Ritalin im Selbstversuch - ein Bericht
Ein Student hat sich in einer Prüfungsphase mit Ritalin (Wirkstoff Methylphenidat, Medikament für ADS/ADHS) fit gemacht und berichtet über seine Erfahrung: "Ich bin ein Zombie, und ich lerne wie eine Maschine."
Ritalin - prominentester Vertreter des Wirkstoffs Methylphenidat
Ritalin ist der Name eines Medikaments mit dem Wirkstoff Methylphenidat, das vor allem im Umgang mit ADS/ADHS zum Einsatz kommt. Die Anwendung von Ritalin ist äußerst umstritten, wie z.B. die Diskussion zum Lehrerfreund-Beitrag Studie: ADS/ADHS-Kinder sind mit Ritalin leistungsfähiger belegt.
Ritalin: Wirkungsweise
Methylphenidat (und damit auch die Marke “Ritalin”) gehört zu den Amphetamin-ähnlichen Substanzen und ist rezeptpflichtig. Unter den als Drogen genutzten Amphetaminen kennt man besonders Speed und Ecstasy.
Das (nicht ganz so illegale) Methylphenidat wird eingesetzt
mit dem Ziel, auffälliges Verhalten von Kindern mit folgenden Charakteristika zu stabilisieren: Mässige bis starke Ablenkbarkeit, rasch nachlassende Aufmerksamkeit, Hyperaktivität (nicht immer vorhanden), emotionale Labilität und Impulsivität.
kompendium.ch: Ritalin/-SR/-LA, Novartis Pharma: Fachinformation des Arzneimittel-Kompendium der Schweiz, Abschnitt “Indikation/Anwendungsmöglichkeiten”
Diese Aussagen treffen nicht nur auf Ritalin, sondern auch auf Medikamente mit anderem Namen und gleichem Wirkstoff zu (z.B. Medikinet, Medikinet MR, Concerta usw.).
Der Ritalin-Selbstversuch
Unter Studierenden ist die Einnahme von Ritalin verbreitet, da mit der Einnahme i.d.R. eine Konzentrationssteigerung und eine hohe Arbeitsmoral einhergeht. Die Zeit hat den Bericht eines Studenten veröffentlicht, der sich mit Ritalin effizient auf eine Prüfung vorbereiten wollte und die Ritalin-Tage ausführlich zusammengefasst hat.
Bitte beachten Sie: Die geschilderte Wirkungsweise bezieht sich auf einen ‘gesunden’ Studenten. Die Effekte der Medikamenteneinnahme entsprechen nicht unbedingt der Wirkung, die das Medikament Ritalin auf Personen mit einer Aufmerksamkeitsstörung hat.
Der Student macht auf Ritalin grundsätzlich positive Erfahrungen: Er arbeitet wesentlich konzentrierter, reagiert kaum auf Ablenkungen. Zwischendurch schiebt er “Koffein-Tage” ein, an denen er Koffein-Tabletten nimmt, aber kein Ritalin:
An den Koffein-Tagen ist die Bibliothek für mich ein sehr trauriger Ort, Neurologen nennen das den »Rebound«. Mein Körper ist an den Ritalin-Putsch gewöhnt und vermindert vorsorglich seine Leistungsfähigkeit. Das Koffein macht mich zwar wach, aber schon das Lesen einer ganzen Buchseite fällt mir schwer. Die Ritalin-Tage hingegen sind intellektuelle Feuerwerke, fast Orgien der Schaffenskraft. Ich fange an, die Ritalin-Tage zu mögen. So sehr, dass mir der Gedanke, dass dieser Selbstversuch einmal zu Ende sein wird, gar nicht gefällt. Ich mag das Euphoriegefühl, das Ritalin mir verschafft, und die Leistung, zu der ich dadurch imstande bin. Ich gefalle mir, wenn ich Ritalin genommen habe.
Das Vertrackte an Medikamentensucht: Man verpasst den Zeitpunkt, an dem man die Kontrolle verliert. Meine Tabletten gehen zur Neige. Ich suche nach einem Vorwand, mir noch ein Päckchen zu besorgen, und rufe jemanden an, der ein »Gehirndoping« dann und wann befürwortet.
