineare Notenschlüssel ist 6-5*(erreichte Punktzahl)/(Maximalpunktzahl). Für Notenvergabe nach Fehlern benutzt man die Formel 1+5*(Fehlerzahl gesamt)/(Fehlerzahl, bei der es eine 6 gibt); für gesockelte Punkteschlüssel benutzen Sie 6-5*((erreichte Punktzahl)-(Punktzahl, bei der es eine 6 gibt)/((Punktzahl, bei der es eine 1 gibt)-(Punktzahl, bei der es eine 6 gibt)).

Die Zellen, mit denen Sie rechnen möchten, können Sie von Hand eingeben (“A2”) oder nach Eingabe des Malzeichens (”*”) direkt durch Klick in die entsprechende Zelle anwählen.
Wichtig: Die Formel muss durch ein Gleichheitszeichen eingeleitet werden!

Schritt 5: Formel zur Berechnung der Note aus der jeweiligen Punktzahl eingeben

6. Füllen Sie die restlichen Zellen mit Auto-Ausfüllen aus (siehe Punkt 4).

Schritt 6: Autoausfüllen der Notenberechnung

7. Sie sollten jetzt zu jeder Punktzahl eine Note generiert haben.

Schritt 7: Punkte-Notenschlüssel

8. Markieren Sie alle Notenwerte. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Markierung und wählen Sie “Zellen formatieren”. Möglich ist auch das Menü “Format” -> “Zellen ...”

Schritt 8: Zellen auf eine Dezimalstelle formatieren

9. Formatieren Sie die Zellen mit einer Dezimalstelle.

Schritt 9: Zellen auf eine Dezimalstelle formatieren

10. Sie sollten jetzt einen ordentlichen Notenschlüssel für Ihre Punkteskala vorliegen haben:

Schritt 10: Fertiger Notenschlüssel

2) Noten prozentual gewichten am Beispiel “mündlich”/“schriftlich”

Oft wollen Sie verschiedene Leistungen unterschiedlich gewichten und daraus eine Gesamtnote errechnen. Mit Excel geht das wesentlich komfortabler als mit dem Taschenrechner:
A. Legen Sie folgende Spalten an: Schülernamen, mündliche Note, schriftliche Note, Endnote. Füllen Sie die Tabelle zu Übungszwecken wie im folgenden Bild gezeigt aus:

Anlegen einer Tabelle zur Berechnung einer Note aus unterschiedlich gewichteten mündlichen und schriftlichen Leistungen

B. Geben Sie in die Zelle D2 die Formel ein (Gleichheitszeichen nicht vergessen), z.B. mit der Gewichtung 40% für die mündliche Note, 60% für die schriftliche Note. Die Zellen, mit denen Sie rechnen möchten (z.B. B2 für “mündliche Note”) können Sie von Hand eingeben (“B2”) oder nach Eingabe des Malzeichens (”*”) direkt in die entsprechende Zelle klicken. Bestätigen Sie die Formel mit der Eingabetaste (“Return”/“Enter”).

Formel zur Berechnung der Endnote eingeben

C. Berechnen Sie die Endnote für alle SchülerInnen mit der Funktion Auto-Ausfüllen (siehe oben Punkt 4.)

Autoausfüllen der Notenspalte

D. Für jede SchülerIn sollte nun die korrekte Note berechnet worden sein. Um Noten mit nur einer Dezimalstelle zu erhalten, gehen Sie vor wie oben in Punkt 8.

Fertige Notentabelle

E. Wenn Sie die Notengewichtung modifizieren wollen, verändern Sie einfach für die erste SchülerIn die Gewichtung in der Formel (Doppelklick in die Zelle) und ändern die Prozentwerte.

Gewichtung verändern durch ändern der Prozentwerte für mündlich/schriftlich in der Notenberechungsformel

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Beitrag vom 26.02.2006, 14:42 | diesen Beitrag versenden

34 Kommentare von LehrerfreundInnen
(#1) Rudi Pfaller meinte am 05.03.2006 dazu:
" Die zweite Dezimale muss wegfallen. Es darf nicht mathematisch gerundet werden.
4,75 ergibt als Note 4,7 und nicht 4,8.
Die Tabelle ist so unbrauchbar.
(#2) Der Lehrerfreund meinte am 05.03.2006 dazu:
" Nicht ganz. Wenn Sie die Note mit dieser Tabelle weiterverarbeiten, wird weiterhin mit 4,75 gerechnet; die Formatierung auf eine Dezimale bezieht sich ausschließlich auf die Darstellung.

