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Social Media

Holocaust - The I-Remember-Wall 27.01.2019, 23:58

Ausschnitt aus der Holocaust-IRemember-Wall
Bild: Yad Vashem - IRemember-Wall

Auf der I-Remember-Wall werden Opfer des Holocaust in Fotografien und Steckbriefen vorgestellt. Wer will, kann seinen Namen mit einem der Opfer verbinden und auf den gängigen Sozialen Medien teilen. Für den Geschichtsunterricht ist diese Herangehensweise sehr zeitgemäß und sinnvoll.

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Entdeckung und Vorstellung der Website von Db@JKG-Bruchsal - danke!

Ein Tipp (nicht nur) für Geschichts- und Ethiklehrkräfte:

Eine besondere Mitmach-Aktion initiierte das Social-Media-Team von Yad Vashem, Jerusalem zum International Holocaust Remembrance Day am 27.01.2019: Durch die virtuelle I-Remember-Wall wird dem Grauen Gesicht und jedem, der mag, ein persönlicher Bezug gegeben.

Mitmachen ist einfach: Die Website yadvashem.org/IRemember besuchen und seinen eigenen Namen und Land eingeben. Nun bekommt man den Namen eines Holocaust-Opfers sowie ein paar Infos zu dieser Person per Zufall zugewiesen.

Zuweisung eines Holocaust-Opfers auf der IRemember-Wall

Beide Namen werden dann gemeinsam auf der virtuellen Erinnerungswand eingetragen.

Ausschnitt aus der IRemember-Wall

Ein Klick auf das Foto führt zu einem Steckbrief mit den Eckdaten zur Person und weiteren Dokumenten (Ausweis o.ä., sofern vorhanden).

Steckbrief eines Holocaust-Opfers

Wer möchte, kann mit Hashtag #iremember oder #irememberwall das Bild und/oder Infos zu dieser Person im Netzwerk seiner Wahl posten und so die Erinnerung an diese lebendig halten. Twitter, Pinterest und Facebook sind auf der Webseite voreingestellt, für Instagram muss man einen eigenen Workaround schaffen.

Christoph Niemann, Zeichner vieler Titelblätter des New Yorker oder der NYT, hat ebenfalls auf Instagram mitgemacht, auf seine besondere Weise (Text dazu lesen).

Gerade im Geschichtsunterricht ist es wichtig, Ereignissen ein Gesicht zu geben. Solche Gesichter bekommt der Holocaust durch die IRemember-Wall. Die Möglichkeit zum Mitmachen in Sozialen Medien ist zeitgemäß und wahrscheinlich immersiver als das übliche Lesen von Lebensläufen.
 

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