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Ein rascher Notenschlüssel…

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Degeneriert

Spickmich ist jetzt »Bravo im Internet« 06.03.2009, 00:16

Ausschnitt eines Screenshots der Startseite von Spickmich.de, 05.03.2009
Bild: Screenshot von spickmich.de, 06.03.2009

Man kennt "Spickmich" als Lehrerbewertungsplattform, als mutigen Versuch außerbürokratischer Evaluation. Damit ist jetzt Schluss. Spickmich ist zur "interaktiven Schülerzeitung" degeneriert, auf der die Bewertung von Lehrer/innen nur noch eine Marginalie darstellt. Ein abschließender Bericht.

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  • (geändert: )

Spickmich hat seit der Gründung vor etwa zwei Jahren (Anfang 2007) nicht umsonst eine Menge Medienaufmerksamkeit bekommen. Denn einerseits war (und ist) die Idee, dass Schüler/innen ihre Lehrer/innen im Web bewerten können, apart - systematische Evaluation von Lehrkräften war in Deutschland bis dahin unbekannt. Andererseits stellte sich schon bald die Frage, ob öffentlich einsehbare, namentliche Bewertungen mittels teilweise umstrittener Kriterien nicht die Persönlichkeitsrechte der Bewerteten verletzen, zumal systematische Schlechtbewertung aus Antipathie an der Tagesordnung waren/sind. Einige Lehrpersonen gingen gerichtlich gegen Spickmich vor, sämtliche Klagen wurden jedoch abgeschmettert. Die Gründer und Betreiber versicherten innig, dass man nur das Beste wolle (nämlich gerechte Bewertungen). Mehr.

Vorschau: Startseite von Spickmich nach dem Einloggen, 05.03.2009Auch die Lehrerfreund-Redaktion hat Zugriff auf einen Schüler-Account bei Spickmich. Die letzten drei Mails, die von Spickmich eingetroffen sind, tragen folgende Betreffzeilen: “Auto durchbricht Hauswand, 17-jähriger kommt mit dem Schrecken davon” (05.03.2009), “Schamlose Diebe stehlen Rollstuhl-Motor” (01.03.2009) und “Vater lässt auf der Autobahn 8-jährigen Sohn hinters Lenkrad” (22.02.2009). Das ist verwirrend - wo sind die bewerteten Lehrer/innen geblieben? Die gerechte Evaluation? Der Austausch?

Ein Blick auf die Spickmich-Startseite (Bild) ist aufschlussreich: Boulevard-Schlagzeilen, Community-Elemente (“Meine Clubs”, “Meine Fotos”, “Meine Videos”, “Meine Freunde” ...), aktuelle Bewegungen in der Community, Entertainment-Tools, außerdem zentral eine (als “News-Flash” getarnte) Telekommunikationswerbung, direkt darunter eine (als solche gekennzeichnete) Anzeige von promiflash.de. Ebenfalls Werbung verbirgt sich hinter “Sonderaktion”, wo man Xtra-Cards von T-Mobile bestellen kann (“Spickmich.de empfiehlt”).
Auf der Suche nach gerechter Lehrerbewertung wird man auch nicht in der “Top 10” fündig, dort sind die aktivsten ... User/innen zu finden. Nur rechts oben ein kleiner Knopf (“Schule”) führt in den Bereich der Bewertung.

