26.5 Stunden/Woche
Vergleich: Arbeitszeiten der Lehrer/innen nach Bundesländern
Für Lehrer/innen wird die Arbeitszeit in "gehaltene Unterrichtsstunden pro Woche" gemessen. Die Pflichtstundenzahl unterscheidet sich dabei von Bundesland zu Bundesland. An der Spitze liegt Mecklenburg-Vorpommern (27.1 Stunden), das Schlusslicht bildet Sachsen-Anhalt mit 25 Stunden.
Diesen Beitrag weiterempfehlen
Zu diesem Beitrag
Eingetragen am 04.11.2009, 12:11 Uhr in Im Gespräch | Arbeitsbedingungen | Nachrichten |
20 x kommentiert, 1255 x gelesen in 2012. Diesen Beitrag kommentieren.
“Pflichtstundenzahl” - Arbeitszeiten von Lehrer/innen
Lehrer/innen müssen außerhalb der Ferien eine bestimmte Anzahl von Unterrichtsstunden abhalten. Diese Zahlen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland und hängen von der Schulform ab (an Gymnasien muss weniger unterrichtet werden als an Grund- und Hauptschulen, Beispiel Baden-Württemberg: Gymnasium 25 Stunden, Grundschulen: bis 28 Stunden/Woche).
In der Regel können Lehrer/innen ihr “Deputat” (d.h. ihre Unterrichtsverpflichtung) relativ frei bestimmen. Dazu stellen Sie (nach Absprache mit der Schulleitung) vor Ablauf eines Schuljahres einen entsprechenden Antrag und geben an, wie hoch ihr Deputat im nächsten Schuljahr sein soll. Aus diesem Grund ist der Lehrerinnen-Beruf gerade für Eltern hoch interessant; viele frische Mütter steigen erst mal acht Stunden pro Woche wieder ein. In einigen Bundesländern wird diese Freiheit reglementiert: Wenn ein Über- oder Unterangebot an Lehrkräften herrscht, werden bestimmte Deputatsansprüche nicht genehmigt.
In Deutschland bedeutet ein Volldeputat im Durchschnitt (über alle Schulformen) 26.5 Unterrichtsstunden (s.a. Lehrerfreund 19.10.2008: Lehrer-Arbeitszeit im internationalen Vergleich).
Sind 26 Stunden Unterricht viel oder wenig?
In der Diskussion erhitzen sich die Gemüter, denn 26 (45-Minuten-)Stunden und 13 Wochen Ferien klingt nach einer wirklich entspannten Situation. Allerdings kommt zu den Unterrichtsstunden (je nach Fach und Schulform) ein nicht unerheblicher zeitlicher Aufwand dazu: Unterrichtsvorbereitung/-nachbereitung, Konferenz, Elterngespräche, Korrekturen usw., so dass Lehrer/innen mit Volldputat im Jahresschnitt nicht weniger Arbeitsstunden aufwenden als andere Personen (siehe Beitrag Lehrer arbeiten 51 Stunden die Woche und Kommentare #2 und #6 dazu). Ebenfalls nicht zu vergessen ist dabei, dass Unterrichten ein hochgradig anstrengendes Geschäft ist: Das disziplinierende Zentrum von 30 (manchmal: unwilligen) Personen zu bilden stellt einen hohen energetischen Aufwand dar.
Viele Lehrer/innen reduzieren deshalb ihr Deputat, um ihre Belastung zu reduzieren. Dafür bekommen sie natürlich weniger Geld.
Arbeitszeit von Lehrer/innen im Bundesländer-Vergleich
Die GEW Hessen hat anlässlich des geplanten Lehrer/innen-Streiks am 17.11.2009 eine Tabelle über die Volldeputate der einzelnen Bundesländer zusammengestellt, die wir hier mit freundlicher Genehmigung abbilden (aus: Präsentation Pressekonferenz 22.09.2009 (pdf)):
| Durchschnitt | Rang | |
|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 26.2 | 11 |
| Bayern | 26.8 | 4 |
| Berlin | 26.8 | 4 |
| Brandenburg | 26.5 | 6 |
| Bremen | 26.5 | 6 |
| Hamburg | 25.4 | 14 |
| Hessen | 27 | 2 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 27.1 | 1 |
| Niedersachsen | 26.2 | 11 |
| Nordrhein-Westfalen | 26.9 | 3 |
| Rheinland-Pfalz | 26.1 | 13 |
| Saarland | 26.5 | 6 |
| Sachsen | 26.5 | 6 |
| Sachsen-Anhalt | 25 | 16 |
| Schleswig-Holstein | 26.4 | 10 |
| Thüringen | 25.4 | 15 |
|
Quelle: KMK, Berechnungen der GEW Hessen |
||
Bei der Lektüre der Tabelle sollte berücksichtigt werden:
- Zwei Stunden Unterschied ist mehr, als man denkt. In einem Nebenfach bedeutet das: eine Klasse mehr - mit allem, was so dranhängt: 30 zusätzliche Schüler/innen; Vorbereitung; Konferenzen; Korrekturen; Eltern; Geben, Berechnen und Verwalten der Noten usw. Zwei Deputatsstunden bedeuten auf das Jahr gerechnet mindestens 130 Arbeitsstunden (= Zeitstunden) mehr Arbeit.
