Wahlspots 2005 von 14 Parteien zum Download
Die aktuellen Wahlspots von 14 Parteien zum Wahlkampf 2005 gibt es im Netz zum Downloaden. Außerdem Liste aller 26 zur Wahl zugelassenen Parteien mit Links.
Diesen Beitrag weiterempfehlen
Zu diesem Beitrag
Eingetragen am 16.09.2005, 00:40 Uhr in Politik-Gemeinschaftskunde | Bundestagswahl 2005 |
10 x kommentiert, 115 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.
Zur Bundestagswahl 2005 sind 26 Parteien zugelassen. Wir linken von hier auf Wahl- und Hörfunkspots einiger Parteien. Viele Seiten bieten neben den Wahlkampfspots weiteres Material wie O-Töne, Interviews, Kampagnenmusik (sic) usw.
Lesenswert: Zu einigen der Splitterparteien finden Sie unabhängige und der Sache wegen höchst unterhaltsame Beschreibungen (Ziele, Geschichte, Gründer usw.) bei der Riesenmaschine, gefunden via it&w.
Update Ende
Die folgende Liste orientiert sich an der Reihenfolge auf den Stimmzetteln.
- SPD - Sozialdemokratische Partei Deutschlands
- 3 TV-Spots, 1 (wirklich gelungener) Kinospot als mpg oder wmv, 2 Hörfunkspots
- CDU - Christlich Demokratische Union Deutschlands
- 3 TV-Spots (mpg), 2 Hörfunkspots (mp3), Wahlplakate
- CSU - Christlich-Soziale Union in Bayern e.V.
- 3 TV-Spots, 3 Radiospots
- Grüne - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
- 5 TV-Spots als mpg oder wmv
- FDP - Freie Demokratische Partei
- 1 TV-Spot (wmv/rm), 1 Kinospot, 2 Hörfunkspots
- Linkspartei.PDS
- 1 TV-Spot, 1 Kino-Spot (wmv, rm), 1 Radiospot (mp3)
- NPD - Nationaldemokratische Partei Deutschlands
- bietet ebenfalls 2 (nicht sehenswerte) TV-Spots an, aber das ist definitiv zu braun für den blauen Lehrerfreund.
- Unabhängige Kandidaten
- 1 (wirklich langweiliger) TV-Spot, nicht ausgestrahlt, direkter Link auf wmv
- Die Partei
- 1 TV-Spot der Satire-Partei (Titanic), direkter Link auf mpg
- MLPD - Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands
- 2 (wirklich energische) TV-Spots als mpg oder rm
- AGFG - Allianz für Gesundheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit
- 1 TV-Spot als rm auf der Homepage
- Zentrum - Deutsche Zentrumspartei
- 1 TV-Spot als wmv
- PBC - Partei Bibeltreuer Christen
- 1 TV-Spot als wmv
- Familie - Familienpartei Deutschlands
- 1 (an die Sesamstraße erinnernden) TV-Spot (mp4), 1 Radiospot (mp3)
- APPD - Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands
- 1 (wirklich misslungener) TV-Spot (mpg) Folgende Parteien bieten unseres Wissens nach keine Wahlspots im Web an (in der Reihenfolge ihres Auftauchens auf dem Stimmzettel):
- DVU Deutsche Volksunion
- Statt-Partei - Die Unabhängigen Statt Partei
- Rep - Die Republikaner
- PSG - Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale
- PRO DM - Pro Deutsche Mitte - Initiative Pro D-Mark
- BP - Bayernpartei
- Die Frauen - Feministische Partei Die Frauen
- Die Tierschutzpartei - Mensch Umwelt Tierschutz
- BüSo - Bürgerrechtsbewegung Solidarität
- Graue - DIE GRAUEN Graue Panther
- DGG - Deutsche Gemeinschaft für Gerechtigkeit (keine Website !?)
- Perspektive
- 50plus - Bürger- und Wählerinitative für Brandenburg
- HP - Humanistische Partei
- Deutschland - Ab jetzt ··· Bündnis für Deutschland Partei für Volksabstimmung und gegen Zuwanderung ins „Soziale Netz“
- Humanwirtschaftspartei
- Offensive D - Partei Rechtsstaatlicher Offensive (ehemals Schill-Partei)
- DSU - Deutsche Soziale Union
- CM - Christliche Mitte
Diesen Beitrag weiterempfehlen
10 Kommentare von Lehrerfreund/innen
Auch ich finde den Werbespot der NPD zu “braun” und würde diese Partei nie wählen. Aber eine Zensur ist wenig demokratisch, Aufklärung wäre wohl sinnvoller. Das könnte man von einer Seite, die sich “Lehrerfreund” nennt, erwarten.
Sehr geehrte Lehrerfreunde
Auch hier in der Schweiz ist natürlich die gestrige Bundestagswahl das grosse Thema in Schulen und an Familientischen.
Da ich meine Kinder auch politisch erziehen will, wollte ich ihnen die verschiedenen Wahlspots zeigen. Leider kann man auf Ihrer Seite aber gerade den Spot der NPD nicht herunter laden. Natürlich ist dieser braun. Und natürlich ist er beschämend und abstossend. Es ist jedoch der falsche Weg, ihn einfach zu ignorieren. Man muss sich doch auch mit ihm genau befassen und aufzeigen, wie falsch diese Ansichten sind und wie gross die Parallelen zu Nazideutschland sind.
Schade, dass Sie nicht dieser Meinung sind. Sollten nicht auch gerade die Deutschen Schüler sehr genau wissen, was da gebracht wird? Werden sie doch auch mit der unsäglichen CD belästigt.
Es ist doch sicherlich besser, wenn die Jugendlichen die Informationen richtig kommentiert vom Lehrer erhalten als von Parteifreunden der NPD direkt. Finden Sie nicht?