Zeit.de - Ich bin ein Zombie, und ich lerne wie eine Maschine (S. 4/5)
Trotz dieser ziemlich schnell auftretenden Abhängigkeitssymptome verläuft die Klausur (während der sich der Selbstversucher ebenfalls mit Ritalin dopt) erfolgreich: 4 Stunden schreiben ohne Unterlass, Ergebnis: 1,3.
Das Fazit fällt nicht eindeutig aus:
Wer sagt, Ritalin helfe nicht, lügt. Es schlägt nicht bei jedem an, aber aus mir hat es den Studenten gemacht, der ich sein sollte: hellwach, fokussiert und diszipliniert. Und einen Menschen, der ich nicht sein will: zwanghaft und unentschlossen. [...] Wenn die Wirkung nachließ, wurde ich unkonzentrierter als vorher, und statt mich zusammenzureißen, überlegte ich, wo ich wieder Ritalin herbekommen konnte. [...] Gerald Hüther, der Neurologe, meinte: »Ritalin ist eine Gefahr für unser gesamtes Bildungssystem.«
Zeit.de - Ich bin ein Zombie, und ich lerne wie eine Maschine (S. 5/5)
Ritalin als Droge - Spaß oder Pflichterfüllung?
So ist der anonyme Autor hin- und hergerissen zwischen Hass und Liebe zu dieser Droge. Von Spaß ist dabei - wie man es bei freiwilligem Drogenkonsum eigentlich erwarten sollte - nicht die Rede. Denn:
»Ritalin ist die Droge für die Pflichterfüller-Generation.« Es ist etwas Wahres daran: In den Siebzigern nahm man LSD, um dem Muff der Nachkriegszeit zu entkommen. In den Achtzigern nahm man Kokain, um sich trotz Pershing-II-Raketen gut zu fühlen. In den Neunzigern nahm man freitags Ecstasy-Pillen, um bis montags zu tanzen. Es waren Spaßdrogen, mit denen die Jugend gegen die Erwartungen der Gesellschaft rebellierte. Heute nehmen Studenten Ritalin, weil es ihnen hilft, sich den Erwartungen der Gesellschaft anzupassen. Sie sind die erste Generation, die eine Vernunftdroge konsumiert. Eine traurige Droge, ein Armutszeugnis.
Zeit.de - Ich bin ein Zombie, und ich lerne wie eine Maschine (S. 3/5)
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Beitrag vom 02.05.2009, 12:10 | diesen Beitrag versenden
Ein gesunder Mensch hat unter Ritalin-Einfluss massive Nebenwirkungen, dieser Artikel wirft da einige Fragen auf.
Wer sich über ADHS informieren möchte, dem sei der Wikipedia-Artikel empfohlen, zur Recherche über die Verwendung von Hüthers Arbeiten in Scientology-Organen wie z.B. auf ads-kritik.de kann der Artikel über Gerald Hüther auf esowatch.com erhellend sein.
Alkoholiker schwören auch auf Alkohol und Wirte befürworten auch den Alkoholkonsum. Manche Medikamentierte schwören auf die Pille. Psychiater befürworten Psychopillen.
So mancher Alkoholiker endet im Delirium tremens oder stirbt. Für so manchen Psychopillenkonsumenten ist es ebenso das Ende, wie folgende Statistik eindrucksvoll beweist:
Im Zeitraum von 2004 bis 2007 wurden aus Meldungen an die US-Arzneimittelbehörde FDA sowie aus verschiedenen Periodic Safety Update Reports (PSURs) aus Europa insgesamt 95 berichtete TODESFÄLLE im Zusammenhang mit der Behandlung mit Strattera bekannt. Diese Zahl setzt sich wie folgt zusammen:
41 Kinder und Jugendliche, davon 22 durch Selbstmord;
47 Erwachsene, davon 22 durch Selbstmord;
7 durch Fehl- oder Totgeburt.
