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Eintrag vom 22.06.2004 * 12570 Views in 2010

Wiener Kongress 1815 - Tafelbild

Tafelbild zum Wiener Kongress 1815 für den Unterricht. Niveau Sekundarstufe I.

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Dieses Tafelbild bildet die Beteiligten und Konfliktstrukturen des Wiener Kongresses 1815 ab und die Entwicklung zur deutschen Revolution 1848. Es waren drei Intentionen, die zur Einberufung des Wiener Kongresses motivierten:

  1. Wiederherstellung des europäischen Gleichgewichtes (nach den Wirren der Französischen Revolution und den folgenden napoleonischen Kriegen);
  2. Überwindung der freiheitlichen Ideen und Bewegungen (die ebenfalls von Frankreich, wo man zum Entsetzen sämtlicher europäischer Fürsten den König sogar geköpft hatte, ausgingen);
  3. Wiederherstellung der Fürstenmacht.

Das weitere Streben nach diesen Zielen, das von der Obrigkeit unnachsichtig durchgesetzt wurde, stand den Zielen der liberalen/demokratischen Bewegung diametral gegenüber. Dieser Konflikt kennzeichnet die Zeit zwischen Wiener Kongress und der Revolution 1848.

Der Widerstand gegen die Repressionsmaßnahmen der Obrigkeit zeigt sich schön in einzelnen Aktionen der liberaldemokratischen Opposition, z.B.

  1. Wartburgfest 1817, wo rund 500 Studenten und einige Professoren gegen die Reaktion und für einen Nationalstaat mit freiheitlicher Verfassung demonstrierten (“Ehre, Freiheit, Vaterland”).
  2. Hambacher Fest 1832, das als “Höhepunkt frühliberaler bürgerlicher Opposition in Restauration und Vormärz” (Wikipedia) gilt.

Diese Entwicklungen sind sich im Tafelbild Entwicklungen im Vormärz dargestellt.

Der Zwist zwischen Reaktion (= alter Obrigkeit) und Opposition (= Volk) trug wesentlich zur Herstellung eines Klimas bei, in dem sich die 1848er-Revolution entwickeln konnte.

Klicken Sie hier für größer dimensioniertes und ausdruckbares PDF.
Tafelbild zum Wiener Kongress 1815

Das Tafelbild kann zum Abschluss einer Unterrichtseinheit “Aufklärung und Französische Revolution” bzw. “Restauration, Vormärz und Revolution 1848” erarbeitet werden. Sinnvoll ist alternativ eine Darstellung vorab (z.B. nach Behandlung des Wiener Kongresses), auf die man während des weiteren Unterrichtsganges verweisen kann.

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Beitrag vom 22.06.2004, 23:54 | diesen Beitrag versenden

7 Kommentare von LehrerfreundInnen
(#1) Wilhelm Markötter meinte am 02.07.2004 dazu:
" bekannrt
(#2) Sebastian Elvers meinte am 12.10.2004 dazu:
" keienr
(#3) Stephan Riemann meinte am 12.01.2005 dazu:
" Sehr gutes Schema zur Aufdeckung der Ursachen der 48er Revolution
(#4) Wolfgang Hermesbacher meinte am 11.10.2005 dazu:
" Leider alter Kaffee!
(#5) Katharina Wieber meinte am 23.10.2005 dazu:
" naja,naja sehr knapp gehalten....
(#6) Alexander Conrad meinte am 19.04.2006 dazu:
" Sehr knapp, viele Details werden nicht aufgezeigt, selbst für einen GK sicherlich zu wenig.. ich finde es nicht sinnvoll.
(#7) Der Lehrerfreund meinte am 19.04.2006 dazu:
" Sie haben Recht. Deshalb ist das Tafelbild explizit für die Sekundarstufe I ausgezeichnet.

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