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Schweißen (3): Aufgabe zur Schweißnahtdarstellung

Eine Übungsaufgabe zeigt, wie Schweißnahtsymbole eingetragen werden.

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Eingetragen am 01.02.2010, 10:28 Uhr in Technisches Zeichnen | Zeichnungen bemaßen | Zeichnungs-Normung |

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2. Ausbildungsjahr

Aufgabe: Schweißnähte darstellen

Schweißnahtformen werden durch einfache Symbole nach DIN EN 22553 dargestellt. Beispiele: die I-Naht durch zwei parallele Linien ||, die V-Naht durch ein V, die Kehlnaht durch ein Dreieck⊿. Für die Kennzeichnung von Schweißnähten wird ein aus Pfeil, Bezugslinie, Bezugsstrichlinie und Gabel gebildetes Bezugszeichen verwendet. Auf dieses setzt man das Nahtform-Symbol.

Schweisssymbol Bezugsstrich

Die Bezugsstrichlinie hat u. A. die Aufgabe zu zeigen, auf welcher Seite geschweißt wird. Steht das Symbol auf der Volllinie, befindet sich die Schweißstelle dort, wo der Pfeil hinzeigt. Die Strichlinie kann sowohl über oder unter der Volllinie stehen; bei symmetrischen Nähten entfällt sie.

Ein auf der Bezugsstrichlinie stehendes Symbol heißt: Die Schweißung befindet sich auf der Pfeil-Gegenseite. Weitere Symbole sind in der Zeichnung dargestellt.

Ergänzungssymbole weisen auf den Verlauf der Nähte hin: Kreis = ringsum verlaufend, Fähnchen = Baustellennaht. 

Hierzu eine Übung:

Schweissgruppe_Lagerbock

Die Schweißgruppe soll in drei Ansichten dargestellt werden. Die hier in realer Ansicht gezeigten Schweißnähte sollen mit den oben beschriebenen Schweißnaht-Symbolen versehen werden.

Erläuterungen zum folgenden Lösungsvorschlag:

Lagerbock_mit_Schweisssymbolen

A: Das doppelte Dreieck besagt, dass es sich um Nähte handelt, die sowohl auf der Pfeilseite als auch auf der dem Pfeil gegenüber liegenden Seite liegen.

B: Die Naht liegt nur auf der Pfeilseite.

C: Die beiden V-Nähte liegen einander gegenüber. Wenn sie sich in der Mitte berühren, spricht man auch von einer X-Naht.

D: Der Kreis im Knick der Bezugsstriche bedeutet: Es handelt sich um eine umlaufende Naht. Hier wird eine 4 mm dicke Naht verlangt (a4). Die Kehlnahtdicke a ist gleich der Höhe des im Nahtquerschnitt eingeschriebenen größten gleichschenkligen Dreiecks.

Weitere Informationen finden Sie in Schweißen (1) und Schweißen (2)

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