- Die Arbeitsbedingungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In vielen westlichen Bundesländern werden Lehrer/innen grundsätzlich verbeamtet, neben der erfreulichen Jobsicherheit haben sie dadurch auch mehr auf dem Konto. In einigen Bundesländern (v.a. im Südwesten der BRD: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen) sind viele öffentliche Schulen besser mit Sach- und Geldmitteln ausgestattet als im Norden und Osten Deutschlands, wo Lehrer/innen teilweise ihre Kopien für den Unterricht selbst bezahlen.
Die Bildungsminister/innen der Länder regulieren ihre Finanzen, indem Sie die Deputate für Lehrer/innen in regelmäßigen Abständen anheben, was regelmäßig zu lautstarken Protesten der Lehrer/innen führt. Neuerdings wird auch das Streiken für Beamte und Beamtinnen gesellschaftsfähig - was die Diskussion um die Höhe der Volldeputate durchaus dynamisieren dürfte.
Diesen Beitrag weiterempfehlen
20 Kommentare von Lehrerfreund/innen
Solange es Lehrer gibt, die
a) ihre Kopien für den Unterricht aus eigener Tasche bezahlen und
b) ihre Stundenverpflichtung wegen der Arbeitsbelastung reduzieren, wenn der Dienstherr die Regelstundenzahl mal wieder heraufsetzt
natürlich alles “wegen der Schüler, die können ja nichts dafür und haben ein Recht auf guten Unterricht”,
wird sich an diesem System NICHTS ändern.
Ich, an einer Privatschule tätig, würde mich freuen, wenn ich die in der Übersicht genannten wöchentlichen Unterrichtsstunden hätte.
Mindestens 32 Stunden, bei überwiegend theoretischen Fächern an einer Berufsfachschule, schlauchen dermaßen, dass kreativer Unterricht nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sehr selten möglich ist.
Wer die Unterrichtszeiten ausdehnen möchte hat sicherlich nie unterrichtet oder ist sehr schnell in die Verwaltung “geflohen”.
Möchte nur mal darauf hinweisen, dass die Förderschullehrer in NRW eine Unterrichtsverpflichtung von 27,5 Stunden haben, vorher waren es mit der Vorgriffsstunde 28,5. Hinzu kommt die gesamte Vor- und Nachbereitungszeit, Elterngespräche, Konferenzen, Teambesprechungen etc. Am frühen Nachmittag zu Hause sein- ein schöner Traum. Bin selten vor 17/18 Uhr zu Hause und dann geht die Vorbereitung erst los, oft bis in den spären Abend
Ich werde als doppelter Korrekturfachlehrer mein Stundendeputat nicht reduzieren, damit ich - wie reine Nebenfachlehrer - freie Wochenenden habe und meinen Unterricht so gut vorbereiten kann, dass er allgemeinen und insbesondere meinen Ansprüchen genügt. Ich feiere eben regelmäßig krank! Basta! Ich lasse mich vom Schulministerium nicht kaputt machen: PolitikerInnen, die nach kurzer erfolgloser sogenannter Regierungszeit eine fette Pension kassieren und sich einen T…. um das scheren, was sie da verzapft haben. Ich kann dieses Grinsegesicht von Frau S. aus NRW nicht mehr sehen!
@ tintenklecks
genauso schön einfach und falsch wie die Annahme, 25 Stunden Unterricht und 13 Wochen Ferien seien ein lockerer Job, ist leider auch Ihre Ansicht, reine Nebenfachlehrer hätten grundsätzlich mehr Freizeit als Korrekturfachlehrer.
Ich unterrichte Musik und Katholische Religion, bin also “reiner Nebenfachlehrer”. Aber was bitte ist ein sogenanntes “freies Wochenende”?? Wann werden die sog. Korrekturfachlehrer endlich begreifen, dass auch “die anderen” ihren Unterricht so gut zu machen versuchen, dass dann eben die Vorbereitungszeit und ggf. zusätzliche Projekte (Schülervorspiele, Aufführungen, Synagogen- und Moscheebesuche, entsprechend groß ist? Warum sollen wir in der Diskussion um die Lehrerarbeitszeit unsere unterschiedlichen Arbeitsbereiche immer wieder gegeneinander ausspielen?
