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»Klassisch« oder »pädagogisch«

Elternabend - Tipps zur Durchführung und Vorbereitung

Elternabend: Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung eines Elternabends. Außerdem einige hilfreiche Links ins Web. (Überarbeitung + Linkprüfung: 18.09.2009)

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Eingetragen am 18.09.2009, 15:26 Uhr in Paedagogik | Zeitloses |

23 x kommentiert, 3042 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.

Originalbeitrag vom 18.10.2005, Überprüfung und Ergänzung der Links 18.09.2009.

Das Internet hält für den Elternabend nur spärliche Informationen zu Vorbereitung und Durchführung bereit. In vielen Fällen können die Lehrpersonen nicht aus der Haut und zwingen die Eltern zu Gruppenarbeiten, Webquests oder gar Rollenspielen.

Sie finden im Folgenden einige Tipps zur Vorbereitung und Durchführung, Stil “Elternabend klassisch”. Weiter unten finden Sie Links zu anderen Angeboten im Web, wo auch etwas “pädagogischere” Formen vertreten sind.

Vorbereitung des Elternabends

Vorbereitung im Unterricht

Es wurde verschiedentlich vorgeschlagen, den Elternabend schon im Unterricht vorzubereiten. Meist erfolgt das in Form einer Schülerbefragung bzw. einer Gruppenarbeit der SchülerInnen, in der diese Statements zur Klassensituation/zum Klassenklima formulieren. Mögliche Fragestellungen:

  • Was stört mich/uns am Unterricht/in der Klasse? Was könnte man dagegen tun?
  • Wie beurteile ich/wir das Sozialklima in der Klasse?
  • Was gefällt mir/uns besonders?
  • Mit welchem Fach habe/n ich/wir Probleme, wo bin/sind ich/wir überfordert?

Diese Informationen können von der Lehrer/in am Elternabend selbst ausgewertet und (in Auszügen) den Eltern vorgestellt werden; außerdem können einzelne Problempunkte als eigener TOP angesprochen und geklärt werden.

Checkliste Elternabend: Vorbereitung durch die Lehrer/in

  • Einladung versendet/Erhalt durch Eltern bestätigt?
  • Vorbereitung Ablauf/Inhalte Elternabend (s.u.)
  • Klassenzimmer überprüfen/aufräumen (Tafel wischen; Kreide vorhanden? genügend Stühle? evtl. Dekoration?)
  • Namensschilder aufstellen (hübsch: Die Eltern sitzen an den gleichen Plätzen wie ihre Kinder; wenn digitale Fotos der SchülerInnen vorhanden sind, können die auf die einzelnen Namensschilder gedruckt werden (geht einfach über die Funktion “Thumbnails -> Drucken” in irfanview)
  • Folie mit Tagesordnung des Elternabends (Beispielfolie finden Sie unten)
  • evtl. Material für Wahlen bereitstellen, sofern diese anonym erfolgen (Zettel, Stifte)
  • evtl. Anwesenheitsliste erstellen (Vorlage finden Sie weiter unten)

Durchführung/Ablauf des Elternabends

In manchen Fällen kann es hilfreich sein, ein Protokoll anzufertigen/anfertigen zu lassen.

  1. Begrüßung der Eltern, Vorstellung der eigenen Person
  2. Vorstellung der Tagesordnung auf Folie (erwarten LehrerInnen bei Präsentationen/GFS ja auch immer von ihren SchülerInnen) - Ergänzungen seitens der Eltern erwünscht?
  3. Eltern bekommen kurz Gelegenheit sich mit den umsitzenden Eltern auszutauschen (das sind ja immerhin die Eltern der Kinder, von denen die eigenen Kinder zuhause immer erzählen).
  4. TOP 1: Klassenklima
    • Frage an die Eltern: Was erzählen die Kinder zuhause - alle zufrieden in der Klasse? Probleme?
    • Eigener Eindruck der Lehrer/in von der Klasse, Ansprechen von möglichen Spannungen, Konfliktpotenzialen usw.
  5. TOP 2: Leistungsstand der Klasse
    aus eigener Sicht; evtl. Hinweis auf Lehrer/innen, die im Lauf des Abends dazukommen und sich kurz vorstellen.
  6. TOP 3: Lernstoff
    Inhalte des Lehrplans, evtl. Neuerungen im Lehrplan, Prüfungen
  7. TOP 4: Organisatorisches
    • Hausaufgaben (Umfang/Häufigkeit, Qualitätserwartungen), Sanktionen
    • Entschuldigungspraxis, Verhalten der Eltern bei Fehlzeiten
    • Benötigte Materialien/Anschaffung/Finanzierung (auch: Finanzierung von Lektüren)
    • Eigene Sprechstunde, Termin Elternsprechabend
  8. TOP 5: Klassenfahrt/Exkursion
  9. TOP 6: Fragen der Eltern?
  10. TOP 7: Wahl des Elternbeirats

