Schreiender Lehrer, der bald Stimmprobleme bekommen wird

Stimmbeschwerden bei Lehrer/innen - Tipps zu Prävention und Behandlung mehr ...

Ausschnitt: anpassbarer Notenschlüsselrechner, bei dem eigene Notenskalen definiert werden können

Notenschlüssel online berechnen, vollständig anpassbar mehr ...

Kleines Logo von tec.Lehrerfreund

Ideen und Materialien für den Technikunterricht: tec.Lehrerfreund.de

Facebook

Wortarten - Übersicht mit Beispielen

Arbeitsblatt (2 Seiten), auf denen die (nunmehr nur noch neun) Wortarten mit Beispielen übersichtsartig erklärt werden.

Diesen Beitrag weiterempfehlen

Diesen Beitrag versenden

Zu diesem Beitrag

Eingetragen am 06.12.2005, 19:40 Uhr in Deutschunterricht | Grammatik | Wortarten |

18 x kommentiert, 5435 x gelesen in 2014. Diesen Beitrag kommentieren.

Von unserer Kollegin NN - Danke!

Vorschau Arbeitsblatt WortartenübersichtDiese Übersicht über die Wortarten kann an die Schüler/innen ausgeteilt und zur Grundlage für den Grammatikunterricht werden. Übungen finden Sie hier auf dem Lehrerfreund u.a. im Bereich Grammatik.

Inhalt des Arbeitsblattes:

DIE WORTARTEN (Übersicht)

A Veränderbare (flektierbare) Wörter

- deklinierbare

1. Substantiv (Nomen, Hauptwort)

Es bezeichnet Personen, Sachen, Begriffe.

2. Artikel (Geschlechtswort)

Er hilft, das Substantiv zu verändern, bezeichnet das grammatische Geschlecht und bestimmt in einigen Fällen die Bedeutung des Substantivs (z.B. Band, Tor, Kiefer etc.)

3. Pronomen (Fürwort)

Das Pronomen kann ein Nomen vertreten oder es wie ein Artikel begleiten.

-  Personalpronomen (persönliches Fürwort)

Es steht stellvertretend für Personen und Sachen. Es kann dekliniert werden wie ein Nomen: ich - meiner - mir - mich;  du - deiner - dir - dich etc.

-  Reflexivpronomen (rückbezügliches Fürwort)

Es bezieht sich auf ein Nomen oder Pronomen zurück: Ich erinnere mich. Formen: mich, dich, sich, uns, euch, sich

-  Relativpronomen (bezügliches Fürwort)

Es leitet einen Nebensatz ein, bezieht sich auf ein Substantiv oder Pronomen im Hauptsatz. Dabei richten sich Genus und Numerus des Relativpronomens nach dem Bezugswort, der Kasus ergibt sich daraus, welches Satzglied das Relativpronomen darstellt.
Formen:
a) der, die, das (veraltet: welcher, welche, welches) 
Beispiel: Der Mann, den ich gesehen habe…
b) was
bezieht sich auf einen ganzen Satz oder auf die Indefinitpronomen etwas, viel, wenig, nichts, alles, allerlei, mancherlei.
Beispiel: Es kommt immer zu spät, was mich sehr ärgert.
Merke: Vor diesen Relativpronomen steht immer ein Komma!
c) wer
bezieht sich immer auf Personen, wird aber nur gebraucht, wenn das Relativpronomen dem Wort, auf das es sich bezieht, vorausgeht.
Beispiel: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…

-  Demonstrativpronomen (hinweisendes Fürwort)

verweist auf eine bestimmte Person oder Sache. Es kann Stellvertreter oder Begleiter des Substantivs sein.
a) dieser, diese, dieses, diese ( auch: der, die, das, die)
verweist auf eine Person/Sache, die sich in räumlicher oder zeitlicher Nähe zum Sprecher/Schreiber befindet oder die im Text zuletzt genannt wurde. 
Beispiel: Dieser Mann da ist mein Lehrer. (Begleiter)
Beispiel: Den habe ich hier noch nie gesehen. (Stellvertreter)
b) jener, jene, jenes, jene
verweist auf eine Person/Sache, die räumlich oder zeitlich weiter entfernt ist oder im Text vorher genannt wurde.
Beispiel: An jenem Tag vor zwanzig Jahren… (Begleiter)
Beispiel: Dieses Haus gefällt mir, aber jenes da hinten finde ich hässlich. (Stellvertreter)
c) derjenige, diejenige, dasjenige, diejenigen * derselbe, dieselbe, dasselbe, dieselben * selbst, selber (nachgestellt)

