Sonntagsfrage bei Jugendlichen
Wie würden Jugendliche zwischen 13 und 17 wählen, wenn sie dürften? Erhebung des IJF (Institut für Jugendforschung).
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Eingetragen am 06.09.2005, 20:58 Uhr in Politik-Gemeinschaftskunde | Bundestagswahl 2005 |
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Es folgt die Pressemeldung des IJF "Schröder oder Merkel - Die Sonntagsfrage bei Jugendlichen" vom 06.09.2005.
Schröder oder Merkel? – Die Sonntagsfrage bei Jugendlichen
München, September 2005 - Wählen dürfen sie zwar erst mit 18, aber trotzdem beziehen zwei Drittel der Jugendlichen klar Stellung zur Sonntagsfrage. 21 Prozent der 13- bis 17-Jährigen präferieren CDU/CSU, 14 Prozent SPD und 7 Prozent Bündnis 90/Die Grünen. Die gleiche Rangfolge zeigt sich bei den Erwachsenen in Deutschland. PDS und FDP wie auch sonstige Parteien spielen für diese Altersgruppe keine relevante Rolle. Knapp 16 Prozent wollen nicht zur Wahl gehen.
Jungen sind bei der Frage entschiedener als Mädchen (Jungen: 72%, Mädchen: 55%), gleichzeitig gehören etwas mehr Jungen als Mädchen zu den Nicht-Wählern. Jugendliche aus den Neuen Bundesländern (46%) zählen deutlich häufiger zu den Nicht-Wählern als ihre Altersgenossen aus den Alten (34%). Mit zunehmendem Alter und ansteigendem Bildungsgrad nimmt die Zahl der Nicht-Wähler ab.
Einen klaren Favoriten bei der Kanzlerfrage – Merkel oder Schröder – gibt es bei den 13- bis 17-Jährigen allerdings nicht. 43 Prozent sind hier noch unentschlossen, vor allem niedriger Gebildete und Jugendliche aus den Neuen Bundesländern. Die anderen präferieren mit 28 Prozent Schröder (häufiger Jungen) und mit 30 Prozent Merkel (häufiger Mädchen). Während sich bei der Präferenz für Schröder keine Unterschiede zwischen Alten und Neuen Bundesländern zeigen, wird Merkel klar in den Alten Bundesländern präferiert.
Diese Ergebnisse ermittelte das IJF Institut für Jugendforschung in einer aktuellen Umfrage bei 13- bis 17-Jährigen (Basis: n = 531 Jugendliche). Detaillierte Ergebnisse können der Studie "Bundestagswahl 2005 – Wen Jugendliche wählen würden" entnommen werden, die zum Preis von 50 Euro zzgl. MwSt. beim IJF erhältlich ist. [Anmerkung: Studie kann von JournalistInnen kostenlos bezogen werden.]
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