Über die Wirkungsweise von Methylphenidat gibt es mehrere Theorien, die um die Pille herumgezimmert wurden, aber keine nachweisbare Sache. Teilweise widersprechen sich diese sogar (nachzulesen in der Wikipedia). Meiner Meinung nach sind letztlich alles Vermutungen – ohne jeden naturwissenschaftlich nachvollziehbaren Beweis.
Man kann Obiges nachprüfen. Todesfälle sind keine Theorie oder Vermutung. Das SIND Fakten.
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Du kannst natürlich machen, was Du willst.
Mich würde interessieren, wie hoch der Heilungserfolg mit Placebos liegt, wenn die Beteiligten völlig überzeugt von der Pille sind. Erreicht es 40%?
Heilung gibt es nicht, deutliche Verbesserung mit Placebos 52%, Ritalin um die 60%. Das nennt man in der Pharmakologie signifikant und ist ein "sicherer Hinweis", dass das Medikamt wirkt.
Also alle die drüber nachdenken es zu nehemen, lieber etwas länger studieren und gesund bleiben!
Nicht das ich die Drogen einnehmen oder befürworten würde, aber da sieht man mal wieder wie es mit unsere auch so tollen Gesellschaft bestellt ist. Wie man so schön sagt.
Hier zählt am Ende des Tages (unterm Strich) nur die Leistung.
Leider gibt es kein probates Mittel (auch nicht Ritalin) um aus diesem Teufelskreis rauszukommen.
soviel von meiner seite...alles liebe und gute für das neue jahr! Luna
hey! mir gehts genauso, hab auch ne ADHS-Diagnose und schon seit einigen Jahren Medis. Das mit der Emotionalen Verbesserung kann ich voll unterschreiben, es hilft einfach bei der Einschätzung der eigenen Gefühlswelt. AHDS ist ja auch als eine "Störung der Selbstregulation" zu betrachten und das ist mal keine Kaffeefahrt! Auch die Reizüberflutung ist für mich ziemlich anstrengend, vor allem in Menschenmassen und in lauter Umgebung, dann bin ich ohne Medis sehr schnell mal wie die besagte Senftube, das war ich ja bis vor der Diagnose so gewohnt..
Nach vielen Tests stand auch bei mir ADS fest.
Hatte 3 Monate Strattera genommen. Außer dass so ziemlich alle Nebenwirkungen eintrafen und ich morgens schon kalten Schweiß aus Angst vor der Einnahme hatte, ist bei mir nichts passiert. In 3 Tagen werde ich für 3 Monate Ritalin nehmen, wenn es hilft und die Nebenwirkungen erträglich sind, werde ich alles abwägen und entscheiden, ob ich dabei bleibe. Es ist jedenfalls gut, dass es diese Option gibt.
Sonst noch n lieben Gruß und hoffentlich bleiben wir hier beim Thema in der Zukunft
wenn es solche doper mit ritalin überhaupt geben sollte - dann müsste so ein "doper", mit "Kopfschmerzen und Blutdruckanstieg bis hin zu Aggressivität, Angstzuständen und Wahnvorstellungen" wohl irgendwann mal über den konzentrationsnutzen des ritalins nachdenken (wenn er denn nicht vorher schon schreiend davon gelaufen ist)
wenn jemand sein studium mit ritalin besser schafft, deutet das auf ADHS hin, dann ist Ritalin nichts weiter als eine legitime Medikation und besser als Alkohol, Speed, Koks, oder was sich die Betroffenen als Eigenmedikation sonst noch so reinpfeifen. Wünschenswert wäre da natürlich ein kompetenter Arzt oder noch besser ein ausgewiesener ADHS-Experte, der die Medikation überprüfen kann.
mehr Infos auf adhs-anderswelt.de
Bitte nicht böse sein, aber ich denke dass Deine Erkenntnisse wie "Mir wurde erst jetzt klar, warum …" Dir geholfen haben. Wenn sich Probleme für Dich lösen, wirst Du beschwingter. Das ist ganz normal – so soll es sein.
