Pensionierung

Immer weniger Lehrer/innen wegen Dienstunfähigkeit pensioniert 26.11.2008, 10:48

Während sich im Jahr 2000 noch 64% aller Lehrer/innen vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit pensionieren ließen, waren es 2007 nur noch 23%. Damit sind die Lehrer/innen jetzt mit anderen Beamtenberufen gleichgezogen.

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Das Statistische Bundesamt teilt in der Pressemeldung vom 26.11.2008 mit:

Pensionierungen von Lehrern wegen Dienstunfähigkeit gehen weiter zurück
Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gingen im Jahr 2007 knapp 20 000 verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer in den Ruhestand. Das waren rund 9% mehr als im Vorjahr. Wie schon in den Jahren zuvor ging aber die Dienstunfähigkeit als Grund für die Pensionierung in ihrer Bedeutung weiter zurück und lag im Jahr 2007 bei einem Anteil von 23% (2006: 24%) an allen Pensionierungen von Lehrerinnen und Lehrern. Dies ist der tiefste Stand seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1993.  Nach einer durchgängig hohen Relevanz der Dienstunfähigkeit in den 1990er Jahren und einem Spitzenanteil von 64% der Pensionierungen im Jahr 2000, setzte nach der Einführung von Versorgungsabschlägen bei vorzeitiger Pensionierung der nun fortdauernde Rückgang der Dienstunfähigkeit bei Lehrerinnen und Lehrern ein. Trotzdem war in den übrigen Tätigkeitsbereichen der Gebiets körperschaften für die ebenfalls die Regelaltersgrenze 65 Jahre gilt, der Anteil der Dienstunfähigkeit mit rund 17% an allen Pensionierungen immer noch niedriger als bei den Lehrerinnen und Lehrern ...

Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 448 vom 26.11.2008 - Pensionierungen von Lehrern wegen Dienstunfähigkeit gehen weiter zurück, Hervorhebungen Lehrerfreund

Damit ist das Thema “vorzeitiger Ruhestand” in Bezug auf LehrerInnen endgültig kein Thema und kein Grund zum Neiden mehr.

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