Anzeige
Anzeige
🔑

Ein rascher Notenschlüssel…

*ohne Gewähr


Wette aufs Abitur

Deutsch-Abitur Baden-Württemberg: Kommentar zu Aufgaben 2009; Prognose für 2010 01.04.2009, 17:20

Themen des Deutsch-Abiturs in Baden-Württemberg 2009 waren u.a. "Michael Kohlhaas" (inkl. Vergleich mit "Proceß") und "Die Räuber" (gestaltende Interpretation). Ein ausführlicher inhaltlicher Kommentar zu allen Aufgaben, außerdem eine Prognose für die Abitur(s)themen 2010.

Anzeige
Anzeige
  • (geändert: )
Ein Gastkommentar von Db (JKG Bruchsal), die schon letztes Jahr eine zutreffende Prognose für 2009 gestellt hat. Vielen Dank!

Meine Prognose für das Deutsch-Abitur 2009 war natürlich Anlass zu einer kleinen Wette, doch wir sind uns noch nicht recht einig, wer gewonnen hat ... Wer gleich eine neue Wette auf’s nächste Abitur abschließen will, springt hier zur aktualisierten Prognose für 2010.

Deutsch-Abitur Baden-Württemberg 2009

Im Folgenden werden die baden-württembergischen Abituraufgaben von 2009 genauer unter die Lupe genommen.
Zur großen Überraschung wurde wieder kein Text-Ausschnitt aus Kafkas „Proceß“ vorgelegt, was aber sicherlich bei vielen Abiturient/inn/en eher Erleichterung auslöste – stellvertretend sei Kommentar #40 zitiert:

Was für ein Glück, dass Kohlhaas drangekommen ist, mehr Glück kann man ja fast gar nicht haben…

Kommentar #40 zu Lehrerfreund:  Deutsch-Abitur Baden-Württemberg: Kommentar zu Aufgaben 2008; Prognose für 2009/2010

Aufgabe I: Vergleich Kohlhaas - Josef K.

Die (vorhergesagte) Vergleichs-Konstellation Kohlhaas - Josef K. in Aufgabe I ging stattdessen von einer sehr gut gewählten Kleist-Textstelle aus. Diese schildert den zweiten Wendepunkt für Kohlhaas’ Handeln (nach Lisbeths Tod jetzt das Plakat Luthers) und bietet sowohl inhaltlich als auch sprachlich-symbolisch ‚griffige’ Ansätze für Analyse und Interpretation.

Da die Materialien auf dem Landes-Lehrerfortbildungs-Server konkrete Anregungen zu dieser Textstelle geben, war sie vermutlich vielen Schüler/inne/n aus dem Unterricht vertraut.

Der Vergleichsaspekt „Selbstbestimmtheit“ bietet genug Möglichkeiten, die beiden Hauptfiguren ausführlich zu beleuchten und gegenüberzustellen. Aber er verlangt auch zunächst eine Begriffsklärung. Wer „selbstbestimmt Handeln“ mit bloßem „selber Handeln“ verwechselte und nicht die Beweggründe für das Handeln hinterfragte, geriet schnell auf falsche Fährten.

Unter Beachtung dieser Voraussetzung war es insgesamt eine recht dankbare Aufgabe I – wenn auch auf höherem Niveau als in den letzten Jahren, als eher offen die Personenkonstellationen (die Liebes-Paare oder das Eltern-Kind-Verhältnis bei „Effi Briest“ und „Kabale und Liebe“) oder die Schuldfrage (bei Karl Moor und Josef K.) verglichen wurden.

Aufgabe II: Gestaltende Interpretation der “Räuber” (nur allg. Gymn.)

In Aufgabe II (nur für allgemeinbildende Gymnasien) sollten wie erwartet “Die Räuber” gestaltend interpretiert werden. Die vorgelegte Textstelle aus IV,3 (Karl bekommt von Daniel Andeutungen und erschließt sich die wahren Geschehnisse) ist, wie die Kohlhaas-Stelle in Aufgabe I, zentral und ‚griffig’. Aber: Sie wird nicht in sich interpretiert, sondern dient nur als Ausgangspunkt für einen Dialog der beiden Brüder. Das war bestimmt schülerfreundlich gedacht - die beiden Hauptfiguren sind mit Sicherheit im Unterricht gründlich behandelt und gegenübergestellt worden und so konnten die Schüler/innen ihr Gelerntes, in direkte Rede verwandelt, ausführlich anbringen. Dennoch empfanden viele Kolleg/inn/en diese Aufgabe als sehr unglücklich gestellt. Sie verbiegt geradezu den Ausgangstext und die Figuren.

Zum einen passt sie nicht zur Textstelle: Karl hat gerade erfahren, dass sein Bruder Ursache allen Übels ist. Er will fliehen, da er fürchtet, bei einem Aufeinandertreffen mit Franz die Kontrolle über sich zu verlieren und zum Brudermörder zu werden. Karl ist also zu aufgewühlt, um mit Franz eine durchdachte, „grundsätzliche Auseinandersetzung über ihr Denken und Handeln“ (so die Aufgabenstellung) zu führen. Nur um Amalia noch einmal zu sehen bleibt er im Schloss. Franz hingegen hat ebenfalls gerade erst entdeckt, dass hinter der Verkleidung des Graf von Brand der verhasste, zugleich aber auch gefürchtete Bruder Karl steckt. Da mit Auftauchen Karls sein Herrschaftsanspruch in sich zusammenfiele und seine skrupellosen Intrigen ans Licht kämen, sieht Franz nur den Ausweg, seinen Bruder zu beseitigen und erteilt dem alten Daniel den Auftrag zum Mord. Auch Franz wäre also zu einem besonnenen Gespräch nicht in der Lage.

Zum anderen hat Schiller aus gutem Grund beide Figuren nicht miteinander reden lassen, da sie vom grundsätzlichen Typus her dazu nicht fähig sind: Karl ist zu emotional und ichbezogen. Wie sollte er jetzt, also nach Jahren, die in der gemeinsamen Kindheit liegenden Gründe für das Handeln seines Bruders verstehen können? Außerdem besteht sein Verhaltensmuster bei Schwierigkeiten im Weglaufen, selbst mit der geliebten Amalia gelingt ihm kein klärendes Gespräch. Franz ist ebenso zu sehr mit sich und seinem Streben nach Macht beschäftigt; er monologisiert, statt mit anderen über seine Schwierigkeiten zu sprechen.
Eine Gestaltende Interpretation unter Beachtung dieser Voraussetzungen stelle ich mir etwa so vor ☺:

Franz: Ha! Du hier, Verfluchter?
Karl: will fliehen
Franz: Da, nimm dies! sticht ihm den Degen in die Brust
Karl: in wilden Zuckungen Bruder, ich… verröchelt
Amalia: eilt herbei Karl? Mein Karl! NEIN!!
zieht den blutigen Degen aus Karl, ersticht damit Franz; geht ab, vermutlich ins Kloster

Ihren Dialog führen Karl und Franz anschließend als “Epilog im Himmel” mit Petrus als Psychotherapeuten…

An diesem abstrusen Lösungsvorschlag zeigt sich eine weitere Schwierigkeit: Wie führt man den Dialog zu einem in sich schlüssigen Ende? Zu Recht fragt ein Schüler in Kommentar #43

..muss der Dialog so abschließen, dass das Drama anschließend normal weiter läuft und kann es auch gleich enden…...habt ihr verstanden was ich mein?

Kommentar #43 zu Lehrerfreund:  Deutsch-Abitur Baden-Württemberg: Kommentar zu Aufgaben 2008; Prognose für 2009/2010

Bei dieser Aufgabenstellung ist nicht vorstellbar, dass nach dem Dialog der Hauptfiguren das Drama ‚wie gewohnt’ weiterläuft. So wäre beispielsweise das Ende von Szene IV,5 hinfällig: Karl will hier nach dem Auffinden seines gequälten Vaters den Täter Franz zur Rede stellen und verlangt, dass Schweizer ihn ihm lebend bringe.
Also müsste eigentlich von den Schüler/inne/n ein komplett neues Ende des Dramas erdacht werden – was aber im Rahmen einer Abiturprüfung nicht erwartet werden kann und was bei der Korrektur wohlwollend bedacht werden sollte.

Ganz kritisch betrachtet verlangt Aufgabe II gar keine Gestaltende Interpretation – weder wird der Textausschnitt interpretiert noch auf die im Unterricht erarbeitete Interpretation des gesamten Dramas Rücksicht genommen.

Gestaltendes Interpretieren dient dazu, einen literarischen Text durch eine gestaltende Antwort zu erschließen. Die Textvorlage darf dabei nicht als bloßer Auslöser eines subjektiven oder imitativen Schreibens fungieren. Die Textproduktion muss auf einem überprüfbaren Textverständnis basieren, dazu zählt bei literarischen Texten insbesondere der sprachgeschichtliche und literarhistorische Kontext. Die Aufgabenstellung zielt insbesondere auf Leerstellen, die der Interpret in Bindung an den Text, versehen mit einem Spielraum individueller Akzentuierung und Pointierung, ausgestaltet. Sie muss textkompatibel sein, d.h., sie darf einem allgemeinen Textverständnis nicht zuwiderlaufen.

Einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Deutsch; Beschluss der Kultusministerkonferenz i.d.F. vom 24.05.2002 (PDF)

Gemessen an dieser ‚amtlichen’ Definition wird stattdessen lediglich ein Schreibanlass („bloßer Auslöser“, s.o.) geboten, der vom Drama nur wegführen kann. Der Dialog der Brüder ist aus weiter oben beschriebenen Gründen keine „Leerstelle“, ich denke, Schiller hat ihn bewusst weggelassen.

Es ist sehr schade, dass der an sich ergiebige Aufgabentyp Gestaltende Interpretation, der eine sinnvolle Alternative für eher sprachlich als analytisch begabte Schüler/innen bietet, durch solche nicht zu Ende gedachten Aufgabenstellungen in ein schlechtes Licht gerät.

Aufgabe IV: Liebeslyrik

Das vierte ‚Sternchenthema’ für Aufgabe IV heißt „Deutsche Liebeslyrik vom Barock bis zur Gegenwart“ und wurde zum ersten Mal in diesem Abitur geprüft.

