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Niedersachsen

Erstes zentrales Deutsch-Abitur 2006 in Niedersachsen - Erwartungshorizont sollte diskutiert werden 29.04.2006, 21:17

Die Deutschklausuren im Abi 2006 sind in Niedersachsen geschrieben. Die meisten Schüler scheinen zufrieden zu sein. Die meisten Kollegen im Prinzip auch.Trotzdem blickt mancher mit einem gewissen Zorn zurück und mit einer gewissen Verwunderung auf Aufgabenstellung und Erwartungshorizont. Da ist noch einiges aufzuarbeiten.

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  • (geändert: )
Von Helmut Hoffmann, Fachleiter Deutsch am Studienseminar Braunschweig für das Lehramt an Gymnasien

Die korrigierenden Lehrer werden ihren Beitrag dazu leisten, dass Herr Busemann (Kultusminister) am Ende mit einer Erfolgsstory an die Öffentlichkeit treten kann. Die ganze Wirklichkeit sieht aber etwas anders aus:

Viele Kollegen, vor allem im Fach Deutsch, klagen über die teilweise wenig überzeugende Vorbereitung des ersten Zentralabiturs in ihrem Bundesland.

Zu den beklagenswerten Zuständen gehört auch, dass die Aufgaben und Erwartungshorizonte nicht in allem dem entsprechen, was vor der Zentralabiturszeit von der Schulbehörde den einzelnen Kollegen abgefordert worden wäre. “So was wäre nicht genehmigt worden.”, ist manchmal zu hören.

Eine Diskussion wäre dringend nötig, kann aber öffentlich (noch) nicht geführt werden, weil der offizielle Erwartungshorizont nur als “Lehrermaterial” ausgehändigt worden ist.

Anregungen zu einer Diskussion finden Sie bei DUonline. Dort wird ein alternativer Erwartungshoizont zu der Aufgabe 1 für den GK (Uwe Timm: Kopfjäger) vorgestellt. Spannender und ertragreicher wäre es allerdings, wenn der offizielle Erwartungshorizont öffentlich diskutiert werden dürfte.

Wenn Sie Interesse haben, beteiligen Sie sich an der Diskussion. Ansonsten sehen Sie die Beiträge als Denkanstoß an.

H. Hoffmann
www.duonline.de

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Kommentare

1

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  • #1

    Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,

      auf der Suche nach Interprtationshilfen für die Lektüre “Emilia Galotti” von G. E. Lessing stieß ich durch Zufall auf diese Seite.
    Ich bin Schülerin des Ritzefeld- Gymnasiums in Stolberg und nehme am Deutsch LK der Stufe 12 teil.
    Über die Notwendigkeit des Zentralabiturs hat wahrscheinlich jeder einzelne von Ihnen ein andere Meinung. Meiner Meinung nach sind die Lehrpläne zu komplex. Es ist nicht möglich ein Thema intensiv zu besprechen, da die Zeit zu gering und der Druck zu hoch ist, um jedes einzelne Thema genau durchzusprechen. Als Schülerin in der 11. Jahrgangsstufe wurde mir gesagt, dass die Leistugskurse im Gegensatz zu den Grundkursen den Unterrichtsstoff vertiefender und detaillierter arbeiten. Natürlich verinnerlichen wir im LK die Themen mehr als im GK, aber leider kann ich nicht behaupten, dass die einzelnen Themen so detailliert besprochen werden können, wie es eigentlich notwendig wäre. Denn wenn ich mir durchlese, was im Internet alles über diese Lektüre geschrieben steht, frage ich mich, wie es sein kann, dass wir das Thema aus Zeitgründen nicht so intensiv besprechen können. Ich bin mir nahezu 100% sicher, dass dies nicht daran liegt, weil unsere Deutschlehrerin den Stoff zu oberflächlich behandelt. Denn würden wir das Thema intensiver und detaillierter behandeln, würden wir es nicht schaffen die Lektüre komplett bis zum Klausurtermin zu bearbeiten. Jedoch ist es ja nun auch nicht Sinn und Zweck des ganzen Unternehmens mit dem Namen “Zentralabitur” die Themen nur anzutasten und ganz besonders nicht in einem Deutsch Leistungskurs. Meine Frage an die Befürworter dieses Unterfangens: Was hat das Zentralabitur für positive Aspekte in Bezug auf den Unterricht?
    Diese Frage sei in den Raum gestellt…

    Mit freundlichen Grüßen

    Marie S.

    schrieb Marie S. am

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