@ Musikmeyer
“Warum sollen wir in der Diskussion um die Lehrerarbeitszeit unsere unterschiedlichen Arbeitsbereiche immer wieder gegeneinander ausspielen?” Ganz einfach, weil professionell erstellte Arbeitszeituntersuchungen bei LehrerInnen gezeigt haben, dass die Unterschiede in der gleichen Schulart einfach enorm sind und wir doppelten KorrekturfachlehrerInnen uns das einfach nicht mehr bieten lassen wollen! In allen europäischen Ländern ist das Stundendeputat der KorrekturfachlehrerInnen gegenüber NebenfachlehrerInnen deutlich reduziert, damit diese auch ihre Arbeit vernünftig machen können und ihre Gesundheit nicht ruinieren. Nur in Deutschland ist - wie so vieles im Bildungssystem - die Herstellung gerechterer Lehrerarbeitszeiten verschlafen worden! Es geht um keine Rangfolge der Fächer, sondern um die zeitliche Belastung, die bei den Korrekturfächern einfach erheblich
ist. So viele Konzerte, die zudem noch im AG-Bereich eingeübt werden, können Sie in einem Jahr gar nicht geben! Zudem haben Sie noch Religion - wo ist da der vergleichbare Aufwand? Ich denke, wir vergleichen unsere Fächer viel zu wenig! Ich bin nämlich noch Klassenlehrer und habe alle Klassen in einem engen Zeitkorsett auf ihre Prüfungen vorzubereiten, die ich zum größten Teil noch selbst erstellen muss, um später Berge von Klassenarbeiten, Klausuren, Lernstandserhebungen, Zentralen Prüfungen, Facharbeiten, Praktikumsberichten und schriftlichen Hausaufgaben mit nach Hause zu bringen. Dazu kommt eine erhebliche Anzahl von Nachschreibarbeiten, die ebenfalls erstellt und korrigiert werden muss. Das kann man gar nicht oft genug sagen!Die unterschiedliche zeitliche Belastung in den verschiedenen Fächern einer Schulform lässt sich nicht wegdiskutieren.
@ tintenklecks
Natürlich bedeutet ein Nebenfach weniger schriftliche Arbeiten pro Klasse, aber eben auch deutlich mehr Klassen.
Ich habe in diesem Schuljahr acht verschiedene Klassen bzw. Gruppen (da sich in katholischer Religion bei uns die Gruppen grundsätzlich aus Schülern aus drei bis sechs verschiedenen Klassen zusammensetzen) bei 20 Gesamtwochenstunden. Bei einem Hauptfachlehrer wären das - in vierstündigen Fächern - vier Klassen.
Wäre ich nicht an einem Musikprofil-Gymnasium, hätten die meisten Klassen eine Wochenstunde und ich hätte noch mehr Klassen. In den letzten Jahren hatte ich zwischen 12 und 15 verschiedene Schülergruppen vor mir!
Und was heißt, Konzerte werden “zudem noch im AG-Bereich” eingeübt? Gehört der zur Freizeit??? Und glauben Sie bitte nicht, das sei wenig Vorbereitungs- und Organisationszeit. So ganz nebenbei gibt es da obendrein noch eine dreitägigen externen Intensivprobenphase und den dafür nötigen Aufwand…
“Zudem haben Sie noch Religion - wo ist da der vergleichbare Aufwand?” - Achso , das ist natürlich das absolute Schnarchfach, für das man gar nichts tun muss, weil die Schüler ja ohnehin soooo interessiert sind! Gilt für Musik übrigens auch. Was glauben Sie was für eine Vorbereitung oft nötig ist, um mit Schülern einer neunten Klasse aktiven Musikunterricht mit Instrumenten zu machen. Oder haben Sie schon mal von einem Verlag eine Ausgabe eines Brandenburgischen Konzerts für 30 Glockenspiele gesehen?
Natürlich gibt es in Nebenfächern - nicht zuletzt, weil dort schriftliche Arbeiten nicht verbindlich vorgeschrieben sind - eher die Möglichkeit, mit weniger Aufwand durchzukommen. (In jedem Fach gibt es Kollegen, die es sich leicht machen.) Aber das ist nicht der Normalfall!
@ Musikmeyer
Was heißt denn mehr Klassen? Sie haben das gleiche Stundendeputat wie Hauptfachlehrer!Jede Stunde muss doch individuell vorbereitet werden und dass Sie sich ein paar Namen mehr merken müssen (schon mal mit fotografieren probiert?)gleicht doch ein riesiges Korrekturpensum nicht aus! Wer kontrolliert die Leistung in den Wenigstundenfächern? Das frage ich ganz offen! Es gibt keinen Druck durch PISA und man kann immer viele schöne Dinge (oft ohne Vorbereitungszeit) machen, die die Schüler bei Laune halten!