Der ‚Untertitel’ legt einen Vergleich von zwei Gedichten aus verschiedenen Epochen nahe – aber auf die beiden Jahrhundertwenden 19./20. und 20./21. Jahrhundert wäre man wohl als Letztes gekommen. Kommentar #76 bemerkt treffend: „hätt nich gedacht, dass sie gleich im 1. Jahr Liebeslyrik so “blöde” Gedichte nehmen…“

Dagmar Nick, die Autorin des Gegenwarts-Gedichtes, dürfte nur wenigen bekannt gewesen sein, ebenso für ihr Schaffen relevante Ereignisse aus den 1990ern, so dass die reichen Metaphern eigentlich nur hermeneutisch gedeutet werden konnten. Leider erwies sich so das im Unterricht erarbeitete Wissen zu Epochen und ihren typischen Merkmalen, Autoren und Jahreszahlen als praktisch nutzlos.
Zum Textvergleich springen außer der eher rätselhaft-symbolischen Sprache beider Gedichte kaum inhaltliche Gemeinsamkeiten ins Auge, also legten vermutlich viele, die sonst gern Gedichte interpretieren, schnell die diesjährige Aufgabe IV als ‚zu schwer’ beiseite.

Die Erörterungen: Aufgabe III: Literarische Erörterung und Aufgabe V: Texterörterung

Die Literarische Erörterung, Aufgabe III, bot ein ungewöhnlich langes Zitat als ‚Aufhänger’, in dem recht klar und differenziert ein „Verständnis von Literatur“ dargestellt wurde. Mit diesem sollten sich die Schüler/innen auseinander setzen „anhand (i)hrer Leseerfahrungen“ (also privater wie schulischer Art) – so sie welche haben…

Entsprechend verweise ich auf meinen Appell am Ende des Kommentars zum Abitur 2008 (Baden-Württemberg): „Lest mehr - und wenn nicht gern die Klassiker, dann zumindest Tageszeitungen (ob gedruckt oder online)“ und erweitere ihn um „… und Literatur, die Euch zu Einfühlungsvermögen hilft.“

Auch bei der Wahl von Aufgabe V, Texterörterung half Lesen ... Hoffentlich haben alle die Anmerkung zur Bewertung genau studiert: In diesem Jahr zählt die Analyse des Sachtextes, also die erste Teilaufgabe, mehr als dessen Erörterung.

Der Text zum „Verlust der Zeit“ aus der Süddeutschen Zeitung (! ☺) ist für Schüler/innen sicher thematisch ansprechend, sprachlich gut gestaltet und plausibel zu strukturieren. Da er jedoch in sich schlüssig wirkt und wenig ‚Reibungsfläche’ bietet, fiel eine ausgewogene Erörterung, ob adressatenbezogen (hier verlangt: Leserbrief) oder frei (hier auf eine ausgewählte These bezogen)  sicherlich nicht leicht. Insofern kann man die Festlegung des Beurteilungsschwerpunktes auf die analytische Teilaufgabe als schülerfreundlich und fair ansehen.


 

Prognose für Abitur-Themen 2010 (aktualisiert)

In 2010 sind „Die Räuber“ in Baden-Württemberg zum letzten Mal ‚Sternchenthema’, ab 2011 werden sie durch „Der Besuch der alten Dame“ ersetzt, siehe Lehrerfreund: Neue Abitursthemen/-aufgabentypen in Baden-Württemberg ab 2011/2013.

Diesmal ist Schillers Drama auch für die Beruflichen Gymnasien relevant – in 2009 musste hier ersatzweise auf „Kabale und Liebe“ umgeschwenkt werden, da die diesjährigen Abiturienten zu „Die Räuber“ schon in ihrem Realschul-Abschluss geprüft wurden.

Also könnte Schillers Werk durchaus in der für beide Gymnasien geltenden Vergleichs-Aufgabe vertreten sein. Hier stand der Hauptfigur Karl von Moor bereits Josef K. aus dem „Proceß“ gegenüber (Abitur 2008). Ich bleibe also im Prinzip bei meiner Prognose für Aufgabe I: Vergleich „Die Räuber“ – „Kohlhaas“ (Textausschnitt aus „Die Räuber“) und Aufgabe II: Gestaltende Interpretation des „Proceß“.

Letzteres ‚geht zwar eigentlich nicht’, aber nachdem schon von den Schüler/inne/n ein Dialog der Gebrüder Moor verlangt wurde, schaffen sie es doch locker, Josef K.s Eingabe zu verfassen (die Kafka ausließ ...). Im Ernst: Sinnvolle Kreativ-Ideen zu Kafka könnten z.B. ein Briefwechsel mit dem Onkel oder ein Besuch bei einem fiktiven neuen Anwalt sein, dem Josef K. seinen Fall schildert.

Als alternative Prognose denkbar, wenn auch in meinen Augen nicht ganz so ergiebig, ist eine Vergleichsaufgabe zu Josef K. und Franz von Moor. So könnten beispielsweise Gründe für ihre Isolation und ihr Umgang mit den Mitmenschen, u.a. den Frauen, beleuchtet werden. Bei dieser Vergleichs-Konstellation würde dann „Michael Kohlhaas“ gestaltend interpretiert, wozu sicherlich einige anregende Aufgabenstellungen vorstellbar sind. Der Textausschnitt in Aufgabe I sollte dabei aus dem „Proceß“ stammen, sonst wäre diese Variante B dem Abitur 2008 zu ähnlich. Dass der Vergleich von Nebenfiguren (z.B. Amalia, Leni oder Wenzel von Tronka) ausgeht, halte ich für eher unwahrscheinlich.

Zusammenfassung der Prognosen für das Deutsch-Abitur 2010:

Variante A
Aufgabe I: Analyse „Die Räuber“ – Vergleich mit „Michael Kohlhaas“
Aufgabe II: Gestaltende Interpretation von „Der Proceß“

Variante B
Aufgabe I: Analyse „Der Proceß“ – Vergleich mit „Die Räuber“
Aufgabe II: Gestaltende Interpretation von „Michael Kohlhaas“

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr ☺ - und in jedem Falle viel Erfolg!

Ein Gastkommentar von Db (JKG Bruchsal), die schon letztes Jahr eine zutreffende Prognose für 2009 gestellt hat. Vielen Dank!
Anzeige

Newsletter

14195 Empfänger/innen

Sie erhalten eine Mail mit Bestätigungslink und weiteren Informationen. Mehr dazu in unserer ausführlichen Datenschutzerklärung.

Kostenlos und etwa alle zwei Monate - seit 20 Jahren. Tragen Sie Ihre Mail-Adresse ein.
Ob sich das lohnt? Das schreibt einer auf Twitter:

Der Lehrerfreund-Newsletter ist der einzige, den ich regelmäßig lese und nicht ungeöffnet in den Papierkorb befördere.

Ihr Kommentar

zum Artikel "Deutsch-Abitur Baden-Württemberg: Kommentar zu Aufgaben 2009; Prognose für 2010".



Wir speichern Ihren Kommentar dauerhaft ab (was auch sonst?). Mehr dazu in unserer ausführlichen Datenschutzerklärung.

Kommentare

152

Zum Artikel "Deutsch-Abitur Baden-Württemberg: Kommentar zu Aufgaben 2009; Prognose für 2010".

  • #1

    Bald gibt es die Ergebnisse….

    schrieb Matthias Kolb am

  • #2

    also ich habe auch aufgabe 2 genommen und habe es wie ein normaler dialog geschrieben. Mein leherer meinte wenn man die altertümliche sprache nich kann sollte man es auch lieber lassen. Also hast du denk nix falsch gemacht wenn du in “normaler” Sprache geschrieben hast! Habt ihr zu aufgabe zwei auch das mit Naturrecht/positivem recht und moralische schuld reingebracht?

    schrieb Lala am

  • #3

    es wird nicht erwartet, dass man die sprache imitiert.

    ein guter aufsatz in “heutiger” sprache wird besser bewertet als ein schlechterer in “damaligem” wortlaut. da kannst dich nämlich auch sehr schnell verrennen, aber ausnahmen bestätigen die regel, vielleicht gibts so naturtalente :D

    schrieb lala am

  • #4

    @flo Die dritte Aufgabe bei Aufgabe I wurde bei uns immer Vergleichsaufgabe genannt, weil die Aufgabe I “Werk im Kontext” heißt. Aber der Operator hieß “Prüfe”, stimmt. Denke aber, dass es sicher nicht schadet, wenn man prüft und resümierend feststellt, dass die Veränderung der Protagonisten gegenteilig verläuft.

    schrieb schülerfreund am

  • #5

    Hey ich hab ne Frage zur Aufgabe 2.
    Musste man es in der Zeit von den Räubern schreiben (Mein Herr, Euer Anliegen liegt mir aber fern!” Oder einfach wie eine Diskussion vor einem Gericht heute. Ich weiß doch nicht wie ein Gericht damals so aussah??!

    schrieb Abi abi abi am

  • #6

    jo, die aufgabe war ein bisschen “schwammig” gestellt ;) aber was solls :D

    schrieb lala am

  • #7

    Ich frage mich ständig warum überall steht, dass die letzte Teilaufgabe der Aufgabe I als vergleich aiufgefasst wird?? Die Aufgabe hieß doch, soweit ich mich erinnere: “Prüfen Sie inwiefern sich die beiden Charaktere Josef K. und Michael Kohlhaas durch die Justiz verändern.”

    Der Operator lautete doch nicht “vergleichen”....

    schrieb Flo am

  • #8

    Das mit den Prognosen ist so eine Sache für sich - man sollte sich sowieso nie drauf verlassen!

