20% der G8-Schüler/innen brauchen kommerzielle Nachhilfe
Die LEV des Saarlandes (Elternvertretung Saarland) befragte Schüler/innen des Doppeljahrgangs G8/G9 nach ihrem Lernverhalten. Die G8-Schüler/innen waren signifikant gestresster: mehr Zeitaufwand für Hausaufgaben, mehr gesundheitliche Beschwerden, mehr (bezahlte) Nachhilfestunden.
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Eingetragen am 04.12.2008, 23:34 Uhr in Statistiken | Jugendliche | Newsticker |
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Die Vergleichsstudie wird dadurch ermöglicht, dass sowohl das G8- wie auch das (alte) G9-Konzept am diesjährigen saarländischen Abitur beteiligt sind. Befragt wurden 1720 Schüler/innen (755 aus G8, 965 aus G9).
Ganz richtig fordert die LEV Gymnasien deshalb, dass die Lerninhalte überarbeitet und ausgemistet werden müssen. Das Problem ist altbekannt: Durch die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit auf acht Jahre (“G8”) ist die Belastung gestiegen, obwohl die Kultusministerien versucht haben, den Bildungsplan zu entrümpeln. Das scheint nicht vollständig gelungen zu sein.
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