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Interview mit Ritalin verschreibendem Kinderpsychiater 13.02.2013, 10:06

Ritalin-10-Verpackung
Bild: Wikipedia [CC0 (Public Domain)]

Adam Alfred vom ADHS-Zentrum in München-Neuhausen verschreibt Ritalin als "Notlösung". Doch die interessante Aussage im Interview: Wäre unser Schulsystem "stärker auf Unterstützung ausgelegt", könnte man die Ritalin/Methylphenidat stark einschränken.

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  • (geändert: )

Adam Alfred vom ADHS-Zentrum in München-Neuhausen spricht sich im Interview mit der Süddeutschen für die Verwendung von Ritalin als "Notlösung" aus - aber nur da, wo andere Maßnahmen nichts helfen. Leider ist nichts zu darüber lesen, wo die Grenze zur "Notlösung" verläuft - denn genau das ist ja immer der Streitpunkt, wenn massenhaft Ritalin bei Kindern verschrieben wird, die eben etwas zappelig sind.

Die Nebenwirkungen seien zwar vorhanden ("Herzklopfen", "häufig ... Appetitprobleme" = all das, "was Erwachsene vom Kaffeetrinken kennen"). Er hat natürlich Erfahrung im Umgang damit, doch das klingt schon ziemlich anders als auf dem Ritalin Beipackzettel (wo die Rede ist von starken Veränderungen der Persönlichkeit, Manie, psychotischen Störungen, Wachstumsverzögerung und vielem anderen Unangenehmem mehr).

Überaus interessant ist diese Passage, in der darüber gesprochen wird, dass wohlhabendere Eltern mehr "Kompensationsmöglichkeiten" haben: Auf die Frage, ob man in vielen Fällen das Ritalin durch "Geld und guten Willen" ersetzen könne (also durch entsprechende pädagogische Konzepte, Förderkonzepte usw.), gibt es ein klares Ja:

Ja, das ist ja das Traurige. Wir bräuchten sicher weniger Medikamente, wenn das Schulsystem stärker auf Unterstützung ausgelegt wäre. Wir machen immer wieder die Erfahrung: Wenn die Kinder auf verständnisvolle und gut informierte Lehrer treffen, ist das schon die halbe Miete.

sueddeutsche.de 02.02.2013: "Kinder brauchen doch Anerkennung und Erfolg" (S. 2 des Interviews)

Das ist wirklich das Traurige. Unsere Gesellschaft gibt die Kohle lieber der Pharmaindustrie als pädagogischen Anstalten.

Ganzes Interview bei der Süddeutschen: sueddeutsche 02.02.2013: ADHS-Medikament Ritalin - "Es kann ein Segen sein"

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Kommentare

12

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  • #1

    Es ist doch eigentlich alles gesagt zu dem Thema, nicht wahr? Jetzt bräuchte es nur noch Ärzte, Eltern und Lehrer, die entscheiden und handeln, so wie reife Erwachsene das tun sollte: konsequent zum Wohle ihrer Schutzbefohlenen. C. G. Jung nannte die herausfordernde Phase, die einer solchen, reif zu nennenden Lebensführung vorangeht, Anfang des vergangenen Jahrhunderts “die Erziehung der Erziehenden”. Diese Form der Menschwerdung im Erwachsenenalter wird an den Zumutungen spürbar, die uns dann ereilen. – Und Zumutungen stellen sich zahlreiche ein, wenn statt der Pille auf den so beruhigenden wie nebenwirkungsfreien Effekt der Begegnung gesetzt wird.

    Also, meine Herrschaften. Wer traut es sich, sich um der Kinder Willen als erster überall unbeliebt zu machen, gegen den Mainstream zu schwimmen und emotionale Grenzgänge zu erleben?

