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Eintrag vom 12.09.2005 * 16175 Views in 2010

Goethe: “Willkommen und Abschied” - Arbeitsblatt zur Vertiefung des Sturm und Drang

Das Gedicht "Willkommen und Abschied" von Goethe ist in zwei verschiedenen Versionen (1771/1785) überliefert. Die SchülerInnen sollen ihre Kenntnisse der Epoche des Sturm und Drang anwenden und feststellen, welche Stellen eher dem "Sturm und Drang" entsprechen. Unterrichtsvorschlag Sek II.

Friederike Brion

Historischer Hintergrund

Im Oktober 1770 lernt der 21jährige Goethe die 18jährige Friederike Brion kennen, Tochter eines Pfarrers in Sesenheim (Elsass), und verliebt sich in sie. Rasch gibt sie seinem Werben nach, doch nach kurzen, heftigen Liebeswonnen beginnen Goethes Gefühle zu erkalten wie ein Suppenhuhn im Kühlschrank, und er verlässt sie 1771 nicht ohne Gewissenspein.

Inspiriert verfasst Goethe u.a. die "Sesenheimer Lieder" (1770/1771) und das Gedicht "Willkommen und Abschied" (1771) (Erlebnislyrik) - wahrhaft stürmerisch-drängerische Werke. Im Jahr 1785, gereift, der Epoche des Sturm und Drang entwachsen, schreibt er das Gedicht um.

Vergleich der zwei Versionen von "Willkommen und Abschied" im Unterricht

Diese beiden Versionen des Gedichts bieten sich an, Kenntnisse der Epoche des Sturm und Drang zu vertiefen und anzuwenden. Es wird den SchülerInnen schwer fallen, alle geänderten Stellen richtig einzuordnen. Das ist jedoch vertretbar, denn im Vordergrund der Übung steht, dass die SchülerInnen ihre Zuordnung der einzelnen Änderungen argumentativ begründen und sich so aktiv mit den literarischen Modalitäten des Sturm und Drang beschäftigen.

Unterrichtsvorschlag

Im Unterricht sollte die Epoche des Sturm und Drang behandelt worden sein, z.B.Das Arbeitsblatt (pdf) kann wie folgt eingesetzt werden:
  1. Einstieg - Zeigen eines Bildes von Friederike Brion, kurzer Lehrervortrag zur Vorgeschichte. Vorlesen(lassen) des Gedichts, dabei wird (wissenschaftlich nicht ganz korrekt) immer Variante a) auf Arbeitsblatt gelesen.
  2. Erarbeitung - SchülerInnen versuchen in Gruppen, die Änderungen zuzuordnen; zu jeder Stelle werden im Heft/Schmierblatt Argumente festgehalten, warum diese Stelle (nicht) der Sturm-und-Drang-Version zugeordnet wird.
  3. Auswertung - Gruppen stellen ihre Ergebnisse vor und diskutieren sie (entweder im Plenum oder in gemischten Gruppen, in denen jeweils ein Mitglied der zuerst gebildeten Gruppen sitzt). Besprechung im Plenum, Lehrer/in hilft bei der tatsächlichen Lösung. SchülerInnen tragen die richtigen Zeilen (die der älteren Fassung) im Arbeitsblatt ein.
  4. Ergebnissicherung - Tafelanschrieb: "J.W. v. Goethe: Willkommen und Abschied * Zwei beispielhafte Änderungen zwischen 1771 und 1785" + entweder gemeinsame Auswahl und Fixierung zweier Änderungen, deren epochale Zuordnung den SchülerInnen verständlich ist, oder Partnerarbeit.
  5. Ausstieg - Vorspielen der Vertonung des Gedichts (Schubert), entweder von CD oder Direktvortrag der Lehrperson.

Unterrichtsmaterial: Arbeitsblatt

Das Arbeitsblatt "Willkommen und Abschied" (pdf) sieht so aus:

Frühe und späte Fassung von "Willkommen und Abschied" (1771/1785)

Frühe Fassung (1771)Späte Fassung (1785)
Es schlug mein Herz, Geschwind, zu Pferde!
Und fort, wild wie ein Held zur Schlacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hing die Nacht;
Schon stand im Nebelkleid die Eiche,
Wie ein getürmter Riese, da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.

Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah schläfrig aus dem Duft hervor,
Die Winde schwangen leise Flügel,
Umsausten schauerlich mein Ohr;
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
Doch tausendfacher war mein Mut:
Mein Geist war ein verzehrend Feuer,
Mein ganzes Herz zerfloss in Glut.

Ich sah dich, und die milde Freude
Floß aus dem süßen Blick auf mich;
Ganz war mein Herz an deiner Seite
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbnes Frühlingswetter
Lag auf dem lieblichen Gesicht,
Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter!
Ich hofft es, ich verdient es nicht!

Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe!
Aus deinen Blicken sprach dein Herz.
In deinen Küssen welche Liebe,
O welche Wonne, welcher Schmerz!
Du gingst, ich stund und sah zur Erden,
Und sah dir nach mit nassem Blick:
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!
Und lieben, Götter, welch ein Glück!
Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!
Es war getan fast eh gedacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hing die Nacht;
Schon stand im Nebelkleid die Eiche,
Ein aufgetürmter Riese, da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.

Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah kläglich aus dem Duft hervor,
Die Winde schwangen leise Flügel,
Umsausten schauerlich mein Ohr;
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
Doch frisch und fröhlich war mein Mut:
In meinen Adern welches Feuer!
In meinem Herzen welche Glut!

Dich sah ich, und die milde Freude
Floß von dem süßen Blick auf mich;
Ganz war mein Herz an deiner Seite
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbnes Frühlingswetter
Umgab das liebliche Gesicht,
Und Zärtlichkeit für mich – ihr Götter!
Ich hofft es, ich verdient es nicht!

Doch ach, schon mit der Morgensonne
Verengt der Abschied mir das Herz:
In deinen Küssen welche Wonne!
In deinem Auge welcher Schmerz!
Ich ging, du standst und sahst zur Erden,
Und sahst mir nach mit nassem Blick:
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!
Und lieben, Götter, welch ein Glück!


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Beitrag vom 12.09.2005, 19:21 | diesen Beitrag versenden

46 Kommentare von LehrerfreundInnen
(#1) Barbara Weber meinte am 22.09.2005 dazu:
" Hallo, liebe KollegInnen, dies scheint mir eine gut gelungene Seite zu sein grin
Gruß Barbara
(#2) ? meinte am 26.11.2005 dazu:
" Wirklich gut!
(#3) DerLehrerDerEuchNichtMag meinte am 10.03.2006 dazu:
" Die Seite ist total stumpf. Das sind total dekonstruktive Unterrichtsvorschläge, auf die kein normaler Schüler, so ca. im alter von 13-17, eingehen würde... Überlegen sie sich etwas besseres!

Gruß
DerLehrerDerEuchNichtMag
(#4) Barbara Weber meinte am 10.03.2006 dazu:
" Niemand zwingt den "DerLehrerderEuchnichtmag" den Lehrerfreund zu lesen.Aber sonderbar ist es schon, wenn ein Deutsch-(?)-lehrer in wenigen Zeilen mehrere Rechtschreibfehler macht, eine Sprache benutzt, die allenfalls Achtklässlern entspricht und in diesem Jargon eine solche rigide Ablehnung äußert.
Viele meiner KollegInnen und ich profitieren jedenfalls immer wieder vom 'Lehrerfreund'!
(#5) schmitti meinte am 10.03.2006 dazu:
" so sehe ich das auch. ich würde sogar noch weiter gehen und dem lehrerdereuchusw. unterstellen, dass er tatsächlich ein achtklässler ist, dem genau dieses arbeitsblatt in ca. 3-4 jahren blüht (sofern es nicht zwischenzeitlich zu versetzungsproblemen kommt). viel spaß schon jetzt damit kiss

und ebenfalls ein dank an den lehrerfreund: das arbeitsblatt hier ist einsame klasse und für den epochenunterricht "sturm und drang" richtig sinnvoll!
(#6) maus meinte am 21.04.2006 dazu:
" Ich finde diese seite voll geil, macht weiter so !

Gruß Maus
(#7) panther meinte am 23.04.2006 dazu:
" Ich kann mich dem LehrerDerEuchNichtMag nur anschließen. Und wenn er doch kein Lehrer, sondern ein Teenager im entsprechenden Alter sein sollte, müsste man seiner Meinung nicht noch mehr Aufmerksamkeit schenken? Die Aufgabe eines Lehrers ist doch, den Schülern möglichst viel Wissen in möglichst kurzer Zeit zu vermitteln. Ich könnte mir nicht ansehen, wie ich 15 Minuten lang an die 30 Schüler gelangweilt über einem Arbeitsblatt arbeiten lasse, um danach zu erfahren, dass Sie auf Grund von Desinteresse dennoch nichts gelernt haben. Ich bitte euch, lernen Sie, euren Unterricht interaktiver zu gestalten. Sie machen sich damit Ihre Arbeit weitaus einfacher und bei den Schülern weitaus beliebter.
Ein thüringischer Realschullehrer sprach aus Erfahrung.
(#8) Der Lehrerfreund meinte am 23.04.2006 dazu:
" Lieber "panther",

ich gebe Ihnen in allem vollkommen Recht - bis auf eins: Dieses Arbeitsblatt ist didaktisch wirklich erste Sahne; eins der besten, die ich jemals gemacht habe. Es motiviert durch den Quizcharakter, die SchülerInnen produzieren ein "neues" Gedicht und machen nicht leeres Blabla aus leerem Blabla, die Inhalte bedürfen einer Transferleistung bisheriger Kenntnisse und stellen somit eine Herausforderung dar, und meiner Erfahrung nach (Oberstufe Gymnasium) hat es den SchülerInnen bisher immer Spaß gemacht, daran herumzuknobeln - was bitte will man mehr?
(#9) sic transit gloria mundi meinte am 29.04.2006 dazu:
" Also man muss sich wirklich nicht über die Pisa-Ergebnisse wundern, wenn viele Kollegen meinen, an einem deutschen Gymnasium (Oberstufe!) mit spielerischen Quizbögen ankommen zu müssen! Schule ist primär immer noch dazu da, Wissen zu vermitteln, auch wenn diese Funktion seit 1968 merklich in den Hintergrund getreten ist. Wohin uns diese Kuschelpädagogik noch führen wird, zeichnet sich schon seit Jahren ab. Es wird Zeit einzugestehen, dass das Leben kein Spiel ist und man den Eleven in dieser Illusion nicht auch noch bestätigen sollte. Ordentliche Arbeit hat noch keinem geschadet und ich weiss aus eigener Erfahrung, dass die Schüler es einem danken!
Nehmen sie endlich die rosa Brille ab, liebe Kollegen!
(#10) Der Lehrerfreund meinte am 30.04.2006 dazu:
" 1. Auch mit Quizbögen kann man arbeiten.
2. Die Arbeit mit diesem Arbeitsblatt zeitigt handfeste Lernziele.

