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Ein rascher Notenschlüssel…

*ohne Gewähr


Deutschlehrer

Ganz derber Grammatiktest 31.01.2006, 21:11

Sie sind DeutschlehrerIn? Sie beherrschen die deutsche Grammatik? Dann machen Sie mal den interlektor-Grammatiktest (4 Fragen).

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  • (geändert: )

Die vier Fragen beim interlektor-Grammatiktest sind wirklich eisenhart.

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Kommentare

41

Zum Artikel "Ganz derber Grammatiktest".

  • #1

    Besser hier schauen:
    http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Satz/Satzgliedbau/Nomen/Apposition.html

    schrieb Besserfinder am

  • #2

    “Möglicherweise sind Relativsätze sogar immer Appositionen, jedenfalls ist das ihre typischste Verwendung. Ich möchte nicht 100%ig ausschließen, daß es auch Relativsätze gibt, die keine Appositionen sind, aber mir fällt dafür gerade absolut kein Beispiel ein. “

    (und noch mehr: http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20090602043832AASyrZF )

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #3

    Hallo ich habe ein Problem und komme damit nicht weiter.
    Ich muss eine Arbeit zu Relativsatz und Apposition machen und meine Eltern können mir dabei nicht weiter helfen, weil die nicht am Gymnasium waren.

    Ich habe jetzt zwei Sätze und dazu gegensätzliche Behauptungen:

    “Das Geschenk, das ich mir schon lange gewünscht habe, freut mich sehr.” - “...,das ich mir schon lange gewünscht habe,...” ist ein Relativsatz, der zugleich eine Apposition (zu “Geschenk”) ist.

    “Ein Grund, der sich stets fand, war ein Streit zwischen 2 Schülern um einen Ball.” - “..., der sich stets fand, ...” ist keine Apposition.

    Mir scheinen diese beiden Sätze die selbe Form zu haben.
    Und hier noch eine für mich nicht bestimmbare widersprüchliche Aussage dazu:

    Eine Beifügung, zum Beispiel: Der Mann, der niemals lebte, ist gut im Fahrrad fahren. Hier wäre, der niemals lebte, die Apposition.

    Was ist richtig und wo finde ich dazu weitere verlässliche Informationen?

    schrieb Tommy am

  • #4

    Ich für meinen Teil fand den Test schon etwas fragwürdig. >.>

    1 falsch.
    2 falsch.
    3 richtig.
    4 richtig.

    Nunja…morgen erstmal Deutschprüfung :)

    schrieb Schüler HB-Gymn. am

  • #5

    Ein Hoch auf den Beitrag von Willi (#11). Scheint mir der einzig angebrachte hier zu sein. Und zum Schmunzeln regt er obendrein auch noch an.

    schrieb Ich am

  • #6

    LoL.
    Ich hatte beim ersten Mal alles falsch :D
    Ich kann es allerdings nicht so gut einschätzen, ob das jetzt schlimm oder nicht ist, da ich erst 14 bin…
    Lustig fand ichs trotzdem !

    schrieb Anna am

  • #7

    Hey,

    ich als Schülerin einer 10. Realschuleklasse mit der Note befriedigend in dem Fach Deutsch beantwortete drei von vier Fragen richtig. Ich hab einfach nach meinem Sprachgefühl und der Logik gehandelt. Die Deutschlehrer/innen fixieren sich wohlmöglich zu sehr auf Regeln, die UNBEDINGT zutreffen müssen … jedoch gibt es immer Ausnahmen?! Na ja, ich weiß es nicht.

    Gruß!

    schrieb Schuelerin #1 am

  • #8

    Ich würde gerne #6) dem Schüler antworten: Wenn jemand sich über andere Menschen lustig macht, wie es hier passiert, wäre angeraten, selbst korrekt zu schreiben und nicht permanent die Höflichkeitsanrede mit kleinem Anfangsbuchstaben.
    Weiters interessiert mich brennend, was mit der Tautologie (“gut und richtig”)beabsichtigt ist:
    Also: Im Glashaus nicht mit Steinen werfen, oder?

    schrieb karin t. am

  • #9

    Wenn das ernsthaft als Werbemaßnahme gedacht ist, geht diese am Ende womöglich voll nach hinten los. Man stelle sich vor, der korrigierte Text ist korrekt, widerspricht aber dem Sprachgefühl - Steht da am Ende ein zufriedener Kunde?

    schrieb Streuermann am

  • #10

    “Sie ging auf das Eis und lief eis.” bedeutet wohl: Sie betrat die zugefrorene Fläche und glitt mit ihren Schlittschuhen darüber hinweg.