Viel Entertainment, wenig Lehrerbewertung. Der Klick auf “Werben auf Spickmich” (Screenshot) in der Fußzeile bringt es ans Licht:

Werben Sie auf spickmich.de!
Sie suchen neue Kunden? Sie haben ein begrenztes Werbebudget? spickmich.de gibt Ihnen die Möglichkeit die junge Zielgruppe direkt dort zu erreichen wo sie unterwegs ist – im Internet!
[...]
spickmich.de ist die interaktive Schülerzeitung mit über 860.000 Nutzern Deutschlandweit. Buchen Sie schnell und einfach über unseren Partner AdShopping:

spickmich.de - Werbung, Hervorhebung Lehrerfreund

Noch expliziter wird man dann beim “Partner AdShopping”; als “Kategorie(n) der Werbefläche” werden “Partnerschaft/Dating” angegeben, als “relevante Keywords” im Werbeflächen-Shop: spickmich.de finden sich “Schüler, Entertainment, Kommunikation, Information, Bravo im Internet, Web 2.0, Social Community” (Hervorhebung vom Lehrerfreund). Auch hier von Lehrerbewertung keine Spur.

Screenshot: Präsentation von spickmich.de auf AdShopping

Mit einer brillianten Idee und genial-gefühlvollem Marketing haben die Betreiber von Spickmich erreicht, was Viele ihnen von Anfang an - auch aus Neid - als eigentliche Motivation unterstellt haben: den Aufbau einer funktionierenden Schüler/innen-Community.

Allerdings ist Spickmich nun kein Lehrerbewertungsportal mehr, sondern viel mehr eben eine “Bravo im Internet”. Für die Diskussion um Lehrerevaluation dürfte die Site damit uninteressant geworden sein. Und die besten Petting-Tipps gibt es immer noch bei Dr. Sommer.

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Kommentare

9

Zum Artikel "Spickmich ist jetzt »Bravo im Internet«".

  • #1

    Also ich finde die Kommentare hier wirklich interessant.:)
    Zu der Lehrerbewertung kann ich hier nicht viel beisteuern, denn ich habe mich nicht auf dieser Seite angemeldet, um das zu tun.
    An sich habe ich nix gegen solche Plattformen und meinetwegen könnte Spickmich die Funktion einfach weglassen. Ich möchte noch hinzufügen, dass die hälfte der Jungs unserer Klasse dort als Lehrer aufgeführt sind-mit noch zu wenig Benotungen, um das Ergebnis darzustellen. Kurz: um die Seite wird sich gekümmert, um die Lehrerbenotung nicht (mehr).
    Inzwischen können SchülerInnen verschiedenen Clubs beitreten, sich Nachrichten schreiben, Fotos hochladen sowie kommentieren, die neuesten Nachrichten lesen, sich gegenseitig Geschenke machen usw. Für mich reicht das.

    schrieb Schülerin eines Gymnasiums am

  • #2

    Generell finde ich die strukturierte Bewertung von Lehrern gut. Nicht gut ist die Art wie spickmich.de die Sache angegangen ist. Bei spickmich.de geht es ja auch garnicht darum Lehrer richtig und objektiv zu bewerten, sondern darum Schueler auf die Seite zu ziehen.

    Innerhalb der Schule wuerde ich die anonyme Lehrerbewertung durch Schueler gut finden. Dazu muessen natuerlich die Fragen richtig gestellt werden, die Lehrer sich auch gegenseitig bewerten duerfen und noch andere Kriterien herangezogen werden um wirklich ein vollstaendiges Bild zu bekommen. Und dann fehlt freilich die Moeglichkeit gute Lehrer zu belohnen oder Schulen untereinander zu vergleichen…

    schrieb Noch ein Kommentar am

  • #3

    Vor kurzem habe ich mich als Schüler bei dem Internetportal “Spickmich.de” angemeldet - ich

    wollte wissen, welche Bewertung ich erhalten habe.Aus einer Anzahl von etwa 20 Bewertungen ist hervorgegangen, dass mein Unterricht angeblich im unteren Drittel (3,x) sei. Wie kann das sein? Schließlich widme ich einen Großteil meiner Freizeit der Planung zur Unterrichtsgestaltung.