Wer die Noten direkt aus der Tabelle abschreibt und vermeiden will, dass im Falle x,x5 aufgerundet wird, der kann die Schritte 8-10 weglassen und statt dessen die Formel 6-5*A2/8 abrunden lassen: =abrunden(6-5*A2/8;1).
Wer grundsätzlich böse sein will, verwendet statt dessen
=aufrunden(6-5*A2/8;1)
(#3) Gernot meinte am 06.03.2006 dazu:
" "4,75 gibt als Note 4,7 und nicht 4,8"

Also bitte ... wir sind Lehrer und keine Computer. gulp
(#4) Mathepauker meinte am 11.03.2006 dazu:
" Verwende folgende Excel-Formel:
=kürzen(4,75;1) gibt 4,7 zurück, schneidet also alles bis auf die erste Stelle nach dem Komma ab.
(#5) Rudi Pfaller meinte am 01.04.2006 dazu:
" Lieber Kollege Gernot,
es ist wichtig, mit 4,7 zu rechnen. In unseren Abschlussprüfungen wird das so gemacht:
(Anmeldenote + (schriftlich+mündlich)/2))/2 = Zeugnisnote. Wenn man hier die Zwischennoten aufrunden würde, würde die Zeugnisnote schlechter und anfechtbar. Was in Prüfungen üblich ist, halte ich in allen meinen Notenberechnungen ein. Die Formel von "Mathepauker" verwende ich dazu.
(#6) Christoph Gurlitt meinte am 20.05.2006 dazu:
" Hallo, liebe Kollegenrunde!
Wo kommt denn diese Formel eigentlich her. Ich verwende sie schon ziemlich lange und denke darüber nach, woher ich die habe.

Weiß dies jemand von Ihnen/Euch?

PS: Die so errechneten Noten sind eine nicht die Bewertungsgrundlage für unsere "Kinder"! So wie es "Gernot" schreibt!
(#7) René Teinze meinte am 30.06.2006 dazu:
" Hallo Kollegen,

wird denn auch abgerundet, wenn das Ergebnis 2,76 ist? Das ist nämlich bei euren Formeln der Fall. Wenn nein, dann hier die Korrektur der Formel:

=RUNDEN(6-5*$A2/8-0,01;1) für eine Nachkommastelle
=RUNDEN(6-5*$A2/8-0,1;0) ohne Nachkommastellen

Beste Grüße
René Teinze

http://www.buero-digitale.de
(#8) René Teinze meinte am 30.06.2006 dazu:
" kleine Korrektur:

0,01 muss in beiden Fällen eingesetzt werden (hinter dem zweiten Minus). Sonst wird auch der Durchschnitt "2,54" zur "2", was ja nicht sein soll, denke ich.

Beste Grüße
René Teinze

http://www.buero-digitale.de
(#9) Mario Bliesener meinte am 19.12.2006 dazu:
" Hallo,
es ist ja schön zu sehen das ganz Deutschland recht hat. Die Lehrer sind sich nie einig aber alle kriegen ne 5. Ich sag nur: Vormachen, Erklären, Nachmachen, üben üben üben üben. Nicht das nächste Thema anfangen und das vorherige vergessen. Die ersten Aufgaben einer Arbeit sind immer die letzten Themen. Und so weiter....
Lernt noch schön und macht es dann besser.
Mario Bliesener

Ps: Die Natur zeigt das Lehren seit vielen Jahren. Bei den Tieren und den Menschen! Aber wir sind ja so zivilisiert und schlau.