    schrieb Dipl.-Psych. Thorsten Kerbs am

  • #2

    Ich finde es schon bemerkenswert, wie lasch in der heutigen Zeit mit einem solch stark wirkenden Medikament schon im Kindesalter eingegriffen wird.
    Ich habe dabei auch häufig das Gefühl, dass die Lehrer einfach nicht mehr so belastbar sind, wie das früher der Fall war. Zugegebenermaßen wird ja heute aus jeder Mücke auch sofort ein Elefant gemacht; was früher einmal “schämen in der Ecke” mit 15 Minuten stehen zum “Runterkühlen” war, ist heute sofort menschenunwürdig und sollte nach vielen Eltern sofort und am besten vor dem Internationalen Gerichtshof verhandelt werden. Nichtsdestotrotz werde ich das Gefühl nicht los, dass hier Diagnosen wie ADHS oder Ähnliches viel zu schnell und häufig gestützt auf schlechte Noten in der Schule (bei überforderten Lehrern) gestellt werden.
    Wenn ich an meine SChulzeit zurück denke….wir hatten auch einige “Klassenkasper”, die auch ihren Senf zu allem und jedem abgeben mussten, aber da sprach niemand von ADHS (Anmerkung: meine Schulzeit war nicht kurz nach dem Krieg, auch wenn dies beim Lesen den EIndruck machen kann; bei Worten die “damals” etc.)
    Meine Schwester hat vor kurzem ihren Sohn in eine Therapie geschickt. Nun kenne ich den Junior zwar nicht 24 Stunden am Tag, aber doch recht intensiv. Und für mich macht es nicht den Eindruck, als wenn er besonders aufgekratzt oder übermäßig unruhig sei. Dennoch hat er bereits in der 3. Klasse regelmäßig schlechte Noten und die Lehrerin meint, dass er zu “zappelig” und “aufbrausend” sei.
    Da meine Schwester eine ähnliche Einstellung ggü. Ritalin und Co. hat, hat sie ihren Sohn in eine Anthroposophische Klinik gegeben (http://www.gemeinschaftskrankenhaus.de/). Schon nach ein paar Wochen konnte man merken, dass der Junge wieder mit mehr Spaß zur Schule ging und auch die Lehrerin ist der Ansicht, dass sich mein Neffe jetzt viel besser konzentrieren kann.
    Ich finde es klasse, dass solche EInrichtungen soviel Erfolg bringen, frage mich jedoch manchmal auch, ob solche Ansätze nicht Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer sein sollten

    schrieb Bernd am

  • #3

    Ich habe nur ziemlich wenig GELESEN zu dieser Problematik, aber ich habe schon als junger Lehrer über meine praktischen Erlebnisse und Ergebnisse geschrieben (z.B. ZHeilpäd) und berichtet (z.B. auf den Sonderpäd. Kongressen).
    Einer meiner Hauptkritikpunkte ist, dass wir in der Pädagogik Papiervorgaben vollziehen statt ORIGINAL mit dem Leben umzugehen.
    Dadurch machen wir die Kinder und Erwachsenen zum Vollzugsobjekt und vor soviel Grob- und Plumpheit ergreifen die Talente - logischer- und sinnvollerweise - die Flucht.
    Dann kommen wir mit unseren Papier-Testschablonen zu der gloriosen “Erkenntnis” dass das Kind diese Talente NICHT hat, und von da an wird das unablässig - unbewusst - SUGGERIERT und damit dieser künstlich erzeugte Zustand a) aufrechterhalten und b) noch gesteigert.
    Natürlich gibt es auch ganz konkrete biologische, chemische, physikalische usw. Gründe, die die verschiedenen Probleme herbeiführen, die wir unter ADHS subsumieren.
    Ich erwähne als Beispiel einmal hier etwas, was bisher weder die Pädagogik noch die Medizin beachtet: das einfache SITZEN auf einem Schülerstuhl.
    Die Wirkungen kann man PHYSIKALISCH messen.
    Wir reden ja alle darüber, dass wir beim Sitzen VERSPANNUNGEN bekommen. Aber wie stark sind die und was bewirken sie?
    IN UNS muss ja das Leben in einem bestimmten Rhythmuss stattfinden. Der wird auf der starren SITZFLÄCHE eines Schülerstuhles von 100 % Bewegung PERMANENT auf manchmal noch unter 5 % gedrosselt. Da bist du a) 95 % von deinem Optimum entfernt und b) nur 5 % vom Vitalitätsniveau einer Leiche, in der sich nichts mehr bewegt.
    Kannst du dir vorstellen, dass da die für´s Überleben zuständigen Kräfte aktiv werden müssen und sich die geraubten 95% Bewegung wiederzuholen versuchen. 
    Der Überlebenstrieb zwingt dich dann ZUM AUSGLEICH zu 195 % Bewegung. Niemand erkennt aber den AUSGLEICH, wir werten es alle als UNTERRICHTSSTÖRUNG.
    Die bisherigen ergonomischen Interpretationen und Angebote sind weithin verkehrt und nicht gfeeignet, das Problem zu lösen.
    In der Folge lernen wir ein PHYSIKALISCHES Problem mit einem MEDIZINISCHEN zu VERWECHSELN.
    In der Folge wird die VORGEGEBENE KRANKHEIT dann unbewusst per SUGGESTION & AUTOSUGGESTION gelernt.
    Alles ganz praktisch.
    Wir sollten lernen, THEORIEN LOSZULASSEN und Lebenspraxis zu lernen.
    Ich wünsche uns guten Erfolg.
    Franz Josef Neffe

