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Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller im Blog-Format

Der vollständige Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller wird seit 13.06.2009 von Dr. Damschke in Form eines Blogs veröffentlicht - in Echtzeit. Das Projekt wird damit nach 1011 Briefen im Jahr 2020 beendet sein.

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Eingetragen am 15.06.2009, 16:11 Uhr in Newsticker |

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Screenshot des Blogs 'Briefwechsel zwischen Schiller & GoetheGiesbert Damaschke ist studierter Gemanist, Betreiber der Arno-Schmidt-Mailingliste (ASml) und Autor zahlreicher Bücher. In seinem neuen Projekt wird der Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller nachvollzogen:

Diese Site veröffentlicht den Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe aus den Jahren 1794 bis 1805 in Echtzeit, das heißt, die Briefe werden um 215 Jahre versetzt an dem Datum veröffentlicht, an dem sie geschrieben wurden.

briefwechsel-schiller-goethe.de: Info/Impressum

Der Briefwechsel umfasst 1011 Briefe in 11 Jahren. Wenn alles nach Plan geht, wird dieses Blog also im Jahre 2020 beendet werden. Genauer: am 26. oder 27. April.

briefwechsel-schiller-goethe.de 06.02.2009: ‘Leben Sie recht wohl und gedenken mein in Ihrem Kreise.’

Dabei gilt es verschiedene formale Hürden zu umschiffen (Briefe vom 29. Februar? Textgrundlage? Orthographische Einheitlichkeit?), doch Giesbert Damschke begegnet ihnen mit Souveränität. Zur verwendeten Textgrundlage erfahren wir:

Zum Glück gibt es bei Google Books PDF-Dateien der beiden Bände der „zweiten, nach den Originalhandschriften vermehrten Ausgabe“ aus dem Jahr 1856 (Band 1, Band 2). Diese Ausgabe wird zeichengetreu übernommen, auch da, wo es sich um offensichtliche Satzfehler handelt. Natürlich ist auch diese Ausgabe nicht handschriftengetreu, aber man kann sich immerhin damit trösten, dass sie zeitlich ein wenig näher am Original liegt und dass Goethe seine Briefe größtenteils diktiert hat. Wir bekämen in diesem Fall also ohnehin nur die Orthographie des Schreibers, nicht die Goethes zu sehen.

Die benutzte Ausgabe verzeichnet insgesamt 999 Briefe, Stapf kommt auf 1011 und Beetz auf 1015. Briefe, die in der Textgrundlage fehlen, werden, wo möglich, aus Stapf übernommen, bei Briefen, die nur Beetz verzeichnet, werde ich mich bemühen, eine gemeinfreie Ausgabe aufzutreiben. Mit der sich so einstellenden orthographischen Uneinheitlichkeit wird man leben müssen.

briefwechsel-schiller-goethe.de 22.02.2009:Etwas über die Textgrundlage dieser Site und den Stand der Dinge

Am 13. Juni wurde nun tatsächlich der erste Brief veröffentlicht (1. An Goethe - Jena, 13. Juni 1794), das Projekt hat begonnen. Damit setzt Giesbert Damaschke nicht nur Goethe und Schiller ein Denkmal, sondern auch sich selbst, indem er die beiden Dichter zu Blogautoren ernennt und sie so reinkarniert - zumindest für die nächsten 11 Jahre.

 

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