Schön, dass Sie die Intensivprobenphase erwähnen(AGs gehören bei uns zum Stundendeputat!). Auch ich organisiere Klassen- und Studienfahrten, die ebenfalls aufwändig vorbereitet werden müssen, weil ich mit den Hauptfächern immer auch Klassenlehrer bin. Wann haben Nebenfachlehrer schon einmal eine eigene Klasse? Wenn Sie in Ihrer Intensivprobenphase sind,in der Ihr Unterricht ausfällt, kann ich übrigens die Vertretung in Ihrer Klasse übernehmen! Dazu kommen noch die Artikel in der Zeitung über die hervorragende Arbeit und die Lorbeeren (incl. Beförderung) von der Schulleitung, die nicht an das vielbeschworene Kerngeschäft denkt, sondern an die Außenwirkung! Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich befürworte den Musikbereich in der Schule, an dem ja viele Kolleginnen und Kollegen auch noch hobbymäßig teilnehmen, aber er ist nur teilweise gegen die strenge Korrekturarbeit (mit all den Tätigkeiten, die sich um diese noch herumranken) von Kollegen mit zwei Korrekturfächern aufzuwiegen!
Ich glaube schon, dass Musikunterricht auch manchmal schwierig und stressig sein kann. Der Unterricht in den Hauptfächern ist fast immer schwierig und stressig, weil hier ständig eine ganz bestimmte Leistung abgefragt wird, die eingefordert und überprüft wird. Und dann kommen noch die enormen Korrekturlasten dazu! Ganz schlimm wird es, wenn problematische Schüler oder Klassen hinzukommen!
Ich wundere mich, dass sich hier nicht mehr Kolleginnen und Kollegen in gleicher Situation zu Wort melden, aber ich vermute, dass sie viel zu erschöpft und mit Korrekturarbeit beschäftigt sind, als sich in einem solchen Forum zu tummeln.
Meine Ausführungen machen deutlich: Ein Lehrerarbeitszeitmodell muss her, das Arbeitszeit so gerecht wie möglich abbildet!
@tintenklecks
Offenbar habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Der Hinweis auf die deutlich mehr Klassen bezog sich auf die Anzahl der zu korrigierenden Arbeiten. Wenn Sie in einem vierstündigen Hauptfach vier Klassenarbeiten im Schuljahr zu korrigieren haben, sind das bei einem Musiklehrer in der Regel zwei bis vier Klassen (Musik ist außerhalb des Musikprofils ein überwiegend überwiegend einstündig). Die wenigsten Nebenfachlehrer werden ihre Zeugnisnoten außschließlich aufgrund der mündlichen Leistung machen, also in jeder Klasse pro Schuljahr etwa zwei schriftliche Arbeiten schreiben lassen - macht (gehen wir mal von einer zwei- und zwei einstündigen Klasse aus) schon mal sechs schriftliche Arbeiten.
Sicher sind diese oft schneller korrigiert als z.B. ein umfangreicher Deutschaufsatz, aber z.B. alleine die Korrektur einer in einen Text gefassten Analyse eines Notenausschnittes zu korrigieren, ist zeitlich auch sehr aufwendig. Ich bestreite nicht, dass die meisten Hauptfächer unterm Strich mehr Korrekturaufwand beinhalten als die meisten Nebenfächer. Aber ich bin überzeugt, dass dieser Unterschied durch andere Dinge weitestgehend aufgewogen wird. Fragen Sie doch mal einen Kollegen mit Mathematik und Erdkunde, für welches Fach er mehr Vorbereitungsaufwand hat - und nebenbei, wie es bei diesen beiden Fächern mit dem Korrekturaufwand aussieht!
Übrigens bin auch ich Klassenlehrer und war in den letzten Jahren praktisch jedes zweite Jahr im Schullandheim, mit allem, was an Organisation und Aufwand dazugehört (und auch da mussten die armen Kollegen mich vertreten - bitte nie wieder dieses grauenvolle Argument!)
Ich zitiere: “Der Unterricht in den Hauptfächern ist fast immer schwierig und stressig, weil hier ständig eine ganz bestimmte Leistung abgefragt wird, die eingefordert und überprüft wird. Und dann kommen noch die enormen Korrekturlasten dazu! Ganz schlimm wird es, wenn problematische Schüler oder Klassen hinzukommen!” - Bis auf die unbestritten größere Korrekturlast gilt alles genauso für jedes Nebenfach! Und besonders in meinen Fächern bedeutet dies auch noch einen hohen Aufwand, die extrinsische Motivation durch Noten (die in den Hauptfächern ja in der Regel noch eine große Rolle spielt) zu nahezu hundert Prozent durch aufwendige Vorbereitung eines instrinsisch ansprechenden Unterrichts zu ersetzen. (Schon mal was vom KuMuTu-Erlass gehört, der Musik praktisch irrelevant für jede Versetzung macht?)