Mario Bliesener
(#10) Sebastian Scheller meinte am 28.01.2007 dazu:
" Ich finde das schon sehr praktisch! Solange man immer bedenkt, dass Noten nicht errechnet, sondern erteilt werden!
(#11) ZodiacXP meinte am 10.03.2007 dazu:
" Also das finde ich nicht gut bewertet. 5/6 bis 6/6 der Punkte macht eine 1 aus, 4/6 bis 5/6 eine zwei.

Ich verweis da mal auf das bekannte IHK-Schema wo es nicht so einfach ist ein sehr gut zu erreichen.
(#12) Hans-Werner Koslowski, OStR meinte am 22.06.2007 dazu:
" Also mal ehrlich...

...wer die Punktezahl nach der
zweiten Nachkommastelle betrachtet um
die Note eine Stufe herauf oder herabzusetzen,
der ist wirklich ein abscheulicher Kleingeist.


Schrecklich.

Hans-Werner K.
(#13) Betül meinte am 13.04.2008 dazu:
" Was passiert wenn ich eine 2.425 habe wird das auf oder ab gerundet?
(#14) Max meinte am 10.06.2008 dazu:
" Und da sollen wir Schüler / Studenten noch durchbicken, wenn Ihr Euch schon in die Köppe bekommt wink

Also ich bedanke mich beim Ersteller dieses posting, es hat mich um einiges weiter gebracht. Und schließich hat mich googel'n hierher gebracht wink
(#15) deutschlehrer meinte am 14.06.2008 dazu:
" An alle Mathe-Spezis: Ich würde gerne für mich generell im Punktesystem der SekII rechnen. Muss ich dabei etwas wegen der Rundung beachten? Oder heißt dann 14,8 = 15 Punkte?
Danke schon mal
(#16) Manuel meinte am 08.09.2008 dazu:
" Ich habe das Problem, dass bei uns in Klasse 5 ein anderer Schlüssel verwendet wird. Mit 6% Fehlern soll Note 4 errechnet werden. Allerdings finde ich nicht den richtigen Wert für die Formel...
Wenn ich bei 100 Wörtern mit 10% Fehler für Note 6 rechne, dann stimmt das Ergebnis - 6 Fehler ergeben Note 4.
Wenn ich aber bei 120 Wörtern mit 10% Fehler für Note 6 rechne, dann erhalte ich bei 7 Fehlern die Note 3,91...
Gibt es etwa keinen richtigen Wert hier? Ich vermute, dass ich die Skala bei diesen Werten nicht linear ansetzen kann...
(#17) Manuel meinte am 08.09.2008 dazu:
" meine Frage hat sich erledigt... habe nicht beachtet, dass "nicht die Noten" krummer Ergebnisse liefern, sondern "die Fehlerzahlen"...
(#18) MissB meinte am 15.11.2008 dazu:
" Hallo liebe Kollegen,
ich bin ganz neu in unserem Beruf und daher immer froh, wenn man von "alten Hasen" nützliche Tipps bekommt, die einem manchmal etwas gestressten Anfänger das Leben etwas leichter machen können. grin
Allerdings habe ich das Problem, dass ich inzwischen in Bayern bin und es dort nur ganze Noten gibt. Das war für mich am Anfang eine extreme Umstellung. Und ich finde auch immer noch, dass es mit Kommanoten viel gerechter ist. Aber das ist ein anderes Thema...

Meine Frage wäre, ob eine/r von euch Mathe-/Informatik-Genies eine Formel weiß, die mir auch in Bayern sämtliche Notenschlüssel bzw. Noten ausrechnen kann. Bis jetzt bin ich immer mit dem Taschenrechner am Rumrechnen und habe so zwar schon für viele Gesamtpunktzahlen den Notenschlüssel, aber mit Formel wär das halt doch um Einiges einfacher.

Die Kriterien wären folgende:
- Hälfte der Punkte: gerade noch eine 4
- 30 %: gerade noch 5
- den Rest so verteilt, dass es genau aufgeht und wenn nicht, dann mehr bei 3/4 als bei 1/2

Dann sollte man noch unterscheiden können, ob es nur ganze Punkte gibt oder auch halbe Punkte bei der Korrektur vergeben wurden.

