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Eintrag vom 05.08.2009 * 1029 Views in 2010

Wie Schulen vor der Schweinegrippe geschützt werden sollen

Die allgemeine Schweinegrippe-Hysterie macht auch vor Schulen nicht Halt. Die GEW Nordrhein-Westfalen veröffentlicht Ratschläge gegen eine mögliche Infektionswelle durch die Schweinegrippe in Schulen.

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Schulen sind ein Ort, an dem viele Personen Körper- oder Speichelkontakt haben. Deshalb gelten sie als besonders anfällige Herde für die Verbreitung ansteckender Krankheiten. Keine Grundschule, die nicht in periodischen Abständen von Läusen heimgesucht wird. Masern, Windpocken etc. sind in der Zivilisationsgesellschaft durch eine ausgiebige Impfkultur keine Themen mehr.

Nun steht die ansteckende Schweinegrippe vor der Tür. Um eine Ausbreitung zu verhindern, wurden in Deutschland vor den Sommerferien (wenige) Schulen vorzeitig bzw. für eine Woche geschlossen, wo sich einige Schüler/innen mit der Schweinegrippe angesteckt hatten (z.B. in Berlin, Tübingen, Mannheim, Pfullingen, München). Nicht einmal Schweinegrippe-Experten sind in der Lage zu unterscheiden, ob es sich dabei um übertriebene Panikreaktionen oder vernünftige Präventionsmaßnahmen handelt.

Die GEW NRW schlägt gegen mögliche Infektionswellen durch die Schweinegrippe zum Schulstart “ein Bündel von Maßnahmen vor, um Schaden von Schülern und Lehrkräften abzuwenden” (GEW NRW: GEW zur Schweinegrippe in NRW - Pressemitteilung Nr. 30/2009 vom 05.08.2009):

  1. An jeder Schule soll ausreichend Seife und Papierhandtücher für Schüler/innen und Lehrer/innen zur Verfügung stehen. Denn Hände waschen schützt, weil so potenzielle Erreger im Abfluss statt auf den Schleimhäuten landen. Ob sich alle Schüler/innen mehrmals am Vormittag die Hände waschen würden, auch wenn ausreichend Seife zur Verfügung stünde, ist allerdings zu bezweifeln.
  2. Die GEW fordert, “dass Lehrerinnen und Lehrer – wie Polizisten und Krankenhausbeschäftigte - mit Priorität eine Impfung angeboten bekommen, sobald ein sicherer Impfschutz entwickelt worden ist.” Erfreulich ist die Formulierung “angeboten bekommen”. Somit bleiben Lehrer/innen von einer Zwangsimpfung verschont. Tatsächlich debattiert man schon offen darüber, ob die Schweinepanik nicht gezielt von der Pharmaindustrie geschürt wird, die mit der Impferei deutlich mehr als eine halbe Milliarde Euro Umsatz machen wird (z.B. spiegel.de 22.07.2009: Kampf gegen Schweinegrippe - ‘Händewaschen schützt viel besser’).
  3. Weiterhin fordert die GEW die Landesregierung NRW dazu auf, alle Eltern “eindringlich” darauf hinzuweisen, dass “dass sie bereits bei ersten Grippesymptomen ihre Kinder bitte nicht in die Schule gehen lassen, um Infektionswellen vorzubeugen.”

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Beitrag vom 05.08.2009, 21:10 | diesen Beitrag versenden

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