Übrigens weiß unsere Schulleitung mit Sicherheit sehr wohl das “Kerngeschäft” jedes einzelnen Kollegen zu schätzen. Und Beförderungen werden definitiv nicht aufgrund irgendwelcher Unterrichtsprojekte vergeben!
Ich gebe Ihnen in vielem, was Sie schreiben, ja Recht: Ich habe in meinen Fächern viele Freiheiten. Aber ich kenne auch Kollegen, die in ihren Hauptfächern wesentlich weniger Arbeit haben als ich. Es kommt eben immer drauf an, was man draus macht…
Hallo Tintenklecks,
bitte beruhigen Sie sich: Ich bin Ihrer Meinung, unterrichte selbst zwei Sprachen und damit Korrekturfächer, eins davon bis zur FHR und AHR. Ich weiß um den Aufwand der Korrekturen und der Prüfungserstellung.
Meine Überlebensstrategien (außer im Lehrerrat um gerechtere Behandlung zu kämpfen - bislang allerdings erfolglos): möglichst kurze Klassenarbeiten schreiben. Sie haben auch weniger zu korrigieren, wenn Sie lange, schwierige Texte mit kniffeligen Fragen wählen, für deren Verständnis die Schüler länger brauchen und so weniger Zeit für ihre eigene Textproduktion haben. Teilweise gebe ich auch Höchstwortzahlen für Schülerantworten vor, damit ich keine Romane mit nach Hause schleppen muss. Außerdem korrigiere ich bei Nichtabschlussarbeiten zügig und schlage nicht mehr jede zweifelhafte Äußerung nach: im Zweifelsfall entscheide ich mich häufig für die Lösung des Schülers und streiche keinen Fehler an
; das beschleunigt die Korrektur auch. Das heißt nicht, dass ich schludere, aber ich lege keinen Wert mehr auf eine absolut perfekte Korrektur. Und wenn alles zuviel wird, fehle ich in derSchule und korrigiere zuhause im Nachthemd weiter. Die Erstellung zusätzlicher Nachschreibeklausuren lässt sich je nach Fach umgehen, wenn man die bereits geschriebene Arbeit nicht zurückgibt und erst abwartet, bis der Nachzügler wieder auftaucht - geht natürlich je nach Klausur auch nicht immer. Dann arbeite ich viel mit bereits ausgearbeitetem Material, gebe viel Geld dafür aus, aber es spart mir Zeit für die Unterrichtsvorbereitung. Letztendlich haben die Korrekturen bei mir immer Vorrang, denn sie müssen unbedingt gemacht werden. Unterricht kann man auch mal provisieren.
Wie eingangs erwähnt, kämpfe auch ich für bessere Bedingungen der Korrekturfachlehrer;ich habe aber in meiner Schule eine starke Lobby von Technikkollegen gegen mich und kenne es, unverstanden zu sein und belächelt zu werden - darum hier mein Mitgefühl für Sie und mein Rat, sich nicht kleinkriegen zu lassen und wie ich zu sehen, wo und wie Sie reduzieren können, um in diesem ungerechten System nicht vor die Hunde zu gehen. Mit kollegialen Grüßen ...
Bin selber auch Lehrer ! Aber sage trotzdem Ihr solltet alle bei Wind und Wetter auf dem Bau malochen dann würdet ihr nicht so einen Scheiß
posten.
Danke
PS.Lehrern sollte man eine Uniform anziehen dann
könnte man sie beim Freizeitstress besser
erkennen.
Hallo Baufreund,
du bist gewiss nicht vom Fach und holst immer wieder die gleichen Vorurteile aus der Mottenkiste! Politiker und Eltern, die mittlerweile die komplette Erziehung ihrer Sprösslinge an die Schulen weitergegeben haben, haben uns mittlerweile mit Aufgaben zugeschüttet, wovon die breite Öffentlichkeit wenig erfährt. Viele Reformen werden begonnen und wieder eingestellt; das Schulministerium lässt ständig neue Versuchsballons aufsteigen, die die Lehrerschaft in mühevoller Kleinarbeit auf ihre Praxistauglichkeit untersuchen und umsetzen muss. Für die enorme zusätzliche Arbeit, die in den Schulen zudem sehr ungleich verteilt ist, wird keine Entlastung gewährt. In den Lehrerkollegien brodelt es.
P.S.: Die Bauleute sitzen jetzt sicher vor dem Fernseher beim Bier und kassieren Schlechtwettergeld!
@Baufreund: Vergleiche zwischen Berufsgruppen hinken immer.
Aber nur zur Info: War heute von 8 bis 15 Uhr in der Schule, habe dann zuhause von 16 bis 20.30 gearbeitet. Gestern dasselbe! Die nächsten zwei Stapel Arbeiten, die zur Korrektur dran sind, liegen bereits seit über einer Woche auf dem Schreibtisch. Dazwischen habe ich für die Nikolausfeier meiner 5. gedichtet, verpflichtende Evaluationsbögen ausgefüllt, meine nächste Arbeit für eine 10. Klasse konzipiert etc, etc. Freizeit heute und gestern: von 7 bis 20.30 jeweils 90 Minuten. So büße ich das freie Adventswochenende mit Besuch von meiner Familie, das ich mir einfach mal so gegönnt habe! Ganz schön dekadent, oder?