Weitere Links und Materialien

Materialien für den Elternabend: Anwesenheitsliste, Tagesordnung

Elternabend aus Lehrersicht

Hier finden Lehrer/innen Links zu Hinweisen, wie ein Elternabend zu gestalten ist, Checklisten usw.

  • Alles rund um den Elternabend vom BezirksElternAusschuss der Schule Reinickendorf. Hier werden Fragen wie “Ziele des Elternabends”, “Wer wird eingeladen”, “Was enthält die Einladung”, “Wie wird eingeladen”, “Vorbereitung und Organisation”, “Was könnte Eltern motivieren, am Elternabend teilnzunehmen” und “Nacharbeit” besprochen.
  • ‘So sind Sie als Lehrer auf den Elternabend bestens vorbereitet’ (Verlag PRO Schule) - Tipps für den Elternabend, die sich v.a. auf den sozialdynamischen Bereich erstrecken (“Das Outfit muss stimmen”, “Stimmen Sie sich freundlich”, “Behandeln Sie Eltern als Gäste”, “Versuchen Sie sich die Namen zu merken”, “Auf den Abschied kommt es an”). Außerdem eine Checkliste “So treten Sie beim Elternabend stilvoll auf” (Kleidung, Vorbereitung der Räumlichkeiten ...).
  • Umfangreiches Konzept für Elternabende (pdf) bei eltermitwirkung.ch; sehr pädagogisch (Elternabend zur Bildung von Vertrauen, Dynamik; Ziele, Rollen definieren, “sanfter Einstieg” usw.), enthält auch gute Praxistipps.
  • mediaculture online: Materialien für das Thema ‘Medien’ am Elternabend, Schweprunkt Chat (mit Powerpoint-Präsentation und weiteren Links).
  • Lehrer-online: Webquests im Elternabend (Verweis auf das Material bei lo-net.de; dort u.a. ein Evaluationsbogen zum Elternabend (zugeschnitten auf die Webquests-Geschichte))

Elternabend aus Elternsicht

Hier finden Eltern Ratschläge, wie sie einen Elternabend richtig nutzen, was sie von einem Elternabend erwarten können usw. Die Wahrnehmung dieser (Eltern-)Perspektive könnte auch für Lehrer/innen interessant sein:

  • Elternabend: Wie Sie ihn richtig nutzen - einige Checklisten für Eltern von elternwissen.com. Themen sind v.a. die “Anliegen der Eltern” und die “Anliegen der Lehrer”. Hier erfährt man, dass Eltern am Elternabend u.a.
    • Inhalte des Lehrplans erfahren wollen;
    • den Lehrstoff des nächsten Halbjahres erfahren möchten;
    • nach Hausaufgaben oder Bewertungskriterien von Klassenarbeiten und mündlicher Mitarbeit fragen werden.

 

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23 Kommentare von Lehrerfreund/innen

(#1) Barbara meinte am 22.10.2005, 23:43 dazu:
" 

hat mir zur Vorbereitung sehr geholfen

(#2) invia meinte am 27.10.2005, 17:41 dazu:
" 

wer über den tellerrand des elternabends hinaus mehr zum thema elternmitwirkung / elternarbeit kennen lernen möchte, sei u.a. auf die website der elternstiftung baden-württ. verwiesen.
www.elternstiftung.de
folgende ziele werden hier verfolgt:
-Verwirklichung inhaltlicher Elternarbeit an den Schulen.
-Befähigung zur Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule
-Stärkung der Motivation zur Elternarbeit
-Interesse für Erziehungsfragen bei den Eltern wecken
-Austausch über Erziehungsfragen anregen
-Betreuung von Projekten und Entwicklung eines Netzwerks von Elterninitiativen

(#3) H-W meinte am 30.10.2005, 13:14 dazu:
" 

Gruppenarbeit bei Elternabenden und Klassenpflegschaften find ich gut.
Eine kleine Nachfrage hätte ich noch: In wie viele Kleingruppen teile ich denn eine Gesamtgruppe von in der Regel 5 (in Worten FÜNF) Eltern auf?
Für Hinweise bin ich dankbar.