    schrieb Franz Josef Neffe am

  • #4

    Ich kann Ihre Kritik bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen. Ja, als Förderschullehrerin weiß ich, dass bei Probleme sowohl von Lehrer als auch von Elternseite schnell “ADS” oder “ADHS” gerufen wird. Oft ist das auch nicht zutreffend und es liegen ganz andere Ursachen vor. ABER es gibt da auch eine andere Seite: Aufmerksamkeit im Kontext eines AD(H)S nicht im Sinne von die Aufmerksamkeit auf etwas bestimmtest- zB die Lehrkraft zu richten, sondern es geht um die Unfähigkeit auf irgendetwas länger zu focussieren. Die Gedanken driften weg- EGAL womit man sich beschäftigt- und nicht nur im Rahmen Schule. Es ist nicht möglich, effizient zu lernen oder den Job angemessen zu beobachten. Alles dauert ewig. Es ist kaum möglich Aufgaben können kaum zuenden gebracht werden. Wer das nicht intensiv (mit)erlebt hat, hat keine Ahnung, wie sehr die Betroffenen daran leiden. Weiterhin betrifft es nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern Erwachsene.
    Sie scheinen, wie ich Ihrem Statement entnehmen, viel gelesen zu haben. Aber wie intensiv haben Sie sich mit dieser Problematik beschäftigt? Lernen Sie Betroffenen und deren Sicht kennen und entscheiden Sie dann, ob Sie diese Sicht aufrecht erhalten können.

    schrieb Claudia am

  • #5

    Sicher möchten Sie meine Söhne einen Zeitraum in ihrem Leben ganztägig begleiten. Vielleicht erkennen Sie die Schwierigkeit dieser Kinder besser und sehen deren Seelennot. Mein Sohn lebte lange Zeit ohne Ritalin, saß oft weinend in der Ecke und verzweifelte ohne den Grund zu erkennen.
    Natürlich sollte Ritalin in sorgfältiger Absprache mit einem Kinderneurologen und Psychologen verabreicht werden. Dann sind auch regelmäßige medizinische Kontrollen und ein enger Kontakt mit Lehrern und Eltern selbstverständlich.
    Letztendlich hat das Medikament aber meinen Kindern geholfen sich wieder zu finden und ihnen eine Integration in den normalen Alltag ermöglicht.
    Die von Ihnen angesprochene Drogenabhängigkeit ist bei unbehandelten Kindern und Jugendlichen ungleich höher, da diese Kinder alles unreflektiert aufnehmen und ausprobieren.
    Zuletzt möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Ihre pharmazeutischen Kenntnisse im Bezug auf Ähnlichkeit gewisser Strukturen und Auswirkung lückenhaft sind. Auch die Konzentration einer Substanz ist ausschlaggebend, denken Sie z.B. Nur an Digitalis, eine hochgiftige Substanz des Fingerhutes.

    schrieb Claudia am

  • #6

    Lieber ruben,

    würden Sie liebenswürdigerweise den Artikel noch einmal genau durchlesen? Es geht immer nur um die Unzahl an Fehldiagnosen - um die Tatsache, dass tonnenweise Methylphenidat an Kinder verschrieben wird, die halt einfach etwas lebendiger sind. Dass es durchaus Fälle gibt, wo die Verschreibung von Methylphenidat sinnvoll ist, wird auf Dem Lehrerfreund in keiner Zeile bezweifelt.

    Und noch etwas: Die Praxis der Methylphenidatverschreibung hat sich in den letzten Jahren etwas verbessert. Gerade in Deutschland wurde die laxe Verschreibungspraxis öffentlich stark diskutiert, diese Diskussion nehmen Eltern, Ärzte und Betroffene wahr.

    Dafür sollten Sie Dem Lehrerfreund dankbar sein.

    schrieb Der Lehrerfreund am

  • #7

    Aha, mittlerweile holt die olle Ritalin Geschichte anscheinend keinen Hund mehr hinterm Ofen hervor. Das waren noch Zeiten, als 2011 auf dem Lehrerfreund noch in bester Don Quijote Manier auf alles, was mit ADHS zu tun hatte, mit mehr oder weniger ideologisch getränkten Artikeln drauf rumgehauen wurde. Ein würdeloses Schauspiel, bei dem sich einige Scientologen, selbst ernannte Pillenexperten mit abstrusen Vergleichen und Klapptischpsychologen mit schwerer Kindheit am Ritalin - Thema abgearbeitet haben.
    Für mich als Betroffener, der auch jetzt noch ohne Methylphenidat nach drei Monaten Familie, Job und Wohnung los wäre, war das sehr verletzend. Ich kam mir verhöhnt vor. Umringt von Soziopathen und deren Bewunderern.
    Was die Probleme der Pädagogik angeht, kann ich empfehlen, die Sesselpfurzer zu entmachten. Anders geht’s nicht. Es ist kein Problem der Pädagogik oder der Pädagogen, sondern ein strukturelles Problem.