Mir wurde erzählt, dass im Februar eine der großen US-Zeitschriften Psychopharmaka zum Titelthema hatte. Die Redakteure fanden bei umfassenden Recherchen und Tests heraus, dass fast genau das Gleiche bei den Testgruppen mit Placebos passierte, wenn der Arzt ihnen das Gleiche sagte – also ähnliche Ergebnisse bei beiden Patientengruppen. Deshalb stellten sie am Schluss die Frage, ob denn Psychopharmaka überhaupt eine wünschenswerte Wirkung haben? Oder hängt die Wirkung alleine von der "Verabreichungszeremonie" und dem Gesagten ab?
Ansonsten möchte ich auch hier auf einen anderen Beitrag verweisen:
Zwei der größten Pharmakonzerne haben bekanntgegeben, dass sie sich aus der Forschung bezügl. neuer Psychopharmaka zurückziehen. Mehr dazu ab Beitrag #66 in
http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/ads-adhs-ritalin/
Und hier das, was ich vor einem Jahr geschrieben habe (ab Beitrag #13):
http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/ritalin-verschreibung-schweizer-schulen/
Ich habe Dir den Artikel gesucht, von dem ich oben geschrieben habe:
Newsweek (zweitgrößtes Magazin in den USA)
January 29, 2010
The Depressing News About Antidepressants
Studies suggest that the popular drugs are no more effective than a placebo. In fact, they may be worse.
Yes, the drugs are effective, in that they lift depression in most patients. But that benefit is hardly more than what patients get when they, unknowingly and as part of a study, take a dummy pill—a placebo. As more and more scientists who study depression and the drugs that treat it are concluding, that suggests that antidepressants are basically expensive Tic Tacs.
…
[The authors, psychology researchers Irving Kirsch and Guy Sapirstein of the University of Connecticut]
Kirsch's study and, now, others conclude that the lion's share of the drugs' effect comes from the fact that patients expect to be helped by them, and not from any direct chemical action on the brain, especially for anything short of very severe depression.
...
So concluded the JAMA study in January. In an analysis of six large experiments in which, as usual, depressed patients received either a placebo or an active drug, the true drug effect—that is, in addition to the placebo effect—was "nonexistent to negligible" in patients with mild, moderate, and even severe depression. Only in patients with very severe symptoms (scoring 23 or above on the standard scale) was there a statistically significant drug benefit. Such patients account for about 13 percent of people with depression.
Der gesamte Artikel ist hier zu finden:
http://www.newsweek.com/2010/01/28/the-depressing-news-about-antidepressants.html
zum_bleistift hat schon scientology-material in seinem kommentar verlinkt (anti-psychiatrie-bewegung), am besten gar nicht erst eine diskussion anfangen...
@zum_bleistift
wenn sie sich doch mit psychopharmaka auskennen, müsste ihnen aufgefallen sein, dass der von ihnen verlinkte artikel das thema antidepressiva behandelt. im kommentierten artikel geht es aber um methylphenidat - ein psychostimulanz.
Gehen Dir etwa die Argumente aus?
Was ich oben geschrieben habe wurde Ende Januar veröffentlicht. Der US-Pharma-Konzern EliLilly hat dieses Jahr 1,2 Milliarden Dollar bezahlt, um eine Sammelklage der geschädigten Patienten abzuwenden (habe ich gehört).
Im März haben dann 2 der größten Pharmakonzerne reagiert und bekannt gegeben, dass sie sich aus der Erforschung von Antidepressiva zurück ziehen.
AstraZeneca zieht sich auch aus der Forschung von "bipolar disease" (Bipolare Störung) zurück, womit wir wieder beim Thema sind.
Mir dünkt, sie haben die Krankenkassen an der Nase herumgeführt.
Und weil wir gerade beim Thema Krankenkasse sind, hier eine Schweizer Statistik die aufzeigt, wohin die Krankenkassenbeiträge fließen.
Kosten aufgesplittet nach Medizingebieten, pro Patient:
Allgemeinmediziner, Gynäkologen, Internisten, Kinderärzte und Augenärzte verbrauchten zwischen 256 und 439 Franken in 11 Monaten, Psychiater 1.996 Franken!