    “verwendet” - “verwandt”: Beides ist möglich; der Zwiebelfisch bemerkt:
    Der Duden erkennt keinen Unterschied zwischen den Partizipien “verwendet” und “verwandt”. Das Verb “verwenden” in der Bedeutung “gebrauchen” wird im Präteritum mal zu “verwendete”, mal zu “verwandte”. Im Perfekt seien sowohl “verwendet” als auch “verwandt” gebräuchlich. “Die Designerin verwandte ausschließlich farbige Stoffe” ist genauso richtig wie “Die Designerin verwendete ausschließlich farbige Stoffe”.
    (Zwiebelfisch:// verwendet - verwandt)

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #11

    Hallo ich musste heute einen Deutschtest machen.
    Dabei sind mir zwei Sätze sehr schwer gefallen.
    Beim ersten Satz ging es um Groß-u.Kleinschreibung.
    Dieser lautete:“Sie ging auf das _(e)is und lief _(e)is.”
    Schreibt man das heute wirklich so?Wo liegt der Sinn dieses Satzes?
    Der zweite Satz(es ging dort um t,d,dt oder tt)
    “Er sagte mir genau,welche Bewandtnis es mit diesem oder jenem Stoffe hat,welcher einwandfrei ist und welcher nicht und welche Bestandteile zur Herstellung verwandt worden sind.”
    Mein Problem hier ist das Wort verwan(dt).Das dies mit dt geschrieben wird ist soweit klar.Aber schreibt man nicht -verwendet-?Kann man mir das als Fehler schreiben wenn ich dieses-verwandt-durchstreiche und stattdessen-verwendet-schreibe?

    schrieb Ronny71 am

  • #12

    Nach dem Lesen der durchaus interessanten Beiträge habe ich mir den Test auch angetan mit immerhin einer richtigen Antwort ;-)

    Allerdings war mein Fehler, bei den drei falschen nicht auf “Beide” gezielt zu haben.

    Dazu kann ich nur sagen, (nicht nur) mein Sprachgefühl scheint ein durchaus anderes zu sein, als die Regelvorgabe der Lektoren bzw. Korrektoren.

    Da ich mit meinem Sprachgefühl inzwischen über 60 Jahre ohne anzuecken durchs Leben gekommen bin und mir das Hü und Hott der irrwitzigen Rechtschreibreformierei irgendwo am Gesäß vorbei geht, ist mir das ziemlich Wurscht.

    Leider ist Mensch inzwischen teilweise schon so verunsichert beim Lesen von Texten, daß man an sich selbst zweifelt, wenn man so manche Schreibweisen sieht, nachschlägt und dann feststellt, daß man doch Recht und der Verfasser das Wort falsch geschrieben hatte.

    Dieser teure Blödsinn hätte nicht sein müssen.

    schrieb Brandenburger am

  • #13

    Auswertung:
    Seite 1: richtig
    Seite 2: richtig
    Seite 3: richtig
    Seite 4: richtig

    irgendwie kommmts auch auf raten draufan..

    schrieb blabla am

  • #14

    Wer noch nicht genug hat: Auch unter dieser Homepage gibt es einen Rechtschreib- und Grammatiktest. (Wer ihn zu einfach findet: Wenn ich mal wieder Zeit habe, kommt noch ein Teil dazu.)

    schrieb Deutsch2 am

  • #15

    Also ich habe drei richtige Antworten.
    Das war eine knifflige Aufgabe, aber sie war lösbar.
    Schade, dass solche Grenzfälle in der Uni völlig ausgelassen werden.

    schrieb studentin8.Sem am

  • #16

    Übrigens: Betrachtet man den Beitrag von “Germanistikstudent” als korrekt, dann habe ich auch diese Frage richtig beantwortet!

    Somit erhalte ich die volle Punktzahl! juhuuui!


