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Schuluniformität

Erste Schule in Sachsen führt Schulkleidung ein 05.03.2006, 16:47

Die Freie Schule Rietschen (Sachsen) hat Anfang Februar 06 einheitliche Schulkleidung eingeführt. Man möchte damit dem Elitarismus des Markenwahns entgegenwirken.

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  • (geändert: )

Die Schulleiterin, Frau Fehér, sieht in der Verwendung von Schulkleidung ein

Zeichen der Zusammengehörigkeit [...]. Ein Nebeneffekt sei, den Trend zu Markenkleidung zu umgehen. Dieser grenze Kinder aus sozial schwachen Familien aus.

mdr.de 03.03.2006: Schuluniform an Schule in Rietschen

Die Idee, dem Markenwahn auf diese Weise entgegenzutreten, ist grundsätzlich natürlich nicht schlecht. Man könne sich nun nur noch über die Frisur abheben; durch die Abwesenheit von kurzen Röcken und bauchfreien Shirts könnten sich die Schüler, "vor allem die Jungen" besser konzentrieren (Lausitzer Rundschau online 04.03.2006: Erste Schule im Freistaat mit einheitlicher Kleidung).

Die LehrerInnen ziehen mit, und alle scheinen zufrieden mit der Entscheidung.

Wie wir an anderer Stelle beschrieben haben, sollte bei diesem Thema allerdings darauf geachtet werden, dass man sich damit nicht vor den Karren der Schulkleidungslobby spannen lässt.

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Kommentare

2

Zum Artikel "Erste Schule in Sachsen führt Schulkleidung ein".

  • #1

    Schwachsinn? Ich weiß nicht. Ich habe das Thema mittlerweile in 6 verschiedenen Klassen angesprochen und mittels verschiedener Texte durchgearbeitet und musste zu meinem Erstaunen feststellen, dass eine überwältigende Mehrheit unserer Schüler die Idee einer einheitlichen Schulkleidung gut fände- unter der Prämisse, dass sie sie a) selbst mit auswählen dürften und b) das Prinzip der Freiwilligkeit gelten würde. Vielleicht scheitert’s ja eher an den Lehrern!

    schrieb gilla am

  • #2

    was für ein schwachsinn! durch diese uniformierung geht jegliche individualität verloren, und die schüler profilieren sich durch das werfen von kreide. prima, sag ich da nur :-(

    schrieb dd am

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