Aber ich denke, dass Sie den SchülerInnen auch genügend Wissen in den Kopf stampfen können, wenn Ihre Lehrervorträge laut und lang genug vorgetragen werden wink
(#11) Salemer meinte am 12.05.2006 dazu:
" Es tut mir sehr leid das sagen zu müssen, aber ich, als 12 Klässler, hatte beim Durchscrollen eher den Eindruck das sei für 9-10 Klässler. Kein Oberstüfler kann mit Quiz arbeiten und begeistert sich auch sicher nicht mit Gedicht umschreiben. Jedenfalls niemand auf meiner Schule in Salem. Wo soll die Motivation herkommen, wenn irgendwelche Blätter stupide ausgeteilt werden. Egal wie toll interaktiv diese gestaltet sind. Waren sie mal in der 12 Klasse, oder ist das lediglich der Effekt, dass sie sich nicht eingesetehen können, was für ein Käse ihre Seite ist?
Grüße die Deutschklasse der Schule Schloss Salem
(#12) Der Lehrerfreund meinte am 12.05.2006 dazu:
" Lieber Zwölftklässler,

es tut mir sehr leid, das sagen zu müssen, aber Sie haben das Arbeitsblatt falsch verwendet. Man muss weder scrollen noch ist das gute Stück interaktiver als andere Arbeitsblätter. Aber danke dennoch für Ihr Mitleid.

Ihr Lehrerfreund
(#13) Schüler der immer mogelt meinte am 14.05.2006 dazu:
" stimmt die seite is gut, besonders für Schüler
(#14) poldi meinte am 06.06.2006 dazu:
" Lieber Salemer!

Vielleicht solltest du dich nicht zum Maßstab für Schüler machen, die ihr Abi auch an einer normalen Schule schaffen und nicht in Salem tausende Euros dafür zahlen müssen..
Versuch es doch erstmal mit einem Rechtschreib-Training.. grin

Lehrerfreund, weiter so!!
(#15) Schüler der immer mogelt meinte am 08.06.2006 dazu:
" ach sei stille, ausserdem was "Salem"????
(#16) Versteh nicht ganz meinte am 09.06.2006 dazu:
" Welche Hinweise sprechen denn bei der späteren Version nicht für den Sturm und Drang? Welche Lernziele sollen hier erfolgen und wie sollen diese gesichert werden? Was kommt fachlich dabei rum?
Sind die vielen Bilder und die Reime nicht eher ein Hinweis auf die Regelpoetik, die m.E. dem Sturm und Drang entgegen stehen?
Dank im Voraus
ein Refi question
(#17) Mattes meinte am 13.06.2006 dazu:
" Sehr geehrte Damen und Herren,

auch ich, Gesamtschüler der Jgst. 12, möchte mich zu dieser Seite und diesem Unterpunkt, bei dem es scheinbar Streitigkeiten gibt, äußern.
Als Erstes: Danke, für diese Seite!!! Wir beschäftigen uns momentan mit dem Themengebiet der verschiedenen Epochen und müssen zu diesen Referate bearbeiten. Mein Thema ist, wer hätte es gedacht, der "Sturm und Drang" =P
Und da ich hier grad mal so durchgescrollt hab und bei Google dann diese Seite hier gefunden hab, hab ich mir gedacht: "Ach, gehste mal drauf!" Und ich muss sagen, ich war positiv überrascht!
Vor allem eine Frage an die Schüler: WAS WOLLT IHR DENN MEHR?!?!?
Ich meine, man sehe das Ganze doch mal so: Habt ihr eher Bock so 'nen stupiden Gedichtsscheiß zu analysieren, den man schon vorwärts, rückwärts etc. kann und der einem schon aus den Ohren raushängt?! Wollt ihr lieber ein Gedicht an den Kopf geknallt kriegen und dann so 'ne Analyse durchziehen, wo an sich keiner wirklich weiß, was das überhaupt zu sagen hat?! Es ist, meiner Meinung nach, viel spannender, wenn man sich das Gedicht erstmal logisch zusammensetzen muss, weil das ja, epochenbezogen, ganz andere Sinnzusammenhänge ergeben kann! Und da ja die Epoche des "Sturm und Drang" den Absolutismus abgelöst hat, finde ich es schon wichtig, dass man die Unterschiede insbesondere überprüft, denn darin liegt ja der Sinn: Etwas über die Epochen zu erfahren um diese dann logisch auseinaderhalten zu können, oder nicht?!
Wie gesagt: Klasse Seite, finde ich super und werd sie mir vormerken für spätere Referate, etc., da man hier wirklich mehr zu bieten kriegt als irgendeinen Schrott mit Pornoseiten!!
Vielen Dank auch für die zahlreichen Links, die haben auch sehr weitergeholfen (auch, wenn einige davon nicht mehr existieren =PP)
Danke für Ihre Geduld ^^