Vielen Dank schon mal!
LG MissB
(#19) Dirk meinte am 21.11.2008 dazu:
" Hallo zusammen,
ich finde die Formel vom "Lehrerfreund" etwas fragwürdig. Sie würde z.B.: bei einer gesamt Punktzahl von 52 P. bei erreichen von 25 P. eine 3.6 liefern. Nicht schlecht, für nicht mal die Hälfte der erreichten Punkte.
Meine Tochter hat in Ihrer Mathearbeit 45 von 52 P. erreicht. Dafür hat sie eine 2- erhalten, wie geht das? Sie geht in der 2.Klasse (NRW).
(#20) Florenz Kunert meinte am 24.11.2008 dazu:
" sehr gut.....smile
(#21) Uwe Schmidt meinte am 20.04.2009 dazu:
" wie wärs damit

Note ist x
Max Punktezahl ist n
erreichte Punktezahl ist np (Proband)


n - np
ergibt x = -------
n . np

ff = viel vergnügen
(#22) Moritz Buechner meinte am 14.06.2009 dazu:
" Gibt es eigentlich eine klare Vorschrift, wie die 2. oder 3. Nachkommastelle behandelt weren muss(!)? Oder liegt es im Ermessen des Lehrers, aus einer 3,475 eine 3,4 (=3 im Zeugnis) oder eine 3,5 (=4) zu machen.


Liebe Grüße aus Bad-Württ von Moritz
(#23) JAZZarov meinte am 14.06.2009 dazu:
" Ich weiß nichts von einer Vorschrift, aber ich denke
1.) bei x.5 muss dein pädagogsiches Ermessen walten.
2.) ansonsten gilt im Zweifelsfall sicherlich das Gesetz der mathematischen Rundung, also gibt 3,475 ganz klar eine 3.5. Aber ich denke, bei so knappen Entscheidungen wird sicher die pädagogische Erwägung eine wichtige Rolle spielen müssen - in jedem Fall.
(#24) Manuel Mauch meinte am 14.06.2009 dazu:
" @ Jazzarov:

Das Gesetz der mathematischen Rundung, wenn du es schon so formulieren willst, funktioniert aber anders...
Wenn die Frage nach der Rundung auf eine Endnote ist, also eine Note ohne Nachkommaziffer, dann ist 3,475 ganz klar eine 3. Mathematisch wird nur einmal gerundet! Und nicht erst von 3,475 auf 3,5 und dann auf 4... das wäre ja andernfalls sehr ungerecht!

Allerdings muss ich dir auf zustimmen in dem Punkt des pädagogischen Ermessens! Übrigens ist es ja sogar möglich, mit 3,3 eine 4 zu geben oder beispielsweise mit 3,7 noch eine 3. Allerdings erwartet so eine Notengebung eine ausgesprochen gute Begründung wink
(#25) JAZZarov meinte am 14.06.2009 dazu:
" Du hast recht - das war ein Denkfehler. Das ändert aber nichts daran, dass die mathematische Rundung wohl die unanfechtbarste Möglichkeit ist. Du hast völlig recht: Je weiter man von dieser Rundungsweise in der Notenvergabe abweicht, desto höher wird der Begründungsaufwand.
(#26) Pascal :. meinte am 17.06.2009 dazu:
" Hallo, liebes Kollegium.
Ich bin Schüler der 8. Klasse an der Realschule.
Da ich letztes Jahr ein Zeugnis mit überwiegend "3ern" hatte, nur ein mangelhaft in Englisch, entschloss ich mich dazu für Englisch eine Menge zu tun. (Stehe übrigens jetzt 2(+) :D)
Nun, mein jetziges Problem ist folgendes :
Noten sind (fast) alle im befriedigendem Bereich geblieben, nur habe ich Erdkunde und Chemie vernachlässigt, wo ich nun mangelhaft stehe.
Mathe war in der Grundschule immer mein Fall, doch seit der 5. Klasse läuft in diesem Fach nichts mehr. :/
Lange Rede kurzer Sinn:
Ich hab in Mathe 4 | 5 | +Lernstandserhebung 4 geschrieben, mündlich 4-5.
Ich gehe vom Schlimmsten aus und sage mündlich 5.
Wenn ich es ausrechne erhalte ich eine 4.5!
Wird die 4.5 nun aufgerundet auf ein mangelhaft oder erhalte ich eine 4- ?
Von der Note hängt meine Versetzung ab. smile
Strenge mich die letzten Stunden jetzt noch kräftig an, damit mein Lehrer sieht, dass ich die Vier auf alle Fälle will.
(#27) schueler:) meinte am 17.06.2009 dazu:
" hallo liebe foren leute.smile
ich brauche eure hilef,ich drehe noch durch.