    Aber ich fand es klasse, dass bei Aufgabe I “Der Proceß” dran kam! Die Konvergenzfrage zu Kohlhaas war ja auch ergiebig!

    generell hatten alle einen großen Vorteil, die schön brav die Lektüren gelesen haben ;)

    Aber ich denke, das war schon immer so!

    schrieb francais am

  • #9

    @hmm Wenn 3/4 der Arbeit bereits in Reinschrift vorliegen, gibt es keinen Punktabzug. Da du nur die Hälfte in Reinschrift übertragen konntest, wird es auf jeden Fall Punktabzug geben…

    schrieb schülerfreund am

  • #10

    fands etwas schade,dass die stelle vom prozess nicht weiter hintem im buch lag,fand ich irgendwie etwas lahm.später gehts ja erst richtig zur sache :)
    die vergleichsfragestellung fand ich ziemlich offen,da konnt man ja zu vielen aspekten was schreiben(selbstbestimmung,selbstentfremdung,schuld,verantwortung,isolation,...)..also auch für die nicht so guten deutschschüler auf einem guten niveau lösbar finde ich.
    ich finde nach wie vor,dass schiller sich ab einem gewissen grad nicht mehr als gestaltende aufgabe eignet.die handlung ist so kompakt,dass da kaum platz für monologe,dialoge etc. drumrum ist.deshalb respekt an alle aufgabe 2-menschen :)
    lustig,dass es von der lektürenkonstellation gleich war wie im NT 2009…

    schrieb Abiiii am

  • #11

    Thema 3:  “Gute Literatur zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie etwas Bleibendes, stets Gültiges besitzt: Ungeachtet ihrer Entstehungszeit hat sie für den Leser und seine Gegenwart Bedeutung.”

    Thema 5:
    Analyse und Erörterung des Textes “Ein rasend flüchtiges Gut” von Detlef Esslinger (in: Süddeutsche Zeitung, 22. Dezember 2008). Die Schülerinnen und Schüler sollen zunächst die Kernaussagen des Textes herausarbeiten
    Die Schülerinnen und Schüler prüfen anhand ihrer eigenen Leseerfahrung, inwieweit sie dieser Auffassung zustimmen können.
    Danach sollen sie, von den Ausführungen des Autors ausgehend, Möglichkeiten und Grenzen von Vertrauen in der heutigen Zeit erörtern. Alternativ dazu können die Schülerinnen und Schüler eine gestalterische Teilaufgabe wählen. Sie gehen dabei von der Annahme aus, dass die SMV ihrer Schule einen Diskussionsabend für Schülerinnen und Schüler der Kursstufe veranstaltet, überschrieben mit “Probleme unserer modernen Welt”. Die Aufgabe verlangt das Verfassen einer Rede zum Thema “Vertrauen - ein Wert auf dem Prüfstand”.

    schrieb K. am

  • #12

    Hey hab leider nur nur von 14 Seiten die Hälfte auf Reinschrift bringen können :( glaubt ihr das gibt ne menge Abzug oder wirds vllt sogar gar nicht anerkannt? Habt ihr vllt Erfahrungen XD ?

    schrieb hmm am

  • #13

    wie mlauteten die aufgaben bei der aufgabe V, ich weiß es nicht mehr, bitte um aufklärung…

    schrieb test am

  • #14

    haut rein morgen

    schrieb heee am

  • #15

    @(#99) Was sagt uns das? & (#100) blübb:

    Die Prognosen oben sind ohne Gewähr. Die für 2009 ist zugetroffen, dass die Räuber gleich nochmal gestaltend dran kommen, da kann selbst die beste Prognose nicht mit rechnen.
    Naja, ich habe die V genomenn, Analyse und Erörterung nicht fiktionaler Texte, lief bestens. Es liegt mir einfach mehr wie die Arbeit mit den Lektüren. Habe mir die Aufgaben zu selbigen natürlich angeschaut, aber als ich den Text der V gesehen habe, war die Entscheidung für mich klar… ;) Aber trotz allem, war machbar dieses Jahr, auch die I und II waren gut möglich, es war für jeden was dabei.

    schrieb Ek am

  • #16

    Ooh ich will nochmal schreiben hinterher ist mir noch so viel zusätzlich eingefallen und bin am anfang nicht reingekommen, dann wurde es von der Zeit knapp… Fand aber die Aufgaben hätten schlimmer kommen können (hatte Thema 1)
    Überraschend fand ich, dass Kohlhaas drangekommen ist, hatte eigentlich mit dem Prozess gerechnet.. naja wies kommt kommts:)

    schrieb Abba am

  • #17

    @Annabelle:
    So hab ich es bei der ZK damals auch gemacht, Ergebnis war ne 5+. Lag aber eher am Inhaltlichen statt am Aufbau, zumindest war damals darüber nicht vermerkt. Also Thema verfehlt wird es zu 90% nicht sein ;)

    Hab Thema 1 genommen.
    Was habt ihr da so zu K. und Kohlhaas geschrieben?

    schrieb Abi-Macher am

  • #18

    Sooooooo also doch auf die nase gefallen^^. Ne jetz ma im ernst, auch wenn die Aufg.I nicht schwer war, so ist es doch eine Sauerei was sich das Kultusministerium da ausgedacht hat. Da lässt man die Schüler 3 Werke lesen und lernen, will eigentlich das der großteil der Schüler die Aufg.I nimmt und will einen Vergleich zweier Werke sehn die nicht vergleichbar sind. Räuber und Kohlhaas sind zwei so gute Werke aus denen man soviel herausarbeiten kann und dann sowas… echt schade. Im nachhinein aber offensichtlich… Dazu kommt noch das vermutlich im Lösungshorizont alles drinsteht… un mit allem mein ich einfach alles…

    schrieb OMG am

  • #19

    Tja ich würde mal sagen:
    Sehr gut getippt, Francis K. (100%!!)
    ...nicht :D


    Ich habe, wie erwartet die gestaltende Interpreation genommen. Annabelle, ich hoffe für dich dass es nicht zu viel Abzug bekommt, sofern du inhaltlich richtig lagst und trotzdem kreativ wirst du keinen Unterkurs bekommen (ich hoffe für dich mit) Bei uns haben die meisten die erste Aufgabe genommen.
    Die Gedichte fand ich aber auch sehr gut. Hab 20 Minuten zum entscheiden gebraucht :D
    Außerdem fand ich die gestaltende Aufgabe viiel besser als letztes Jahr. Da musste ich tatsächlich Karls Schuld interpretieren und kein ganzes Drama umschreiben.

    Was habt ihr genommen? Und wieviel habt ihr geschrieben? Bei uns kamen manche mit 20! Seiten raus. Da könnte a) meine Hand nicht mehr b) würde mir nicht so viel einfallen. ^^

    Morgen Mathe. Viel Erfolg!!
    LG

    schrieb kafka4tw am

  • #20

    na ja Dialog schreibt man halt schon so:
    Karl: ....
    Verteidiger: .... (erwiederte er auf Karls Aussage)

    schrieb Böbi am

  • #21

    tja, war wohl nix mit prognose…
    aber der hellseher is echt gut…sollte das mal beruflich machen…:‘D

    schrieb :D am

  • #22

    jaja erstens kommt es anders zweitens als man denkt^^ das war das auf was ich am wenigsten gewettet hab. aber egal die texterörterung war machbar. die hab ich auch genommen.
    wieviel habt ihr so geschrieben?

    schrieb Abitur 2010 am

  • #23

    Hey!!!
    Bei Thema 1, letzte Teilaufgabe.
    Da hieß es nicht “Vergleichen Sie…” sondern “Prüfen sie inwiefern K. und Kohlhaas sich verändern.”
    Ich hab beide einzeln geprüft, aber ich hab nic verglichen, d.h. ich hab nich ausdrücklich auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufmerksam gemacht weil da ja NICH Vergleich stand.
    Falsch oder Richtig!???

    schrieb Lex am

  • #24

    wo ist bitte der unterschied zwischen einem gespräch der beiden und einem dialog?

    schrieb abi10 am

  • #25

    endlich hinter mir=)hab mich voll auf das prozess vorbereitet gehabt und räuber kamm dran..hab die gestaltende aufgabe genommen.musste man eine hinführung zu dieser textstelle machen?bin voll verwirt….

    schrieb ..... am

  • #26

    ja das stimmt, das war wohl nix

    schrieb IRIS am

  • #27

    ruhig blut annabelle,
    denke nicht das es wenn der rest stimmt es zu dramatische auswirkungen hat. die werden ja merken das du das falsch verstanden hast. und dir dafür bissel abzug geben. wenn die argumentationen udn der rest passen solte das klimplich ablaufen. sollte es halt inhaltlich auch nix taugen wirds härter;) aber davon geh ich mal nicht aus.

    schrieb an annablelle am

  • #28

    Yippie yay yey :)Ich bin fast ausgeflippt in der Festhalle vor freude, als ich aufgabe 1 gelesen habe, das hatte nämlich für mich als logische Konsequenz das DIE RÄUBER im gestaltenden Interpretieren drankommen. Und Juhey die Aufgabe war auch noch prima^^ Kein Reindenken in niemanden (wobei ich das eigentlich gern gemacht hätte)
    Tja, doch anders gekommen als gedacht: Aber ganz erhlich nach der flaute vom letzten Jahr mit dem Gespräch zwischen den beiden brüdern… Mussten die jetzt einfach zeigen: Hey wir können es doch besser.
    mfg
    Ein froher Schüler :)
    Ps:Was ist der Unterschied zwischen Dialog und Gespräch, außer dass das eine ein Fremdwort ist? oO

    schrieb Froher Abiturient am

  • #29

    Mist, hab Deutsch verbockt….

    schrieb Dreher am

  • #30

    was kam genau dran (bin gespannt)..=)

    gruss

    schrieb Alex am

  • #31

    und was war es dann genau? (bin gespant)

    schrieb Alex am

  • #32

    Mir war irgendwie klar, dass wir diesmal eine Textstelle aus dem Prozess interpretieren mussten, wo doch 2008 eine aus den Räubern und 2009 eine aus Kohlhaas dran war… Wenigstens konnte ich so meine Einleitung runterschreiben, da ich nur die zum Prozess auswendig gelernt hatte.

    Die Textstelle war von ziemlich weit vorne im Roman, aus dem Kapitel “erste Untersuchung”:
    “Ihre Frage Herr Untersuchungsrichter ob ich Zimmermaler bin ... ” (Reclam 1990; S.43, Z.31) bis “... die öffentliche Besprechung eines öffentlichen Mißstandes” (S. 45, Z. 32).

