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Wikipedia - wachsen die Probleme?

Die freie Internetenzyklopädie "Wikipedia" leistet gerade bei der Unterrichtsvorbereitung gute Dienste, da die Artikel - im Gegensatz zu Konkurrenten wie der Microsoft Encarta - frei übernommen und verwendet werden dürfen. Doch die erste Euphorie über das Konzept ist verflogen.

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Eingetragen am 16.01.2005, 03:45 Uhr in Medien und Unterricht |

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Wikipedia ist in den stark 3 Jahren ihres Bestehens auf beeindruckende Größe angewachsen und konkurriert mit kommerziellen Angeboten wie der Microsoft Encarta. Die deutsche Version der Wikipedia umfasst zur Zeit 188.000 Artikel zu Themen aller vorstellbarer Gebiete (Microsoft Encarta Standard: 44.000 Artikel).

Das Konzept ist ebenso ungewöhnlich wie erfolgreich: Jede/r Leser/in kann Artikel auf Knopfdruck erstellen, vorhandene bearbeiten oder gar löschen. Ende 2004 ist die erste Wikipedia-CD erschienen (und schon vergriffen; am 17. März erscheint die nächste Version als DVD; sie wird gegen eine geringe Schutzgebühr im Buchhandel oder direkt bei der Wikipedia-Distribution.

Die bekannteste kommerzielle Enzyklopädie auf dem digitalen Markt ist die Microsoft Encarta. Im Vergleich hat Wikipedia bisher meist erstaunlich gut abgeschnitten, so z.B. in einem ausführlichen Bericht der Zeitschrift c’t (c’t 21/04, Seite 132ff). Es sind aber auch andere Ergebnisse im Web zu finden (was nicht unbedingt verwundert, wenn Werbung für die Encarta auf der Site zu zusätzlichen Einnahmen beiträgt).

In dem aktuellen Artikel “Mit der Größe wachsen die Probleme” (telepolis.de) wird die Wikipedia kritisch betrachtet. So führt das Fehlen von festangestellten (End-)RedakteurInnen teilweise zu Qualitätseinbußen, die das Wikipediateam selbst thematisiert. Gerade in Nischenthemen sei dieses Problem dominant.

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