(#4) Peter meinte am 12.02.2007, 19:20 dazu:
" 

So ganz verstehe ich, als Vater und Nichtlehrer, diesen Beitrag nicht. Der Elternabend wird doch vom Klassenelternbeirat gestaltet und nicht vom Lehrer.

(#5) Elternsprecherin meinte am 03.07.2007, 11:02 dazu:
" 

Leider ist diese Seite gar nicht hilfreich!
Hier wird der Eindruck vermittelt, dass Elternabende Sache der Lehrer sind. Das ist falsch! Damit wird genau das unterstützt, was ich versuche zu vermeiden. Der Elternabend soll, wie schon der vorherige Kommentar aussagt, von den Klassenelternsprechern durchgeführt werden! der Klassenlehrer nimmt, wenn er den EA (Elternabend) durchführt, den Eltern das Mitspracherecht! Informieren die Klassenlehrer eigentlich die Eltern (vor der Wahl zum Elternsprecher), was die Aufgaben eines Elternsprechers sind? Nehmen die Klassenlehrer vielleicht an, das sie mit der Durchführung des EA die Eltern “besser im Griff haben”? Nur nicht zu viel Mitspracherecht einräumen?

(#6) Elternsprecherin meinte am 03.07.2007, 11:12 dazu:
" 

Diese Seite ist gar nicht hilfreich!
Sie vermittelt den Eindruck, dass der Klassenlehrer den Elternabend durchführt. Das ist falsch! Der Elternsprecher der Klasse führt den EA durch! Kann es sein, dass der Klassenlehrer den Elternabend durchführt, um Elternarbeit auf ein Minimum zu beschränken? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Elternmitarbeit für den Klassenlehrer und Eltern sehr hilfreich sein kann. Es ist für Lehrer und Eltern gut, wenn eine Zusammenarbeit besteht. So können viele Mißverständnisse sofort geklärt werden. Außerdem werden die Eltern so viel besser in die Schularbeit einbezogen.

(#7) EV meinte am 05.07.2007, 3:07 dazu:
" 

Hallo,
ich kann oben gesagten nur zustimmen. Elternversammlung das sagt der Name schon sind Eltern Veranstaltungen. Vielleicht ist das ja in einigen Bundesländern anders geregelt. In Berlin ruft lediglich der Klassenlehrer die konstituierende   Sitzung ein, danach sind die Eltern dran. Klassenlehrer können, bzw sollten Eingeladen werden.
In §89 BerlSchulG ist das so geregelt “Die Lehrkräfte, die in
der Klasse oder Jahrgangsstufe unterrichten, sowie die Klassensprecherinnen und Klassensprecher
oder Jahrgangssprecherinnen und Jahrgangssprecher der Schülerinnen und Schüler
sollen auf Wunsch der Elternversammlung beratend an deren Sitzungen teilnehmen.”
In der Praxis läuft es leider oft nicht so, leider.
gruss EV

(#8) SK meinte am 20.08.2007, 19:14 dazu:
" 

Hallo,
das ist auch vom Bundesland, d.h. vom jeweiligen Schulgesetz abhängig.
Bei uns (Gymn. NRW) plant der Klassenlehrer die sog. Klassenpflegschaftsversammlung, in der der Klassenpflegschaftsvorsitzende und der Stellvertreter gewählt wird. Wenn sich die Eltern der Klasse einig sind, rufen sie einen sog. “Elternstammtisch” ins Leben, zu dem der Klassenlehrer gelegentlich aber nicht obligatorisch eingeladen wird. Die Vorsitzenden der Klassenpflegschaften wählen aus ihrer Mitte den Schulpflegschaftsvorsitzenden.
Die Elternabende, zu denen ich als Klassenlehrer einladen haben lediglich formellen und informierenden Charakter. Die Anzahl der Eltern, die konkret mitarbeiten beschränkt sich leider sehr auf den “Stab” der Schulpflegschaft. Leider… und das sind gerade einmal fünf Elternvertreter innerhalb der Schulkonferenz.
Gruß SK