Freizeitstress ist mir in den letzten sieben Jahren, in denen ich meinen Beruf ausübe (E/F Gym), nur in den paar Stunden passiert, in denen ich meinem aufwendigen und kostspieligen Hobby, zwei Paar Socken im Jahr zu stricken, nachgegangen bin. Ein anderes gibt es nicht, denn außer in den Sommerferien kann ich es leider nicht ausüben…
Ganz ehrlich: ich kann das jammern von lehrern nicht mehr hören, wie schlecht sie es haben, wie schlecht es hinen geht.
Vielleicht sollten sie es mal mit einer vernünftigen Arbeitsplanung versuchen - wie jeder andere Arbeitnehmer es auch machen muss.
In jedem Arbeitsgebiet steigt der Stresspegel an.
Mich wundert es nur, dass ich im Internet permanent von jammernden Lehrern hören, die ihre Arbeit nicht schaffen. Ich frage es, wie Freunde von mir es machen, dass sie eigentlich jedes Wochenende frei haben, die Ferien nehmen können und auch unterhalb der Woche ein Privatleben haben. ich werde sie mal fragen.
Darunter sind Klassenlehrer mit Deutsch, Mathe- und Physiklehrer (der maßgeblich an der Projektgruppe soziales Lernen beteiligt ist) - beides Vollzeit beschäftigt, andere lehrer, die wohl umgerechnet eine 30 Stundenwoche haben.
Natürlich gibt es in Klausurphasen stressige Zeiten - aber auch das ist ziemlich normal.
Also erklärt mir doch mal das unterschiedliche Bild:
Stress ohne Ende mit zig Überstunden wöchentlich und dem Lehrerbild aus meinen privaten Umfeld. Ich weiß, dass es kein einfacher Job ist - auch nicht psychisch, aber meine psychischen Belastungen sind sicherlich im Job auch nicht geringer.
Oder geht es euch hier darum, auf die Stresswippe mit aufzuspringen, wenn der 50 Stunden wöchentlich arbeitet, arbeite ich bestimmt 55…
Puzzleteil
@tintenklecks: ich stimme dir 100%ig bei allem zu…
ansonsten:
Ich habe meine 2 Fremdsprachen studiert, fast 8 Jahre als Übersetzerin (auch ein unterschätzter Job mit großem Zeitdruck und (sehr)schlechtem Gehalt und Ansehen..) und dann als Projektmanagerin gearbeitet und dann (endlich) den “Seiteneinstieg in den Schuldienst” beginnen können, den ich schon 3 Jahre lang machen wollte. Das heißt, man macht das 2-jährige Referendariat exakt wie die Referendare, außer dass man von Anfang an auch noch 18-20 Stunden eigenverantwortlich hat (habe 6 Klassen).. So wie ich diese Zeit gelebt habe/noch bis Sommer lebe, könnte man keine Familie, keine Freunde und keine Hobbies haben… ich bin schon froh wenn ich von 7 Tagen mal 1 Tag nicht arbeiten kann.. Ferien gibt es nicht. Ich hatte vorher auch einen stressigen Job mit Überstunden und Verantwortung, aber sowas kann man sich kaum vorstellen… KEINER der nie Lehrer war weiß, was für ein Fulltime-Job das ist.. wie oft man auch abends und zwischendurch an die Schule muss ist unglaublich… ohne Korrekturen wäre es für mich ein Traumjob, denn dann würde sich alles im Rahmen halten, aber durch Korrekturen ist es ein extremer Knochenjob, den man bestimmt nur macht weil man ihn mag. So wie ich. Trotzdem heißt das nicht, dass Lehrer ungerecht behandelt werden sollten… der Lehrer, der nachmittags frei hat, existiert kaum noch..Grundschule vielleicht? Meine Schule ist ein G8-Ganztagesgymnasium und die ganzen Zusatzaufgaben sind erdrückend, erst recht wenn man noch dazu in der Ausbildung ist. Ich muss sagen, ich habe auch darüber nachgedacht, 1 Jahr mit weniger (also bei 20 zu bleiben..) Stunden zu machen, aber dann bekommt man halt mehr Vertretung oder andere Aufgaben, dann lohnt es sich nicht…
Ich kenne die Arbeit in der freien Wirtschaft und die als Lehrer und finde den Lehrerberuf insgesamt ok (Hauptsache ein sinnvoller Job!), aber man hat es schwer, daneben Familie zu haben oder auf seine Gesundheit zu achten und das sollte in KEINEM Job der Fall sein in einem entwickelten Land, wo so etwas eigentlich nicht nötig wäre.. die Entwicklung ist unmenschlich auf dem gesamten Arbeitsmarkt und ich hoffe, dass die Politik irgendwann den Leuten wieder normales Arbeiten ermöglicht.. bei dem man nicht krank wird, eine Familie haben kann und trotzdem Vollzeit arbeiten kann.. wenn das jetzt zu sozialistisch klingt: natürlich geht es nur um arbeitswillige, fleißige Menschen, die immer etwas machen und sich nicht zu schade sind…(wenn ich überlege, was ich alles schon als (Neben-)Job hatte…)
So, und jetzt muss ich dringend weiterarbeiten.. vermutlich wieder bis Mitternacht..
