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Dumm und dick

Schlafmangel beeinträchtigt die (schulische) Leistungsfähigkeit massiv

Kinder, die wenig schlafen, bringen weniger Leistung. Schon eine Stunde weniger Schlaf über wenige Tage führt zu einer signifikanten Minderung der kognitiven Leistungsfähigkeit.

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Eingetragen am 16.02.2010, 23:55 Uhr in Newsticker |

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Verschiedene Studien zum Schlafverhalten Jugendlicher sind hier zusammengefasst: Mamablog 15.02.2010: Schlafmangel macht Kinder dumm und dick. Die wesentlichen Erkenntnisse sind:

Die kognitive Leistungsfähigkeit wird durch Schlafmangel deutlich gemindert.
Interessant ist, dass der Unterschied zwischen Experimental- und Kontrollgruppen (9- bis 11-Jährige) gerade mal jeweils eine Stunde über drei Nächte betrug:
Der durch eine Stunde Schlafdauer verursachte Leistungsunterschied war größer als der Leistungsunterschied zwischen einem Viertklässler und einem Sechstklässler. [...] “Wer [in der untersuchten Altersgruppe] eine Stunde weniger schläft, sackt in der kognitiven Leistungsfähigkeit um zwei Jahre ab.

New York Magazine, 07.10.2007: Snooze or Lose, S. 2 (Übersetzung Lehrerfreund)

 

Kinder und Jugendliche, die früher schlafen gehen, leiden seltener an Depressionen und Selbstmordgedanken.
Eine aktuelle US-Studie, veröffentlicht in der Januarausgabe der Zeitschrift “Sleep”. Fragwürdig ist der von den Forschern postulierte Kausalzusammenhang:

Teenager, die erst um Mitternacht oder später schlafen gehen mussten, litten mit einer 24 Prozent größeren Wahrscheinlichkeit an Depressionen und hatten ein 20 Prozent größeres Risiko für Suizidgedanken als Jugendliche, die um 22 Uhr oder früher ins Bett sollten.

focus 01.01.2010: Schlaf schützt Jugendliche vor Depressionen

Ist die Ursache für die Depressionen in der späten Schlafenszeit zu sehen - oder vielleicht vielmehr in einer familiären Situation, in der man sich nicht darum kümmert, wann die Kinder ins Bett gehen?

Kinder, die kürzer schlafen, sind übergewichtiger
Auch hier stellt sich die Frage, ob ein Kausalzusammenhang wirklich gegeben ist.

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