Investitionen

OECD-Studie “Bildung auf einen Blick” - erste Reaktionen und Analysen 14.09.2004, 13:34

Symbolbild: Reihe immer kleinerer Sparschweine auf einer Schultreppe
Bild: Generiert mit Ideogram

Hu - das hat ganz schön reingehauen. Die eben erschienene OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" (Education at a Glance) bringt's ans Licht: Unter den OECD-Staaten wird nur in der Slowakischen und in der Tschechischen Republik noch weniger in Bildung investiert als in Deutschland.

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Vorbemerkung: OECD-Mitgliedsstaaten sind Australien, Belgien, Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Japan, Kanada, Republik Korea, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, Slowakei, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, USA und das Vereinigte Königreich.

Während Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn Mängel im deutschen Bildungssystem einräumt und umgehend die Streichung von Subventionen und entsprechende Mehrinvestitionen ins Bildungswesen fordert, weisen die KultusministerInnen der Länder die Kritik von sich, so z.B.

Schavan bemängelt, dass die positiven Entwicklungen im deutschen Bildungssystem von OECD-Koordinator Andreas Schleicher ignoriert würden (welchen Grund sollte er eigentlich dafür haben?!):

"Das systematische Schlechtreden von Bildung in Deutschland diskreditiert die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer, die mit hoher Motivation Neuerungen umsetzen", betonte Schavan [...]

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Kommentare

2

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  • #1

    Alle relevanten Dokumente zur OECD-Studie (vollständiger Bericht, Stellungnahme der KMK, Stellungnahme der GEW usw.) bei der GEW:
    www.gew.de/OECD-Studien_2004.html

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #2

    Die ganzen Diskussionen seit dem Pisa-Schock haben doch nichts bewirkt. Debattiert wird in Deutschland (alte Bundesländer) schon seit 40 Jahren. Experimente gab es auch zahlreiche. Was hat das bewirkt? Der Bildungsstandard hat sich erheblich verschlechtert und der Umgang miteinander ist häufig “gestört”.
    Mehr Flexibilität an Schulen bedeutet für mich, auf die Schüler eingehen und die Bildung nicht am Lehrplan allein auszurichten. In manchen Schülern steckt soviel mehr als aus LK und KA ersichtlich, fordern wir doch die Schüler zu ihrer ganz persönlichen Bildung heraus!!!

    schrieb Schneider am

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