Ergebnis

Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2005 (inkl. Nachwahl Dresden) 11.12.2005, 20:47

Endlich liegt ein amtliches Endergebnis für die Bundestagswahl 2005 vor (16. Deutscher Bundestag). Beim Bundeswahlleiter können detaillierte Berichte und Grafiken eingesehen werden, aus denen u.a. hervorgeht, dass 25 Lehrer/innen im Bundestag sitzen.

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Diese detaillierten Diagramme und Berichte auf bundeswahlleiter.de sind ziemlich interessant, teilweise sogar amüsant.

Stimmenanteile - Stimmenverteilung bei der Bundestagswahl 2005 - Grafik, bei bundeswahlleiter.deÜbersichtstabelle: Bundesergebnis - Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2005

  • Bei der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag 2005 gab es 61.870.711 Wahlberechtigte
  • Die Partei mit den wenigsten Stimmen war Statt-Partei mit insgesamt 496 Stimmen im Bundesgebiet. Ein desaströses Ergebnis von gerundet 0,0 Prozent. Die Homepage der STATT-Partei ist im Augenblick auch nicht mehr zu erreichen (Frustration?).
  • Die APPD konnte - trotz des Skandals um den Pogo-Wahlspot, dein einzelne Fernsehsender nicht ausstrahlen wollten - nur stark 3000 Erststimmen im Bundesgebiet verbuchen (bei ca. 600 Mitgliedern).

Gewählte nach Berufsbereichen, ausgewählten Berufsabschnitten und -gruppen sowie nach Parteien (pdf)

  • Im 16. Deutschen Bundestag sitzen insgesamt 25 Lehrer/innen, davon 17 in der SPD-Fraktion
  • An sonstigen Berufszweigen sind vertreten:
    • Berufe in der Land-, Tier-, Forstwirtschaft und im Gartenbau: 9 Abgeordnete
    • Bergleute, Mineralgewinner: 0 Abgeordnete
    • Fertigungsberufe: 10 Abgeordnete
    • Technische Berufe: 22 Abgeordnete
    • Dienstleistungsberufe (dabei auch Berufsbild “Lehrer”): 565 Abgeordnete
    • “Sonstige Arbeitskräfte”: 8 Abgeordnete

Grafik: Erststimmenmehrheit in den Wahlkreisen, bei bundeswahlleiter.deJüngste / Älteste Gewählte (pdf)

  • Jüngste Abgeordnete: Anna Lührmann (Grüne) - Jahrgang 1983
  • Ältester Abgeordneter: Otto Schily (SPD) - Jahrgang 1932

Länder - Wahlbeteiligung nach Ländern (Grafik)

  • Niedrigste Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern
  • Alte Bundesländer: Durchgängig >77% Wahlbeteiligung (außer Bremen)

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