(#9) Klassenlehrer meinte am 24.08.2007, 21:01 dazu:
" 

An den Waldorfschulen ist es traditionell angesagt, ca. monatlich einen Elternabend durchzuführen (was kaum jemand schafft).
Real ist jedoch ca. alle 2-3 Monate ein Elternabend. Dabei geht es meistens um ein pädagogisches Schwerpunktthema. (Z.B. gegenwärtige Unterrichtsthemen, Klassenfahrten, etc.).
Natürlich wird hier auch Administratives besprochen, es geht aber v.a. darum, den Eltern Einblick in die Schularbeit zu geben sowie auf Elternfragen einzugehen.
An Staatsschulen gibt es solche Handhabung von Elternabenden vereinzelt auch. Und wenn hier nur 5 oder 8 Familien vertreten sind, kann das ein Gewinn sein.
Als ein Problem an Staatsschulen wird leider oft der Hausmeisterdienst genannt, der dann extra länger (und ja nicht bis nach 21.30 Uhr) kommen bzw. bleiben muss.
Sollte so eine Begründung tatsächlich durch Schulleitungen gestützt werden, sollte man sich überlegen, ob Schule überhaupt noch Sinn macht.
Also: Ausprobieren! Der Rückfluss in Input wird bestimmt grösser sein als die Energieinvestition!
Viel Erfolg!

(#10) david meinte am 27.08.2007, 17:20 dazu:
" 

Hallo hab mal eine Frage….

Ich bin jetzt in der Jahrgangstufe 11 und hab die Frage ob ich auch mit zu Elternabenden gehen darf…


Vielen Dank für eure Antwort im voraus


David

(#11) Niclas meinte am 23.06.2008, 16:56 dazu:
" 

Bei uns (Nds.) sind wir schon seit der 7. odr 8. Klasse mitgekommen!

(#12) Janette meinte am 11.09.2008, 13:57 dazu:
" 

Hallo,
Ich habe eine Einladung zum ELTERNABEND erhalten auch Die Lehrerinnen und Klassensprecher/in sind eingeladen.Ich moechte nicht das Kinder an diese Abende teilnehmen. Mein kind geht in die 9te Klasse.
Ich moechte mich mit anderen Eltern und Lehre austauschen und frei reden koennen. Was mann nicht machen kann wenn am naechsten Tag die ganze Klasse erfaehrt was gewesen ist.
Janette

(#13) Katja meinte am 21.09.2008, 10:52 dazu:
" 

Der erste Elternabend wird von der Lehrkraft gestaltet. Ich denke nicht, dass es in diesem Beitrag darum geht, die Mitarbeit der Eltern einzuschränken!
Mir hat der Beitrag als grobe Richtlinie der wichtigsten TOPs geholfen!
Es geht hier ja nur darum, ein Raster aufzuzeigen!
MfG Katja

(#14) xxx meinte am 18.09.2009, 17:54 dazu:
" 

Meiner Meinung nach wird zu Klassenelternversammlung vom Klassenelternsprecher eingeladen. Der Klassenleiter kann auch eingeladen werden und zu verschiedenen Punkten Auskunft geben. Er ist NICHT Veranstalter!

(#15) Klassenlehrer meinte am 19.09.2009, 12:42 dazu:
" 

Ob der Klassenlehrer oder die Elternsprecher einladen ist formale Nebenmusik, die teilweise durch das Schulgesetz definiert wird.
Leider beschränken sich Elternabende (immer noch) teilweise auf formale Pflichtinhalte.
Viel wichtiger wäre, Elternabenden auch eine gewisse Fortbildungsfunktion einzuräumen. Und hier ist es so, dass der Lehrer im Normalfall eine gewisse Moderatoren-Eignung mitbringt.
Idealerweise sprechen sich Elternvertretung und Lehrer vorher ab, damit die Inhalte entsprechend abgestimmt werden können.
Eine leider immer noch verbreitete Unsitte: Dass keine zusätzlichen Elternabende stattfinden dürfen, da sonst der Hausmeister mehr/länger arbeiten müsste oder weil die Räume aufgrund von VHS-Veranstaltungen belegt sind.
Da muss man ganz klar die Frage an die Schulträger und -Politiker stellen: Wollt Ihr optimiertes Personal- und Gebäudemanagement auf Kosten der Pädagogik? Dann müsst Ihr Euch auch mit PISA “unter ferner liefen” abfinden!

