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Virtueller Rundgang durchs alte Rom: Google Earth im Geschichtsunterricht

Google Earth, altes Rom in 3D - Ausschnitt einer Innenansicht

Google Earth ist ein Programm, das ähnlich funktioniert wie Google Maps - aus fast beliebiger Höhe kann die Erde betrachtet werden (Fotos mit Satelliten, Flugzeugen oder Autos erstellt). Jetzt gibt es das alte Rom in 3D als kostenlose Galerieebene.

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Eingetragen am 18.11.2008, 15:15 Uhr in Geschichtsunterricht | Medien und Unterricht |

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Was ist Google Earth?

Die Applikation Google Earth wird u.a. von den Herstellern interaktiver Whiteboards gerne zu Demonstrationszwecken benutzt: Auf der Tafel erscheint die Weltraumansicht der Erde, lässig lässt die Lehrperson den Globus mit der Hand rotieren; man wendet sich dem Himalayagebirge oder Paris zu und vergrößert bis auf wenige Höhenmeter. Die Auflösung ist so gut, dass Autos, manchmal sogar Personen als existent zu erkennen sind.

zwei Screenshots von Google Earth (Erdkugel; Paris, Jardin du Luxembourg)

Das alte Rom in 3D als zusätzliche Galerieebene

Jetzt ist ein sog. “Layer” (eine Zusatzoption) veröffentlicht worden: das alte Rom in 3D für Google Earth in seinem Zustand 320 n. Chr. Mehr als 6000 antike Bauwerke sind nachgebildet. Elf Bauwerke können virtuell begangen werden, da ihr Inneres ebenfalls rekonstruiert wurde (u.a. das Colosseum). Einen Übersichtsfilm finden Sie unten am Ende des Beitrags.

Installation der Galerieebene in Google Earth

Um das alte Rom in Google Earth zu aktivieren, müssen Sie links in der Palette “Ebenen” unter “Galerie” den Punkt “Das alte Rom in 3D” anhaken. In der Nahansicht von Rom klicken Sie auf eines der gelben Symbole; laden Sie dann die Gebäudeansichten, indem Sie zuerst den Punkt “Ancient Terrains” wählen, dann “Ancient Roman Landmarks”. Der dritte Punkt “Ancient Roman Buildings” erfordert eine dicke Internetleitung und einen potenten Rechner. In der linken Palette unter “Orte” sehen Sie, dass geladen wird. Geben Sie dem guten Google Earth etwas Zeit zum Laden und Rekonstruieren der 3D-Modelle.

Screenshot Google Earth: Installation des alten Roms über die Google-Earth-Oberfläche

Einsatz im Geschichtsunterricht

René Scheppler beschreibt im D21-Projektblog in dem sehr lesenswerten Beitrag “Google Earth im (Geschichts-)Unterricht” die Relevanz der Applikation für den Geschichtsunterricht:

Das antike Rom - in republikanischer Zeit noch mehr als im Kaiserreich - zu verstehen, erfordert nicht unwesentlich eine Kenntnis des Raums, in dem sich die Geschichte abspielte. Die Bedeutung von Raum, Nähe und Distanzen war bereits den zeitgenossen bewusst, was sich in der Planung von Gebäuden und Plätzen in der Hauptstadt widerspiegelt. In heutiger Zeit, in der die Räume, in denen wir uns bewegen, zunehmend größer und unübersichtlicher werden (bis hin zu weltweiten Vernetzung durch das Internet), ist es notwendig, das antike Raumgefühl neu zu erfahren. Natürlich kann ich dazu mit Karten und Stadtplänen arbeiten. Doch sich - wie es in Google Earth möglich ist - direkt im Raum zu bewegen, bringt ein neues Element hinzu, dass das Erfahren vereinfacht. Zudem besteht die Möglichkeit, eigene Markierungen und Routen hinzufügen, diese mit anderen zu teilen und so interaktive Geschichten zu erstellen - seien es virtuelle Stadtführungen durch die Schüler erstellt, Nachvollzug von Triumphzügen, Analysen von Herrschafträumen oder Stadtplanungsanalysen. Google Earth erlaubt den Dreischritt von Ansicht, Bearbeitung und Kollaboration/Veröffentlichung.

Projektblog D21 18.11.2008: Google Earth im (Geschichts-)Unterricht

Der Beitrag enthält außerdem weitere spannende Details zur Galerieebene “Antikes Rom in 3D” und technische Hinweise. Dort auch gefunden: Der von Google erstellte Übersichtsfilm zum dreidimensionalen Rom:

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1 Kommentare von Lehrerfreund/innen

(#1) logotipos meinte am 18.07.2010, 19:10 dazu:
" 

Ich verstehe nur ein bisschen Deutsch aber… let me just say it in English… I remember that time when gmaps/street and grobot was on some street in England and it was raising a privacy issue since the bot was on wheels and could look over people’s fences.

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