Hochachtungsvoll
Ein Gesamtschüler aus Gelsenkirchen
(#18) atropin76 meinte am 03.08.2006 dazu:
" Guten Abend.
Leider musste ich mich beim Lesen dieser Kommentare sehr wundern und schmunzelte auch an der einen oder anderen Stelle.

Da ich zurzeit Schülerin an einem Abendgymnasium bin und mich in den Ferien etwas vorbereiten wollte, gelangte ich auf diese gelungene Seite (nach den Ferien werde ich die 13. besuchen).

Mehrere Dinge möchten ich nun nicht mehr zurückhalten und hier schreiben.
Zwar bin ich kurz vor dem Abitur, habe allerdings in meinen 30 Jahren schon einigen Unterricht gehabt. Zuerst in meinem "ersten Schulleben", dann besuchte ich in den Jahren danach zwei Berufsschulen, die ich sehr erfolgreich absolvierte und nun (LERNEN IST WIE RUDERN GEGEN DEN STROM...) befinde ich mich in der Oberstufe.
In diesen Jahren war ich nicht nur Lernende, sondern auch Lehrende. Daher maße ich mir an, folgenden Rat zum Besten zu geben:
Alle SchülerInnen sind unterschiedlich, haben verschiedene Begabungen und unterschiedliche Möglichkeiten zu lernen. Dies muss berücksichtigt werden. Ich halte eine "Anti-Kuschelpädagogik" genauso bedenklich wie "Kuschelpädagogik". Vielmehr sollten Lehrer und Lehrerinnen ihren Job machen und ihre Gedanken sollten sich auf die Wissensvermittlung konzentrieren. Schnell würde dann klar werden, dass allein die Dosis entscheidend zum Erfolg beiträgt.
Abschließend möchte ich erwähnen, dass dieses Arbeitsblatt hervorragend ist und ich bedauert habe, dass mein Lehrer diese Homepage nicht kannte.
Allen Lehrern und Lehrerinnen wünsche ich Motivation um über den Tellerrand hinauszusehen, denen die dies schon getan haben, viel Glück im Umgang mit Kollegen. Den SchülerInnen, die dies geduldig gelesen haben, wünsche ich alles Gute auf ihrem schulischen Weg.

Viele Grüße

atropin76
(#19) Rike meinte am 09.08.2006 dazu:
" Hallo an alle,

um noch ein Schülerkommentar einzubringen: Ich besuche die 13.Klasse an einem Gymnasium und bin im Deutsch-Leistungskurs. Und ich muss sagen, dass ich dieses Arbeitsblatt sehr interessant finde. Auch wenn es nicht unbedingt den allerhöchsten Anspruch stellt, so finde ich doch, dass es eine gelungene Abwechslung zum Frontalunterricht ist. Außerdem sollten sich die Nörgler den gesamten vorgeschlagenen Unterrichtsplan anschauen und das Arbeitsblatt in diesem Kontext sehen.
Es müssen ja nicht gleich 15 Minuten dafür verwendet werden, aber eine gute Anregung ist es sicherlich. Denjenigen, die hier (ehrlich gesagt argumentativ sehr dürftig) kritisieren, würde ich vorschlagen, dass sie doch zum gleichen Thema ein eigenes Unterrichtskonzept entwickeln und dieses an den "Lehrerfreund" schicken sollten. Sicherlich würde dies eine große Bereicherung für uns alle sein...