(#16) Ich meinte am 06.11.2009, 19:27 dazu:
" 

Sind eigentlich Elterabende in der 12. und 13. Klasse üblich? Eigentlich sollten die Jugendlichen in dem Alter ihre Probleme ja direkt mit den Lehrern regeln können. Früher, als es noch ein Kurssystem und kein Klassensystem gab, war dies ja auch möglich…

(#17) Dirk meinte am 09.03.2010, 20:21 dazu:
" 

Hallo, ich als Lehrer finde die Seite sehr hilfreich. Wer genau liest merkt, dass es sich um einen ersten Elternabend handelt, denn bei den TOPs steht Wahl der Elternsprecher. Wenn es noch keine Elternsprecher gibt, können diese auch schlecht einladen und dann ist der Lehrer in der Pflicht.

(#18) Michael meinte am 06.09.2010, 10:45 dazu:
" 

Hallo, ich finde die Seite sehr hilfreich. Die Diskussion, wer denn einlädt, ist doch unwichtig, denn Elternsprecher und Lehrer stimmen sich in der Regel doch sowieso vorher ab über Themen und Tagesordnung. Und schließlich hat der Lehrer in der Schule Hausrecht, nicht der Elternsprecher.
Wer soll denn bei so viel Formalreiten einladen, wenn es der erste Elternabend im 1. Schuljahr ist? Da gibt’s noch keine Elternvertretung. Also der Lehrer, und der spricht sich dann künftig ab. Aber ich weiß aus Erfahrung, dass es immer ein paar Vordrängler und Ämtchen-Heischer gibt, die sich überall wählen lassen, um sich wichtig zu fühlen. Nur sollen die mal Unterricht machen ...

(#19) Peter meinte am 09.09.2010, 15:40 dazu:
" 

“Aber ich weiß aus Erfahrung, dass es immer ein paar Vordrängler und Ämtchen-Heischer gibt, die sich überall wählen lassen, um sich wichtig zu fühlen. Nur sollen die mal Unterricht machen ...”
Das ist aber starker Tobak. Wir Elternvertreter wollen die Eltern vertreten und nicht Unterricht machen. Leider lernen Lehrer scheinbar schon in den ersten Seminaren an der Uni sich die Eltern vom Leib zu halten. Und wir Eltern müssen dann zusehen wie wir in der Schule klarkommen. Ich gebe hier zu bedenken das die Zusammenarbeit Lehrer Eltern durchaus fruchtbar sein kann. Es sollte blos dem anderen nicht in sein Fachgebiet reingeredet werden. Lehrer vergessen zu gerne, dass Eltern auch was können. Ich für meinen Teil erklär doch auch gerne dem Lehrer wie er z.B. die Flash Animation auf die HTML Seite kriegt oder ob er für seinen Wintergarten eine Baugenehmigung braucht. Das fördert doch das miteinander.
Ich als Schulelternbeiratsvorsitzender (oder auch Meister aller Vordrängler und Ämtchen-Heischer) lasse mir schon mal pädagogische Konzepte erklären versuche aber nie diese in Frage zu stellen.
Und nochmal für Alle: Das Schulgesetz ist nicht lang das kann man mal lesen. Der erste Elternabend in einer neuen Klasse wird vom Schulelternbeirat organisiert zumindest in SH.
So liebe Lehrer sprecht mit euren Eltern (nein nicht mit allen gibt ja auch doofe Eltern)und nehmt für euer Leben was mit.
herzliche Grüße an alle Leherer und Nichtlehrer

(#20) Tina meinte am 28.10.2010, 11:48 dazu:
" 