    Mann, ich sollte auch Lehrerin werden! :-D

    schrieb Legasthenikerin am

  • #17

    Hahaha, eure Kommentare sind echt witzig. Erstaunlicherweise habe ich 3 von 4 möglichen Punkten erreicht, obwohl ich erst 17 und dazu no Legastheniker bin! =)

    Jaja, die Rechtschreibung liegt mir nicht so, doch die Deutsche Grammatik glaube ich zu beherrschen! :-D (mehr oder weniger)

    Liebe Grüsse aus der Schweiz

    schrieb Legasthenikerin am

  • #18

    guter beitrag, germanistikstudent!

    mit diesen sprachlichen zweifelsfällen kann man wohl auch die besten leute in die falle locken, man kann sich behelfen, indem man einen blick in den dudenband “gutes und richtiges deutsch” wirft, dort werden einige dieser schwierigen situationen behandelt. allerdings gibt es auch hier wieder verschiedene büchern, die sich mit der thematik beschäftigen, man befindet sich in einem dschungel ... also im zweifelsfall einfach den rat von [willi] befolgen und sich auf sein sprachgefühl verlassen, ich mache es im notfall immer so, dass ich verschiedene regelwerke zu rate ziehe und mich dann für eine lösung entscheide.

    p.s.: auch mein grammatisches verständnis wäre - laut test - nicht sehr toll, doch auch ich befinde mich nun wirklich nicht mehr in der anfangsphase meines studiums und glaube, dass ich auf mein sprachgefühl durchaus vertrauen kann. ich würde sogar sagen, dass ein paar der ausgewiesenen regeln schlicht und einfach eine variante unter vielen bzw. sehr zweifelhaft - oder einfach falsch - sind.

    zu beispiel nummer 1: in einem lied kann, genau wie in der werbung, aus stilistischen gründen mit bestehenden konventionen gebrochen werden, “bricht” reimt sich auf das im liedtext folgende “nicht”, deshalb wäre für mich das beispiel “marmor, stein und eisen BRICHT” richtig, solange es im lied vorkommt, standardsprachlich bzw. schriftlich realisiert wäre es aber schlichtweg falsch. ich unterstelle jetzt dem interpreten einfach, dass er das nur so formuliert hat, weil er den reim bewahren wollte.

    schrieb Demian am

  • #19

    Auch ich stimme Willi zu.
    Die Grammatik ist eine Art, die Sprache zu beschreiben.
    Es gibt so viele verschiedene Grammatiken des Deutschen wie es Grammatiker gibt.

    Zur weiteren Beruhigung derjenigen, die beim “TEST” nicht besonders abgeschnitten haben:

    Die Antwort auf Frage 4:

    Regel: Wenn die auf “weder” und “noch” folgenden Haupt- bzw. Fürwörter (“die Lehrerin”, “der Schüler”) in der Einzahl stehen, kann das Zeitwort nach “weder - noch” (“sein”) sowohl in der Einzahl (“war”) als auch in der Mehrzahl (“waren”) stehen.
    Weiteres Beispiel: Weder Peter noch Paul war/waren Sünder.

    kann so im Abgleich mit einer aktuellen Grammatik des Deutschen (Peter Eisenberg, Grundriss der deutschen Grammatik, 3. Auflage 2006) mit der an einigen Universitäten gearbeitet wird, nicht aufrechterhalten werden.

    Bei “Weder…Noch”-Konstruktionen bezeichnet Eisenberg ausdrücklich NUR den Singular des Finitums als “richtig”.

    Trotzdem kann man den Ansatz der Interlektor-Gruppe akzeptieren. Es gibt eben nicht DIE Grammatik.

    schrieb Germanistikstudent am

  • #20

    juhuuuu 2 richtig x)
    aber nur geraten… bitte wer weiß das denn schon? ich finde ob das jetzt bricht oder brechen heißt is doch auch egal oder? den satz werde ich ohnehin nie benutzen…

    schrieb 2 schülerinnen(6. schulstufe) am

  • #21

    Ich bin zufällig auf diesen Test gestoßen, als ich bei Google nach einen geeigneten Test zur Übung für “meinen” morgigen Test der achten Jahrgangsstufe. Dieser test ist halt leider nicht lang genug um “richtig” was auszusagen, aber ich finde im Allgemeinen, dass das Fach Deutsch nicht sinnvoll ist (besser gesagt ein Großteil von dem, was in ihm unterrcihtet wird). Ich begründe meine meinung damit, dass es mir doch egal ist welche Wortart mein gerade aussgesprochenes Wort ist und solange ich einigermaßen deutsch schreiben, lesen und reden kann ist dies nun einmal überflüssig. In den Fremdsprachen ist das auch nicht relevant zu wissen, aber dennoch hilfreich zu lernen, weil einem dann der Gebrauch der jeweiligen Sprache ehrheblich leichter fallen kann. Generell finde ich, dass der Lehrplan, zumindest der für das achtjährige Gymnasium in Bayern^^, geändert wrden sollte.

