Playstation Portable (PSP) im Unterricht
Pilotprojekt an einer englischen Schule: Die SchülerInnen sollen im Unterricht mit einer Playstation Portable (PSP) arbeiten. Ist das eine gute Idee?
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Eingetragen am 09.04.2007, 18:54 Uhr in Nachrichten | Medien und Unterricht |
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Die Playstation Portable (PSP) ist eine mobile Spielekonsole, die von Jung und Alt zum Computerspielen benutzt wird. Man kann mit ihr aber auch Filme aufnehmen und abspielen, im WWW surfen usw.
Die Holyhead Secondary School in Birmingham will nach Ostern [...] die PSP mit Lehrfilmen, Audioclips, Informationen und Bildern bestück[en ...]. Außerdem können auch Infoamtionen und Bildungsangebote aus dem Internet genutzt werden, schließlich erlaubt die Konsole den Zugriff auf das World Wide Web. Derzeit werden die Lehrer geschult, um den portablen Minicomputer auch sinnvoll im Unterricht einsetzen zu können.
[...]
“Es geht nicht darum, die Konsole für Spiele zu nutzen”, so Schulleiter Martin Bayliss “aber sie hat ein verlockendes Lernpotential.”
Die Pilotphase dauert bis zum Schuljahrsende. Bsi [sic] dahin soll sich zeigen, ob die Spielkonsole auch zum Lernen taugt.
bildungsklick 02.04.2007: Playstation im Schulunterricht - Englische Schule startet Modellversuch
Und ihr werdet sehen: Die SchülerInnen schauen Filmchen an und führen sinnlose Rechercheaufträge durch, heimlich zocken sie in den Pausen, statt sich einander kreislauffördernd Apfelbutzen hinterherzuwerfen. Dann gibt’s ne gepfuschte Evaluation und siehe da: SIE LERNEN MIT EINER PSP WESENTLICH EFFIZIENTER! SIE HÖREN AUDIOCLIPS AN! UND SIE HABEN EINEN EIGENEN FILM PRODUZIERT! UND SIE SIND GLÜCKLICH!
Niemand hört auf Den Lehrerfreund, aber er predigt es wieder und wieder: Der Einsatz von Computern ohne ein angemessenes (!) didaktisch sinnvolles (!) Konzept (!) ist einfach verschwendete Zeit. Überlegt euch, liebe Birminghamer, doch zuerst, was ihr erreichen wollt. Dann geht in eine von mobilen Spielekonsolen verseuchte Klasse und schaut euch das traurige Bild an, wie sie in der kleinen Pause schweigend herumhocken und sabbernd in die Bildschirmchen glotzen. Und dann, erst dann, entscheidet euch für ein solches Experiment. Aber lasst es bitte extern und neutral evaluieren, ich kenne Leute, die das gerne für euch machen.

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4 Kommentare von Lehrerfreund/innen
Na prima, noch so ein Mikrowellensender neben WLAN, DECT-Telefon und Handy. Gerade Kinder und Jugendliche reagieren sensibel auf die Strahlenbelastung. Unnötige Risiken sollten vermieden werden.
Die PSP hat keinerlei verwendung für den Lehr ud Lernzweck.. die Menüführung ist umständlich und Speicherplatz ist begrenzt… ALternativ dazu kommt diesen Dezember ein Asus"Notebook” für 200 US Dollar mit deutlich mehr Verwendungszwecken
zu Jose`s Beitrag: ob solche STrahlung schädlich ist, ist noch längst nicht bewiese.. und ich glaube da auch nicht ernsthaft dran… aber wenn sie wollen schicken sie ihre Kindchen doch mit einer Hockeyschutzausrüstung in einen gepolsterten Raum damit da auch nichts passiert…
ich fin de das das eine gute idee ist denn die schüler sollten spaß beim lernen haben und die psp bitet den nötigen spas beim lernen
Und inzwischen gibt es sogar schon Rechtschreibhilfen für die PSP, Dr. Hubertus.
Zur Mikrowellenstrahlung von WLAN:
Die Strahlung ist bei etwa 1/100 von der Strahlung, die von einem GSM-Handy ausgeht,selbst in unmittelbarer Antennennähe, es ist also ABSOLUT NICHT schädlich…
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