Im Schnitt also 5,5x so viel pro Patient. Scheint mir ein lukratives Geschäft zu sein. (Das ist der tatsächliche Grund, warum die KK-Beiträge erhöht werden.)
http://tinyurl.com/KK-Statistik-Schweiz und links auf "Statistiken" klicken.
Ich würde mich freuen, wenn Obiges in der breiten Bevölkerung bekannt würde.
Ich leistete Zivildienst in einer Psychiatrie mit 1200 Patienten. Ich sah wie die Patienten täglich mit diesen Tabletten abgefüttert wurden und sich dann nur mehr ganz langsam bewegten. Ich dachte, das ist ok und gehört zum Heilprozess.
Ich fragte mich aber, warum der eine als geheilt entlassen wurde und der andere nicht (den ich für weit normaler hielt). Aber das habe ich damals einer Fehleinschätzung meinerseits zugeschrieben, wegen mangelnder Kenntnis auf dem Gebiet. Was mich aber wunderte war, dass viele der Krankheiten als unheilbar galten. Welche waren dann heilbar – welche blieben übrig? In manchen Mittagspausen löcherte ich meinen Vorgesetzten mit solchen Fragen.
Was ich früher als typisch geisteskrank angesehen habe, das kam nur bei etwa 50 Patienten von 1200 vor (etwas entstellt und man kann sie nicht verstehen).
Die Psychiatrie ist in einen weiblichen und einen männlichen Teil gegliedert. Im Letzteren leistete ich meinen Dienst.
Ich war in der Abteilung, in der die Patienten aufgenommen und ärztlich versorgt wurden, stationiert (tägliche Visite). So habe ich etwa 70% der eingelieferten männlichen Patienten kennengelernt und 5 Tage die Woche gesehen (2 Monate wurde ich in der Küche eingesetzt). "Dauergäste" wanderten dann nach einiger Zeit in andere Abteilungen. Übrigens waren die meisten Eingelieferten Alkoholiker im Delirium tremens, nicht Schizophrene o.a.! Der Internist war sehr gut und hat sie mit Infusionen wieder aufgepäppelt. Im Gegensatz dazu sah ich von psychiatrischer Heilung nicht viel.
Ich wollte Dir damit nur sagen, dass ich nicht einfach ins Blaue rede. Ich habe mit eigenen Augen beobachtet und mich informiert. Ich habe bspw. Jahre später vorher/nachher-Fotos von einem Mädchen gesehen, das 3 Monate mit Neuroleptika behandelt wurde. Danach war sie entstellt. Speichel lief ihr aus einem Mundwinkel, das Gesicht war verzogen und eine Hand angewinkelt. Man erkannte sie fast nicht mehr. Glaube mir, da kamen mir Bilder aus dem Zivildienst hoch.
Hände weg von Psychopharmaka!