    Ein verletzendes Ergebnis, weil ich mich sehr sehr ungerecht behandelt fühle. Mein Arbeitsaufwand, die methodische Gestaltung und die Passung der Inhalte können unmöglich zu dieser Wertung geführt haben. Ich kann von mir aus mit ruhigem Gewissen behaupten, dass ich meine Aufgabe gewissenhaft und zum Vorteil aller SuS ausfülle.Eine Bewertung für gute Vorbereitung, die unterhalb der Note “gut” liegt sehe ich deswegen als persönliche Diffamierung an.

    Dies ist für mich Anlass, mir einige grundlegende Gedanken über “Spickmich.de” zu machen.

    Zunächst ist mir aufgefallen, dass die Bewertungsaspekte nicht wirklich als Grundlage dienen können um eine leistungsgerechte Bewertung durchzuführen. Die Aspekte “guter Unterricht” etc. erscheinen wenigstens teilweise als äußerst fragwürdig. Fragwürdig deswegen, weil sie an keiner Stelle der Site erläutert werden. Auch die Betreiber der Site sind sich über die von ihnen angebotenen Bewertungsaspekte nicht im klaren, so ergab eine telefonische Anfrage bei der Redaktion von “Spickmich.de”, dass der Aspekt “guter Unterricht” nicht definiert werden konnte.

    Die Aspekte “Menschlichkeit” und “vorbildliches Auftreten” müssen im Hinblick auf ihre Tragfähigkeit wohl erst gar nicht genauer in Augenschein genommen werden. Sie werden de facto wohl am ehesten in “cool und witzig” aufgehen, in Bezug auf Noten und Prüfungen sind Lehrerinnen und Lehrer häufig weniger frei, als so manche Schülerin/ Schüler denken mag.

    Der Zivilsenat des BGH hat befunden, dass die Bewertungen auf “Spickmich.de” als Meinungsäußerungen gelten. Aber ich müsste mich doch sehr wundern, wenn eine Meinungsäußerung innerhalb eines demokratischen Prozesses nicht auch einer soliden Begründung bedürfte. Auf “Spickmich.de” fehlt eine Begründung der Meinungen (in Form von “Zensuren”) gänzlich.

    Die “Meinungsäußerung” wird also nicht begründet, aber jederman kann im Internet einsehen, dass eine Anzahl von 20 Personen behaupten eine Lehrerin oder einen Lehrer würde sich “schlecht” auf den Unterricht vorbereiten. Dies ist kein demokratischer Prozess, dies ist ein ochlokratisches Element, das der Demokratie schadet. Man könnte sagen, es handelt sich hier um institutionalisiertes Mobbing, das vom Bundesgerichtshof gedeckt wird.

    Wie kann sich der Bundesgerichtshof dazu hinreißen lassen?

    Das Gefüge der Gesellschaft als eine Zusammensetzung von Teilsystemen lebt von der Produktivität eines ihrer Teilsysteme: der Wirtschaft. Der Bundesgerichtshof muss dem Ziel
    einer leistungsfähigen Wirtschaft zuarbeiten. Aus diesem Grund darf man annehmen, dass “Spickmich.de”, ein Wirtschaftsunternehmen, dessen Geschäftsidee darin besteht, dass
    Schülerinnen und Schüler Benotungen für ihre Lehrerinnen und Lehrer vornehmen dürfen, hat gute Voraussetzungen, um seine Ziele zu erreichen. Dieses Ziel dürfte darin bestehen, die Bewertungsfunktion zu erhalten, denn diese ist das Kernangebot des Internetportals “Spickmich.de”, ohne das eine weitere Existens von “Spickmich.de” angezweifelt werden kann.

    Ist “Spickmich.de” denn erfolgreich? Es kann unter keinen Umständen mit Netzwerken wie “Schülervz” konkurrieren, die Plattform ist nämlich langweilig, entsprechend sind von
    unserer Schule kaum die Hälfte der Schülerinnen und Schüler dort registriert. Offenkundig besuchen noch weniger besuchen das Portal regelmäßig.