    Allerdings fand ich es dann doch ein bisschen überraschend, dass wir mit Kohlhaas vergleichen mussten und sich die gestaltende Aufgabe um die Räuber drehte…. also wohl nicht ganz so wie in Variante B vorausgesagt…

    Der Vergleichsaspekt war in etwa: “Inwiefern werden Josef K. und Michael Kohlhaas durch die Auseinandersetzung mit der Justiz verändert?”
    Was ist euch dazu alles eingefallen? Und wie liefs insgesamt?

    schrieb adrian am

  • #33

    tja, da hatten sich wohl alle getäuscht….
    aber die 3. teilaufgabe war nicht so der brüller

    schrieb bombär am

  • #34

    Na wie fandet ihr es so?
    Ich fands richtig genial! Hab das erste Thema genommen also Proceß und Kohlhaas. Der Vergleich war ja dieses Jahr sehr primitiv…

    Hoffentlich wird Mathe morgen auch so :D

    schrieb ANN am

  • #35

    Annabelle.was hast du bei Thema 2 so geschrieben? Bei mir hat der Verteidiger Karls Schuld an den meißten Verbrechen abgestritten, behauptet, dass Karl nur das beste für das gesamte Volk im Sinne hatte, Karls gute Taten beschrieben (Geld für arme Waisen + Tagelöhner), gesagt dass Karl sich schließlich freiwillig gestellt hat und aufgrund des Briefes des alten Moors und Karls damit zusammenhängenden Schock auf mildernde Umstände hingewiesen, die er vor Gericht später geltend machen würde

    schrieb GaD am

  • #36

    wie liefs bei euch?

    hatte totale Zeitprobleme (Aufgabentyp 1), konnte erst um 12 uhr mit dem Vergleich beginnen!

    Ansonsten fand ich die Textstelle und Vergleichsthema echt okay.

    LG und viel Glück allen für morgen in MATHE

    schrieb Abiturientin am

  • #37

    Nun, keine der Prognosen war wirklich zutreffend. Denoch kamen wir ganz gut davon. Inwieweit die Justiz die beiden Protagonisten jeweils beeinflusste - das ließ ja einiges an Spielraum.

    “Die Räuber” haben als seperates Thema der Aufgabe 2 einen würdigen Abgang vollzogen. Als Krönung ließ die Komission überraschend doch noch mal Karl den Vortritt…  :)

    schrieb RAlle-JKG am

  • #38

    Nein die Räuber sind nicht drangekommen :D Dafür ne gute Textstelle: K. beim seiner ersten Untersuchung - wobei eigentlich klar war, dass Kafka eig. drankommen sollte da: 2008 Räuber dran waren und 2009 Kohlhaas

    schrieb f am

  • #39

    Gott sei dank war die Prognose für die Katz!

    Gute Themen.

    @Annabelle Ich denk da wirste schon Abzug für bekommen wie viel kommt aufn Lehrer an.

    Aber was nimmt man auch gestaltende bei so nem “tollen” Thema

    schrieb Marco am

  • #40

    Hey Annabelle
    also ich denke nicht, dass du das thema verfehlt hast, sondern dass du eben, dadurch dass du die aufgabenstellung nicht richtig befolgt hast, die ja eigentlich schon recht wichtig ist, einige punkte abzug bekommst.

    eigentlich schade

    was hast du denn so in dein ‘‘gespräch’’ hineingebracht?
    ich hatte das gleiche thema :)

    schrieb Abi am

  • #41

    Gibts eigentlich irgendwo im Internet die (kostenlosen) Interpretationen für Rilkes “Die Liebende” und Brauns “Hingebung”?
    Ich bin doch neugierig wie nah ich dran bin ;)
    (Oder darfs hier nicht um die Gedichte gehen? ;) in dem Fall:)

    Räuber in der Gestaltende?! -> Alle Jahre wieder xD
    (Aber ab nächstem Jahr ists ja eh weg, schade dass es nicht als Textstelle dran kam)

    schrieb Katha am

  • #42

    Weiß jemand was noch bei der Aufgabe V (Texterörterung) dasnthema der rede war?

    schrieb Freiheit am

  • #43

    es zeigt mal wieder, all diese prognosen sind total fürn popo!

    schrieb abiturient am

  • #44

    @Annabelle
    Des Schülers Freund Wiki sagt: “Ein Dialog ist eine mündlich oder schriftlich zwischen zwei oder mehreren Personen geführte Rede und Gegenrede.”

    In welcher Variante man das ausführt, ist, denke ich, nicht erheblich. Du hättest dir die Begleitsätze sparen können, sprich du hast einfach zu viel geschrieben. Die Sorge “Thema verfehlt” ist also meiner Meinung nach unbegründet.

    schrieb Perl am

  • #45

    was habt ihr zu der veränderung durch die justiz so geschrieben ?

    schrieb f am

  • #46

    Ehmm ja, schön daneben spekuliert -.-

    @Annabelle: ich habe auch das zweite Thema genommen. Ein Drama ist immer so aufgebaut, wie ein Theaterstück. D.h. wenn man eine Szene selbst schreibt (Dialog), dann müsste es so sein. Doch nicht verzweifeln, letztendlich zählt der Inhalt und nicht die Nachahmung des Stils.

    schrieb Nani am

  • #47

    fand aufgabe 1 war gut machbar, auch wenn man zu kohlhaas eigentlich fast nichts wusste (so wie ich ) :D

    schrieb daniel am

  • #48

    Und wie wars bei euch so? was habt ihr bei Aufgabe 1 geschrieben?

    schrieb ehhhh am

  • #49

    War wohl nichts :) Aber nächstes Jahr klappt die Prognose gewiss (:
    RUM RUM RUM
    WAHAHAHA

    schrieb Timo am

  • #50

    hey annabelle
    ich glaube nicht dass es sofort thema verfehlt ist, aber die aufgabenstellung wurde eben nicht erfüllt, was schon den einen oder anderen punkt kosten wird. :(
    Ich habe das gleiche thema genommen..
    was hast du denn in dein ‘‘gespräch’’ so eingebracht?

    schrieb Abi am

  • #51

    hey
    war des bei der 1. hinführen oder einordnen`?^^

    schrieb abiturrr am

  • #52

    Hat jemand das aktuelle Zitat zur literarischen Erörterung?
    Würde mich sehr interessieren.

    schrieb mittel12 am

  • #53

    voll vorbei die prognosen xD

    schrieb blübb am

  • #54

    Prognosen sind immer scheiße und stimmen eigtl nie.

    Deswegen: Einfach sein lassen!

    schrieb Was sagt uns das? am

  • #55

    diesmal waren die prognosen wohl falsch;)

    schrieb .. am

  • #56

    @ Annabelle: Thema verfehlt nicht, aber Stil nicht getroffen.
    Mach dir keine Gedanken, das wird schon :)

    schrieb JuliaEG am

  • #57

    Wie geil wars eigentlich????

    Hab natürlich Lektüre genommen und es war waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahnsinn!!!!!

    Wir haben die Textstelle schon im Unterricht voll auseinander genommen!
    ÜBERGLÜCKLICH!!!!!

    schrieb Julia am

  • #58

    hey ich hab auch den dialog genommen. zum ersten mal in meinem leben. hab auch überhaupt keine vorstellungen, hab aber halt nur räuber gelernt und konnt deshalb einfach net kafka und kohlhaas nehmen :D
    in unserm jahrgang haben glaub die wenigsten die zweite aufgabe genommen ;)

    schrieb tütülüüü am

  • #59

    haha, weder Variante A noch Variante B warn dran :D

    schrieb e am

  • #60

    Hallo Leute,
    habe heute im Deutschabi ein Gespräch anstatt einen Dialog zwischen den Verteidiger und Ankläger geschrieben.
    Sprich, ich habe NICHT
    Verteidiger: blablabla
    Ankläger: blabla
    SONDERN Der Verteidiger argumentierte:“blabla”. Der Ankläger erwiederte:“blabla”.
    Wie wird das nun bewertet? Hoffentlich nicht Thema verfehlt?
    Bitte helft mir, ich bin nervlich mehr als am Ende!

    schrieb Annabelle am

  • #61

    Lasst mich Hellsehen:

    Proceß (Gerichtsszene) - Kohlhaas
    Veränderungen durch Justiz

    schrieb hellseher am

  • #62

    So:

    1) Prozess + Kohlhaas
    2) Räuber

    :)

    Gruß

    Habe es überstanden…

    schrieb Matthias Kolb am

  • #63

    ich tippe mal auf räuber s.118 monolog von karl/vergleich zu prozess o.0

    schrieb geheimer tipp am

  • #64

    PROCEß - RÄUBER kommt dran!! 100%
    ICH WEISS ES!! ES MUSS SO KOMMMEN!!!

    schrieb ANGST am

  • #65

    Ich hoffe ja inständig, dass die Räuber drankommen, ein wirklich fantastisches Werk von Schiller.
    Mein Geheimtip sind “Die Räuber”.

    schrieb Antin am

  • #66

    Hab mit interesse alle   (!) Kommentare hier verfolgt und ich kam letzendlich (nach einer Diskussion mit Mitschülern) zu dem Schluss,
    dass Kafka wahrscheinlich niemals als zu interpretierende Textstelle drankommen wird.
    Da die freie Interpretation ja schon von vornherein ausgeschlossen wurde, ist die logische Konsequenz, dass eine Textstelle in der lierarischen Interpretation drankommen MUSS !

    Doch seltsamerweise kam Kafka als Vergleichendes Werk dreimal (!) dran. Das sollte zu Bedenken geben, dass es gut sein kann, dass Kafka niemals als Textbeispiel drankommen wird.

    Sonst gäb es doch genug Textstellen die im Abitur drankommen könnten und man müsste “Die Räuber” nicht durch “Besuch der alten Dame” ersetzen.

    Viel Glück noch.  Ich geh dann mal Pferde zum Gericht befördern.

    schrieb AbiturientingoesMad am

  • #67

    Der Unterschied zwischen “einordnen” und “hinführen” ist folgender:

    “Einordnen” bedeutet, dass du die vorliegende Textstelle in den gesamten Verlauf der Handlung einbetten musst.

    Während bei “hinführen” jediglich verlangt wird, genau bis zu der vorliegenden Textstelle (ja genau) hinzuführen. D.h. du musst den weiteren Verlauf nicht schildern.

    gruß

    schrieb DingDOng am

  • #68

    Hey ihr =)
    also erst mal:
    keine Panik man, es is nur Deutsch..ihr werdet jetzt auch nich viel schlechter sein als sonst..und wenn, mein gott wen bockts? Abi zählt n Drittl, also hab ihr noch genug andere Möglichkeiten euern Schnitt zu pushen…

    Soooo..jetzt..wer 2 jahre den Deutschunterricht besucht hat und die Lektüren gelesen hat, der hat ja schon mal nen Vorteil..kann also nich viel schief gehn, irgendwas fällt einem immer ein in Deutsch und aus den Fingern kann man sich da ja auch so einiges saugen..