ich habe im ersten hj. 4 und 4 geschrieben,mündlich war ich denke mal 4,als endnote hab ich eine 4 im 1 hj zeugnis bekommen.
im zweiten habe ich 4 und +5 geschrieben.
mündlich wieder zwischen 3 und 4.
ich habe es so gerechnet.
1 hj:4 + maybe 5,macht 9 und dann die mündlichen machen wir mal 8.das wären dann 17.und die dann durch 4 wären dann 4,25.wird das so berechnet?
bitet um eure hilfe,bitte ich bin so verzweifelt das ich nicht mehr weiter weiß.bitte helft mir.
ich danke schonmal im voraus.

mfg
(#28) schuelerinn 11 jahrgangsstufe meinte am 19.06.2009 dazu:
" halloo ... habe diese tabelle hier durch zufall gefunden und da hier auch ein paar Lehrer die Beiträge hier lesen , möchte ich ie chance ergreifen kurz meine Notenlage zu schildern , da ich gerechnet und nachgefragt habe und die gegebene endnote meiner meinung nach nicht gerechtfertigt ist ...achja und es handelt sich um das Fach Spanisch!

Noten :

1 Halbjahr Zeugnis:4
2 Halbjahr ,Klausuren: 5, 5+
Test: 3- (kein vocabel test)
Sonstige Mitarbeit: angeblich in beiden Quartalen nicht sicher 3 ( ich weiß nicht was die lehrerin mir damit sagen wollte)
gehen wir von einer Note zwischen 3- und 4-

nach meiner Rechnung wäre die Endnote 5 nur berechtigt wenn ich in der Sonstigen Mitarbeit 5 stehen würde...

vllt kann mir jemand mit dem richtigen rechenverfahren weiter helfen das wäre sehr hilfreich und wichtig!!!

LG
(#29) Der Lehrerfreund meinte am 20.06.2009 dazu:
" @26, 27, 28

Die von euch geschilderten Fälle sind komplex. Warum geht ihr mit diesen Fragen nicht einfach zu den entsprechenden Lehrer/innen? Die wissen am besten, wo ihr steht.
(#30) Maik meinte am 06.07.2009 dazu:
" Irgendwie verstehe ich die Diskussion nicht. Ich bin Lehrer in Niedersachsen (Sek I), und Zensuren habe ich noch nie ausgerechnet. Ein Beschluss des OVG Lüneburg vom 20.3.2008 ist in diesem Zusammenhang sehr interessant; zwei Zitate:

"Lehrer sind nicht verpflichtet, Noten allein arithmetisch zu ermitteln. Insbesondere sind sie nicht verpflichtet, den Durchschnitt der mündlichen Einzelnoten von 4,47 auf 4,00 abzurunden."

"Ein Mitschüler des Antragstellers (dessen mündliche Durchschnittsnote auf 2,7 lautete) habe sich ... das ganze Schulhalbjahr in fast jeder Stunde durch sein Engagement hervorgetan, sodass er dafür mit der mündlichen Note gut (2,0) habe belohnt werden sollen. Durchgreifende Anhaltspunkte dafür, dass diese Vorgehensweise der Fachlehrerin fehlerhaft ist, sind für den Senat nicht ersichtlich."


Also: errechnete mündliche Durchschnittsnote 4,47 -> erteilte mündliche Note 5 ist OK.
Übrigens: Die einzige Arbeit war eine 4, aber da die mündliche Note eine 5 ist, bekam der Schüler im Zeugnis eine 5. Das Gericht hatte daran nichts auszusetzen.