Beste Grüße!
Grüß Gott zusammen. Ich habe das hier so gut wie möglich versucht darzustellen. Kritik erwünscht, aber bitte nur dann, wenn man das Geschilderte aus eigener Erfahrung kennt. Grüße, Seeeepferd
@ Seepferd,
sehr schön und treffend geschrieben. Ich kann Ihnen/dir in vollem Umfang zustimmen.
Besonders gut hat mir Folgendes gefallen:
“Ich diskutiere nicht mehr mit Leuten, die überheblich, naiv und weltfremd “argumentieren” und glauben, die Grenzen ihres Vorstellungsvermögens seien gleichzeitig die Grenzen meiner Arbeit und ich würde dann irgendwann “zugeben”, dass sie Recht haben, wenn sie es nur oft genug wie ein verbohrtes Kleinkind wiederholen. Das ist ein krankes Mantra.”
Aber auch dem Rest kann ich nur zustimmen. (Mit der gleichen Position lassen sich schlecht kontroverse Diskussionen führen.)
Als Hauptschullehrerin kann ich den Aufwand, den eine Oberstufe mit sich bringt nicht beurteilen, aber ich kann ermessen, was es bedeutet, in einer 7. Hauptschulklasse mit 29 unwilligen Hauptschülern Mathe, Englisch und Deutsch zu unterrichten.
Meine Schüler sind nicht so kreativ bei der Auswahl ihrer Ausreden bei nicht gemachten Hausaufgaben. Sie sagen entweder, dass sie es vergessen/keine Lust hatten oder dass ich die NIEEEEE aufgegeben hätte. Die zwei von den 29, die die Hausaufgaben gemacht haben, reichen ihnen nicht, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass sie aufgeflogen seien, denn sie seien ja in der Mehrheit.
Ich weiß nicht um die Arbeit in der Oberstufe, aber ich halte es für eine vergleichbare planerische Herausforderung, meinen 29 Schülern aus 10 verschiedenen Sprachräumen mit Schicksalen, deren alleinige Kenntnis mich schon belastet, mit Goethe, Dreiecksberechnung und present perfect zu bespaßen.
Der Korrekturaufwand ist sicher anders, aber ob es weniger belastend ist, wenn ich eine Deutscharbeit mehrfach korrigieren muss, weil nach der ersten Korrektur überhaupt erst lesebare Texte entstanden sein könnten, weiß ich nicht.
Ich gehöre zu den Lehrern, die über ihr Gehalt sagen, dass ich natürlich von meinem Gehalt ganz gut leben kann und auch weiß, dass eine Friseurin weniger verdient, aber ich empfinde mein Gehalt nicht als angemessen.
Ansonsten:
Es war ein Lesespaß, den ich mitten in meinen einzigen ernstzunehmenden Ferien sehr genossen habe.
Vielen Dank dafür ![]()
@Seepferd
Ein hervorragender Beitrag bei CIAO!
Hierzu noch einige Anmerkungen. Vergessen hast Du z. B, wie es aussieht, wenn ein Parteibuch-Fuzzy und ein Verbands-Heinrich in der Schulleitung sitzen, nur Sand in das Getriebe streuen, bei Elternbeschwerden kein Rückgrat haben, die Schule vollkommen verschlampt, weil der Schulleiter 60 km entfernt wohnt und mit den hiesigen Politikern auf Kriegsfuß steht, viele unnötige Dinge erledigt werden müssen, um organisatorische Mängel auszugleichen usw.
Eine weitere Geschichte, die mich seit vielen Jahren ärgert. Jungen Kollegen, denen das Wasser bis zum Halse steht, werden unnötige Aufgaben auf’s Auge gedrückt. Ich habe bis heute noch keinen Schulleiter kennen gelernt, der ein Gespür dafür hatte, wie hoch die Arbeitsbelastung bei einem Berufsanfänger ist.
Können sie sich nicht mehr an ihre eigenen Anfangsjahre erinnern oder hat man ihnen das damals zu leicht gemacht?