    Es wird klar: das Internetportal “Spickmich.de” “lebt” so gut wie ausschließlich von der Möglichkeit, dass Schülerinnen und Schüler Lehrerinnen und Lehrer bewerten. Außer dieser Funktion hat diese Plattform Schülerinnen und Schülern nichts zu bieten und würde entsprechend als Treppenwitz der Internetgeschichte im Orkus des Web2.0 verschwinden.

    schrieb Chefideologe am

  • #4

    @Victor
    mit dir würde ich mich gern intensiver austauschen. Da wir aber die gleichen Ansichten vertreten und uns wohl nicht streiten werden, könnte es für langweilig werden :-)

    Dieser Trend geht schon sehr früh los. Schon in den Grundschulen geht es nur um lustvolles Lernen. Alles muss Freude und Spaß bereiten, sonst ist es schlecht und wird abgelehnt. Du kannst es in alle Lebensbereiche übertragen. Etwss ist nmur dann hinnehmbar, wenn es in allen Bereichen als optimal empfunden wird und vor allem “ganz von selbst geht”. Etwas wie die Bereitschaft zur Anstrengung ist unseren Kindern regelrecht aberzogen worden. Das könnte ja Frustration hervorbringen. Leider stelle ich immer wieder fest, dass Frustration aus dem Weg gegangen wird und nicht versucht wird, sie zu überwinden.
    Wie sollen die Kinder dann lernen, ihr Leben zu bewältigen?
    Früher wurde ich in meinem Freundeskreis nicht selten als hartherzige Mutter bezeichnet, bin aber heute die einzige, die keinen durchtickernden Teenager hat.
    Dabei ging es mir immer nur um klare, nachvollziehbare Grenzen, aber auch um unumstössliche. Dadurch wollte ich nicht nur mir das Leben erleichtern, sondern auch meinem Kind die Möglichkeit geben, sich sicher zu fühlen (Nach dem Motto: Der Ast, auf dem du sitzt ist so fest, den kriegst auch du nicht kaputt. Also kannst du dich ruhig darauf verlassen, dass er auch bei anderen Angriffen hält.) und auch sich selbst zu fühlen, wenn es eben diese Grenzen touchiert. Genauso hielt ich es mit den altersgemäßen Anforderungen an meine Tochter, mit Regeln, Rechten und Pflichten. Bislang hat dieses einfache Prinzip, das viel Raum für liebevollen Umgang lässt, prima geklappt.
    Mit meinen Schülern gehe ich nicht anders um. Interessanterweise nehmen die meisten das an. Man muss nur zäher sein als die Kiddies.

    schrieb Schülerfreund am

  • #5

    @ Schülerfreund
    Ich selbst war nur in der Erwachsenenbildung tätig, aber ich sehe, dass meine Beurteilung von “Spickmich” ins Schwarze trifft. Es gibt das Buch von Michael Winterhoff “Warum unsere Kinder Tyrannen werden” vom Gütersloher Verlagshaus. Da wird die heutige Tendenz beschrieben, Kinder zu Tyrannen zu erziehen, indem man ihnen keine Grenzen setzt. Das ist die Kapitulation vor den Launen der Kinder und ein Aufgeben jeder Pädagogik. Dieser Trend, einschliesslich des Terrors gegen Professoren, wurde einst von den 68-gern an deutschen Universitäten eingeführt und führte zu deren Destruktion und zur allgemeinen Verflachung des Bildungsniveaus. Wenn sich solche Spielchen an deutschen Schulen durchsetzen sollten, wäre es mit deren Niveau endgültig vorbei. Schon heute beklagt man sich in Deutschland über einen Mangel an Interessenten für Ingeneur- und naturwissenschaftliche Studienfächer. Es herrscht bei den Schülern der Trend vor, “leichte” Fächer auszuwählen und “schwierige” abzuwählen. Kinder müssen motiviert werden, sich anzustrengen und schwierige Probleme zu lösen und das geht nicht, indem man ihnen nachgibt und sich bei ihnen einschmeichelt. “Spickmich” ist ein Ergebnis des in Deutschland landläufigen kritiklosen Nachgebens vor Kinderwünschen.