LG,
Rike
(#20) Schülerin meinte am 10.09.2006 dazu:
" Wenn man die obrigen Komemntare liesst, ist es wirklich erstaunlich, -nicht nur wie viele sich mit solcher Thematik beschäftigen, als auch wie viele eine Meinung dazu haben. Ich, Schülerin eines Deutsch LKs, auch, da ich glaube, dass gerade die verschiedenen Meinungsbilder weiterhelfen können, den Unterricht zu optimieren.
Vorneweg -der Zustand, dass Lehrer hier tatsächlich nachlesen und sich mit Meinungen -auch von Schülern- beschäftigen, finde ich beachtlich. Manches Lehrpersonal kann sich davon umgangssprachlich "eine Scheibe abschneiden".
Zu dem Arbeitsblatt ist zu sagen, dass es wohl auf die Umstände kommt, in denen es angewendet wird und auf das Publikum. Von meinem Deutsch LK, der leider recht groß ist, weiß ich das es kaum Anklang finden würde, geschweige denn wirklich Erfolg erzielen. Die Problematik ist bei solchen Arbeitsaufträgen auch die Einstellung und Bereitschaft der Schüler; um von mir selber zu sprechen, gäbe es wohl Aufträge die mich mehr faszinieren würden, als das Obrige. Auch wenn wohl kein Schüler sich für konsequent anhaltene Lehrervorträge aussprechen wüde, sollten die Projekte einen reizen und nicht auf den Stand unterer Stufen -die man verlassen hat- zurücksetzen. Herausforderungen in einem Rahmen, der sich bewältigen lässt, unterstützt Motivation und Initiative. Wie jedoch schon Vorgänger gesagt haben, ist dazu dieses Blatt kaum geeignet.
(#21) Kritiker meinte am 25.10.2006 dazu:
" Um mal zur Vorbildfunktion des Lehrers ein Wort zu verlieren: Wo ist die Quellenangabe? (Als interessiertem Schüler wird einem das ausserschülische Lernen / Vertiefen immerzu erschwert!!!)
(#22) Aha meinte am 09.11.2006 dazu:
" Hallo,
ich denke,dass man beide Seiten berücksichtigen sollte. Wenn der Untericht nur aus Spaß besteht, lernt man nichts, aber wenn die Langeweile überwiegt, auch nicht. Wie im richtigen Leben ist hier eine Mischung das Richtige grin. Das Arbeitsblatt kann man gut als Abschluss oder Anfang machen, das wäre das Richtige!
Gruß und Schluss!
(#23) Kindergärtnerin meinte am 29.11.2006 dazu:
" Hallo,

ich bin Schülerin der Klasse 13 in einem stinknormalen Gymnasium im Castrop-Rauxel, meine Eltern bezahlen nichts dafür, dass ich auf diese Schule gehen darf und dort mein Abitur machen kann, statt dessen muss ich es mir durch mehr oder minder harte Arbeit verdienen. Aber vielleicht findet ihr ja trotzdem einen Grund, mich anzugreifen, nachdem ich meine Kritik geäußert habe.
1. Ihr führt euch auf, wie ein Kindergarten. Ein Schüler kritisiert dieses Arbeitsblatt, weil er damit nichts anfangen kann und alles, was er zu hören bekommt ist entweder, dass er sein Abitur ja sowieso "kauft"? Entschuldigt einmal, aber solltet ihr nicht glücklich sein, dass jemand überhaupt Kritik äußert, selbst wenn es ein Schüler ist?
2. Ich gehe nicht nach Salem, ich bin eine gewöhnliche Schülerin und auch ich muss euch sagen: Das Arbeitsblatt ist für Schüler gänzlich uninteressant! In meiner Karriere als Schülerin habe ich die Erfahrung gemacht, dass stupides Ankreuzen niemals zu einem Lerneffekt führt, sondern lediglich die Langeweile in der Klasse/im Kurs schürt.
Lehrer scheinen im Allgemeinen der Meinung zu sein, dass Schüler immer so wenig Arbeit wie möglich haben wollen. Tatsächlich ist es aber so, dass Schüler durchaus lernen wollen, wenn ihnen von den Lehrern interessante Denkanstöße gegeben werden. Ein interessanter Denkanstoß zum Thema "Sturm und Drang" ist aber nicht: "Welche Zeile passt besser in die Epoche? Kreuzen Sie an."
Schüler lieben es, wenn sie etwas leicht verinnerlichen können und ich denke nicht, dass dieses Beispiel für die Merkmale der "Sturm und Drang"-Epoche geeignet ist, kein Schüler wird sich je an dieses Arbeitsblatt erinnern.

So... möge das Zerfleischen beginnen. Vielleicht findet ihr auch für mich eine Beleidigung. Ich kaufe mein Abitur zwar nicht, aber vielleicht kriege ich es ja geschenkt? Oder meine Ausdrucksweise lässt darauf schließen, dass ich im nächsten Jahr sowieso durch das Abitur rasseln werde. Los los, macht schon, beleidigt mich, anstatt euch auf konstruktive Kritik zu stützen und eventuell etwas zu verbessern.

Ich liebe euch, ihr seid so gewöhnlich!
(#24) Kindergärtnerin meinte am 29.11.2006 dazu:
" Weiterer Grund zur Beleidigung:
Ja, ich habe mindestens einen Zeichensetzungs- und einen Satzbaufehler gemacht. Los, stürtzt euch auf mich, ich habe es nicht besser verdient, ich dreistes Stück, das euch einfach kritisiert.
(#25) Oberstufler meinte am 12.12.2006 dazu:
" Also ich muss sagen, schön und gut dieses Blatt, aber hey, es ist wirklich unnütz in dem Sinne, dass Schüler raten! Sie nehmen es nicht enst! Es ist für sie nur ein Spiel und haben ihren Spass und nebenbei freuen sie sich den labernden Lehrer nicht anzuhören. Aber bitte!
Und ich finde es sowieso unverschämt, dass Lehrer nach Material im Internet durchstöbern, während sie von Schülern genau das Gegenteil erwarten
(#26) Der Lehrerfreund meinte am 12.12.2006 dazu:
" Liebe SchülerInnen,

es geht ja eben NICHT darum, dass geraten wird. Weiter oben steht: "Diese beiden Versionen des Gedichts bieten sich an, Kenntnisse der Epoche des Sturm und Drang zu vertiefen und anzuwenden."