Ich bin der Meinung, dass ein Schulleiter und selbstverständlich auch der Stellvertreter für das Kollegium in jeder Hinsicht eine Vorbildwirkung haben sollten. Leider habe ich bis heute nur solche kennen gelernt, bei denen das wenigstens in Teilbereichen der Fall war.
Viele Grüße
Hugo
Die angebotenen Kommentare sind in vielen Fällen voller Selbstmitleid und Anklagen. Es gibt im Englischen ein schönes Sprichwort : “Those who can, do. Those who can’t, teach"vic
Lehren, heißt nämlich im Kreis der Lernenden zu lehren und gleichzeitig zu lernen. Das macht den Unterricht anschaulich und für die Schüler begreifbar.
Unabdingbare Voraussetzung, sozusagen eine ‘conditio sine qua non’ ist natürlich absolute Fachkompetenz. Aber gerade da hapert es bei Lehrern immer häufiger. Darum ist es klar, dass Ängste und sogenannte ‘Burnout- Symptome’ zunehmen.
Ein Grund mag auch darin liegen, dass die Qualifikationen für das Studium gesenkt wurden. So ist es z.B. nicht mehr durchgehend notwendig, für das Studium der Anglistik im Bereich Lehramt für Gymnasium, das Latinum vorzuweisen, um u.a. Altenglisch angemessen studieren zu können. Die Verkürzung und Senkung des Niveaus auf Ferien-Sprachschul-Niveau lässt als Ergebnis keine adäquaten Englischlehrer für das Gymnasium zu.
Shakespeare wird nicht im Urtext gelesen, weil der Hintergrund fehlt. Milton wird gar nicht erwähnt, Dickens nur in Auszügen vorgestellt. Man kann die Liste verlängern und kommt zum Ergebnis, dass eine Schule oder ihr System nur so gut ist wie die in ihr arbeitenden Menschen
@Sartorius: Ich hatte einen Muttersprachler als Englischlehrer, der vor Fachkompetenz nur so strotzte, aber weder didaktisches oder methodisches Feingefühl noch Empathie für Nicht-Muttersprachler mitbrachte. Bei keinem anderen Englischlehrer an unserer Schule hat man weniger gelernt. Im übrigen gibt es schulformübergreifend nicht wenige Schulen, wo in der Orientierungsstufe, in Nebenfächern auch in der Mittelstufe, fachfremd unterrichtet wird. Und das muss nicht der schlechteste Unterricht sein. Burnoutgefährdet sind dann eher die fachkompetenten Quereinsteiger mit Promotion, aber ohne ein probates Mittel gegen desinteressierte, aufmüpfige Teenager, die sich komischer Weise nicht für die Battle of Hastings, Differentialrechnung oder aromatische Kohlenwasserstoffe interessieren.
Im Übrigen konnte man bereits vor 13 Jahren an einigen Unis in Deutschland Anglistik auch auf Diplom oder Magister ohne Latinum studieren, wenn man Kenntnisse in einer anderen Fremdsprache nachweisen konnte. Meine Kenntnisse über Mittelenglisch, Literaturgeschichte und den Kanon konnte ich bisher bestenfalls ansatzweise im Oberstufenunterricht sinnvoll einsetzen, weil selbst dort kein Platz dafür ist und die Schüler auch kein Anglistik-Kurzstudium anstreben, sondern das Abitur, bei dem Englisch nur ein Fach, im Idealfall für mich ein Leistungsfach ist.
Statt also ein abgespecktes Diplomstudium in mindestens zwei Fächern mit ein paar Stunden Erziehungswissenschaften und Fachdidaktik anzureichern und als Lehrer ungeeignete “Fachidioten” ins Berufsleben zu schicken, die eine nicht geringe Chance auf vorzeitige Dienstunfähigkeit haben, sollte man neben einem gewiss notwendigen Maß an Fachkompetenz vor allem methodische, didaktische und psychologische Kenntnisse vermitteln, am besten nicht nur in Theorie, sondern schon während des Studiums mit ausreichend Praxis.
Ich bin jedenfalls mehr Sozialarbeiter, Erzieher, Berufs- und Familienberater, Psychotherapeut und Entertainer als Anglist, Mathematiker oder Geograph. Man kann es durchaus bedenklich finden, aber die Fachkompetenz ist nur ein kleiner Baustein im System Schule, welcher ohne die anderen noch so gut sein kann, aber völlig wirkungslos. Vielleicht hospitieren Sie mal im Unterricht einer lokalen Schule, um Ihr Bild mit der Realität abzugleichen!
Geben Sie Ihren Kommentar hier ein:
Hinweis: Der Kommentar wird von einem Moderator geprüft.
1333 Einträge, 11602 Kommentare
Seite generiert in 0.2183 Sekunden bei 50 MySQL-Queries
75 Lehrer/innen online (3 min Timeout / 179 )






