Gehaltsentwicklung Lehrer 2010-2011 (Diagramm, klein)

Reallohn von Lehrer/innen in 2011 um 1.4% gesunken mehr ...

Ausschnitt: anpassbarer Notenschlüsselrechner, bei dem eigene Notenskalen definiert werden können

Notenschlüssel online berechnen, vollständig anpassbar mehr ...

Kleines Logo von tec.Lehrerfreund

Ideen und Materialien für den Technikunterricht: tec.Lehrerfreund.de

Biblische Warnung an alle Lehrpersonen

Nachdem wir erst vor wenigen Tagen verkündet haben, das Studium des Lehramtes könnte - wirtschaftlich gesehen - lohnenswert sein, kommen uns nach der Lektüre des Jakobusbriefes Zweifel. Eine Warnung vor der Eitelkeit des Lehrpersonseins.

Diesen Beitrag weiterempfehlen

Diesen Beitrag versenden

Zu diesem Beitrag

Eingetragen am 14.01.2005, 18:01 Uhr in Zeitloses |

147 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.

Unter den fünf kirchengeschichtlich relevanten Jakobi (oder Jakobussen?) kommt wohl nur der Bruder des Herrn (ca. 1-62 n.Chr.) als Verfasser des Jakobusbriefs in Frage (und nicht, wie fälschlicher Weise vermutet, der Sohn des Alphäus). Lesen Sie selbst, was er schreibt:

“Liebe Brüder und Schwestern! Nicht zu viele von euch sollten Lehrer werden. Denn wir Lehrer - ich bin ja auch einer - werden im Gericht strenger beurteilt als andere. Wir alle machen immer wieder viele Fehler, denn es gehört schon sehr viel dazu, mit seinen Worten nie einen Fehler zu machen. Das kann nur wer seinen ganzen Leib fest im Zaum hält. Bei den Pferden machen wir das so: Wir legen ihnen die Kandare ins Maul, damit sie uns gehorchen, und so können wir ihren ganzen Körper lenken. Oder nehmen wir zum Beispiel die Schiffe: Sie sind so riesengroß und werden von starken Winden getrieben, doch mit einem ganz kleinen Ruder werden sie gelenkt, wohin der Steuermann fahren will. So ist auch die Zunge ein kleines Körperglied, doch sie bringt große Worte hervor. Aber auch ein kleines Feuerchen kann ja einen ganzen Wald in Brand setzen. Und die Zunge ist ein Feuer, weil sie die ganze Bosheit des Herzens nach außen kehren kann. Die Zunge ist ein Glied unseres Leibes und kann dem ganzen Leib Schaden zufügen. Sie ist am Höllenfeuer entzündet worden und setzt das ganze Rad des Lebens in Brand. Alle Tiere, Raubtiere und Vögel, Kriechtiere und sogar Meerestiere kann der Mensch zähmen. Nur des Menschen Zunge kann niemand bändigen. Sie ist ein unbeherrschbares Verhängnis, voll von tödlichem Gift.”
1 Jak 3,1-8 (Übersetzung K.Berger / Ch.Nord)

Unmöglich, der Eitelkeit zu entfliehen, die der Lehrberuf mit sich bringt. Wir alle kennen das von unseren eigenen, selbstsüchtigen Lehrervorträgen, bei denen wir unsere Position missbrauchen und wehrlosen Zöglingen minutenlang das Ohr abkauen:

Der Apostel stellt der Warnung hinsichtlich der ungezügelten Zunge die Ermahnung voran, nicht zu viele Lehrer zu sein. Der Apostel spricht nicht von der richtigen Verwendung der Lehrgabe (Röm. 12,7), sondern von dem Hang des Fleisches, sich daran zu erfreuen, andere zu belehren (...)

Ausführlicher Kommentar zur zitierten Bibelstelle hier.

 

Diesen Beitrag weiterempfehlen

Diesen Beitrag versenden

Geben Sie Ihren Kommentar hier ein:

Name

E-Mail (wird nicht angezeigt)

Homepage

Ihr Kommentar (HTML möglich)

Daten merken
Benachrichtigung bei Antworten

Hinweis: Der Kommentar wird von einem Moderator geprüft.

Nach oben

1358 Einträge, 12037 Kommentare
Seite generiert in 0.4954 Sekunden bei 153 MySQL-Queries
57 Lehrer/innen online (3 min Timeout / 209 )

Anzeige

Banner: Dienstunfähigkeitsversicherung für Lehrer bei versicherung900