Ich bin seit kurzem Elternsprechervorsitzender der Klasse 1 und habe gestern zum ersten Mal einen Elternstammtisch organisiert. Der Klassenlehrer hat mir per mail geschickt, welche organisatorischen Dinge geklärt werden sollten. Von der Schulleiterin habe ich ein Schulkonzept bekommen, das die Eltern bis dato nie zu Gesicht bekommen haben und im Netz habe ich einige Info´s gefunden, wie solch ein Abend gestaltet werden kann. Alles in allem lief es super und das feed back der Eltern hinterher war toll, auch wenn insgesamt noch zu wenig Eltern da waren. Leider wurde während der Wahl zum Elternsprecher nicht über die Aufgaben eines solchen informiert. Und auch jetzt schlage ich erst Stück für Stück eine Brücke zur Klassenlehrerin und Schulleiterin. DER AUSSAGE OBEN STIMME ICH ZU AUCH BEI UNS WURDE DER ERSTE ELTERNABEND VON DER KLASSENLEHRERIN ORGANISIERT UND MEINES ERACHTENS IST DIES EIN INSTRUMENT DIE ELTERN BESSER IM GRIFF ZU HABEN, denn schon jetzt zeigt sich, dass an unserer Schule Kritik und Verbesserungsvorschläge nicht gern gehört werden. 2 Seiten sind es über das Mitspracherecht der Eltern im Schulkonzept, aber unsere Mitbestimmung beschränkt sich fast ausschliesslich auf Plätzchen backen für Schulfeste und eine andere Beteiligung an diesen. Ich hoffe die Zusammenarbeit wird noch besser (sind erst seit 10 Wochen dabei).

(#21) Mathias meinte am 25.02.2011, 18:27 dazu:
" 

Ach du meine Güte! Was den Lehrern hier wieder unterstellt wird! Wer weiß, warum der Lehrer selbst den Elternabend durchführt? Unwissenheit? Weil er es praktikabler findet? Oder weil er es immer so gemacht hat? Jedenfalls nicht, um “die Eltern besser im Griff zu haben”!  Der Lehrer ist alleine, die Eltern in der Mehrzahl (Aber vielleicht kommen ja gar nicht so viele Eltern. Kommt ja auch vor.) Einschränkung des Mitspracherechtes? Sprechen sie doch einfach die Dinge an, die sie besprechen möchten!
Ich rede mir immer den Mund fuselig, dass die Eltern ihre Kinder doch bitte in die Klasse bringen sollen. Schließlich ist der Klassenraum ein Stück Lebenswelt ihrer Kinder. Auch lade ich die Eltern immer in den Unterricht ein. Sie können jederzeit kommen und zugucken. Nun raten sie mal, wie viele Eltern ihre Kinder bringen, geschweige in den Unterricht kommen! Und das in Klasse 1/2.

(#22) Joanne meinte am 26.02.2011, 12:08 dazu:
" 

@Tina

Ich weiß nicht, in welchem Bundesland sie leben; sicher gibt es da unterschiedliche Regelungen. In Bayern gibt es die Dienstvorschrift, dass ein Elternabend innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums nach Schulbeginn abzuhalten ist. Pflicht! Und zwar von den Lehrern; Elternvertreter gibt es da nämlich noch nicht, weil die genau da gewählt werden müssen.
Zusätzlich dient die Veranstaltung dazu, den (zumeist nur sehr vereinzelt erschienenen) Eltern den geplanten Ablauf des Jahres (Praktika, Prüfungen, Klassenfahrten,...) vorzustellen, im Falle einer neuen Lehrkraft auch zum Kennenlernen,... - sonst nix - und wie gesagt: Dienstvorschrift!

(#23) Berliner Elternteil meinte am 27.02.2011, 13:44 dazu:
" 

In Berlin muss innerhalb der ersten 6 Wochen nach Schulbeginn ein Elternabend durchgeführt werden. Diesen berufen bei neu gebildeten Klassen die Klassenlehrer ein, bei bestehenden Klassen die ehemaligen Klassensprecher. Innerhalb von 8 Wochen nach Schuljahresbeginn müssen sich alle Klassensprecher der Schule versammeln und Wahlen für die weiteren Gremien durchführen. steht alles im Berliner Schulgesetz

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