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Der Autor

Hermann MetzIch bin Hermann Metz. Als Ma­schinen­bau-Ingenieur (FH) arbeitete ich von 1977 bis 2005 als Fach­lehrer an der Gewerbe­schule Brei­sach, wo ich alle gängigen Fächer der Land- und Baumaschinen­technik und der Kraft­fahrzeug­technik unterrich­tete. Dabei hatte ich mit Fach- und Meister­schülern zu tun. Aus meiner Lehr­erfahrung habe ich hier Vorlagen für den Technik­unterricht zusammen­gestellt. Sie finden darin methodische und didaktische Anregungen, Folien, Arbeits­blätter usw.

Druckknopf

Warum im Technikunterricht nicht mal hinter das rettende Geheimnis des Druckknopfs kommen? Es ist die speziell geformte S-Feder. Erklärungen zur Funktionsweise anhand Foto und Zeichnung.

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Eingetragen am 12.09.2008, 11:26 Uhr in Naturwissenschaft und Technik | Technik des Alltags |

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Druckknopf, FotoDarauf muss man erst einmal kommen!

Wie funktioniert ein Druckknopf?

Das Innenteil, der Noppen, wird in ein Außenteil, die Schüssel, eingedrückt und die beiden halten zusammen. Das funktioniert, auch wenn man den Vorgang 100 Mal, 1000 Mal wiederholt.

Wie stellen die beiden unscheinbaren Knopfscheibchen das an?

Der tec.LEHRERFREUND fand dies heraus:

Das rettende Geheimnis ist ein elastisches Element, eine spezielle, zum S geformte Feder. Sie ist in den umgebördelten Rand der Schüssel eingelegt und ragt durch zwei kleine Schlitze in die kugelige Schüssel hinein. Beim Eindrücken des Gegennoppens wird das Federende seitlich weggedrückt, um sich nach dem völligen Einschnappen an den Noppenhals anzulegen.

(Ermüdet die Feder irgendwann, ist es natürlich um den Zusammenhalt geschehen).

Druckknopf, Funktionsweise (Zeichnung)

Für den Lehrer:

1) Hier habe ich Ihnen eine Schnittzeichnung zugemutet

2) Demontage: Um das alles zu erkunden, braucht es ein Flachzängchen, mit dem Sie die Feder herauszerren und dem Druckknopf (leider) den Garaus machen.

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Eingetragen am 12.09.2008, 11:26 Uhr in Naturwissenschaft und Technik | Technik des Alltags |

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4 Kommentare von Lehrerfreund/innen

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(#1) Hansjoerg Haas meinte am 07.06.2010, 13:54 dazu:
" 

Die gezeigte Federtechnik ist KEINE Ringfeder, sondern eine S-Feder. Eine Ringfeder ist tatsächlich ein an einer Stelle durchtrennter Ring aus Eisen oder Kupfer. Ringfeder-Druckknöpfe sind für höhere Belastung ausgelegt (z.B. Leder, Segeltuch, Metall) als S-Feder-Druckknöpfe, die eher im textilen Bereich (Kleidung) eingesetzt werden

(#2) tec.LEHRERFREUND meinte am 08.06.2010, 22:41 dazu:
" 

Hallo Herr Haas,

Könnten wir uns zur Ringfeder auf folgende Sprachregelung einigen: Im Druckknopf wird eine Ringfeder benutzt, denn sie entsteht dadurch, dass ein Federdraht zum (offenen) Ring gebogen wird. Sie ist aber speziell eine S-Ringfeder, weil man die beiden Federenden anschließend zum S biegt?

Trotzdem vielen Dank für Ihren Hinweis.

Mit den besten Grüßen
tec.LEHRERFREUND

(#3) Helge G. meinte am 10.01.2012, 9:33 dazu:
" 

Hallo (Herr) tec. LEHRERFREUND,

ich finde die Erklärung des Druckknopfes eigentlich recht gut gemacht, Ihren Kommentar sollten Sie allerdings zurücknehmen, da Herr Haas mit seiner Anmerkung schon Recht hat.

Ihre Erläuterung würde ja bedeuten, dass auch Spiralfeder und Blattfeder eigentlich Ringfedern sind, die man eben nur einmal enger zur Spirale gedrückt, bzw. gerade gezogen und evtl. zusätzlich flach geschlagen hat. Also können wir im Grunde genommen ja gleich alle Arten einfach Ringfedern nennen.

Das wäre doch sehr verwirrend.


Mit freundlichen Grüßen
Helge G.

(#4) tec.LEHRERFREUND meinte am 10.01.2012, 11:31 dazu:
" 

Hallo Herr Helge G.,

vielen Dank für Ihren Kommentar.
Wenn auch Sie uns noch auf den Leib rücken wegen der Druckknopf-Feder, dann werden wir Ihnen und Herrn Haas natürlich nachgeben und die Feder einfach eine S-Feder nennen.

Gruß
tec.LEHRERFREUND

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