Wer die Zeilen richtig und begründet zuordnen kann, kennt sich mit der Epoche des Sturm und Drang aus.

Übrigens habe ich dieses Arbeitsblatt für eine Klasse 12 im Technischen Gymnasium entworfen - das war ein Zimmer voll wilder Gesellen. Und die fanden die Übung ganz sinnvoll.
(#27) Die Wissbegierige xD meinte am 06.03.2007 dazu:
" Hallo !

Gleich am Anfang, bevor ich loslege zu schreiben

=), wollte ich nur schnell

anmerken, dass ich in meinem verfassten Text

bestimmt 1000 Komma-, Grammatik-

oder Rechtschreibfehler gemacht habe =).

Aber es ist ja nicht der Sinn dieser Seite nach

den Rechtschreibfehlern zu suchen.

Natürlich bin ich noch nicht in der

12.Klassenstuffe geschweige denn in der 13.,

auch möchte ich gar nicht das sicherlich mit

Mühe erstellte Arbeitsblatt kritisieren!!!

Wie sollte ich auch, denn ehrlich gesagt, habe

ich von dieser Thematik noch nicht

sonderlich viel Ahnung.

Doch, da ich das Gedicht „Willkommen und

Abschied“ von Johan Wolfgang von

Goethe auswendig lernen „sollte“, bin ich auf

diese Seite gestoßen.

Aus purer Langeweile, (und ehrlich gesagt um

mich vor den Hausaufgaben zu

drücken =D) habe ich mir dann mal alle

Kommentare durchgelesen, die

zu diesem Arbeitsblatt geschrieben wurden.

Verwundert hat mich dabei, dass man so ein Drama

um ein Arbeitsblatt machen

kann =).

Ok, jetzt werden Einige meinen, dass ich das

noch nicht verstehen kann, doch sein

wir mal ehrlich, muss man wirklich soviel

aufsehen um ein Arbeitsblatt machen?

Der Erstellet hat sich doch offenbar Mühe

gegeben, und hätte dies eigentlich gar

nicht machen brauchen!!!

Doch liebe Lehrer,

gestaltet euren Unterricht einfach etwas

interessanter, denn dann hängen wir

Schüler nur an euren Lippen =).

Ob ich Vorschläge habe???

Nur einen einzigen ^^.

Redet nicht die ganze Stunden, denn irgendwann

kann das

normale Schülergehirn nichts mehr aufnehmen. =)

Lasst uns einfach einmal, wenn es möglich ist,

praktisch Arbeiten.

Und danke an alle diejenigen, die Ihren

Unterricht anspruchsvoll, aber interessant für

uns Lernwilligen machen.

Zum Schluss noch einen Gruß an alle Schüler ^^,

nicht aufgeben ihr seit nicht die

Einzigen, die sich manchmal etwas überfordert

fühlen ^^ .

Mit freundlichen Grüßen die Wissbegierige


PS:

Liebe Deutschlehrer,

wahrscheinlich werden sie bei dem einen oder

anderen Verstoß der Deutschen

Rechtschreibung meinerseits, schmunzeln oder

gar erstaunt sein, über soviel

Unwissenheit =).

Deswegen hier schon mal ein großes:

"ENTSCHULDIGUNG"
smile
(#28) Gaylord Focker meinte am 08.03.2007 dazu:
" ICH HASSE DEUTSCH!
(#29) Die Wissbegierige xD meinte am 09.03.2007 dazu:
" Ich nehmen alles zurück das ich diese Thema in

der Schule noch nicht behandelt habe, denn genau

heute ^^ haben wir mt "sturm und Drang" im ^

Unterricht begonnen

^^.

LOL
(#30) DerEinzigeNatürlicheFeindDesLehrers meinte am 20.03.2007 dazu:
" Also ich finde den deutschunterricht im allg. sehr langatmig, weil wofür bracuh ich in meinem späterem berufsleben als mechatroniker oder IT-fachkraft das gedicht "Willkommen und Abschied"(was wir übrigens innerhalb von 2 Tagen auwendig lernen mussten, in einer Woche mit 2 KAs und 7 Wochen vor der BLF)??? Das ist doch total unsinnig, sowas dranzunehmen???? das sollen die machen können, die mal irgendwas mit sprachen machen wollen aber nicht ich!!!!! das ist so ne scheisse. Aber ihr macht nur euren job und der ist, uns zu provozieren. Aber ein klein wenig mehr förderung würde die ganze sache drehen. naja wie dem auch sei hier habt ihr meine meinung und entweder ihr nehmt sie euch zu herzen oder ihr lassts sein.

