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Der Autor

Hermann MetzIch bin Hermann Metz. Als Ma­schinen­bau-Ingenieur (FH) arbeitete ich von 1977 bis 2005 als Fach­lehrer an der Gewerbe­schule Brei­sach, wo ich alle gängigen Fächer der Land- und Baumaschinen­technik und der Kraft­fahrzeug­technik unterrich­tete. Dabei hatte ich mit Fach- und Meister­schülern zu tun. Aus meiner Lehr­erfahrung habe ich hier Vorlagen für den Technik­unterricht zusammen­gestellt. Sie finden darin methodische und didaktische Anregungen, Folien, Arbeits­blätter usw.

Zahnräder, Getriebe 2 (synchronisiertes Getriebe)

Gänge schalten bei laufendem Getriebe: Das geht nur mit der Synchronisierung. Wie funktioniert ein synchronisiertes Getriebe? Sie finden hier Schemazeichnungen zum synchronisierten Getriebe und weitere Erläuterungen zur Funktionsweise solcher Getriebe.

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Eingetragen am 15.09.2008, 18:05 Uhr in Technologie | Themenschrank | Zahnräder |

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3. und 4. Ausbildungsjahr
 

Synchronisiertes Getriebe

»Synchron« heißt zu deutsch gleichzeitig. Synchronisiert ist ein Getriebezustand dann, wenn das zu schaltende Zahnrad zuvor auf die Drehzahl gebracht wurde, die dem im Moment noch geschalteten Gang entspricht.

Das Bild zeigt das Schema eines synchronisierten Getriebes. Solche Getriebe gibt es je nach Hersteller in verschiedenen Ausführungen. Hier ist ein Reibring das synchronisierende Element.

Synchronisierung_eines_Schaltgetriebes.png

Solange kein Gang geschaltet ist, laufen die beiden Zahnräder auf der oberen Welle lose mit.

Wie funktioniert die gezeichnete Synchronisierung?

Zu beachten ist, dass die an den einzelnen Gängen beteiligten Zahnräder selbst dauernd im Eingriff miteinander stehen und nicht verschoben werden. Die meisten von ihnen werden von der Welle erst dann mitgenommen, wenn ein Gang geschaltet ist.

In den vier Zeichnungen wird schrittweise vom 4. in den 3. Gang geschaltet. Was muss - von der Drehzahl her gesehen - mit dem Rad geschehen, das den 3. Gang bewerkstelligt? Es muss - weil es vom 4. Gang her noch sehr schnell dreht - abgebremst werden.

Der Vorgang läuft folgendermaßen ab: Schaltmuffe mit Reibring wird aus der Stellung 4. Gang nach rechts heraus geschaltet und steht nun in Mittelstellung. Jetzt bringt man Muffe und Reibring weiter nach rechts, bis der Reibring den Reibkegel des rechten Zahnrades berührt und ihn abzubremsen beginnt (er läuft ja noch mit der Drehzahl, die ihm der 4. Gang aufgezwungen hatte). Sobald die Muffe und das rechte Zahnrad mit derselben Drehzahl laufen, also synchronisiert sind, kann die Muffe in die Schaltverzahnung eingeschoben werden.

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Eingetragen am 15.09.2008, 18:05 Uhr in Technologie | Themenschrank | Zahnräder |

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