    schrieb Chris am

  • #22

    Den Beitrag von Willi finde ich sehr interessant. Es ist offensichtlich, dass er einiges von Sprache versteht. Deshalb wundere ich mich, dass er sagt: Redet / schreibt doch, wie ihr wollt. Das heißt: Vertraue deinem Sprachgefühl, und wenn du dir einmal unsicher bist, kannst du dir ja den Rat von “Experten” einholen und neu darüber nachdenken. Es gibt nämlich mittlerweile Menschen, die trauen sich kaum noch, den Mund aufzumachen vor lauter Verunsicherung. Das kann nicht Sinn von Sprachregelung sein. Allerdings glaube ich nicht, dass er meint, schreibe gedankenlos. Falls sich “schüler” seinen Beitrag noch einmal mit Ruhe und Verstand durchlesen sollte, müssten ihm eingentlich die Haare zu Berge stehen. Andernfalls wäre er ja Analphabet, und solche besuchen keine Lehrerfreund-Seiten.

    Gruß

    schrieb Frenky9 am

  • #23

    2 von 4 richtig ist nicht schlimm, aber sowieso muss ich meine Deutschkenntnisse irgendwie erfrischen. Übung macht den Meister;) im Allgemeinen finde ich Deutsch nicht so schwer (für mich ist es eine Fremdsprache:)) dagegen mit dem Englischen kann ich fast nix anfangen….

    schrieb monika am

  • #24

    Als niederländischer Deutschlehrer hatte ich keinen Fehler. Nur bei der letzten Frage war ich mir nicht sicher, habe aber trotzdem die richtige Antwort gegeben. Ich würde aber nicht auf Grund dieser Fragen behaupten, dass ich die Grammatik so gut beherrsche. Es gibt bestimmt noch andere Ausnahmen, die ich nicht kenne… Einfach Glück gehabt…

    schrieb Niederländer am

  • #25

    Bin eine sehr gute Freundin von Lisl aber habe 3von 4 richtig bin in Deutsch aber auch durch gerasselt und ich muss ssagen das ein Student und ein Lehrer das nicht können verplüft mich und ich wundere mich das sie das nicht konnten frage mich was für schlechte Deutschlehrer sie den so hatten und wieso sie im Unterrich nicht aufgepasst haben da sie das nicht können würde ich gerne Wissen wie sie lehrer werden konnten und auch Studieren durften da die anderen Studenten den Platz wohl besser benützen würden?

    schrieb Smilie am

  • #26

    ich bin in der 6 Schulstufe also 2. Gym. un dhabe 2 von vier richtig und bin in Deutsch heuer durchgefallen und mache eine prüfung im Herbs zwischen 4 und 5 ich kann nur sagen was ist das füe ein schwachsinn??????

    schrieb Lisl am

  • #27

    Yoooah also ich fand den Test gar nicht mal so schwer .....und nachdem ich in zum zweiten Mal gemacht hatte, hatte ich auch alles richtig!
    :cheese: *FettGrins*
    Muhaha

    schrieb Anti-Lehrer...Pro-Schüler am

  • #28

    also ich finde euch alle (ehrlich gesagt) so richtung: Eigenlob stinkt. Und hier 1 km gegen den wind.

    ich zitiere:
    Bsp.1:
    Schüler - Outlandish Moruk meinte am 13.03.2006 dazu:
    ” Deutschnote: 5+
    Bin in der 12. Klasse…