-  Interrogativpronomen (fragendes Fürwort)

fragt nach Personen, Sachen, Vorgängen oder Eigenschaften.
a) Wer? Was? (Stellvertreter)
b) Welcher? Welche? Welches? Welche? (Begleiter oder Stellvertreter)
c) Was für ein? (Begleiter)

-  Possessivpronomen (besitzanzeigendes Fürwort)

bezeichnet Besitzverhältnisse oder die Zugehörigkeit bzw. Verbundenheit von Lebewesen oder Gegenständen. Als Begleiter stimmt es mit dem zugehörigen Nomen in Numerus, Kasus und Genus überein (mein Vater - meine Mutter - mein Kind- meine Kinder; meines Vaters - meiner Mutter - meines Kindes etc.)

-  Indefinitpronomen (unbestimmtes Fürwort)

bezeichnet eine Person oder Sache in ganz allgemeiner, unbestimmter Weise. Auch es kann Stellvertreter oder Begleiter sein. Die gebräuchlichsten Indefinitpronomen: man, jemand, niemand, jeder, jedermann, einer, keiner, mancher, einige, etliche, mehrere, viele, wenige, alle, etwas (was), nichts.

4. Adjektiv (Eigenschaftswort)

Es bezeichnet einen Zustand oder eine Eigenschaft.

- konjugierbare

5. Verb (Zeitwort)

Es bezeichnet eine Tätigkeit, einen Vorgang oder einen Zustand.

B Unveränderbare (unflektierbare) Wörter

6. Adverb (Umstandswort)

Es dient als nähere Bestimmung zu einzelnen Wörtern, z.B.
- zu Verben: Sie freuen sich sehr.
- zu Adjektiven: Das ist sehr schön.
- zu Substantiven: der Kerl dort…
- zu Adverben: Ich komme sehr gern.

7. Präposition (Verhältniswort)

Sie drückt ein Verhältnis zwischen Personen und/oder Sachen aus (mit, auf, unter etc.).

8. Konjunktion (Bindewort)

Es verbindet Wörter, Hauptsätze und Nebensätze miteinander (und, dass, denn).

9. Interjektion (Empfindungswort)

Es drückt Gefühle aus (ach, au, oh, pfui etc.).

 

Diesen Beitrag weiterempfehlen

Diesen Beitrag versenden

18 Kommentare von Lehrerfreund/innen

(#1) Miri meinte am 06.12.2005, 23:07 dazu:
" 

Das Blatt ist wirklich ausführlich und - soweit ich das sehe - fehlerfrei, ich würde mir aber wünschen, dass es noch in einer eetwas einfacheren Version vorläge. Siebtklässler überfährt man mit so etwas völlig.

(#2) Bergi meinte am 09.01.2007, 18:48 dazu:
" 

Finde die Übersicht wirklich sehr gut gelungen. Vielleicht ist es für die 7. Klasse etwas zu umfangreich aber die 11 hat halt nur ein müdes Lächeln übrig. Ist wie bei Vorträgen, ohne Nacharbeit kommt man nicht zum gewünschten Ergebnis. Und man kann es ja nicht allen Recht machen…

Danke für die Übersicht

(#3) Fabrizio meinte am 22.05.2008, 16:07 dazu:
" 

Danke für die guten Beispiele aber es fehlt die dritte Wortart und das zwar die Numerale. Danke

(#4) didi meinte am 22.05.2008, 18:04 dazu:
" 

finde dieses Programm sehr hilfreich, da wir in einer Woche eine Deutsch-sa haben, und wir nochmal die ganze Grammatik wiederhohlen die wir durchgenommen haben! Danke smile

(#5) Schutzteufel meinte am 24.08.2008, 17:33 dazu:
" 

Interjektion wird auch Ausrufewort genannt..oder??

Mfg Schutzteufel   grin

(#6) sonja meinte am 26.11.2009, 19:53 dazu:
" 

jaa Interjektion wird auch Ausrufewort genannt!

