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Lehrer als Musikpiraten 04.02.2005, 01:08

In Frankreich wohnt eine 28jährige Lehrperson, die nun der Musikpiraterie überführt und verurteilt wurde. Sie ist nicht die erste.

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10.000 Musiktitel, 10.000 Euro Strafe (wegen Anbietens der Stücke im Web), wir erinnern uns an den denkwürdigen Juni 2004, ein deutscher Lehrer damals, 2.000 Musiktitel, 10.000 Euro Strafe (Vergleich), außerdem drohendes Disziplinarverfahren, denn er muss sich nun beamtenrechtlich verantworten (Treuepflicht).

Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände, äußerte sich in diesem Zusammenhang philosophisch:

"Anstatt den Schülern ein positives Vorbild zu geben, verstößt er selbst vielfach gegen geltendes Recht und betrügt Künstler und Rechteinhaber um ihre Vergütungen. Gerade ein Lehrer sollte den Wert der Kreativität schätzen und ihn auch seinen Schülern vermitteln."

[url=http://www.dslteam.de/news1649.html]dsl-team.de[/url]

Das bedeutet doch, dass Lehrpersonen ihren Schäfchen Vorbilder sind und sich vorbildlich verhalten müssen. Das gehört zu ihrem Beruf. Stimmt das wirklich? Ist der Prima/SekI/SekII-Lehrpersonenberuf nur ausführbar, wenn man sich vorbildlich verhält? Darf man nie auch mal eine normale Person sein?

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  • [url=http://www.szon.de/news/multimedia/aktuell/200502030521.html]Erstmals ‘Musikpirat’ in Frankreich verurteilt (szon.de)[/url]
  • [url=http://www.dslteam.de/news1649.html]Tauschbörse: Lehrer muss 10 000 Euro zahlen[/url]
  • [url=http://www.heise.de/newsticker/meldung/48306]“Lehrer zahlt Schadenersatz wegen Song-Angeboten in Tauschbörsen”[/url]
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