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Mobbing

Gewalt-/Pornovideos per Handy getauscht: Schulverweis möglich 20.03.2006, 00:16

Gerne mal befördern Jugendliche auf ihren Mobiltelefonen pornografische oder gewalthaltige Filme/Bilder durch die Gegend. Wie das Verwaltungsgericht Karlsruhe nun entschieden hat, kann die Verbreitung solcherlei Materials mit Schulverweis geahndet werden.

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  • (geändert: )

Das Urteil traf einige 14-jährige Schüler/innen, die für eine Woche vom Unterricht ausgeschlossen wurden. Sie hatten entsprechende Porno- und Gewaltvideos an andere Schüler/innen verteilt.

Selbstverständlich ist die Verbreitung von pornografischen und gewaltverherrlichenden Inhalten strafrechtlich relevant - was aber (noch) überhaupt nicht im Bewusstsein der Jugendlichen angekommen ist:

Auf dem Schulhof gelte die Verbreitung jedoch häufig als dummer Scherz oder Mutprobe, sagt Gutknecht. “Die meisten Jugendlichen haben überhaupt kein Unrechtsbewusstsein.” Es sei Aufgabe der Eltern und der Schule, dies zu ändern.

teltarif.de 17.03.2006: Schul-Suspendierung bei Gewaltvideo-Tausch möglich

Interessant ist die Aussage dieses Juristen der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Nordrhein-Westfalen, “dass ein Lehrer bei Verdacht ein Mobiltelefon kontrolliert oder sogar einzieht” (ebd.). Ob das juristisch korrekt ist, in den SMS einer SchülerIn herumzuwühlen? Ich weiß es nicht.


gefunden bei teltarif

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Kommentare

2

Zum Artikel "Gewalt-/Pornovideos per Handy getauscht: Schulverweis möglich".

  • #1

    gott sei dank

    schrieb sinasi am

  • #2

    Wir hatten genau dieses Problem an der Schule, in relativ großem Ausmaß. Aufgeflogen ist alles, weil die Eltern eines beteiligten Schülers zuhause das Handy ihres Sohnes kontrollierten und sich an die Schulleitung wandten. Besagter Schüler spuckte die Namen von fünf anderen Schülern aus, die alle untereinander solche Filmchen hin- und herschoben. Allerdings war die Reaktionszeit zu lange, und als wir die angeblichen Übeltäter darum baten, ihre Handys kontrollieren zu dürfen, waren diese natürlich sauber. Die Frage ist, ob die Schüler uns so bereitwillig Zugriff auf ihre Handys gewährt hätten, wenn da noch illegales Material draufgewesen wäre. Insgesamt: eine sehr unangenehme Aktion. Ich bin froh, wenn ich in Z ukunft davon verschont bleibe. Deshalb plädiere ich eindeutig für ein totales Verbot von Handys und Mobiles auf dem Schulgelände. Was von Lehrpersonal gesichtet wird, wird konfisziert - fertig.

    schrieb Chris am

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