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Der Autor

Hermann MetzIch bin Hermann Metz. Als Ma­schinen­bau-Ingenieur (FH) arbeitete ich von 1977 bis 2005 als Fach­lehrer an der Gewerbe­schule Brei­sach, wo ich alle gängigen Fächer der Land- und Baumaschinen­technik und der Kraft­fahrzeug­technik unterrich­tete. Dabei hatte ich mit Fach- und Meister­schülern zu tun. Aus meiner Lehr­erfahrung habe ich hier Vorlagen für den Technik­unterricht zusammen­gestellt. Sie finden darin methodische und didaktische Anregungen, Folien, Arbeits­blätter usw.

Vorsatzzeichen in der Mathematik

Hier geht es um jeden Tag benutzte mathematische Vereinfachungen. Mit dem Thema »Feinstaub« wollen wir die Verbindung zum Thema herstellen und die wichtigsten Vorsatzzeichen (dezi, centi, milli, mikro usw.) besprechen.

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Eingetragen am 06.05.2008, 17:28 Uhr in Naturwissenschaft und Technik | Technische Mathematik |

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So rechnet man‘s

Die Größe von Feinstaubpartikeln

Ein Flyer des Bundes für Naturschutz und Umwelt (BUND) fasst die Problematik der Feinstaubbelastung zusammen.

Die unsere Atemluft in großen Mengen belastenden Feinstäube, liest man dort, seien kaum wahrnehmbar. Ihre Bestandteile, winzige Partikel von weniger als 10 μm Durchmesser, seien zu klein, um von den Schleimhäuten aufgehalten zu werden; sie drängen deshalb leicht in den menschlichen Organismus ein und richteten dauerhafte Schäden an. Die besonders betrachteten Teilchen werden auch PM10 (particulate matter – partikelförmige Stoffe) genannt. Verursacher dieser modernen Bedrohung seien Auspuffrohre, Baustellen, alle möglichen Abgase und die Abriebe von Autoreifen.
In dem Faltblatt wird als Beispiel Frankfurt am Main (2000) genannt: Dort stammen 45 % aus dem Kfz-Verkehr, 38 % aus der Industrie und 17% aus Gebäudeheizungen. (Quelle: Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie)

Mehr Informationen dazu: http://www.bund.net/verkehr
Thema Feinstaub 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Vorsatzzeichen

Wie groß ist 10 μm (10 Mikrometer oder mü-Meter)?
In der Mathematik ist es üblich, sehr große und sehr kleine Zahlenwerte mit Vorsatzzeichen anzugeben, damit sie kürzer und damit leichter lesbar werden.
10 μm = 10 Millionstel Meter = 10/1 000 000 m = 0,000 010 m = 0,01 mm (ein Menschenhaar ist zwischen 0,02 und 0,04 mm dick).

Verkleinerungsvorsätze nach DIN 1301 sind
1/ 10 = dezi (d)
1/ 100 = centi (c)
1/ 1000 = milli (m)
1/ 1 000 000 = Mikro (m)
Weitere: Nano, Piko

Vergößerungsvorsätze nach DIN 1301 sind
x 10 = deka (da)
x 100 = hekto (h)
x 1000 = kilo (k)
x 1000 000 = Mega (M)
Weitere: Giga, Tera

Nanowelt 

(Nano, zu deutsch: Zwerg) 

Die hochmoderne Nanotechnologie

Nano = 1/ 1 000 000 000 = 10-9: Was ist 10-9?

1 m (= ein Meter) ist eine Milliarde Nanometer (nm) = 1 000 000 000 nm. Die Zahl 1 mit neun Nullen wird in der Mathematik praktischerweise mit der Potenzzahl 109 ausgedrückt. Umgekehrt ist ein Nanometer der einmilliardste Teil eines Meters oder in der mathematischen Schreibweise 10-9 Meter. Ein Nanometer verhält sich zu einem Meter wie eine Haselnuss zur Erdkugel. Zur »Nanowelt« zählt man die Teilchen in der Größenordnung von etwa l bis 100 Nanometer. Vertraute Stoffe können in dieser Dimension verblüffende Eigenschaften entwickeln und bilden deshalb die Basis der Nanotechnologie. Ein weiterer Vergleich: Ein durchschnittliches menschliches Haar ist etwa 50 000 Nanometer dick. Einzelne Atome sind nur etwa 0,1 Nanometer groß; bei Nanopartikeln muss es sich also um Verbände von Atomen oder Molekülen handeln. Nanopartikel unterschiedlichster chemischer Natur findet man heute schon in bis zu 600 Textilien, Kosmetik- und Lebensmitteln, z. B. in:
- Sonnencremes (machen die Creme transparent, erhöhen UV-Schutz)
- Ketchup (wirken gegen Verklumpung)
- Socken mit Nanosilber (wirken keimtötend)
- PET-Flaschen (schützen vor Sauerstoffverlust)

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Eingetragen am 06.05.2008, 17:28 Uhr in Naturwissenschaft und Technik | Technische Mathematik |

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