Lader, Bauarten (3)
Wichtige Geräte für das Laden und Transportieren sind die Laderaupe, der Kompaktlader, der Baggerlader und der Schwenklader. Im weiteren Sinne kann man auch den Teleskoplader, die Schürfkübelraupe und den Scraper dazu zu zählen.
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Eingetragen am 18.09.2009, 10:33 Uhr in Naturwissenschaft und Technik | Technik des Alltags | Themenschrank | Baumaschinen |
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Technik vor der Haustür
Weitere Maschinen für das Laden und Transportieren
Wie im Thema Radlader (1) dargestellt, zählt man zu dieser Maschinengattung die Laderaupe, den Kompaktlader, den Baggerlader und den Schwenklader. Im weiteren Sinne gehören auch der Teleskoplader, die Schürfkübelraupe und der Scraper dazu.
Im folgenden seien nur der Schwenklader, der Kompaktlader und die Laderaupe betrachtet.
Schwenklader
Für diesen Maschinentyp gilt vieles von dem, was zum Radlader gesagt wurde. Der Hubrahmen des Schwenkladers sitzt auf einem Drehkranz (siehe Thema »Bagger«), so dass ein Arbeiten an der Längsseite der Maschine möglich ist. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Maschine lässt sich bestens auf beengten Arbeitsstellen einsetzen. Das Aufnehmen von Material und das Laden auf Transportfahrzeuge ist so oft ohne Fahrbewegung des Laders möglich. Allerdings sind bei Schwenkladern Zugeständnisse an die höhere Kippgefahr zu machen.
Kompaktlader
Auch diese Laderkonstruktion ist für beengte Baustellen konzipiert; sie erfüllt in solchen Fällen ihre Aufgabe schon von ihren geringen Abmessungen her. Der Kompaktlader ist ein äußerst wendiges Fahrzeug, das sich mit Hilfe von Schnellwechseleinrichtungen fast universell umrüsten lässt. Die kleinen Abmessungen der Maschine lassen auch ein problemloses Transportieren der Maschine von Baustelle zu Baustelle zu. Wo es wichtig ist, dass der Untergrund geschont wird, gibt es die Möglichkeit, auf Gummiketten fahrende Kompaktlader einzusetzen.
Kompaktlader sind in der Regel mit Antriebslenkung (Bild) ausgestattet. Sie ist ein System, bei dem das linke und das rechte Radpaar unabhängig voneinander mit unterschiedlichen Drehzahlen angetrieben wird. Läuft etwa das rechte Radpaar schneller als das linke, fährt die Maschine eine Linkskurve. Nachteil: Die Reifen radieren stark und verschleißen damit überdurchschnittlich schnell.
Auch beim Kompaktlader werden die Fahr- und Schaufelbewegungen über einen Vorsteuerhebel (Joystick) gesteuert. Das Bild zeigt, welche Hebelstellungen zu den einzelnen Fahrtrichtungen gehören.
Laderaupe
Gegenüber Reifen besitzen Ketten zwei Vorteile:
- Ihr spezifischer Bodendruck ist geringer als der von Reifen. Kettenlader haben deshalb ihre Stärke auf wenig tragfähigen Böden. Wenn der Bodendruck etwa bei 10 N/cm2 oder darunter liegt, dann ist er ideal. Bei Radladern kann man davon ausgehen, dass der Bodendruck höher liegt. (Der Bodendruck entspricht der Flächenpressung und wird berechnet wie diese).
- Bei Laderaupen sind die Kettenplatten als Zwei- oder Dreistegplatten ausgeführt; sie sind griffiger und verschleißärmer sind als Reifen. Die Laderaupe schneidet also auch dann besser ab, wenn harte und dicht gelagerte Böden zu lösen sind.
Als Fahrantriebssystem ist bei fast allen Fabrikaten der hydrostatische Antrieb die Regel.
(Bild Liebherr)
Kettenlaufwerke
Das Kettenlaufwerk besteht aus einem geschweißten Rahmen, der an seiner Vorderseite das Leitrad, hinten das Antriebskettenrad, oben meistens zwei Tragrollen und unten die Laufrollen trägt. Über diese Räder und Rollen läuft die Kette. Bei Laderaupen ist es - im Gegensatz zu Planierraupen - üblich, das Laufwerk starr mit dem Hauptrahmen zu verbinden.
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