PS: Wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
(#31) italienbunny meinte am 30.05.2007 dazu:
" icxh finde den ganzen deutschunterricht voll scheiße denn da macht man sachen die ich für später eigentlich gar nicht alle brauche es ist besonders langweillig wen man gedichte durch nimmt und es sich stunden hinzieht und so ein scheiß mit liebe und so ist totaler schrott mann sollte das gedicht ind der 10 oder 12 klasse durchnehmen aber nicht in der 9
(#32) Jemand der seine Meinung sagt meinte am 20.09.2007 dazu:
" nun ja,
ich finde das Gedicht sehr schön.
Sturm und Drang ist eine der wichtigsten Epochen,
dort wurden wichtige Aspekte aufgegriffen, die unsere Gesellschaft zu der gemacht haben die sie heute ist.
Das Interpretieren von Gedichten halte ich im Unterricht für besonders wichtig.
Auch ich war Schüler mir hat die Epoche besonders Spass gemacht und die Leiden des jungen Werthers haben mir für mein weiteres Studium bzg. der Polemik gute Dienste erwiesen.
Das Abitur, und hierbei zitiere, ich meinen Lehrer, ist eine Reifeprüfung die einen befähigt zu studieren
und ein Studium setzt nun einmal voraus, dass man Dinge selbstständig erarbeiten kann.
Auch muß man leider manchmal Dinge lernen die einem auf den ersten Blick unwichtig erscheinen.
Ich finde diese Seite hier ausgezeichnet seid froh das es sie gibt und glaubt mir, einige Aspekte und sei es nur die der Textinterpretation aus der Epoche des "Sturm und Drang" werden euch auch im Studium begegnen.
(#33) The_Gamer meinte am 28.09.2007 dazu:
" Ich bedanke mich bei euch allen,
da ich mithilfe dieser Seite mein Referat erstellen konnte.
Nun hoffe ich noch auf eine gute Note. . .


Danke nochmal
MfG The_Gamer
(#34) Franz meinte am 10.02.2008 dazu:
" Mir liegt eine andere Version als Urfassung vor:

Mir schlug das Herz; geschwind zu Pferde,
Und fort, wild, wie ein Held zur Schlacht!
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hieng die Nacht;
Schon stund im Nebelkleid die Eiche,
Ein aufgethürmter Riese, da,
Wo Finsterniß aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.
Der Mond von seinem Wolkenhügel,
Schien kläglich aus dem Duft hervor;
Die Winde schwangen leise Flügel,
Umsausten schauerlich mein Ohr;
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer –
Doch tausendfacher war mein Muth;
Mein Geist war ein verzehrend Feuer,
Mein ganzes Herz zerfloß in Gluth.
Ich sah dich, und die milde Freude
Floß aus dem süßen Blick auch mich.
Ganz war mein Herz an deiner Seite,
Und ieder Athemzug für dich.
Ein rosenfarbes Frühlings Wetter
Lag auf dem lieblichen Gesicht,
Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter!
Ich hofft’ es, ich verdient’ es nicht.
Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe!
Aus deinen Blicken sprach dein Herz.
In deinen Küssen, welche Liebe,
O welche Wonne, welcher Schmerz!
Du giengst, ich stund, und sah zur Erden,
Und sah dir nach mit naßem Blick;
Und doch, welch Glück! geliebt zu werden,
Und lieben, Götter, welch ein Glück!

erstmals 1775 veröffentlicht, ohne Titel, in der Zeitschrift Iris.

1789 überarbeitete Veröffentlichung als "Willkomm und Abschied" im Gedichtband der ersten Schriftenausgabe

endgultiger Titel "Willkommen und Abschied" in der Werkausgabe von 1810


Leider habe ich das aber aus Sekundärliteratur, muß morgen einmal in einer historisch-kritischen Ausgabe stöbern...

Wenn Die Unterschiede herausgearbeitet werden sollen, dann müssen beide Versionen schon richtig sein!
(#35) ha u. to meinte am 13.02.2008 dazu:
" danke für die lösungen, denn wir haben im deutschunterricht genau dieses arbeitsblatt (wilkommen und abschied) bekommen. grin
(#36) der fettsack meinte am 03.04.2008 dazu:
" Meiner Meinung nach ist diese Seite durchaus sehr gut. Ich finde man sollte Lehrer besser selektieren, weil es viel zu viele gibt, die so inkompetent sind, die eine solche Seite im Unterricht nicht effizient verwerten können.
(#37) Bosh meinte am 24.04.2008 dazu:
" Ich dachte mir, dass in dieser äusserst unterhaltsamen Diskusion möglicherweise auch einmal eine Schülermeinung durchaus für Fortschritte sorgen könnte. In meinem Unterricht in der Jahrgangsstufe 11 auf einem humanistischen Gymnasium in Bremen, wurde ich im Laufe eines Arbeitsauftrages, welcher einem Referat meiner Mitschüler folgte, mit den zwei gegebenen Versionen des Gedichtes konfrontiert und bin der Meinung das, zumindest ein Gymnasiast, mit ein wenig Motivation, durchaus in der Lage fühlen müsste die charakteristischen (auf die Epoche bezogen) Merkmale der Veränderungen zu erkennen. Ich sehe jegliche Kritik an den Aufgaben als das Offenlegen eigener Schwäche an, da es leztendlich auf Unzulänglichkeiten beim Motivieren der Schüler hinweist. MFG und so wink
(bitte nich korrigieren...grad 7 Punkte wiedergekriegt :S )
(#38) ElementZero meinte am 07.01.2009 dazu:
" eine durchaus brauchbare Seite. ich muss zur Zeit eine 4 seitige Textanalyse dazu anfertigen, die Epoche und der Autor mit seinem Hintergrund und seinen Gefühlen müssen da miteinbezogen werden, von daher ist das schon sehr hilfreich. ^^
(#39) Julia meinte am 12.01.2009 dazu:
" Ich finde "Willkommen und Abschied" ist das schönste Gedicht, dass ich gelesen hab! Und ich lese viel:-)
Ein Anfang ist immer mit einem Abschied verbunden...