Freundliche Grüsse
Andreas Bernhard
Lieber Andreas Bernhard, lieber Kai Guenter,
grundsätzlich gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Es kann und darf gerade für Lehrpersonen nicht sein, dass das rechte Problem totgeschwiegen wird.
Aus folgenden Gründen haben wir uns aber entschlossen, die rechten Parteien nicht anzulinken:
1. Die Tendenz bei deutschen Jugendlichen geht dahin, dass rechte Parteien zunehmend als Teilnehmer am demokratischen Prozess gesehen werden. Klar sind sie ein bisschen “Naja”, aber die Entwicklung in der Wahrnehmung Jugendlicher ist deutlich: Die NPD/DVU/Rep werden einfach als Parteien unter vielen (und damit zunehmend als Alternative) gesehen. Das hat die erste Bundesweite (nicht repräsentative) Wahl der Jugendlichen gezeigt, wo die NPD in Sachsen >16% der Stimmen erhielt, in bestimmten Gebieten wesentlich mehr (http://www.u18.org).
Durch die Nichtverlinkung (auch der Websites) möchten wir ein Signal setzen: Die Braunen bewegen sich an der Grenze der Verfassungswidrigkeit. Wir wollen mit ihnen nichts zu tun haben und lehnen sie ab (um es moderat auszudrücken). Jede/r, der/die das WWW bedienen kann, ist in der Lage, eigenständig die Website der NPD aufzufinden.
2. Der Lehrerfreund hat einen ganz guten Stand bei Suchmaschinen (Page Rank). Eine Verlinkung der NPD von gut positionierten Sites führt dazu, dass sich auch Page Rank der NPD verbessert und sie somit in den Suchmaschinen weiter oben gelistet werden. Da wollen wir nicht mithelfen.
Beste Grüße!
Berthold Metz
Auch ich finde es höchst bedenklich und undemokratisch, wenn Wahlwerbespots zensiert werden. Außerdem wird so natürlich das Interesse der Jugend erst Recht geweckt. Ich habe die NPD auch nicht gewählt. Der Wahlspot war aber nicht so schlecht (gemacht), wie es von Euch behauptet wird. Aber was von Rechts kommt, muss ja einfach schlecht sein, nicht wahr…?
Wie ich unten geschrieben habe, sehe auch ich, dass “Zensur” in diesem Falle ein zweischneidiges Schwert ist. Aber:
Gehen Sie auf die NPD-Seite und schauen/hören Sie das Material zur Schulhof-CD an, mit der unsere Kinder und Jugendlichen zu Nazis gemacht werden sollen (siehe auch passenden Artikel zur Schulfhof-CD in der taz). Dann kommen Sie wieder und sagen mir, ob ich das wirklich verlinken soll.
Hallo, also - ich hab’s mir angetan und die NPD-Seiten angeschaut. Fazit: Ich bleib dabei: Es ist besser, sich auf gleicher Augenhöhe mit politischen Gegnern auseinanderzusetzen als von oben herab, nach dem abstossenden Motto so mancher “Gutmenschen”: “Wir sind die Guten, Ihr seid die Bösen. Was Ihr sagt, wird von uns totgeschwiegen.” Mit solch einer Vorgehensweise unterscheiden wir Demokraten uns jedenfalls nicht mehr besonders von den Rechten.
Hm ... also wenn man diese Auseinandersetzung hier (konstruktiv gemeint) anschaut, kann von “totschweigen” eigentlich keine Rede sein, oder? “Totschweigen” wäre: die entsprechenden Parteien gar nicht erwähnen, sich nicht mit dem Problem auseinanderzusetzen ...
hallo alle,
also ich finde nicht, dass man undemokratisch ist, wenn man nicht immer vorbehaltlos einen “pädagogischen dialog” mit den rechten sucht. in der antifa gibt es sprüche wie “nazis jagen” und so, das sollte man alles relativ sehen!
Hallo, ich finde es einfach nur lächerlich, wenn man eine anerkannte Partei, welche auch auf jedem Wahlzettel steht immer in den Hintergrund rückt, nur weil man nicht der gleichen Meinung ist. Ich als Bürger habe doch das Recht von allen Pateien Informationen einzuholen. Man drückt mir doch auch die Meinung von CDU oder SPD auf, obwohl die genug Mist verbockt haben, in den Jahren in denen Sie ander Macht sind und waren. Vielleicht fehlt ja auch mal frischer Wind in den Parlamenten. Aber wenn nun CDU und SPD zusammen arbeiten, kann man nur sehen daß beide unfähig sind. Das geht mit der Mwst. Erhöhung los und man könnt an dieser Stelle noch viele Beispiele bringen. Siehe Sachsen. Da klappt das doch ganz gut. Klar schweigt man die NPD tot, aber wenn man sich für die Arbteit dort interessiert, kann man alles auf www.npd-fraktion-sachsen.de durchlesen. Wenn aber sogar mittlerweile die PDS unter die Decke der Demokraten schlüpft, kann man sehen wie weit dieses Land gesunken ist. Na dann auf die sogenannte Demokratie.
köstlich ... die npd und der apfel als vertreter der demokratie. gerade in sachsen ist die npd durchsetzt von ehemaligen knastis, schlägern und verleumdern, siehe z.b.
http://www.taz.de/pt/2005/09/07/a0144.nf/text
Geben Sie Ihren Kommentar hier ein:
Hinweis: Der Kommentar wird von einem Moderator geprüft.
1334 Einträge, 11609 Kommentare
Seite generiert in 0.5003 Sekunden bei 142 MySQL-Queries
72 Lehrer/innen online (3 min Timeout / 179 )





