🔑

Ein rascher Notenschlüssel…

*ohne Gewähr


Anzeige

Steuer

Arbeitszimmer: »Dem Fiskus ein Schnippchen schlagen«?! 31.01.2007, 20:11

Im Deutschlandfunk -> Verbrauchertipp wurde heute morgen eine Sendung namens "Dem Fiskus ein Schnippchen schlagen" ausgestrahlt. Es geht dabei um Kompensationen für die steuerliche Nichtmehrabsetzbarkeit des Arbeitszimmer.

Anzeige
Anzeige
  • (geändert: )

Ein Schnippchen! Dem Fiskus! Endlich! Rache! Geld scheffeln! Anerkannt werden! Endlich gibt es eine Möglichkeit, Vergeltung zu bekommen für das heimische Arbeitszimmer, das ich als Lehrer/in nicht mehr absetzen darf! der Deutschlandfunk weiß, dass es für alle Betroffnen "einen Ausweg" gibt:

Denn sie dürfen weiterhin die so genannten Aufwendungen für Arbeitsmittel steuerlich geltend machen. Auf diese Weise können Ausgaben für das heimische Büro, etwa für den Schreibtisch, das Bücherregal oder den Computer, doch noch bei der Steuererklärung angegeben werden.

Deutschlandfunk 31.01.2007: Dem Fiskus ein Schnippchen schlagen

Naja ... immerhin ... ein wirkliches Schnippchen ...

Anzeige

Newsletter

14385 Empfänger/innen

Sie erhalten eine Mail mit Bestätigungslink und weiteren Informationen. Mehr dazu in unserer ausführlichen Datenschutzerklärung.

Kostenlos und etwa alle zwei Monate - seit 20 Jahren. Tragen Sie Ihre Mail-Adresse ein.
Ob sich das lohnt? Das schreibt einer auf Twitter:

Der Lehrerfreund-Newsletter ist der einzige, den ich regelmäßig lese und nicht ungeöffnet in den Papierkorb befördere.

Ihr Kommentar

zum Artikel "Arbeitszimmer: »Dem Fiskus ein Schnippchen schlagen«?!".



Wir speichern Ihren Kommentar dauerhaft ab (was auch sonst?). Mehr dazu in unserer ausführlichen Datenschutzerklärung.

Kommentare

3

Zum Artikel "Arbeitszimmer: »Dem Fiskus ein Schnippchen schlagen«?!".

  • #1

    Wieso soll das ein Schnippchen sein?
    Das war bisher schon möglich und nötig und hatte mit den Verbrauchskosten des Arbeitszimmers nichts zu tun. Die fallen vollkommen weg.In einem Einfamilienhaus mit Zinsbelastung genügten diese schon um den Höchstbetrag auszuschöpfen. Die Arbeitsmittel wurden also schon immer als Werbungskosten abgesetzt.
    Gruß
    Klaus

    schrieb klaus am

  • #2

    :lol: ich kann nur lachen! Der o.a. Tatbestand ist nicht neu und geht an dem Problem der Absetzbarkeit der Raumkosten vorbei. Ich habe einen Vordruckbrief des VBE an meinen Schulträger und die Bezirksregierung Düsseldorf gesandt - Tenor der Antworten: Lehrer brauchen kein Arbeitszimmer, d.h. korrigieren geht auch am Küchentisch! Die Forderung nach einem AZ in der Schule sei nicht zu finanzieren und auch “sachfremd”!! - Bei diesen erwarteten Antwortschreiben vergeht das Lachen dann - Frust schieben, ausgebeutet werden passt eher zur Befindlichkeit. In letzter Konsequenz ist alles nur staatliche Abzocke der Bürger - als Beamter kann man sich nicht einmal wehren. Oder weiß jemand wie??

    schrieb Wolfgang Koberg am

  • #3

    Was daran ein “Schnippchen” sein soll, ist mir schleierhaft. Denn diese Regelung gab es bisher auch.
    Vielmehr steht zu befürchten, dass die Argumentation der Finanzbehörden über kurz oder lang den Umstand, dass man im steuerlichen Sinne kein Arbeitszimmer mehr hat, argumentativ dazu verwenden wird davon auszugehen, dass man auch keinen beruflich genutzten PC, keine beruflichen Telefonkosten, keine Fachliteratur etc. haben wird, da man ja kein Arbeitszimmer hat, wo man dergleichen unterbringen kann. Gerade beim PC sind die Finanzbehörden bei der Bewertung der beruflichen Anrechenbarkeit bisher schon u.a. davon ausgegangen, wo der Standort dieses PCs ist. Und wenn es kein Arbeitszimmer mehr gibt, ...
    Meine große Befürchtung besteht darin, dass mit dem Wegfall der steuerlichen Absetzbarkeit des Arbeitszimmers zu Hause die Werbungskosten-Diskussion erst beginnen wird. Und gerade deshalb kann es nur heißen: Wehret den Anfängen!

    schrieb P. Peters am

Anzeige
Nach oben

 >  1676 Einträge, 14796 Kommentare. Seite generiert in 0.5062 Sekunden bei 107 MySQL-Queries. 236 Lehrer/innen online (3 min Timeout / 1674) |