    Sooo.. jetzt mal zu meiner “Hoffnung” nenn ichs mal..
    Also am liebsten wäre mir natürlich
    Nr1.: Textstelle Räuber - Vergleich Kohlhaas
    evtl. unter dem Vergleichspunkt “Kollateralschäden” oder von mir aus nennt es auch “Umgang mit der restlichen Gesellschaft” oooder “mit welchen Mitteln versuchen die Protagonisten sich ihr Recht zu verschaffen”.. sowas in der Art - also Hauptthema Kollateralschäden..komisch, dass das noch niemand erwähnt hat in der Art und Weise..
    (Beide Protagonisten, lassen Unschuldige der Gesellschaft zu Schaden kommen, nur um ihr Recht zu erlangen, “Alte, Kranke und Greise”, abfackeln der Burgen, etc…. gibts so einiges dazu..)
    —> passende Textstelle: Befreiung Roller

    Warum Räuber?
    Ich denke, dass es schon ausgenutzt wird, noch einmal zum letzten mal die Räuber als Hauptthema zu wählen, da es ja abgeschafft wurde.
    Außerdem werden die Themen anfang 2009 eingereicht..und 2009 war SchillerJahr, vielleicht nochmal ein Anreiz ihm diese Ehre dieses Jahr zu überbringen..

    Naja ich hoff ich konnt nochmal bisschen was hier auflockern oder so..

    Achja.. HALLO?! freut euch doch lieber mal auf des absolute wahrlose Saufgelage nachm Abi :D
    so machs ich zumindest..
    seit froh, dass ihr den ganzen Mist ^^ hinter euch habt..

    Viel Erfolg
    Haut rein
    Schönes feiern etc tralala, blablabla

    schrieb Boellelle am

  • #69

    Viel Glueck!

    Danke für die Prognosien!

    schrieb Genasium-Schueler am

  • #70

    Hey Leute,
    schaut mal hier vorbei:

    http://www.klausschenck.de

    Sehr interessant unter Abitur 2010 Baden- Württemberg

    Viel Erfolg beim morgigen Deutsch- Abi! Und beim Rest natürlich auch ;-)

    schrieb Andi am

  • #71

    @ therABI

    nein ich habe nichts mit dem kultus zu tun xD ich hab ja gesagt ich tippe auf diese stelle nicht ich weiß es sicher^^

    @ nur nicht den kopf verlieren

    das wusste ich natürlich nicht kann es sein das sich die aufgaben von beruflichen und allgemein bildenden gymnasien unterscheiden ich geh nämlich aufs wg und davon ist mir jetzt nichts bekannt

    viel glück euch allen und macht euch nicht verrückt es gibt schlimmere fächer als deutsch…

    schrieb Abi 2010 am

  • #72

    Natürlich im Bezug auf die Protagonisten.

    Gruß

    schrieb Francis Köthe am

  • #73

    Ich kann von einer zuverlässigen Quelle sagen, dass bei der Aufgabe eins Räuber <-> Kohlhaas im Bezug zur Selbstjustiz bearbeitet werden muss!

    Mehr konnte ich leider nicht erfahren, sollte aber dennoch eine große Hilfe sein.

    Mfg

    Francis K.

    schrieb Francis Köthe am

  • #74

    Erinnert euch noch mal an die Ringparabel von Lessing! Viel Erfolg bei der Klausur!

    schrieb Deutsch-Lehrer am

  • #75

    @ Abi 2010,

    die Szene kam bereits dran. Als gestalterische glaub ich im HT ‘08, denke nicht, dass sie dann ein weiteres Mal drankommt!
    Aber egal was morgen die Aufgaben sein werden…

    Viel Glück euch Allen ;)

    schrieb Nur nicht den Kopf verlieren... am

  • #76

    Die Frage hab ich mir auch schon gestellt.
    Müssen eigentlich alle 3 Lektüren drankommen?
    Für Räuber spricht dieses Jahr natürlich dass sie
    das letzte mal drankommen. Aber Räuber müsste dann ja eigentlich wieder im Vergleich mit Proceß sein des ja schon 2008 drankam.
    Aber macht euch nicht verrückt :D
    Jetzt spekulieren alle auf Proceß oder Räuber und am Ende kommt bestimmt Kohlhaas dran :D

    schrieb RS am

  • #77

    Abi 2010.. du bist gut :) hast du etwa auch was mit dem kultus zutun ?

    schrieb therABI am

  • #78

    Ich würde mal tippen, dass eine Räuber Textstelle drankommt und zwar die Szene als Kosinsky zu der Bande stößt. Der Vergleich dann mit Kohlhaas.

    schrieb Abi 2010 am

  • #79

    glaubt ihr wirklich, dass was zum thema “recht” ?! ;)

    un ausserdem.. woher wisst ihr eigentlich, dass alle drei lektüren überdeckt werden müssen ?! ;)

    schrieb therABI am

  • #80

    Manche stellen hier echt merkwürdige Fragen.

    Wer die Bücher gelesen hat und sich einigermaßen gut auskennt, wird schon mit ner 4 rausgehen ;) Also keine Panik.

    Ich denke auch,dass es Kafka sein wird.Nunja, wird schon hinhaun morgen.
    Viel Glück auch für euch Leidesgenossen.

    schrieb Laura am

  • #81

    Ich wäre auch für Räuber&Kohlhaas;^^
    Aber wenn hier von Sachen geredet wird wie
    “Proceß geht nicht gestalterisch” und “proceß
    darf nicht als gestaltende Aufgabe dran kommen”
    ist das wohl doch eher unwarscheinlich.
    Natürlich sind das alles nur Prognosen.Aber ich bin
    mir auch relativ sicher dass Proceß drankommen wird.
    Vielleicht aber auch nur weil ich davor so “angst” hab :D Proceß steck ich garnicht durch.Mit den beiden andren Büchern käme ich super zurecht.
    Aber ja, abwarten und hoffen dass es doch nicht drankommt…

    schrieb yo! am

  • #82

    Also ich will hier jetz niemand beleidigen oder sonst was… das is doch alles nur leeres geschwätz und hoffen. NIEMAND hier kann sich auf irgendeine quelle berufen und behaupten er sei sich zu so und so viel % sicher. Ich hab jetz die Seite durch… Ich wär gern für Räuber-Kohlhaas, da der Proceß meiner meinung nach echt “schlecht” (wenig ergiebig) mit den andern Werken zu vergelichen ist. Räuber kommt zum letzten mal dran, auch bei den BGs.
    Jeder der dass hier noch ließt, jetz ist es eh zu spät. Macht euch nicht verrückt, wird scho!
    Mir un allen andern Morgen un in der nächsten Woche viel glück.

    schrieb OMG am

  • #83

    @Lex: Was ist der Unterschied zwischen “einordnen” und “hinführen”????

    @alle: Ihr verwirrt mich alle^^.... :gulp:


    Viel Erfolg Euch Allen…bin auch schon voll aufgeregt!!

    schrieb ABI 10 am

  • #84

    hey bitte sagt mir dass es nur ein witz mit kafka ist! ich will dass räuber im vergleich mit hohlhaas kommt. könnt ich mir vill noch mal kurz zusammenfassen was jz eig am möglichsten wäre von den fragen für Variante A und B? und gibts auch prognosen fürs englisch abi?

    schrieb lion am

  • #85

    noch ein Vorschlag:

    was haltet ihr von dem Vergleich, Verhältnis von weltlicher und göttlicher Gerechtigkeit ?

    schrieb Abiturientin am

  • #86

    Ja achnee, kommt hinführen oder Einordnen dran.
    Ich hab mich nur gefragt welches von beidem wohl dran kommt: Ganzes Buch Inhalt wiedergeben oder nur ein Stück.

    schrieb Lex am

  • #87

    Also ich bin mir zu 99% sicher, dass als erste Aufgabe der Prozess dran kommt.Wir haben einen Lehrer an der Schule, der in der Deutschkomission sitzt und uns bereits letztes Jahr gesagt hat, dass wir davon ausgehen können, dass er Prozess dran kommt. Ich habe ihm einfach mal geglaubt und mich fast nur auf den Prozess vorbereitet.

    schrieb Julz am

  • #88

    @adm

    ich meine das geltende Recht.. und das stellt sowohl positives als auch natürliches Recht dar; wird ganz gut in der Lektürehilfe erklärt: Das positive Recht kann in Ausnahmesituationen in dem Maße eingeschränkt werden, sodass das Naturrecht überhaupt gelten kann, wenn z.B. einer in Notwehr handelt, beansprucht er nur sein (natürliches) Recht auf Leben, verletzt aber gleichzeitig das positive, indem er Gewalt ausübt.

    habe das so verstanden, dass das natürliche Recht essentieller ist als das positive und somit auch ne höhere Gültigkeit erlangt.

    im Vergleich, den ich vorhin vorgeschlagen hatte, könnte man u.a. schreiben, dass keiner der Protagonisten das natürliche Recht in Frage stellt, das positive aber sehr wohl (Kohlhaas und Karl).

    Siehst du das anders? Ich hoffe das kein derartiger Vergleich dran kommt, wird doch alles sehr juristisch/politisch.

    LG Abiturientin

    schrieb Abiturientin am

  • #89

    das ist sowieso immer dabei -.-

    schrieb lala am

  • #90

    daniel.
    bedeutet das, dass EURE lehrerIN euch gesagt hat, dass auf jeden fall proceß drankommt???

    bitte process

    schrieb abiturient am

  • #91

    muss man immer… bei der 1.) aufgabe…

    Gruß

    schrieb Adm am

  • #92

    BITTE Variante A. BITTEBITTEBITTE.
    ALLES nur kein Kohlhaas.