aber erzähl mal einem psychisch kranken menschen dass er die finger davon lassen soll was seine leiden, zwänger, ticks was auch immer dämpft
du wirst demjenigen genauso wenig helfen wie mit psychopharmaka
OFT! ist die behandlung übertrieben in der dosis oder in der dauer aber man kann niht sagen "Hände weg von Psychopharmaka!" denn das ist nicht der medizinische stand von 2010 sondern eher von vor ca. 60jahren also man streckenweise wirklich "blind" versuche durchführte
ritalin ist vll. nicht die lösung für alles wer aber wirklich an konzetrationsstörungen leidet, und glaub mir es sind viele weil medien uns heutzu tagen dafür versklaven sie fordern es regelrecht dass wir sie bedienen ect. dann mein guter leidest du schon an konzetrationsstörungen und wer jetzt sagt ich hab die VOLLE! kontrolle darüber möge sich bitte an diese worte erinnern wenn er 2-4wochen am stöck nur lernt lernt lernt
zu beginn ist die motivation hoch aber diese schwächt rasant ab und selbst das klimpern eines gegenstands am straßenrand fordert uns auf "nur mal kurz zu schauen" was das ist und dann beachte man wie sehr man sich im griff hat
und nochmal zum thema sucht, plötzlicher tod bla bla durch ritalin
wie einst ein weiser mann zu seiner zeit sagte "nichts ist gift und alles ist gift, allein die dosis macht es aus"(paracelsius) ja man kann auch an mengen an wasser sterben und muss nicht unbedingt an ritalin sterben
da die dosen an jahrelang labortieren ausprobiert wurden anschließend erneut auf den prüfstand kamen, dann mit einem sicherheitswert belegt wurden um es nochmals sicherer für den menschen zu machen und erst dann an versuchsreihen getestet wurden usw usw. bis sie jahre später auftauchten
von einer normdosis stirbt i.d.R. keiner! überempfidlichkeiten gibts immer das ist aber nicht die masse der bevölkerung
stellt sich die frage wozu mein kommentar, weil ich ehrlichgesagt dein post voll daneben finde du pöbelst mark an mit "gehen dir die kommentare aus" und lieferst so ein beitrag
Sorry, ich wollte niemand die Hoffnung nehmen. Aber bevor an diesen etablierten Institutionen etwas geändert werden kann, müssen die Fakten allgemein bekannt gemacht werden. Sonst ändert sich nie etwas.
Kennst Du einen psychisch Kranken, der sich bspw. vor der Behandlung die Schuhe nicht zubinden konnte und nach einiger Behandlung mit Psychopharmaka dann alles wieder normal war? – er ohne diese Präparate auskam und sich die Schuhe wieder binden konnte?
Ich verstehe Deinen Zorn, aber wo kannst Du sehen, dass Psychiater in den letzten 50 Jahren etwas Sinnvolles entwickelt haben, das tatsächlich Heilung bewirkt? Sie reden von Heilung!!! Look don't listen!
Es gibt Psychopharmaka (Gift mit Nebenwirkungen; kaum ein Unterschied zu Straßendrogen; teilweise heftiger),
Heilkrampftherapie (mit bis zu 400 Volt den vorderen Hirnlappen anschmoren und teilweise verdampfen lassen),
präfrontale Lobotomie (6 cm über dem Jochbein ein Loch bohren und umrühren – d.h. mit einer Art Stricknadel den vorderen Hirnlappen abtrennen; der Effekt kann heutzutage schon mit Tabletten bewirkt werden),
Kreuzstich (da wird mit einer Spritze Luft in die Wirbelsäule gedrückt; anschließend muss der Patient 2-3 Tage ruhig liegen und kann sich nicht mehr rühren, da jede Bewegung extreme Kopfschmerzen verursacht),
andere Gehirnoperationen,
Musiktherapie etc.
Beispiel Alkoholiker: 1-2% Erfolgsquote weltweit! 100 Leute werden hin geschickt und 2 kommen geheilt zurück. 98 … Da waren die Quacksalber im Mittelalter besser. Es ist völlig sinnlos jemand dort hin zu schicken. Es gibt Lösungen für Drogenentzug, die etwa 70% Erfolgsquote haben.
Heroin wurde von der Firma Bayer entwickelt und von der Psychiatrie eingesetzt, um Opiumsüchtige zu heilen!!! (Ich habe mich hier nicht verschrieben!) Heute ist Heroin eine Straßendroge. Die letzten Jahre "heilt" man Herionsüchtige etc. mit Methadon, das noch heftiger ist. Wo ist da bitte eine Heilung?
Wären das Mechaniker, ich würde mich hüten, sie an mein Auto zu lassen.
Wie lange würde Dein Chef zuschauen, wenn Du ihm ständig erzählen würdest, wie gut Deine Mitarbeit ist, die Sache so kompliziert ist und man nicht sagen kann ... und er seine Jobs nicht erledigt bekommt? 50 Jahre?
Solange es die Bevölkerung über die Krankenkasse finanziert und jeder der ein bisschen Einblick hat mitverdient, gibt es keinen Grund daran zu rütteln – oder doch?