    schrieb Victor am

  • #6

    Victor, du bringst es auf den Punkt. Mir ist Spickmich herzlich gleichgültig, aber genau das, was du schreibst, habe ich heute nachmittag auch gesagt.
    Kommt noch hinzu, dass letztens ein Schüler versucht hat, mich mit einer anstehenden negativen Spickmichbewertung, unter Druck zu setzen. Ich konnte das zwar belächeln, aber die Tendenz macht mir Sorgen.
    Wie kann ich ein Kind führen, (an)leiten und letztlich fördern, wenn dieses Kind lernt, dass man mich eben unter Druck setzen könnte?
    Wie soll es meine Autorität anerkennen?
    Noch habe ich genügend persönliche Autorität, aber das ist auch schon alles, was mir mein Arbeitgeber, das Land, der Staat als Werkzeug lässt.

    schrieb Schülerfreund am

  • #7

    Seit es es für Kinder im “spickmich” die Möglichkeit gibt, öffentlich die Lehrer zu bewerten, freut man sich, in Deutschland kein Lehrer zu sein. Bald wird es wohl in Deutschland einen noch grösseren Lehrermangel geben, denn nur Masochisten stellen sich freiwillig dem Diktat der Kinder, denen hier keine Grenzen gesetzt werden dürfen. Das ist das Gegenteil von Demokratie, weil hier keine Gleichheit herrscht, denn Lehrer machen sich strafbar, wenn sie sich öffentlich über ihre Schüler äussern. Hier werden die Rechte der Kinder eindeutig über die Rechte der Lehrer gestellt, was ein klarer Verfassungsbruch ist. Es kommt einem vor, als hätten heute in Deutschland die Erwachsenen, einschliesslich der Justiz, Angst vor der Jugend, weshalb sie sich nicht trauen, ihr Grenzen zu setzen. Langfristig tun sie den Kindern damit keinen Gefallen.

    schrieb Victor am

  • #8

    Dieser Artikel spiegelt die Angst jedes Lehrers/Lehrerin wieder, vor einer negativen Bewertung. Dass das Portal spickmich.de auch zum Marketing bzw. Werbung genutzt wird ist selbstverständlich, da sich dort viel Geld machen lässt, wie auf jeder anderen Internetseite es auch getan wird.
    Erstmals ist es für Schüler/innen möglich geworden sich zu den oft unantastbaren Lehrer/innen zu äußern und ihre Stärken und Defizite öffentlich zumachen. Sinnlose Hasseinträge von deprimierten Schülern/innen müssen natürlich von Moderatoren herausgefiltert und gelöscht werden.

    schrieb Jony am

  • #9

    Diese Entwicklung war schon seit Längerem abzusehen. Die spickmich-Gründer haben die Idee des Bewertungsportals voll gegen die Wand gefahren. Symptomatisch war schon, dass die Bewertungsseiten überhaupt nicht gepflegt wurden. Hinweise auf Fehler in den Lehrerlisten blieben ohne Antwort und Reaktion. Auf allen Schulseiten tummeln sich Doppeleinträge aufgrund von Rechtschreibfehlern (Herr Meier/Herr Meyer), gelegentlich hat sich ein Herr Meier auch in einen Herrn Meier und eine Frau Meier aufgespalten, Lehrer, die längst nicht mehr an der Schule tätig sind (oder noch schlimmer: schon verstorben sind) spuken immer noch herum. Interesse der Schüler ist auch kaum noch da; die Zahlen der abgegebenen Bewertungen ändern sich häufig kaum mehr. Kurz und gut: spickmich als Bewertungsplattform kann man vergessen - und sollte man schnellstmöglich vergessen.

    schrieb Jossi am

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