    Glaubt ihr man muss EINORDNEN oder HINFÜHREN?

    schrieb Lex am

  • #93

    Also unsere Deutschlehrerin kennt zufällig einen der Leute, die die Aufgabenstellungen bestimmen..
    Er darf natürlich nicht sagen was drankommt, hat aber gemeint, dass die Parabel (Türhüter etc) nicht drankommen wird.
    Außerdem sagte er, man müsse sich auf das konzentrieren, was noch nicht so “ausgelutscht” worden sei durch voherige Abiaufgaben.

    schrieb Daniel am

  • #94

    “wie Karl/K./Kohlhaas das geltende Recht empfinden, ob sie sich diesem unterwerfen und es als gerecht empfinden - wenn ja, wie prägt dies ihr Handeln, wenn nein, wie handeln sie stattdessen?”...

    welches Recht meinst du jetzt? Naturrecht oder positives Recht?

    Grüße

    schrieb Adm am

  • #95

    @Resto: ” achja und wo soll im Prozess bitte groß Naturrecht/ positives Recht drannkommen??

    Eigtl wäre das ja nur ein Aspekt bei Kohlhaas/Räuber, oder?”

    -> Nein! sehe ich jedenfalls anders. Josef K. bewegt sich ausschließlich im positiven Rechtsraum, er verlässt im Verlauf seines Kampfes für den Anspruch, als schuldloser Mensch anerkannt zu werden, niemals den positiven Rechtsraum sondern beruft sich auf rechtsstaatliche Prinzipien (erheblicher Unterschied zu Karl/Kohlhaas). Die einzige Entwicklung die man bei K. letztendlich feststellen kann, ist meiner Meinung nach nur diejenige, dass K. zunehmend in die Macht des anonymen Gerichtswesen gelangt und einer Fixierung verfällt (kann man ellenbreit in der Lektürehilfe nachlesen ;-))

    so.. wo ich dir aber zustimmem, ist, dass der Vergleich der sich nur auf Naturrecht und positives Recht bezieht, recht unergiebig wäre und m. A. nach auch zu einseitig; ich denke da würde man doch eher in die Richtung fragen, wie Karl/K./Kohlhaas das geltende Recht empfinden, ob sie sich diesem unterwerfen und es als gerecht empfinden - wenn ja, wie prägt dies ihr Handeln, wenn nein, wie handeln sie stattdessen?

    das wäre auch eine höhere, gedankliche Ebene…

    @all.. ich bin mir inzwischen doch nicht mehr so sicher, ob eine Analyse einer Räubertextstelle mit Vergleichswerk Kohlhaas nicht doch ebenfalls sehr wahrscheinlich wäre, denn diese Konstellation war ebenfalls noch nie dran.

    @kafka4tw… dass der Proceß nicht in der gestaltenden Interpretation Aufgabe sein kann, halte ich eindeutig für ein Gerücht. Wir wurden im Unterricht auf eine solche Aufgabe vorbereitet, hatten bereits eine in der Klausur zur Auswahl.

    und zum schluss..
    @Prinz von Meißen: das ist doch allgemein die Problematik bei einer gestaltenden Interpretation, dass man NIE vollständig den Stil des Autors nachahmen kann, was ja letztendlich auch nicht Sinn der Sache ist.

    Viel Erfolg euch allen morgen!!!!

    schrieb Abiturientin am

  • #96

    @ Resto: naja, Naturrecht ist im Prozess ja schon deutlich weil das “Recht auf Leben” ja eingehalten wird, aber der Prozess Josef K. doch ziemlich deutlich einschränkt und vorallem vereinnahmt!;) Und persönliche Freiheit hat Josef K. ja auch nicht mehr wirklich, weil das Gericht ja allgegenwärtig ist.
    So ungefähr hätte ich das geschrieben! Ich hoffe mal, dass Prozess als Analyse im Vergleich mit den Räubern drankommt!
    Auf jeden Fall viel Glück an alle morgen!

    schrieb Abi2010 am

  • #97

    Können Sie usn eigtl zumuten die Türhüterlegende in Bezug auf den Roman zu interpretieren???

    Das ist doch nicht wirklich machbar, oder??

    Grüße

    Adm

    schrieb Adm am

  • #98

    Also ich tendiere schwer zum Domkapitel
    ... ab In der Ferne funkelte auf dem Hauptaltar ein großes Dreieck
    Die Stelle untersuchen auf Stillistische Mittel
    gibt da ja ziemlich viele ...

    Man Leute mir wird schlecht xD

    schrieb Black_Sheep am

  • #99

    morgen ist es soweit—>>DAS DEUTSCH ABI
    irgendwie bin ich jetzt schon aufgeregt..
    ich hoffe so sehr, dass der ProCEß DRAN KOMMT IN DER AUFGBAE 1 UND DANN EIN VERGLEICH MIT DEN RÄUBERN:::
    GALUBT IHR DIE MÖGLICHKEIT IST GROß, dass es dran kommt????

    VIEL GLÜCK MORGEN :DD

    schrieb abiturient am

  • #100

    nur noch ein tag dann wissen wir alle mehr :)
    variante a kommt sicher nicht so dran wie oben geschildert, da bereits 2008 räuber mit vergleich zum proceß vorkam.

    eher wohl b. wäre alles vertreten irgendwie.

    drück euch allen die daumen.

    cheers

    schrieb ingran am

  • #101

    achja und wo soll im Prozess bitte groß Naturrecht/ positives Recht drannkommen??

    Eigtl wäre das ja nur ein Aspekt bei Kohlhaas/Räuber, oder?

    Lg

    Resto

    schrieb Resto am

  • #102

    @aha? bye!

    Moralische Schuld, ok. Rechtliche Schuld, auch ok.

    Aber existenzielle/ religiöse Schuld? Wie definierst du das genau, bzw wie kommt das in den Romanen vor???

    Grüße

    schrieb Resto am

  • #103

    Schuldfrage kommt im normal Fall nicht dran, weil sie einfach zu schwer ist.

    schrieb Karina am

  • #104

    Nachahmen sollte man den Stil doch sowieso nciht, aber refkletieren?
    Zumindest inhaltlich kann ich mir gut vorstellen was K. denkt. Seine Sprache sollte dann der, aus der ersten Untersuchung nahe kommen und Kleists Schachtelsätze sind meiner Meinung nach noch viel weniger für Schüler (ja, ich mag Kohlhaas nicht. ^^)
    Für den Proceß  kommt denke ich eher ein Monolog infrage, da K. schriftlich nun gar nicht mehr reflektieren würde. In seiner Gedankenwelt könnte ich mir das folgendermaßen vorstellen:
    “Ach dieser doofe Proceß...Ich feuere meinen Advokaten, da bin ich doch selbst besser!...Ich werde wohl etwas verfassen dass mir das alles erleichtert.” Naja und im Endeffekt macht er wohl nichts :D

    P.S.: nein, so naiv würde ich das nicht schreiben.

    schrieb kafka4tw am

  • #105

    Moin Moin,

    Ich denke das Variante B dran kommt. Der Proceß (ja mit “ß” und “c” weil es ein Eigenname ist, alle die das nicht wissen sollten lieber die Finger von diesem Werk lassen…) ist einfach zu schwer als gestaltende Interpretation. Kafkas Schreibstil ist unverkennbar, ich denke nicht, dass ein Schüler diesen auch nur annäherungsweise nachahmen kann. Wir werden sehen, sind ja nur noch ein paar Tage.

    schrieb Prinz von Meißen am

  • #106

    Hey Leute!

    Ich werde gestaltende Interpreation nehmen, da kann ich mich ganz gut reinversetzen oder wahlweise Lyrik.

    Jetzt wüsste ich doch gerne ob es stimmt, dass Kafka nciht drankommen DARF. (im gestaltenden Teil, versteht sich) Ich selbst tendiere dazu, wäre mir hundert mal lieber als Kohlhaas (Da darf ich ja verflucht ewig nach Zitaten und Textstellen suchen, und verwechsel obendrein Kämmerer, Kurfürst, etc..)

    Und ich warte auch noch auf die Antwort auf die Frage (wurde schon 2 mal gestellt) was man sich noch unter gestaltender Interpretation für Kohlhaas vorzustellen hat. Irgendwelche Prognosen? Seine Briefe zu lesen hab ich nämlich langsam satt ;)

    Vielen Dank für eure Antwort und natürlich
    TOI TOI TOI für…übermorgen!! (omg^^)
    LG

    schrieb kafka4tw am

  • #107

    wenn der vergleich proceß-räuber (josef k.-franz) ist, welche textstelle könnte man da am besten von kafka nehmen!?

    schrieb atzenabi am

  • #108

    Hi
    ich werd mich auch auf die Texterörterung festlegen weil mir alles andere noch weniger liegt… jedoch wurde es bei unserm Unterricht nur in den 2 ersten Doppeltunde behandelt dem entsprechend weiß ich auch nicht mehr wirklich viel worauf es ankommt von Tafelanschrieben hällt mein Lehrer nichts und Morgen in der letzten Stunde will er wie schon die ganze Zeit eig nur die Gedichte mit Epochen durchsprechen und vll 15 Minuten die Bücher.
    Desshalb wäre es sehr nett wenn mir jemand erklären würde wie ich daran gehen soll und was ich eig machen muss.
    Muss ich wirklich groß sprachliche Mittel interpretiren? Da find ich nie was…
    Und wie Clara über mir wäre mir eine Prognose sehr lieb. Gibt es ein Zeitintervall von sagen wir mal 2 Jahren (also 2008) oder so woraus die Texte genommen werden?
    MfG der verzweifelte Abiturianer

    schrieb Abiturianer am

  • #109

    Hallo
    Gibt es auch eine Prognose für das 5.Thema ( nicht fiktionale Texte) ?
    Welches Thema war letztes Jahr in der 5.Aufgabe?
    Danke!

    schrieb Clara am

  • #110

    Hey Leute =)

    Wusstet ihr, dass die Räuber dieses Jahr zum letzen Mal dabei sind?

    Könnte das vllt auch eine Rolle spielen? Also ich meine welche Variante drankäme?

    schrieb ANN am

  • #111

    Hey Leute =)

    Habt ihr euch schon mal überlegt, dass Räuber dieses Jahr das letzte mal dabei sind??

    Vllt könnte das auch eine ROlle spielen? Also ich meine in den Überlegungen welche Variante dran kommt ;)

    schrieb ANN am

  • #112

    @ Sherine: Er versucht seine Schuld auf jeden Fall zu klären, aber auf dem falschen Weg - er sucht sich Hilfe von Frauen, Tito und dem Advokaten.