    Resultat: 2 von 4 richtig

    Bsp.2:
    EnglishSoS meinte am 09.02.2006 dazu:
    ” Ich bin zwar “nur” Englischlehrerin, aber ich kann “Anonym” beruhigen. Ein Vergleich der angeblich richtigen Antworten mit den Angaben in der neuesten Duden Grammatik ist durchaus aufschlußreich.
    ihr tut so als ob ihr alles wisst. ich sage nur etwas: STINKIG !!!  aber es gibt auch 2-3 normale. und nochmals was, ihr wisst warscheinlich nur halb soviel über die welt, wie die welt von euch !!! ich gehe in österr. in die schule, ins BORG: Bundes-Oberstufen-Real-Gymnasium. dort in die 5. klasse mit laptops mit schwerpunkt informatik. aber ich gebe zu, dass ich eine niete in deutsch bin. ich bin sogar scheiße !!
    -> Schüler - Outlandish Moruk
    sei einfach still du idiotischer hip-hopper, geh zurück ins land von wo du kommst !!!! scheiß angeber

    schrieb FLLl*hAwK*@BF2 am

  • #29

    Ich gehe in die 10.Klasse Gymnasium und hatte bisher 10 Jahre lang eine 1 in Deutsch.
    Wie ich abgeschnitten habe?
    Eine Antwort richtig!
    Tut mir Leid, aber wie bereits “Student” erwähnt hat: Der Test erscheint mir durchaus nicht repräsentativ!

    schrieb schülerin am

  • #30

    Alos ich bin Student und mein Studium als Wirt.Ing. für Logistik hat in keinster Weise etwas mit Deu zu tun. Trotzdem habe ich 3 von 4 Fragen richtig. *smile*

    Auswertung:
    Seite 1: richtig
    Seite 2: richtig
    Seite 3: falsch
    Seite 4: richtig

    Ich wollte nur sagen, das auch Lehrer nicht alles wissen müssen und aufgrund der geringen Anzahl an Fragen ist der test auch nicht repräsentativ.

    schrieb Student am

  • #31

    Dass ich vier von vier Fragen falsch hatte fand ich eigentlich nur lustig, als promovierter Linguist habe ich nämlich ein gesundes Selbstvertrauen in meine grammatischen Kenntnisse :-)  Man möchte als erstes mal wissen, wieso da immer steht “Regel:”—woher kommen diese Regeln eigentlich? Wer hat sie erfunden oder gefunden, und wie wird begründet, dass diese Regel Geltung haben soll? Wenn Regeln nicht das Sprachgefühl der Muttersprachler wiedergeben, dann stimmen die Regeln einfach nicht. So was kann ja auch sein: Regeln sind einfach wissenschaftliche Hypothesen darüber, wie die Grammatik einer Sprache funktioniert. Was vielen Laien (und dazu gehören auch viele Sprachverbesserer ...), - was vielen Laien nicht klar ist, ist dass es in der Sprache nicht nur “Regeln” gibt, sondern auch “Fakten”. Die Gültigkeit von “Regeln” muss danach überprüft werden, ob sie die Fakten richtig vorhersagen.

    Es ist glaub ich einfach eine Tatsache, dass viele Menschen ein Verb im Singular bei “und”-verbundenen Subjekten akzeptieren, wenn nicht gemeint sein soll, dass das Subjekt eine Gruppe bezeichnet. Wenn ein Subjekt eine Gruppe bezeichnet, steht das Verb immer im Plural, gleichermaßen bei Plural-Subjekten und bei gruppenbildendem “und”. Beispiel: “Peter und Hans trägt das Klavier hinauf”— es gibt keine grammatische Unsicherheit bei irgendeinem deutschen Muttersprachler, dass hier das Verb Plural sein muss, und in der Tat, Peter und Hans müssen es wohl auch zusammen machen. Ebenso robust ist das Urteil, dass Sätze, die mit “und” verbunden sind, nie Pluralkongruenz beim Verb auslösen: “Dass er abgespült hat und dass er abgetrocknet hat, sind nett von ihm gewesen”—das ist komplett falsch. Es leuchtet auch ein, weil ein Satz kein Ding bezeichnet (so wie ein Substantiv), und weil ein “und” zwischen Sätzen besagt “beides ist wahr” und nicht “beide bilden eine Gruppe”. Ob Infinitive wie “Putzen” wie Sätze oder wie Substantive funktionieren, ist nicht von vornherein klar, hier könnte eine echte Grauzone sein.  Und in anderen Fällen sind Interpretationen offensichtlich dehnbar: Es ist eine Tatsache, dass der eben angeführte Satz mit dem Klavier wesentlich schlechter beurteilt wird als der Satz “Grippe und Tuberkolose befällt auch Tiere”—und ebenso “Marmor, Stein und Eisen bricht”. Für diese Tatsache braucht man eine Erklärung; was soll das, einfach nur eine Regel aufzustellen, dass man das nicht sagen darf? Es gibt ja immerhin diesen riesigen Unterschied in der Beurteilung. Ich vermute, er kommt daher, dass man in diesen Fällen nicht das Subjekt als Gruppe ansieht, sondern man will jeweils separate Aussagen für jedes der Substantive im Subjekt machen. Der Plural ist auch dann zu bevorzugen, aber wenn Leute den Singular in so einem Fall nun mal akzeptieren, wer kann es ihnen verbieten?

