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Immer mehr Jugendliche haben Hörschäden

Jede/r vierte Jugendliche steht vor dem Los der Schwerhörigkeit. Ursache Nummer 1 für die Zunahme sind die MP3-Player.

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Eingetragen am 03.12.2008, 11:43 Uhr in Jugendliche | Newsticker |

1 x kommentiert, 283 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.

In den letzten Jahren hat die Verwendung mobiler Geräte (Handys, mp3-Player) zum Musikhören massiv zugenommen. Dabei stecken sich die Jugendlichen (und auch manche Erwachsenen) zwei Ohrhörer ins Ohr und hören - häufig bei voller Lautstärke - Musik. Der mobile MP3-Exzess wurde im Wesentlichen durch die Einführung von Apples iPod im Jahr 2001 initiiert.

Eine unmittelbare Folge sind zunehmende irreparable Hörschäden bei Jugendlichen. Damit sind vorerst Frequenzen betroffen, die im Alltag keine wichtige Rolle spielen (sehr hohe Töne). Allerdings steht zu erwarten, dass die Hörschäden sich im Lauf der Jahre ausweiten. Ohrenärzte gehen davon aus,

dass Jugendliche künftig vermehrt Hörgeräte tragen müssen.[...]

Von einem MP3-Verbot halten die beiden Ohrenärzte allerdings nichts. Sie sprechen sich stattdessen dafür aus, eine Lautstärke-Begrenzung von etwa 60 Dezibel in die Musikgeräte einzubauen. “Da müsste es eigentlich eine gesetzliche Verpflichtung geben”, meint Detlef Walter.

Neue Westfälische 03.12.2008: Immer auf die Ohren - Warum jeder vierte Jugendliche von Schwerhörigkeit bedroht ist


Aufklärung erfolgt auf der Seite earaction.de, wo man online einen Hörtest machen kann oder via einer dort kostenlos angebotenen (offensichtlich seriösen) Software erfahren kann, “wie eure Oma oder euer Opa Eure Musik hört?”. Da könnte auch stehen: “... wie ihr selbst in 20 Jahren Musik hört”.

gefunden und mehr bei Neue Westfälische 03.12.2008: Immer auf die Ohren - Warum jeder vierte Jugendliche von Schwerhörigkeit bedroht ist

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1 Kommentare von Lehrerfreund/innen

(#1) Stormcloud meinte am 03.12.2008, 20:37 dazu:
" 

Hm, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, da ja immer mehr Jugendliche auf Kopfhörer verpflichten und stattdessen die ganze Bahn mit ihrem Geplärre beschallen.

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