    Karl/Franz- beide sind schuldig. Karl ließ sich von seinen Emotionen zu sehr leiten und hat unschuldige Menschen umgebracht, sieht es aber am Ende ein. Franz dagegen hatte einen Plan(Materialist) - am Ende wird er aber vom schlechten Gewissen geplagt, ob er dabei seine Schuld einsieht oder einfach nur Angst vor der Zukunft hat ist für mich nicht ganz klar - ein Nihilist, der am Ende an nichts und niemanden mehr glaubt.

    schrieb Nani am

  • #113

    @ sherine:
    Karl muss sich am Ende seinen taten stellen Er akzeptiert die schuld, indem er sich selber dem Gesetz ausliefert. Er spürt auch immer wieder Gewissensbisse und bereut seine Taten.
    Bei Franz ist hingegen nur Reue zu erkennen, und zwar im 5. akt scene 1: als er den Pastor fragt was die größten Sünden sind.

    schrieb Bernhard am

  • #114

    @ Sherine

    In Betracht der psychoanalytischen Deutung beschreibt der Prozess im Gericht Josef K.s Prozess mit sich selbst. Grob gesagt, geht der Prozess im Gericht zu ende, geht auch das Leben von Josef K zu ende. Deshalb ist es wichtig, die Schuldfrage anhand von K.s alltäglichen Konfrontationen mit jeglichen Sozialen Kontakten (die er nicht hat), was die Schuld bereits klärt, zu untersuchen. Gutes Beispiel wäre hier die Instrumentalisierung der Frauen.

    Bei der Frage der Schuld musst du erstmal “Schuld” definieren. Diesbezüglich solltest du von verschiedenen Schuldfaktoren ausgehen.
    1. juristische Schuld, 2. moralische Schuld, 3. religiöse Schuld und 4. existenzielle Schuld. Wenn du dies getan hast, dürfte es bei Franz und Karl ein leichtes sein, die jeweiligen Aspekte herauszuarbeiten :)

    schrieb aha? bye! am

  • #115

    Bei Kafka erfährt K. nie seine Schuld & er versucht auch nicht, seine Schuldfrage zu klären sondern versucht zur Normalität zurück zukehren u. den Prozess von seinem Leben zu trennen.
    Wenn der Vergleichspunkt Schuld dran kommt, was wäre bei Karl & Franz Moor diesbezüglich wichtig?
    Wär supi wenn ihr mir helft ;)

    schrieb Sherine am

  • #116

    Ich wusste ja garnicht, dass dieser “Verlust der Zeit” Artikel letztes Jahr im Abi war. Habe bei dem Text in der Vorabiklausur 12 Punkte geschrieben, mal sehen ob ich das im Abi nochmal knacken kann. :D

    schrieb Der Erörterer am

  • #117

    Bei der Variante A: Franz und Kohlhaas oder Karl und Kohlhaas? Und welches Thema könnte dann hier im Vergleich drankommen?

    schrieb Nani am

  • #118

    so ich hoffe ich kann mal ein bisschen licht ins dunkle bringen :)

    Dass im Deutsch Abi entweder eine Räuberszene oder eine Prozessszene zu interpretieren ist, davon gehen sogut wie alle aus. Da in den letzten Jahren fast nur Karl dran kam, wird vermutet, dass Franz v. Moor (Aufklärung, Materialist, Nihilist, Zyniker usw) dran kommt. Von diesem sind einige Monologo vorzufinden die sehr gut zu bearbeiten sind (Symbolik, Rhetorik usw alles vorhanden). Beim Prozess finden wir 2 sehr wichtige Schlüsselszenen vor, einmal das Domkapitel (im Dom) und die Prüglerszene. Denkbar wäre hier, das Gespräch vom Gefängniskaplan (Allgegenwärtiges Gericht) mit Josef K. Die Szene lässt sich gut auf das mangelnde Reflexionsvermögen von Josef K. deuten und ist auch von der Lichtsymbolik sowie der Erzähltechnisch perfekt zum interpretieren geeignet.

    Im Vergleich kann man ziemlich sicher sein, dass entweder die Frauen der beiden Werke vergleichen muss, die Frage nach dem Recht (Naturrecht, positives Recht) oder die Anpassung/Auflehnung der Hauptfiguren an das damals geltende Recht.

    Dies sind zwar nur wage Vermutungen, jedoch würde ich mir diese Stellen nochmals gut anschauen :)

    Lg

    schrieb aha! bye? am

  • #119

    Aber wieso kann man es für unwahrscheinlich halten, dass kohlhaas beim Vergleich dran kommt ?? also wie argumentiert der Lehrer da ?? Und wenn es so ein Verbot gäbe, dass Process nich beim Gestaltenden dran kommen darf, wäre das dann nich allg bekannt ?? Die ganzen Spekulationen machen einen ganz wahnsinnig :/ ich will eig. auf jeden Fall gestaltende machen, aber eine Eingabe von Josef K. könnte ich nie schreiben (allein schon, weil ich garnich genau weiß, was das ist). Weißt vllt jemand näheres über Eingabe von Josef K.??
    LG

    schrieb whatever. am

  • #120

    Weiß denn jemand ob die Themen der Nachtermine in den Hauptterminen wieder gestellt werden dürfen?
    Das ganz wäre ja schon mal viel besser einzuschätzen, sollten sie nicht noch einmal gestellt werden dürfen.

    Lg

    schrieb abiturientin am

  • #121

    Habe gerade mein Lehrer gefragt… eigentlich dürfte er ja keine Prognose stellen aber er findet es eher unwahrscheinlich, das in der vergleichenden Aufgabe Kohlhaas drankommt.

    schrieb abiturient am

  • #122

    @abiturient
    ich denke das kann auch sein, dass wir ne Räuber-Textstelle analysieren müssen.. aber Proceß war im HT eben noch nie dran, sondern bisher immer nur als Vergleichswerk deshalb liegt die Vermutung so nahe dass es Variante B sein wird.

    @lala
    Strategien denke ich weniger, ich glaub das wäre irgendwie zu simpel, wenn man sich noch mal das Thema von 09 anguckt: Selbst-und Fremdbestimmung. da muss man doch schon erstmal drüber nachdenken, hingegen bei Strategien kann man quasi den Verlauf der Rebellion abarbeiten. hinzu kommt noch das die Lösungshinweise zum Vergleich “Rechtsansprüche & Strategien” bereits als Übungsaufgabe im Abi Heft 2010 (STark) drin is…

    bin mittlerweile auch relativ überzeugt, dass es entweder um soziales/familiäres Umfeld, Schuld oder moralische Berechtigung gehen wird im Vergleich…

    Euch allen viel glück!LG =)

    schrieb Abiturientin am

  • #123

    Hat jemand Ideen, für eine gestaltende Interpretation zu Kohlhaas?
    Liebe Grüße

    schrieb ... am

  • #124

    und wenn doch variante A drankommt haben alle danebenspekuliert, und die die Teil B machen haben ein großes Problem weil sie sich nur auf Kohlhaas spezialisiert haben ;-)

    was haltet ihr für die beste Szene von der Prozess?! Wieso sollte nicht ein Ausschnitt aus die Räuber drankommen?!

    schrieb abiturient am

  • #125

    hm, was weiß ich :D
    das müsstest ja eigentlicht in den letzten 2 jahren gelernt haben ;)

    aber ein kleines beispiel, bei dem man ein motiv der aufklärung mit dem prozess verbinden kann:
    K. sucht im domkapitel mit einer taschenlampe “zoll für zoll” ein wandgemälde ab
    -> typisches motiv der aufkl.: kritische “beleuchtung” der religion


    und so musst halt charakteristische textstellen in vorliegenden auszug erkennen, und diese dann geschickt mit deinen deutungen verknüpfen :)

    schrieb lala am

  • #126

    @ lala

    Und wie baue ich die Deutung dann in meine Interpretation ein? Am schluss?

    Kannst du mir bitte ein Beispiel geben?

    Ich denke wir müssen Schuld von Josef K. und Karl vergleichen.

    schrieb schüler am

  • #127

    letztes jahr beim nachtermin musste man das ENDE von Josef K. und Michael K. vergleichen,

    “Rechtsansprüche oder Charakterentwicklung” wäre im vergleich von kafka und schiller möglich,

    “Strategiewechsel”: das wäre bei karl ja nicht so sehr ergiebig, oder?

    schrieb lala am

  • #128

    Hey, also wenn Variante B drankommt könnte auch der Strategiewechsel K.s drankommen, aus dem Kapitel Advokat,Fabrikant, Maler oder eben die Prügler szene die deutlich macht, dass der Prozess plötzlich auch in die Arbeitswelt bzw. K.s bürgerliches Leben eingreift…
    Das Thema schuld würde zu beiden gut passen, aber ist vielleicht doch unwahrscheinlich, wenns schon in nem Nachtermin drankam? Ich tippe auf Rechtsansprüche oder Charakterentwicklung! Könnte genauso gut mit Kohlhaas da verglichen werden!!

    schrieb Schülerin am

  • #129

    @schüler:

    bei kohlhaas kann man gut I.KANT bringen:
    “wille, trennung von moralität & legalität, kategorischer imperativ”

    bei kafka kannst mit NIRTZSCHE kommen, außerdem “ich, es, überes”

    bei schiller: franz -> NIHILISMUS

    @all:
    gibt es einen erkennbaren zusammenhang zwischen den themen des NACHtermins des vorjahres und dem darauffolgenden HAUPTtermin?

    da war letztes jahr nämlich
    I) ausschnitt aus kapitel 10 KAFKA & vgl. KLEIST
    II) gestaltend SCHILLER

    viel erfolg am donnerstag :)

    schrieb lala am

  • #130

    hey!

    Könnt ihr mir sagen wie ich denn eine Deutung in die Interpretation zu “Der Prozess” einbaue? Wie und wo? Ich denke hier beispielsweise an die psychologische Deutung am Beispiel Siegmund Freud.

