Studie: Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Die BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) stellt eine Studie zur Gesundheit von Kinder/Jugendlichen in Deutschland vor. Diese zeigt, dass nicht nur Bildung an die soziale Herkunft gekoppelt ist, sondern auch Gesundheit ("Arme Kinder sind häufiger krank"). Und dass 10% aller Kinder und Jugendlichen ADHS-verdächtig sind.
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Eingetragen am 10.12.2008, 00:43 Uhr in Jugendliche | Newsticker |
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BZgA, Pressemitteilung vom 09.12.2008: Erkennen - Bewerten - Handeln
Neben dieser zentralen Erkenntnis (die allerdings auch auf die meisten anderen Staaten zutreffen dürfte) hat die BZgA-Studie: Erkennen - Bewerten - Handeln: Zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (pdf) auf prallen 178 Seiten noch mehr zu bieten, eine Auswahl:
- Schüler/innen an Hauptschulen haben einen schlechteren Gesundheitszustand als ihre KollegInnen an Gymnasien (S. 155).
- 9% der Kinder/Jugendlichen in Deutschland leiden an Heuschnupfen, 7% an Neurodermitis und 3% an Asthma (S. 15).
- Bei 15% der Kinder und Jugendlichen Deutschlands finden sich “Anhaltspunkte für psychische Probleme”, bei Jungen häufiger als bei Mädchen. Häufigste Auffälligkeit ist aggressives und dissoziales Verhalten, v.a. 11- bis 13-Jährige (S. 21).
- 15% der deutschen Kinder und Jugendlichen haben Übergewicht; bei 5% ist das Übergewicht so ausgeprägt, dass man von Adipositas spricht (S. 41).
- 20% der 11- bis 17-Jährigen zeigen Hinweise auf ein gestörtes Essverhalten, Mädchen doppelt so häufig wie Jungen. Das Risiko für eine Essstörung nimmt bei Mädchen während der Pubertät zu, bei Jungen ab (S. 51).
- Bei 5% der Kinder und Jugendlichen wurde von einer ÄrztIn oder einer PsychologIn ADHS diagnostiziert, bei weiteren 5% liegen entsprechende Verdachtsmomente vor (S. 57).
gefunden bei AN-Online.de 09.12.2008: Studie: Armut und Krankheit hängen zusammen
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