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Nicht mal Schmerzensgeld

Schmiererei auf Lehrer-Auto - muss der Staat bezahlen?

Das Auto einer Münchener Lehrerin wurde mit der Zeichenfolge "Fuck ..." beschmiert. Der Freistaat Bayern lehnt die Zahlung von 30,12 Euro Schadensersatz für die Entfernung der Schmiererei ab, ebenso die Zahlung von 5000 Euro Schmerzensgeld.

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Eingetragen am 06.07.2009, 22:30 Uhr in Newsticker |

3 x kommentiert, 35 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.

Die Entfernung der Schmiererei kostete 21,42 Euro. Die Lehrerin wollte diese beim Dienstherrn einklagen, da es sich in ihren Augen um einen Schaden im Rahmen der Dienstausübung handelte:

Das Beamtenrecht sagt nämlich, dass die Öffentliche Hand für Schäden, die ein Beamter im Dienst erlitten hat, aufkommen kann. Bei finanziell unerheblichen Schäden winkt der Staat allerdings ab, so wie auch hier bei der Lehrerin. Auch als die noch 8,70 Euro Fahrtkosten zum Lackdoktor anhängte, änderte der zuständige Sachbearbeiter seine Meinung nicht.

sueddeutsche.de 06.07.2009: Schmiererei auf dem Lehrer-Auto

Aus nahe liegenden Gründen wurde auch die Forderung nach 5000 Euro Schmerzensgeld zurückgewiesen.

Mehr davon: sueddeutsche.de 06.07.2009: Schmiererei auf dem Lehrer-Auto

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3 Kommentare von Lehrerfreund/innen

(#1) Alex meinte am 07.07.2009, 8:26 dazu:
" 

Respekt! 5000€ Schmerzensgeld fordern, weil “Fuck” auf dem Auto steht. Wer so zartbesaitet ist, kriegt doch schon bei zertretener Kreide Beklemmungen.

(#2) Mister M. meinte am 07.07.2009, 17:53 dazu:
" 

Kleine Anekdote in diesem Zusammenhang;
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=351188

Ein deutscher Richter würde das natürlich nie so machen…

(#3) Matthias meinte am 08.07.2009, 23:52 dazu:
" 

Eine Kann-Bestimmung halte ich allerdings für mehr als schwammig. Entweder kommt der Dienstherr für einen Schaden auf oder nicht!

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