Schülerstreik in 40 Städten
In einer bundesweiten Aktion haben am heutigen Mittwoch (12.11.2008) mehrere zehntausend SchülerInnen für mehr Bildungsqualität demonstriert.
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Eingetragen am 12.11.2008, 21:17 Uhr in Newsticker |
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Themen waren dabei Lehrermangel (bzw. Klassengröße), Schulzeitverkürzung, schlechte Ausstattung an Schulen und die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems. Allein in Hamburg gingen 6000 SchülerInnen auf die Straße.
Die größten Veranstaltungen gibt es in Hamburg und Berlin. Weil der Streik während der Schulzeit stattfindet, müssen die Schüler mit Konsequenzen rechnen.
welt.de 12.11.2008: Tausende Schüler schwänzen und demonstrieren
Die GEW hingegen begrüßt den Streik ausdrücklich, bekommt die Lehrergewerkschaft doch durch dieses kleine Fanal unerwartete Unterstützung aus den Reihen der SchülerInnen. Deshalb spricht sich die GEW dafür aus, keine Strafen für die am Streik beteiligten SchülerInnen zu verhängen.
„Schülerinnen und Schüler brauchen – ebenso wie die Lehrkräfte – gute Schulen und gute Lernbedingungen. Nur so können Bildungsprozesse gelingen”, erklärte GEW-Schulexpertin Marianne Demmer.
Demmer appellierte an Bildungsministerien und Schulleitungen, keine Strafen gegen die protestierenden Schüler zu verhängen. „Wenn wir die jungen Menschen in den Schulen zur Partizipation in einer starken Demokratie ermutigen, dürfen wir nicht den Knüppel aus dem Sack holen, wenn die Schülerinnen und Schüler demokratische Grundrechte ausüben“, so die GEW-Sprecherin.
GEW - Pressemeldung 12.11.2008: Schüler streiken für bessere Bildung
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