(#7) haha meinte am 11.01.2010, 22:10 dazu:
" 

omq okeyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

(#8) Nico meinte am 12.04.2010, 16:28 dazu:
" 

1)Wie werden in diesem Satz die Nebensätze eingeleitet Bestimme jeweils die Wortarten.Satz:Weil die meisten dieser Familien mehrere Kinder hatten,nannte man sie nach dem lateinischen Wort für Kinder (,,proles”)Proletanier,zu denen auch die freigelassenen sklaven gehörten.
2)Löse in diesem Satz den Relativsatz auf und formoliere ihn als Satzglied
Satz:Das waren Adlige,die über großen Grundbesitz und Geld verfügten und genügend Zeit zur Ausübung pölitischer Ämter hatten.

Wer kann mir helfen????

(#9) arno nym meinte am 13.04.2010, 20:31 dazu:
" 

was für eine wortart sind “wieder” oder “nun”?
kann mir jemand helfen? danke im vorraus (:

(#10) Kj meinte am 02.09.2010, 20:30 dazu:
" 

Bin 9.Klässler und schreib morgen eine Arbeit drüber und rall das seit der 5. nicht.
Die Übersicht ist sehr hilfreich und ausführlich, zum lernen top, sieht nur viel aus.

Danke schön smile

(#11) Maxi meinte am 07.12.2010, 17:59 dazu:
" 

Ich finde die Seite toll.Hätte vielleicht ein bisschen mehr Beispiel haben können aber sonst…
Ich habe es Für meine Hausaufgaben gebraucht cheese
Dankeschön

(#12) Tina meinte am 15.05.2011, 19:00 dazu:
" 

Die Seite ist echt toll sie hat mir weiter geholfen beim lernen wir schreiben morgen die wichtigste Klassenarbeit im Jahr und wenn ich die verhau hab ich ein problem cheese

(#13) krakra meinte am 30.06.2011, 19:28 dazu:
" 

Ja da ich die ganze Pronomen nich tkann ist dieses Blatt hier von Vorteil so kann ich den Deutsch test morgen, hoffe ich schadenfrei überstehn….
wink

(#14) süße meinte am 13.02.2012, 15:21 dazu:
" 

Ich finde das für die schule sehr gut erklärt!!!!
weil ich für eine Arbeit lernen muss und dafür mir eine Bedeutung gefehlt hat DANKE´´ //*****

(#15) Nico Hirt meinte am 18.07.2012, 20:22 dazu:
" 

mann überfährt die Schüler nicht es ist einfach nur hilfreich wenn mann mal was nachschlagen will ♥

(#16) ich  meinte am 20.09.2013, 14:24 dazu:
" 

Ich täte mich freuen, wenn es etwas einfacher geschrieben wäre. Da es glaube ich, für die alle etwas leichter zu verstehen wäre.
Aber ansonsten finde ich es gut und soweit auch fehlerfrei.

(#17) Piep meinte am 20.09.2013, 18:59 dazu:
" 

Schön geschrieben; als Zehntklässlerin verstehe ich es sehr gut.

(#18) Kai meinte am 03.12.2013, 17:48 dazu:
" 

Ist soweit in Ordnung. Verbessern müsste man noch die Aussage, dass sowohl Verben als auch Adjektive Zustände ausdrücken können. Hier müsste man angeben, welcher Art die Unterschiede zwischen Zuständen in Adjektivform und solchen in Verform sind. Die gibt es nämlich.

Zum Beispiel:

“Der Baum ist grün.” > Der Zustand “grün” ist fest verbunden mit der Vorstellung des Baumes, daher ist grün ein Adjektiv.

“Der Baum grünt.” >  Der Zustand “grünen” ist ein im zeitlichen Werden begriffener Zustand, um es mal etwas altmodisch auszudrücken. Daher nimmt man hier das Zeitwort respektive Verb “grünen”.

Wollen Sie etwas dazu sagen?

Name

E-Mail (wird nicht angezeigt)

Homepage

Ihr Kommentar (HTML möglich)

Daten merken
Benachrichtigung bei Antworten

Hinweis: Der Kommentar wird von einem Moderator geprüft. Bitte senden Sie Ihren Kommentar nur ab, wenn Sie unsere Hinweise zum Datenschutz gelesen haben.

Nach oben

1508 Einträge, 13929 Kommentare; (p)
Seite generiert in 0.4147 Sekunden bei 91 MySQL-Queries
66 Lehrer/innen online (3 min Timeout / 129 )

Anzeige