    Und schließlich die “Ausnahme” mit den formelhaften Wendungen: Richtig ist, dass “Hab und Gut” sich wie ein Singular-Substantiv verhält: “Sein ganzes Hab und Gut ging ihm verloren” An dem Singular-Adjektiv “ganzes” sieht man es sehr deutlich. Aber “Zeit und Geld” ist mir schlichtweg nicht als formelhafte Wendung bekannt (und es hätte auch kein eindeutiges Genus: “sein ganzes Zeit und Geld / seine ganze Zeit und Geld” ??). Für jemanden, der “Zeit und Geld” nicht als formelhafte Wendung behandelt, wäre die Verbform im Singular natürlich nicht das richtige. Also Kopf hoch, Leute: Vertraut auf euer Sprachgefühl !!

    schrieb willi am

  • #32

    Deutschnote: 5+ 
    Bin in der 12. Klasse…

    Resultat: 2 von 4 richtig

    schrieb Schüler - Outlandish Moruk am

  • #33

    Wow! Hat er dabei denn noch Zeit für Rechtschreibung?

    schrieb Gernot am

  • #34

    Dieser Teést war ja wohl voll easy. unser DEutschlehrer ist aber auch richtig streng mit uns. wir müssen alles können von KNG;erweiterten Ifinitiven,Nominaliesirungen bis zu Demonstrativpronomen.!!! :)

    schrieb TUT`MIRLEIDICHBINEINSCHÜLER am

  • #35

    “Und da fragt man sich, warum Deutschland so schlecht bei Pisa abgeschnitten hat…”

    stimmt ... bei so grammatikbegabten Schülern ;-)

    schrieb Lehrer am

  • #36

    Meine lieben LehrerInnen,
    ich habe ihre Kommentare gelesen und machte naschließend selbst besagten “derben Grammatiktest”. Selbst ich, als Schüler der 10.Klasse konnte ihn gut und richtig lösen. Sie als Lehrer scheinen damit so ihre Schwierigkeiten gehabt haben…nunja. Und da fragt man sich, warum Deutschland so schlecht bei Pisa abgeschnitten hat…

    schrieb schüler am

  • #37

    Die Beispiele in dem Test sind tatsächlich fragwürdig. Über einige der Regeln und Ausnahmen ließe sich trefflich streiten. Insgesamt handelt es sich um eine Werbemaßnahme, die den Kunden zunächst verunsichert um ihm als nächstes das Lektorat schmackhaft zu machen. Als Deutschlehrer sollte man so etwas eigentlich kritisch reflektieren können…

    schrieb Warum Anonym? am

  • #38

    Verflixte Ausnahmen! Da ist man anfangs noch so guten Mutes… und dann das (1/4…). Aber ‘mal ehrlich, das sind doch auch Randbereiche, da gibt’s Wichtigeres, Kernkompetenzen und so (versuchte er sich herauszureden… *hüstel*).
    :cheese:

    schrieb Sherlock am

  • #39

    Hallo EnglishSoS,

    kannst Du Deine Äußerung spezifizieren? Fände ich toll, da ich nicht weiß, was Du meinst!

    Grüße
    ein halb anonymer Lehrer ;-)

    schrieb Halb anonym am

  • #40

    Ich bin zwar “nur” Englischlehrerin, aber ich kann “Anonym” beruhigen. Ein Vergleich der angeblich richtigen Antworten mit den Angaben in der neuesten Duden Grammatik ist durchaus aufschlußreich.

    schrieb EnglishSoS am

  • #41

    Uff - 1 von 4 als Deutschlehrerin. Da bleibe ich wirklich besser anonym.

    schrieb ANONYM am

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