    schrieb ruben am

  • #8

    ADHS - Aufmerksamkeitsdefizit???
    Es gibt kein Aufmerksamkeitsdefizit.
    Die Aufmerksamkeit ist immer da und geht immer dahin, wo die stärkste SOG-Wirkung ist.
    Dass die Aufmerksamkeit so beklagenwert oft nicht zu den Erwachsenen geht, die sie haben wollen, zeigt nur, dass diese Erwachsenen KEINE SOG-Wirkung haben.
    Sie haben ganz offensichtlich NICHT VERSTANDEN, dass der FEHLER bei ihnen liegt.
    Denn wenn sie die Aufmerksamkeit verspielt haben, suchen sie sie auch noch MIT DRUCK auf sich zu ziehen.
    MIT DRUCK kann man NICHT ZIEHEN.
    Ja, es fällt noch nicht einmal den sog. Profis auf, dass sie mit MEHR DRUCK die Aufmerksamkeit immer noch mehr verspielen.
    Aus solchem Pädagogik-Fehler eine Kinderkrankheit zu konstruieren ist schon wieder eine bemerkenswerte Leistung - bemerkenswert, damit man es erkenne, verstehen und ändern lernt.
    In der neuen Ich-kann-Schule heißt ADHS deshalb:
    “Alle Dummen haben´s schwer.”
    In der IKS sehe ich Ritalin als Eingriff mit einem künstlichen System, das man nicht verstanden hat, in ein natürliches System, das man überhaupt nicht verstanden hat.
    Nur weil man das Geschehen als “Syndrom” bezeichnet und damit der des Griechischen nicht mächtigen Bevölkerung vorgaukelt, man hätte alles verstanden, schwinden die Probleme nicht sondern sie wachsen.
    “Syndromos” heißt “der Zusammenlauf”. Wenn soviel “Problem” zusammen gekommen ist, dass keiner mehr Lust und Zeit hat, sich genau anzuschauen, was dahinter steckt; nimmt man einen gescheit klingenden Begriff, dann glauben alle, man wisse ganz genau, worum es geht. In Wirklichkeit bedeutet ein Begriff wie “Syndrom” nur, dass man überhaupt nichts weiß und auch nichts wissen will.
    Wenn wir solchen Vorgaben folgen, haben wir es letztlich verdient, wenn wir uns immer tiefer in Problemen wiederfinden.
    Die neue Ich-kann-Schule hat übrigens nie die Pädagogik nur kritisiert sondern immer ganz konkrete Beispiele praktischer Problemlösung berichtet.
    Ich grüße freundlich.
    Franz Josef Neffe

    schrieb Franz Josef Neffe am

  • #9

    Sämtliche Attentäter in den USA waren vorher in psychiatrischer Behandlung und hatten eine Drogenvergangenheit entwickelt - von Ritalin bis Prozac.

    Wer in der Kindheit Ritalin erhielt, durfte bis vor wenigen Jahren gemäß Pentagon nicht als Soldat dienen.  Das gilt heutzutage wohl nicht mehr. Heute hat die Bestialität Vorrang, will mir scheinen.

    schrieb Kopfstaendler am

  • #10

    Ich kann nicht verstehen, wie man seinen Kindern Amphetamin-Derivate verabreichen kann. Das blinde Vertrauen in unser medizinisches System hat schon mehrfach zu katastrophalen Ergebnissen geführt und wer ein wenig recherchiert wird herausfinden, dass sich Methylphenidat nur unwesentlich von anderen Amphetamin-Derivaten wie Methylamphetamin (Crystal Meth) unterscheidet. Im Gegensatz zu Ritalin gibt es über Produkte wie Pervitin ausgiebige Langzeitstudien mit denen man sich dringend auseinandersetzen sollte.

    schrieb Bernd am

  • #11

    “Wir bräuchten sicher weniger Medikamente, wenn das Schulsystem stärker auf Unterstützung ausgelegt wäre.”

    Das kann ich so unterschreiben. Unsere beiden Kinder brauchen das Ritalin nur für die Schule, da dort erwartet wird, dass sie sich schon in der ersten Klasse wie kleine Erwachsene benehmen. Mein Mann hatte früher stärkeres ADHS als sie, aber seine Lehrer sind damit klar gekommen.

    schrieb Uschi am

  • #12

    Auf dem Waschzettel steht immer viel wenn der Tag lang ist ...

    “Wir bräuchten sicher weniger Medikamente, wenn das Schulsystem stärker auf Unterstützung ausgelegt wäre.” - das bedeutet nicht kein Ritalin und andere Medikamente, das bedeutet dass man in manchen Fällen auch bei sorgfältigster Indikationsstellung nicht ohne Ritalin auskommen wird. Dass es im Schulsystem weit fehlt ist sicher eine Realität der sich höchstens Bildungspolitiker entziehen können.

    schrieb Ralph am

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