Sinnlose Panik

Schweinegrippe-Panik - Inszenierung der Pharmaindustrie? 03.11.2009, 11:46

In einem hintergründigen, ausführlichen Artikel zur Schweinegrippe zeigt der Tagesspiegel auf, wie sehr die WHO von der Pharmaindustrie unterwandert ist - und dass die allgemeine Panik vor der Schweinegrippe vielleicht eher geschürt als berechtigt ist.

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Unter dem Titel Schweinegrippe: Höchste Warnstufe verweist der Tagesspiegel am 01.11.2009 auf einige interessante Details rund um die Schweinegrippe (gefunden bei blog.fefe.de, der meint, dass der Artikel “für Konspirologen außerordentlich ergiebig” sei).

1. Die WHO veranlasst “eine teure, globale Massenimpfung” - dabei hängen die meisten der Verantwortlichen der WHO heftig am Tropf der Pharmaindustrie, die ein großes Interesse daran hat, dass weltweit viele, viele Menschen in Panik ausbrechen und sich impfen lassen. Dass die Entscheidungen von Politik und WHO unabhängig und im Dienste der Gesundheit sind, wird vor diesem Hintergrund ziemlich unwahrscheinlich.

2. Man warnt davor, dass der kommende Winter besonders gefährlich sei (feucht, kalt, mutierte Schweinegrippeviren) - doch dies

hat sich während der kalten Monate in der südlichen Hemisphäre gerade nicht bestätigt. Australien zählte 118 Opfer der Schweinegrippe, während mit mehr als 1000 Todesopfern der saisonalen Grippe gerechnet wird. Ähnlich sind die Zahlen in Chile und Neuseeland.

tagesspiegel 01.11.2009: Schweinegrippe: Höchste Warnstufe

3. An der “saisonalen” (d.i. “normalen”) Grippe sterben weltweit jährlich deutlich mehr Menschen als an der Schweinegrippe.

Aus diesen Erkenntnissen könnte man als Mitarbeiter/in einer Schulbehörde oder auch als Lehrer/in den Schluss ziehen:

  • In Diskussionen im Klassenzimmer den Panikfaktor niedrig halten.
  • Der Impfung nicht ganz distanzlos gegenüberstehen.
  • Sich überlegen, wem man was glaubt.

Aber reflektierte Lehrer/innen und Verwaltungspersonen werden das sowieso schon tun.

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