    Danke! :)

    schrieb schüler am

  • #131

    @Abi2010:
    Die Schuldfrage bleibt zwar ungeklärt, es bestehen jedoch einige Schuldansätze -> Die Verfehlungen auf sozialer Ebene bzw. dem Umgang mit anderen Menschen etc.
    @Abiturientin:
    Wie du sagst, spielt Amalia keine solch bedeutende Rolle wie die Frauen im Prozess. Man könnte aber als Vergleich schon einiges anführen (was sicherlich für ein paar Seiten Ausarbeitung ausreichen würde)-> z.B: die Isolation von karl wird durch Amalia gut verdeutlicht, er bringt sie um (und denk den dreiviertel Roman nicht an sie woran man wieder seine Ichbezogenheit feststellen kann) ... na da könnte man weitermachen.
    Ich denke also du hast recht. Irgendwie was in der Art: Beschreiben Sie die Beziehung zum sozialen Umfeld (soweit vorhanden…)
    lg (:

    schrieb beep am

  • #132

    Hey!!

    Hat jmd paar Vorschläge, welche Textstellen aus dem Prozess geeignet wären für eine Interpretation??
    Das Gespräch mit Frau Brüstner oder die Prüglerszene? Die Domszene wäre wahrscheinlich viel zu umfangreich mit der Parabel? Was mein ihr?

    schrieb Abi2010 am

  • #133

    Hallo,

    wie und wo baue ich denn beispielsweise eine psychologische (z.B Sigmund Freud) und religöse Deutung in meine Analyse und Interpretation ein? könnt ihr mir bitte Anregungen und Tips geben?

    liebe Grüße

    ein Abiturient

    schrieb abiturient am

  • #134

    Was könnte sich möglicherweise bei der Variante B (Gestaltende Interpretation-Kohlhaas) als Thema vorstellen? Worauf sollte man am meisten achten? Es war doch schon so viel dran. Könnte man zumindest etwas ausschließen?

    @Abi-Macher: Die Schuldfrage bleibt ungeklärt. Deshalb kann man nicht genau sagen, wie K. sich verhalten würde - für einen Schüler, der weder Philosophie noch Psychologie vollständig beherrscht erweist sich eine solche Aufgabe als sehr schwer. Sie ist machbar, man könnte aber schon mit einem Wort das ganze Thema verfehlen, weil jeder das anders interpretiert.

    schrieb Abi2010 am

  • #135

    @ Abi-Macher

    Weil Kafka ein kranker Freak war :D
    Und man nicht denkt, dass ein normaler Schüler in der
    Lage ist so viele Rechtschreibfehler mit seinen kranken Gedankenansätzen zu vereinen in der Lage ist, so wie Kafka es gemacht hat! :)

    Ps: Was hat Luther für ne Beziehung zu Kohlhaas?
    bzw. Wie kann man mit der theologischen Ansatz hier am Besten ‘ansetzen’. Haben dies leider nie im Unterricht gemacht.

    schrieb styla am

  • #136

    hm.. also ich hatte mir auch überlegt, dass was zu Frauen oder dem sozialen/familiären Umfeld dran kommen könnte (Variante B)..meint ihr nicht? Frauen waren doch bisher nicht dran und spielen doch ne entscheidende Rolle im Prozess! der einzige Haken ist hier das Amalia bei den Räubern keine wirklich vergleichbare bedeutende Rolle spielt. oder wie seht ihr das?

    @Abiturient:Ja, so haben wir das auch im Unterricht besprochen -> z.B. wie legitimieren Kohlhaas/Karl/Josef K. ihren Kampf um die Gerechtigkeit? wobei man schon wieder aufpassen muss, denn Gerechtigkeit ist doch recht subjektiv definiert-

    Lg :-)

    schrieb Abiturientin am

  • #137

    Wieso sollte es zu schwer sein, eine gestaltende Aufgabe über den Proceß zu schreiben?
    ich finde das leichter wie über Kohlhaas

    schrieb Abi-Macher am

  • #138

    ich hab keine lektürenhilfe, deshalb sind meine fragen für die meisten hier leicht zu beantworten, für mich leider nicht xD

    zum recht: ist hier die frage, ob, in dem fall karl/franz und k. , sich ans gesetz halten oder wie die rechtslage aussieht, also ob ihre handlungen legal sind? selbstlegitimation usw
    oder wie? 

    zur gerechtigkeit: muss man hier schauen, inwiefern karl/franz und k. gerechtigkeit schaffen oder ob sie gerecht behandelt werden (also bei k. dann z.B wie gerecht das gericht sich verhält) ???

    p.s. ich hasse die vergleichsaufgabe und hoffe, sie umgehen zu können. im dümmsten fall aber halt nicht :P

    schrieb Abiturient am

  • #139

    /sign Kafka 100% keine Gestaltende, Gründe siehe oben.

    Recht und Gerechtigkeit passt sehr gut auf den Proceß und Räuber.
    Das Räuber dran kommt dürfte allen klar sein.

    :)

    schrieb styla am

  • #140

    also ich hoffe auf variante b, wobei so was einfaches wie der daniel monolog kaum nochmal dran kommen kann. die aufgabe ist damals sicher gut ausgefallen, da werden sie den schwierigkeitsgrad doch bestimmt erhöhen…weiß einer von euch wie man einen briefwechsel verfasst? das hatten wir nie :P

    schrieb Abiturient am

  • #141

    @ Abiturient #1:
    Danke für den wichtigen Hinweis. Da habe ich wohl Haupt- und Nachtermin verwechselt. Haupttermin 2008: Scheitern, Nachtermin 2008: Schuld (beides Karl v. M vs. Josef K.). Damit war zwar Schuld schon Vergleichsaspekt, aber nur im seltenen, fast ‘inoffiziellen’ Nachtermin.
    @ abiturient #6 und Abiturientin #9:
    Als Vergleichsaspekte zu Franz v. M. vs. Kohlhaas könnte ich mir Schuld oder auch ‘Sozialkompetenz’ (Umgang mit dem Unrecht / mit den Mitmenschen) vorstellen.
    @ Bernhard:
    “Was willst du denn jetzt noch wissen?”, fragt der Türhüter, “du bist unersättlich.”
    @ Chiara und 123abitur-nichtvorbei:
    Von einem offiziellem ‘Verbot’ für Kafka als Thema der Gestaltenden Interpretation ist mir nichts bekannt, das fände ich auch sehr verwunderlich. Wohl aber wurden mir in Diskussionen mit anderen LehrerInnen wirklich gute werkimmanente Argumente genannt, warum eine solche Aufgabe dem Roman nicht gerecht werde und für Schüler sehr schwer lösbar sei. Details würden hier zu weit führen. Inzwischen neige ich auch zu Variante B.

    Das Wettbüro bleibt offen… viel Spaß noch und viel Erfolg :)

    schrieb Db am

  • #142

    oh hab noch was vergessen
    @chiara und 123abitur-nichtvorbei ..und ihr behandelt dann im unerricht auch eher proceß ?

    und des ist hffl nicht nur ein gerücht!;)

    schrieb abiturient am

  • #143

    ich denk mal schuld,strategien,reaktionen,Selbstbestimmt oder vlt auch entwicklung..zumindest haben wir sowas im Unterricht gemacht..könnte ich mir gut vorstellen oder hoffe dass sowas drankommt!:)
    lg

    schrieb abiturient am

  • #144

    Hi! ich halte Variante B für wahrscheinlicher, denn der Prozess war bisher noch nicht als Analyse-/Interpretationsaufgabe dran - Räuber dazu im Vergleich, wäre doch am passendsten. Was meint ihr, welche Vergleichsthemen mögicherweise gestellt werden könnten?
    LG

    schrieb Abiturientin am

  • #145

    hmm. A kommt meines Erachtens nicht dran weil es eigentlich von Ministeriumsseite aus heißt: “Sie können sich sicher gehen, dass keine gestaltende Interpretationsaufgabe zu Kafkas Prozess gestellt wird.” So teilte das uns eine Deutschlehrerin mit.

    schrieb 123abitur-nichtvorbei am

  • #146

    Hihi..
    also unser lehrer hat gemeint, dass Der prozess nicht als Gestaltende Interpretation dran kommen DARF!!! das ist so vorgeschrieben, da es zu schwer ist, sich als schüler in solch eine person zu versetzten!
    Deshalb fällt Variante A eher weg;-)

    Aber dass was mit schuld dran kommt, könnte ich mir auch gut vorstellen..;-)

    schrieb Chiara am

  • #147

    ICh hoffe aber trotzdem dass varainta A drankommt!:)

    was wäre denn z.b. ein vergleichsaspekt für variante A?
    lg

    schrieb abiturient am

  • #148

    ich denke auch dass variante A wahrscheinlicher ist da 2008 u. 2009 Prozess bei der vergleichenden Aufgabe dran war. Sonst wär diese Jahr zum dritten mal Prozess dran.

    grüßchen

    schrieb Abiturient am

  • #149

    @styla
    Warum denkst du dass du Schuld und Recht dieses jahr 100% drankommen?
    Wie ich das verstanden habe ist variante A wahrscheinlicher?
    mfg

    schrieb abiturient am

  • #150

    Vergleichen Sie die Frage der Schuld Karl Moors mit der Schuld von Josef K. an der jeweiligen Situation bzw. Welche Legitimation zum autonomen Handeln greifen sich Karl/Josef heraus?


    Sowas ist in meinen Augen denkbar. Hauptthemen dieses Jahr 100%: Schuld & Recht.

    Greetz Abikind 2010 :D

    schrieb styla am

  • #151

    vielen dank für diese äußerst hilfreiche Prognose! jetzt muss sie natürlich auch stimmen ;-D. könnten Sie eine Beispielaufsatz zu Ihrer Prognose der Variante B der Aufgabe I Analyse “der Proceß” Vergleich mit Die Räuber”? oder zumindest sie in groben Zügen vorgeben? ich wäre Ihnen sehr dankbar!
    mfg Bernhard

    schrieb Bernhard am

  • #152

    “...oder die Schuldfrage (bei Karl Moor und Josef K.) verglichen wurden.”

    Wann wurde den Bitte die Schuldfrage schonmal verglichen im Abi ?

    2008: An was scheitern die Protagonisten
    2009: Selbstbestimmtheit

    Lg

    schrieb Abiturient am

Anzeige
Nach oben

 >  1681 Einträge, 14796 Kommentare. Seite generiert in 0.2593 Sekunden bei 71 MySQL-Queries. 172 Lehrer/innen online (3 min Timeout / 1674) |