Errechnete mündliche Durchschnittsnote 2,7 -> erteilte mündliche Note 2 ist auch OK.
Übrigens: Die einzige Arbeit war eine 3, somit kriegte der Schüler insgesamt eine 2 im Zeugnis, weil die mündliche Note ja eine 2 war, woran das Gericht nichts auszusetzen hatte.

Man kann auf- oder abrunden, solange man es begründen kann! Diesen pädagogischen Bewertungsspielraum kann man sich doch nicht nehmen lassen.

Ist das in anderen Bundesländern etwa anders? In Bayern jedenfalls nicht:

@ MissB:
In Bayern gibt es ein Gerichtsurteil des VGH München vom 17.10.03, in dem heißt es:
"Der Senat geht in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass keine strikte Bindung der Klassenkonferenz an eine rechnerische Gesamtnote besteht; vielmehr ist die Gesamtleistung des Schülers in pädagogischer Verantwortung unter Berücksichtigung der einzelnen Leistungen zu bewerten."
Also lass das Rechnen sein. Es bringt mehr, wenn man sich auf den Gesamteindruck konzentriert. Außerdem ist man damit rechtlich auf der sicheren Seite (s. o.).
(#31) Maik meinte am 07.07.2009 dazu:
" @ Manuel Mauch:

Zumindest für Niedersachsen sagt das OVG Lüneburg im o. g. Beschluss:

"Bei der Kritik, diese Verfahrensweise laufe auf eine unzulässige doppelte Aufrundung zu Ungunsten des Antragstellers hinaus, übersehen die Antragsteller, dass die Bewertung von mündlichen Leistungen von Schülerinnen und Schülern ebenso wie die Versetzungsentscheidung selbst nicht nur auf der arithmetischen Berechnung des Notendurchschnitts beruht, sondern - anders als bei berufsqualifizierenden Prüfungen - insbesondere pädagogische Wertungen mit einfließen."

@ JAZZarov:

Das pädagogische Ermessen gilt nicht nur bei x.5 Durchschnittsnote, sondern immer, so habe ich es gelernt. Die Arithmetik liefert hier doch sowieso nur eine Scheingenauigkeit, denn die Eingabewerte, also die Noten, mit deren Hilfe man den Durchschnitt rechnet, sind doch auch nicht genau. Wer gibt einem Schüler schon eine 2,375? Da antwortet der Schüler doch glatt: "Ich finde aber, ich habe eine 2,376 verdient!" Wenn man aber nur glatte Werte reintut, können keine verlässlichen Werte mit drei Nachkommstellen herauskommen, so einfach ist das. Ich habe übrigens Mathematik als Hauptfach studiert. smile
(#32) herzwv meinte am 13.07.2009 dazu:
" Die Englischlehrerin meines Sohnes hat rechnerisch die Note 4,45 ermittelt und ihm eine 5 verpasst, nachdem er im Halbjahreszeugnis eine 2 hatte. Ist das in Ordnung???
(#33) MM meinte am 13.07.2009 dazu:
" @ herzwv:

Ohne wenn und aber... JA!
Die Note im Halbjahreszeugnis spielt dabei keine Rolle! Genausowenig ist das mathematische Mittel eher nebenrangig (wie schon oft hier beschrieben wurde)!
Persönlich möchte ich aber noch anmerken, dass (vor allem wenn er im Halbjahr auf 2 stand) im zweiten Halbjahr aber mal so richtig "daneben gelangt" hat. Oft spricht man in so einem Fall von einer "Tendenz zu einer bestimmten Note"... Die Tendenz in diesem Fall dürfte ja dann klar sein...
(#34) marliesleonie meinte am 14.04.2010 dazu:
" hallo erstmal.
ich besuche zur Zeit das Abendgymnasium. In Physik stehe ich zur Zeit leider auf einer 4,58. Nun wähle ich Physik eh ab, aber wenn ich eine 5 auf dem Zeugnis bekommen würde werde ich nicht versetzt.
Gibt es vielleicht eine Möglichkeit bei diesem Durchschnitt eine 4 zu bekommen?
Bitte antwortet mir, dass macht mich total fertig, weil es ja nur an Physik liegt.

Bitte!!!

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