Liebe Grüße
Julia (11.Klasse Gymnasium)
(#40) --- meinte am 18.02.2009 dazu:
" Neben den bewussten Provokateuren hier: Es ist wohl ein Grundproblem solcher Seiten, dass sich hier viele Laien herumtreiben, die gar nicht einschätzen können, ob und in welchem Rahmen dieses Arbeitsblatt effizient und motivierend eingesetzt werden kann. Und dies verweist auf das Grundproblem unseres Berufsstandes: Jeder war einmal Schüler und manche meinen deshalb, sie könnten Lehrer bewerten. Ich denke, der Bereich (Literatur-) Didaktik ist nicht umsonst ein eigenes Gebiet der Wissenschaft ... Ein wenig Demut wäre sicherlich nicht verkehrt; ich sage einem Zahnarzt ja auch nicht, welches Werkzeug er am besten nehmen soll, nur weil ich mir im Internet ansehen kann, was es so gibt.

Um konkret zu werden: Dieses Arbeitsblatt regt zu einer handlungsorientierten, zugleich aber auch analytischen Auseinandersetzung an. Es reaktiviert und vertieft Wissen zur Epoche des Sturm und Drang und bietet gerade den Schülern ein niedrigschwelliges Angebot, die nur mit Schwierigkeiten einen Zugang zur Lyrik finden, zumal einen kreativen. Ein solches Arbeitsblatt ist keine Unterrichtsstunde. Es ist ein einzelnes Element. Wer hier von "Kuschelpädagogik" spricht, hat keinen Bezug zur aktuellen Didaktik und im Übrigen auch nicht zu den CUVOs bzw. RRL im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich. Das bedeutet im Kern: Er missachtet seine FK und ist juristisch zu Recht anfechtbar, weil er die geforderten methodischen Kompetenzen nicht vermittelt.
(#41) Exudus meinte am 08.06.2009 dazu:
" ALSO:
ich habe mir mal aus langeweile alle kommentre zu diesem arbeitsblatt durchgelesen und kann die mehrheit von euch nicht verstehen...
wie kann man sich nur um ein arbeitsblatt streiten? cO
ich bin der selben meinung wie die wissbegierige :D
:D:D:D:D:D
(#42) bianca meinte am 08.09.2009 dazu:
" hi das gedicht ist sehr schoen aber wer kann es ins hochdeutsch uebersetzen
(#43) Mitchi meinte am 03.12.2009 dazu:
" Hallo!!

Also ich finde die Seite äußerst gut. Ich war gerade über meiner Interpretation zu "Willkommen und Abschied" und fand dann diese Seite.

Ich muss sagen das sie mir sehr geholfen hat und ich auch das Arbeitsblatt nicht so schlimm fand. Ich schließe mich außerdem der Wissbegierigen an und frage mich wie man so ein Drama um ein Arbeitsblatt machen kann...
Aber ich immerhin eine Antwort darauf was Lehrer in ihrer Freizeit machen. =)

Nein Spaß. Ich finde diese Seite also sehr gut und bin der Meinung, sie kann äußerst hilfreich sein.

Mit freundlichen Grüßen
Mitchi
Eine Schülerin der 10. Klasse
(#44) Feng Wei meinte am 07.03.2010 dazu:
" Schon ein etwas peinilicher Eintag für das Niveau eines Lehrers!

Die erste Fassung ist von 1771 und die letzte von
1789, soweit ich weiss gibt es nur 2.
(#45) Der Lehrerfreund meinte am 08.03.2010 dazu:
" Lieber Feng Wei,

sind Sie peinlich sicher, dass Sie nicht den entsprechenden Wikipedia-Artikel falsch interpretieren? Die Wikipedia schreibt im Artikel Willkommen und Abschied:

Die zweite Fassung erschien 1789 als Willkomm und Abschied


Verfasst wurde die zweite allerdings tatsächlich schon 1785.
(#46) Schülerin 8 Klasse meinte am 10.03.2010 dazu:
" Mich hier öffentlich aus zulassen wäre falsch, zumal ich (noch) nicht der Mensch dafür bin, sich "Feinde" zu machen. Trotzdem pikiert mich die ein oder andere Aussage. Eine fehlerhafte Schreibweise mit dem Stil eines Achtklässlers zu vergleichen, sehe ich nicht für angemessen, denn jeder hat mal "unten" angefangen und sollte dem entsprechend nicht auf solche Kleinigkeiten reduziert werden. Der eigentliche Grund meines Schreibens ist, dass ich ausrichten wollte, dass diese Seite mir persöhnlich sehr viel weiter geholfen hat, da meine Lehrerin, den hier zur verfügung gestellten Stoff erfolgreich im Unterricht verwendete.
Gelungen smile
Mit freundlichem Gruß,
Schülerin 8 Klasse

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